Home > Allgemein, Bildung > Kreationisten, Die Grünen und der Kampf gegen Wissenschaft in den Schulen

Kreationisten, Die Grünen und der Kampf gegen Wissenschaft in den Schulen

18. Februar 2013

Wie jedes Jahr versuchen Kreationisten in den USA wieder, ihr „Intelligent Design“ im Unterricht unterzubringen. Diesmal sind Indiana, Montana, Missouri, Oklahoma und Colorado dran. Das wird praktisch jedes Jahr in Angriff genommen, in Tennessee und Louisiana sind sie 2012 und 2008 leider schon damit durchgekommen. (Über Tennessee hatten wir schon vor einem Jahr berichtet, als noch schwache Hoffnung bestand; inzwischen ist das Gesetz in Kraft.)

Ganz wichtig ist den Kreationisten dabei zu betonen, dass sie nichts gegen Wissenschaft haben, ja sie sogar befürworten. Das kann man z.B. in Missouri schön sehen, wo sich der Abgeordnete, der das Gesetz eingebracht hat, selbst als „I’m a science enthusiast… I’m a huge science buff,…“ bezeichnet (Buff bedeutet „Fan“; der Begriff ist jedoch auf einer zur Wissenschaft recht unpassenden Sprachebene angesiedelt).

Diesen Widerspruch aufzulösen schafft er ganz leicht, indem er seine eigene Definition von Wissenschaft präsentiert:

Man erfährt, dass eine Hypothese eine wissenschaftliche Theorie ist, die aber nur der Meinung einer Minderheit entspricht, weil sie fehlerhafte Logik, unzureichende Daten, eine signifikante Menge an sich widersprechenden Daten enthält oder einfach philosophisch unpopulär ist.

Eine Theorie dagegen ist eine „abgeleitete Erklärung, deren Komponenten Daten, Logik und glaubensbasierte Philosophie“ sind.

Intelligent Design ist für ihn eine Hypothese, die (man beachte seine eigene Definition oben) aufgrund philosophischer Erwägungen abgelehnt wird (natürlich nicht, weil sie fehlerhaft ist).

Die Grundidee ist einfach: Da Wissenschaft und Kreationismus inkompatibel sind, erfindet man einfach eine neue (komplett hirnrissige) Definition von Wissenschaft. Problem gelöst.

Einige Kommentatoren bezeichnen diese Gesetzesvorlagen als dämlich, sogar nach Kreationisten-Maßstäben, aber sie sind eingebracht und es bleibt nur zu hoffen, dass sie wieder in einer Mülltonne verschwinden.

In anderen Staaten wird mit der Idee von „akademischer Freiheit“ und mit der Förderung von „Wissbegierde“ gearbeitet. Man fühlt sich hier unwillkürlich an 1984 erinnert, wo es heißt: Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei und Unwissenheit ist Stärke. Wenn man genauer hinsieht, sind akademische Freiheit und Wissbegierde unerwünscht.

Man greift also mit allerlei Tricks nach der Kontrolle der Bildung, um die eigenen unwissenschaftlichen Thesen unterzubringen. Es wird jedes Jahr versucht und oft genug ist man damit in den USA erfolgreich.

Nun könnte man versucht sein, an dieser Stelle mit Spott und Hohn wie Nelson über den Ozean zu zeigen, doch ist es bei uns wirklich besser? Wir haben vielleicht weniger Probleme mit Kreationisten, aber ist bei uns die Wissenschaft ein so hohes Gut?

Auch bei uns sind die Kreationisten aktiv, auch bei uns wurde vom Verband evangelischer Bekenntnisschulen versucht, die Evolutionstheorie als Glaubensbekenntnis abzustempeln und durch etwas mehr „Gottgeprägtes“ zu ersetzen.

Auch bei uns halten Professoren wie Walach an Universitäten Märchenstunden, mit dem Ziel, wissenschaftliche Definitionen umzudefinieren. Man führt Schwurbeleien wie die Schwache Quantentheorie ein und zielt darauf ab, eine Basis für allerlei Idiotien zu schaffen.

Oder man erinnere sich an Ministerin Steffens Auffassung von Gesundheit, die ebenso fordert, dass passende wissenschaftliche Konzepte eingeführt werden, damit Alternativmedizin funktioniert. Da die Wissenschaft keine Wirksamkeit der Homöopathie feststellt, muss eben die Wissenschaft solange geändert werden, bis das Ergebnis passt. Bravo, Frau Minister!

Zwar mit anderem Kontext, aber in das gleiche Horn der Wissenschaftsfeindlichkeit wurde auch gerade in Niedersachsen gestoßen. Die verflixten Kinder in den Schulen sind viel zu wissbegierig! Es geht dabei um das Projekt HannoverGEN, bei dem Schülerinnen und Schüler unter professioneller Anleitung selbständig biotechnologische Experimente durchführen können und lernen, wie Molekularbiologie funktioniert.

Dabei machen die Kinder aber etwas schrecklich Abartiges: Sie arbeiten mit Genen! Das widerspricht der grünen Seele, man hat ja Pflanzen und Leben als Farbe gewählt, da haben Gene nichts zu suchen! Statt die Evolution als Lüge aus der Hölle zu betrachten, hat man sich die Gentechnik als rotes Tuch ausgesucht.

Nebenbei bemerkt: Wenn die Wissenschaft nicht herausfindet, dass Gentechnik böse ist, dann ist irgendwas mit der Wissenschaft faul. Per definitionem! Und wenn man den Kampf bei den Wissenschaftlern schon nicht gewinnen kann, wird der Kampf eben auf dem Gebiet der bewussten Sprachirreführung geführt und bisher auch gewonnen. (Lesen!)

Es ist natürlich ganz schlimm, wenn Kinder in Schulen etwas über Mikrobiologie und Gentechnik (oder Evolution) lernen und sich vielleicht sogar selbst ein Bild machen können. Wie funktioniert es, was sind die Risiken, was sind die Möglichkeiten?

[s]Gottseidank[/s] Glücklicherweise gelang es Rot-Grün, dieses verhängnisvolle Projekt, das seit 2008 schon 6.000 Kinder mit teuflischem Wissen in Berührung gebracht hat, jetzt endlich zu stoppen. Wo kommen wir denn dahin, wenn Kinder in Schulen etwas lernen?

Es ist fein, über die dummen Kreationisten in den USA zu lachen und sich zu beglückwünschen, dass bei uns solche Dummheiten nicht vorkommen. Bei uns ist alles besser und Wissenschaft hat Vorrang. Bei uns ist alles besser. Per definitionem!

  1. Volvox
    18. Februar 2013, 21:48 | #1

    Ich möchte noch einen kleinen Videotipp zur Wortbedeutung des Wortes „Biotechnologie“ beitragen: https://www.youtube.com/watch?v=GDad0NabHyA

  2. nihil jie
    18. Februar 2013, 22:40 | #2

    @Volvox

    ist aber in vielen Bereichen auch nicht anders. so manch eines „grünes“ Kind erfreut sich an den niedlichen schnauze seines kleinen Hundes und weiß absolut nicht wie viele Kreuzungen es nötig waren um genau solche Merkmale heran zu züchten. dass dabei fleißig Gene beteiligt sind stört sie scheinbar überhaupt nicht. dass manche pflanzen erst durch unzählige Kreuzungen entstanden wohl auch nicht.

    das alles ist mindestens genau so Hohl wie der Aufkleber mit der Aufschrift… „Strom ohne Atom“ was so ähnlich dämlich klingt wie z.B. „Gedanken ohne Gehirn“….

  3. Stöber
    18. Februar 2013, 23:30 | #3

    @nihil jie: Ich bevorzuge meinen Strom aber atomfrei, wozu soll ich denn arme bekernte Ladungsträger verwenden? Hast du dir mal die Haltungsbedingungen in sg. Batterien angesehen? Furchtbar! Alle auf engstem Raum, manche sogar mit Säure übergossen!

  4. nihil jie
    18. Februar 2013, 23:43 | #4

    @Stöber

    ich werde dich bei den entsprechenden Behörden anschwärzen… ! 😉

    aber wieso müssen sich „wichtige Botschaften“ denn immer reimen ? werden sie dann dadurch gehaltvoller ? aber vielleicht liegt es nur an mir, dass ich das wieder nicht verstehe… bin wohl so unkreativ 😀

    „Keine Batterie in Unfreiheit und Agonie !“

  5. Olti
    19. Februar 2013, 00:42 | #5

    @Volvox

    Da muss ich gleich wieder an folgendes denken:

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=h1e_8kM-J1o#t=132s

  6. Dark_Tigger
    19. Februar 2013, 01:34 | #6

    @ nihil jie
    Kreuzungen sind ja nicht die Sache. Aber viele Arten sind ja nicht nur gekreuzt, sondern tatsächlich auf natürlichem Wege transgen. Z.B. das am häufigsten von Menschen eingesetzte Arbeitstier* wäre ohne den Eintrag von Viren-Genen in ihre DNA gar nicht lebensfähig. 😀

    *(richtig Homo Sapiens Sapiens :P)

  7. MagicGuitarm
    19. Februar 2013, 02:29 | #7

    Demokratie ohne Sachverstand…Manchmal schlimmer als jede Diktatur (zumindest bilde ich mir das ein). Wenn ich dann diese Klugscheißer im Fernsehen sehe, wenn die dann anfangen zu schwurbeln und letztendlich nur sagen „Es KÖNNTE ja gesundheitsschädlich sein. Es könne nicht ausgeschlossen werden“. Herzlichen Glückwunsch.

    Ein Absatz zu den Gängigen Verschwörungstheorien rund um Monsanto (immer wieder beliebt in dem Zusammenhang) fehlt mir noch irgendwie. Das fängt damit an, dass Monsanto angeblich mit der Pharmaindustrie zusammenarbeitet und uns natürlich gezielt schädigt. Dann der ständige Vorwurf die gentechnisch veränderten Pflanzen können sich nicht reproduzieren (was sie ja auch nicht dürfen, aber das werden Monsanto-Hasser nie verstehen). Und dann natürlich noch die bescheuerte Angst selbst Fleisch von Tieren, welche „Genfood“ gefüttert bekommen haben wäre irgendwie schädlich.

  8. Werner
    19. Februar 2013, 07:24 | #8

    Die Geschäftsführung von Monsanto sollte doch seelig gesprochen werden und die dummen Fernsehfritzen gehören eigentlich zum Nachhilfeunterricht zu den Skeptikern.

    http://www.arte.tv/de/monsanto-mit-gift-und-genen/1912682.html

    und das Wort zum Mittwoch:
    http://www.youtube.com/watch?v=4a4GK2-9BQs

  9. 19. Februar 2013, 07:37 | #9

  10. Groucho
    19. Februar 2013, 11:44 | #10

    @Werner: Es geht im Beitrag unter anderem um Gentechnik, und nicht Monsanto. Ev. begreifst Du den Unterschied.

  11. Mephisto
    19. Februar 2013, 13:15 | #11

    Werner :
    Die Geschäftsführung von Monsanto sollte doch seelig gesprochen werden und die dummen Fernsehfritzen gehören eigentlich zum Nachhilfeunterricht zu den Skeptikern.

    Gibt’s vielleicht noch irgendwas zwischen selig und absolut verbrecherisch?

    Immer wenn hier den gängigen Verschwörungstheorien (à la „Monsanto will alle versklaven“) widersprochen wird, kommt garantiert einer der meint, daraus bei den Skeptikern (sind ja eh alle gleich) völlige Kritiklosigkeit ableiten zu können.
    Um’s mal ganz deutlich zu sagen: Bullshit! Monsanto darf und soll kritisiert werden, aber bitte auf Basis vernünftiger Fakten und nicht weil die „irgendwas mit Genen“ machen.

  12. Werner P.
    19. Februar 2013, 13:42 | #12

    @ groucho

    Ich hatte mich lediglich auf magic Guitars vorherigen Beitrag zu Monsanto bezogen.

    @ Mephisto

    Natürlich hast du Recht mit deinen Anmerkungen! …
    Ich muss aber leider meiner Rolle gerecht werden 😉

    @ Cohen

    Aah, da fühlt sich jemand angesprochgen:

    Ich hab auch noch ein paar auf Lager:

    *Monsanto wird für agent orange mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

    *Monsanto ist ein weltweites Vorbild für Meinungsfreiheit und Pressefreiheit.

    *Alle Studien die sich im Ergebnis gegen Monsanto wenden sind unzulänglich, pööhse Kritiker halt.

    *Monsanto hat es vollbracht, dass Hungerproblem dieser Welt mindesdens zu halbieren

    * Monsanto verfolgt keine finanziellen Interessen. Die weltweite Konzernvormachtstellung hat sich rein zufällig aus dem mildtätigen und gemeinnützigem Engagement der Firma ergeben.

    * Monsanto kann natürlich jegliches Risiko ausschließen, da seit Jahrhunderten Forschungsergbenisse vorliegen für gentechnisch veränderte Lebensmittel / Futtermittelveränderte.

    *Gen- Technik ist der größte Segen der Menschheit ( siehe Seligsprechung von Monsanto)

    *Spätestens im nächsten Leben werden die Opfer sehen, dass es doch gut war, was Monsanto fabriziert hat.

    *Mais NK603 ist tausenmal besser als der Biofraß

    *Französische Gerichte, die Monsanto verurteilen sind gekauft und gehören zur Lumpenbourgeoisie

    * Monsanto übernimmt soziales Engagement bei der Baumwollproduktion in Indien.

    *Überhaupt ist der Konzern ein Vorreiter für soziale Projekte und unterstützt diese weltweit über alle Maße finanziell.

    * Die hohe Suizidrate angeblich ruinierter Bauern durch die Geschäftgebahren des Konzerns sind reine Propaganda

    *Das Herbizid Roundup ist dermaßen ungefährlich, dass Überschüsse aus der Produktion jetzt an die Firmen Hipp und Alete weit unter dem Preis abgegeben werden.

    *Monsanto und Nestle werden gemeinsamfür Friedensnobelpreis vorgeschlagen

    *Gifte sind perse nicht schlecht, die Menschen machen sie erst gut oder schlecht

    ’ne Tabelle könnt ihr euch dann selber basteln.

  13. 19. Februar 2013, 14:08 | #13

    Die volle Kanne youtube- und arte-Bildung.

    Wenn Dir Bildungs-Junkfood reicht, dann ist es eben so, nur erwarte nicht, dass hier irgendjemand ernsthaft mit Dir diskutieren wird.

  14. kopfkratz
    19. Februar 2013, 14:11 | #14

    Mir geht Monsanto am A… vorbei. Ihre Patent und Klagepolitik ist erbärmlich. Kein Mitleid, wenn sie aufs Dach kriegen. Aber die Grünen und Greenpeace gehen mir genauso auf den Sack.

    Den Unis wird die Kohle für Forschung im Gentechnikbereich abgegraben, wo es nur geht. Machen Sie auch ganz erfolgreich.

    So, und wer soll jetzt bitte die patentfreien Technologien entwickeln, wer soll die Studien die die Konzerne herausgeben prüfen? Ich muss doch das Gegenteil machen, Forschung fördern, dann kann ich jede Behauptung von Monsanto relativ leicht prüfen.

    Greenpeace könnte sehr wertvoll sein, wenn sie nicht ideologisch und Publicitygetrieben werden. Fakten sind immer weniger Wert als die Schlagzeilen.

    Und Monsanto? Tja, ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert…

  15. Groucho
    19. Februar 2013, 14:16 | #15

    @Werner: zum letzten Mal: Es geht hier nicht um Monsanto. Halt Dich an die Netikette. Du darfst gerne im Forum dazu diskutieren. Wobei ich vermute, dass auf dem Niveau keiner Lust hat

  16. 19. Februar 2013, 14:17 | #16

    @kopfkratz (wirklich nicht böse gemeint):

    Die Percy-Schmeiser-Geschichte ist auch nur so eine NGO-Räuberpistole.
    Woher weißt Du denn, wie die patentieren und klagen?

    Das Problem ist, dass man Mythen viel leichter in die Welt setzen kann und das Debunking eben dieser Mythen aufwändig und zeitraubend ist. Lesen tut es dann als Sahnehäubchen sowieso niemand mehr.

    Da sind soviele Lügen im Umlauf, dass ich mich hüten würde, einer bestimmten Firma aus dem Bauch heraus etwas vorzuwerfen.
    Wenn man mal nachschaut, kommt man aus dem kopfkratzen 😉 nämlich auch nicht mehr raus.
    http://www.transgen.de/recht/patente/940.doku.html

  17. m
  18. 19. Februar 2013, 14:39 | #18

    Nur echt mit 5 Ausrufezeichen. 😀 😀 😀

    Das ist eher ein Superbeispiel für meinen Satz:
    Das Problem ist, dass man Mythen viel leichter in die Welt setzen kann und das Debunking eben dieser Mythen aufwändig und zeitraubend ist.

  19. m
    19. Februar 2013, 14:42 | #19

    @cohen
    nein das Problem ist das du vielleicht nicht verstehen kannst oder noch besser willst das die menschen den genfrass nicht wollen!

  20. m
    19. Februar 2013, 14:44 | #20

    nachtrag: du bist ja nicht betroffen von den praktiken dieser, aber wenn du auch ein bauer wärst der um sein leben kämpfen muss würdest du das auch anders sehen. nach dem motto….mir gehts gut, der rest interessiert micht nicht….echt traurig

  21. 19. Februar 2013, 14:45 | #21

    Die Kommentare sind ganz interessant, daraus:
    http://www.epochtimes.de/das-beliebte-geruecht-um-monsanto-in-argentinien-1059148.html
    „Das beliebte Gerücht um Monsanto in Argentinien „

  22. 19. Februar 2013, 14:49 | #22

    @m:

    „Genfrass“? Du isst also nicht gerne Gene?

    Isst du die Tomaten, die du in deinem eigenen Garten selbst angepflanzt hast? Da sind übrigens Gene drin…

  23. 19. Februar 2013, 14:50 | #23

    @m

    Wir hatten das hier alles schon bis zum Erbrechen.

    Lies erst einmal den Artikel, klicke auf die verlinkten Quellen, denk ein bisschen nach und komme dann mit fundierter und sachlicher Kritik zurück.

    Deal?

  24. m
    19. Februar 2013, 14:55 | #24

    @stephan oh du meine güte wo bin ich hier? wird hier alles zerpflügt damit man von halbwahrheiten ablenken kann? ich meinte damit gen-manipuliertes essen.
    keine kreuzungen oder ähnliches sondern den frass den ihr euch anscheinend unbedenklich reinstopfen würdet oder vielleicht eh schon macht! alle dokus die belegen das monsanto schuld an krankheiten ist z.b. aus frankreich werden nicht mal erwähnt oder beachtet. das ist immer leicht wenn man nicht selbst betroffen davon ist. ich esse gerne tomaten und wenn du es genau wissen willst am liebsten die gute alte wildtomate wenn dir die noch was sagt?!?! das ist die urtomate die noch nicht gekreuzt wurde, ist zwar sehr klein oder geschmacklich der hammer!

  25. m
    19. Februar 2013, 14:56 | #25

    @cohen
    du bitte auch 🙂 nicht mit steine schmeissen wenn man im glashaus sitzt.

  26. kopfkratz
    19. Februar 2013, 15:24 | #26

    @Cohen: Monsanto ist wohl nicht schlimmer oder besser als andere, die Knebelverträge die man als Landwirt unterschreiben muss, sind aber eine Frechheit. Hier ganz aktuell ein Rechtsstreit:
    http://www.law.cornell.edu/supct/cert/11-796

    Man mag nun argumentieren, dass Konzerne nur ihren Umsatz schützen und Kohle verdienen einfach als Primärziel haben. Das auch Smartphone und Seidenhemdenproduzenten nicht besser sind. Schön.

    Und man kann auch argumentieren, dass es nicht nur die Konzerne sind, die sich daneben benehmen. z.B. schauen manche Staaten wie Indien ganz offen weg, wenn patentierte Samen „kopiert“ und auf dem Schwarzmarkt gehandelt werden. (Der Schwarzmarkt floriert, weil die Samen trotz höherer Preise einfach höhere Gewinne bringen.)

    So what?
    Deswegen muss ich eine Firma nicht mögen und muss auch die Lizenzpolitik nicht gut finden.

    Allerdings hat das natürlich nichts mit Gentechnik zu tun.

  27. kopfkratz
    19. Februar 2013, 15:30 | #27

    @m: Wenn man große Tomaten mit Gentechnik herstellen würde, die genauso schmecken wie deine „Urtomate“, würdest du Sie dann essen?

  28. Groucho
    19. Februar 2013, 15:59 | #28

    Schau mal m: Wir sind ganz böse:

    https://blog.psiram.com/?s=gentechnik

    Und im Gegensatz zu Dir, der anscheinend hysterische Schnappatmung bekommt, wenn er nur das Wort Gen liest, haben wir uns schon länger vernünftig mit dem Thema befasst 😀

  29. Mossmann
    19. Februar 2013, 15:59 | #29

    Cohen :Die volle Kanne youtube- und arte-Bildung.Wenn Dir Bildungs-Junkfood reicht, dann ist es eben so, nur erwarte nicht, dass hier irgendjemand ernsthaft mit Dir diskutieren wird.

    Seine Ausführungen waren aber bei weitem lustiger als dein Bullshit-Bingo (gähn) …

  30. m
    19. Februar 2013, 16:08 | #30

    @kopfkratz nein würde ich nicht!
    @Groucho hysterische schnappatmung? woher weisst du was ich vor meinem pc mache? nein bin nicht hysterisch. jeder wie er halt meint. warum müsst ihr immer andere meinungen so dermassen ins lächerliche ziehen? weil man vielleicht von sich selbst am besten ablenkt?
    traurige gestalten müssen das sein….mein herzliches mitleid

  31. m
    19. Februar 2013, 16:13 | #31

    groucho zu den „vernünftigen“ beiträgen noch schnell ein wort. es kommt immer darauf an wie ich die Vernunft auslege. Was dem einen vernüftig erscheint muss es noch lange nicht für jemanden anderen sein. für mich jedenfalls ist es das nicht. das ist jetzt so wie wenn mir einer sagt das unser geldsystem vernüftig ist *gg*

  32. naturundwirtschaft
    19. Februar 2013, 16:35 | #32

    m zieht sich lieber den total natürlichen Kram rein.
    http://www.sueddeutsche.de/wissen/zucht-mit-radioaktiver-stralhung-die-atom-gaertner-1.1270439
    http://de.wikipedia.org/wiki/Pflanzenz%C3%BCchtung#Mutationsz.C3.BCchtung

    Ist ja viel besser Lotterie zu spielen und das zu essen, als die gut zu kontrollierende Gentechnik.

  33. Mephisto
    19. Februar 2013, 16:39 | #33

    m :
    […] es kommt immer darauf an wie ich die Vernunft auslege. Was dem einen vernüftig erscheint muss es noch lange nicht für jemanden anderen sein. […]

    Sicherlich ist ein Begriff wie vernünftig im Einzelnen definitionsbedürftig, aber es gibt ein paar grundlegende Zusammenhänge die eindeutig sein dürften. Zum Beispiel ist es nicht vernünftig, einfach immer nur beleglos irgendwelche Behauptungen aufzustellen und/oder alle Argumente zu ignorieren die die eigene Meinung nicht stützen.

  34. Groucho
    19. Februar 2013, 16:40 | #34

    m :

    @kopfkratz nein würde ich nicht!
    @Groucho hysterische schnappatmung? woher weisst du was ich vor meinem pc mache? nein bin nicht hysterisch. jeder wie er halt meint. warum müsst ihr immer andere meinungen so dermassen ins lächerliche ziehen? weil man vielleicht von sich selbst am besten ablenkt?
    traurige gestalten müssen das sein….mein herzliches mitleid

    Schau., lieber m, Du führst es ja gerade vor. Du hast halt eine Meinung. Um eine halbwegs vernünftige Meinung von etwas zu haben, braucht man idealerweise etwas Wissen. Man kann z.B. (Molekular)Biologie studieren, über Jahre ganz viel über die Funktion von DNA und Zellen überhaupt lernen und weiter erforschen. Wen so jemand eine Meinung zu Gentechnik hat, dann nehme ich die ernst.

    Die Argumente, die von Deinesgleichen kommen, sind die typischen kapitalismuskritischen, wissenschaftsfeindlichen Frankensteinvisionen, wie sie von den Angstschürern Greenpeace und Co. fleisig unters Volk gebracht werden. Und das geht ja auch immer leichter. Wer nichts weiß, muss alles glauben. Oder halt meinen.

    Aber ich kann Dich beruhigen, Deutschland als Hightech-Standort ist sowieso am absteigenden Ast, mit böser Gentechnik sowieso, siehe z.B. unser Interview mit Prof. Nellen:

    https://blog.psiram.com/2011/10/der-zug-fur-grune-gentechnik-ist-in-deutschland-abgefahren/

    https://blog.psiram.com/2011/10/horizontaler-gentransfer-erklaren-wir-die-friedhofe-zum-sperrgebiet/

    Nein, wir brauchen keine Forschung, kein Wissen. Eine Meinung genügt, sie ist ja auch viel einfacher zu haben.

  35. Groucho
    19. Februar 2013, 16:56 | #35

    naturundwirtschaft :

    m zieht sich lieber den total natürlichen Kram rein.
    http://www.sueddeutsche.de/wissen/zucht-mit-radioaktiver-stralhung-die-atom-gaertner-1.1270439
    http://de.wikipedia.org/wiki/Pflanzenz%C3%BCchtung#Mutationsz.C3.BCchtung

    Ist ja viel besser Lotterie zu spielen und das zu essen, als die gut zu kontrollierende Gentechnik.

    Das hab ich auch noch nie verstanden. Man schießt völlig ins Blaue, erzeugt Mutanten über Mutanten, braucht keine Zulassung dafür, aber mit einem gezielten Eingriff ins Genom, bei dem man halbwegs weiß, was man tut, braucht es jahrelange Zulassungen (Zurecht, wie ich finde).

  36. kopfkratz
    19. Februar 2013, 16:56 | #36

    @m: Warum nicht? Wie begründest du deine grundsätzliche Ablehnung?

  37. Groucho
    19. Februar 2013, 17:03 | #37

    kopfkratz :

    @m: Warum nicht? Wie begründest du deine grundsätzliche Ablehnung?

    Zusatzfrage: Würdest Du Dir, m, Insulin, das mit gentechnisch veränderten Organismen hergestellt wurde, spritzen, so Du Insulin bräuchtest?

  38. 19. Februar 2013, 17:53 | #38

    kopfkratz :

    @Cohen: Monsanto ist wohl nicht schlimmer oder besser als andere, die Knebelverträge die man als Landwirt unterschreiben muss, sind aber eine Frechheit. Hier ganz aktuell ein Rechtsstreit:

    Und weil die den Rechtsweg einschlagen sind sie die Bösen?

    Sollten die lieber ein paar Aktivisten in Maleranzügen mit Motorsensen engagieren?

    Sorry. Zeige mir mal irgendein größeres internationales Unternehmen, welches keine Probleme mit Produktpiraterie hat.

    Um aus dem Link jetzt eine Schweinerei rauszulesen, dazu reicht der absolut nicht.
    Ab wann sind denn Verträge Knebelverträge?

    Im Forum haben wir einen Thread mit dem Bio-Goldweizenlizenzvertrag, ist das einer?
    https://forum.psiram.com/index.php?topic=4981.msg54425#msg54425

  39. Abe
    19. Februar 2013, 17:54 | #39

    Werner :und das Wort zum Mittwoch: http://www.youtube.com/watch?v=4a4GK2-9BQs

    Es zeugt natürlich von einem gewissen Mangel an Transferleistung, sowas einfach so hinzurotzen und davon auszugehen, daß sich das schon von selbst versteht, warum Sie das unter diesen Blogeintrag posten. Wie passend, das auch noch mit dieser pastoralen Rhetorik anzukündigen („Wort zum Mittwoch“), denn ich habe zufällig vor ein paar Tagen eine recht alte Analyse (~1950) der Reden des evangelikal-faschistischen Radio-Pastors Martin Luther Thomas gelesen* und die Ähnlichkeit der Methoden, die dort analysiert werden und die in dem oben verlinkten Video angewendet werden, ist verblüffend. Im Video ist das natürlich alles modernisiert und auch säkular geläutert, deswegen kann man die pseudo-theologischen Tricks des Pastors nicht auf den wirren Video-Blogger übertragen. Aber es bleibt dennoch erstaunlich viel Schnittmenge (Man vergleiche im unten verlinkten Dokumente: Trick der verfolgten Unschuld, Unermüdlichkeitstrick, Sendboten-Trick, „Großer kleiner Mann“, Gedankenflucht-Trick, Fait-accompli-Technik, usw. usf.).

    Das Video diskreditiert sich eigentlich schon durch seine lächerliche Form: Die bedeutungsschwangere Einleitungsmusik, die eine Drastik des Themas heraufbeschwören soll, begleitet von einer willkürlichen Bilder- und Faktenaneinanderreihung, die irgendwie eine klandestine Weltgeschichte suggeriert. Dann noch die Bücher im Hintergrund, die dem debilen Agitator die Aura des Gelehrten verleihen soll (hätte man da nicht eine modernere Bücherwand nehmen können, wie das immer in Experten-Interviews in den Nachrichten gemacht wird? So wirkt das extra lächerlich, diese antiquierten Bücher strahlen eher den Charme einer Kaminzimmerdekoration aus) und die Rhetorik des „ich stell doch nur Fragen…“.

    Mir juckt es in den Fingern, diese pseudokritische ‚Wissenschaftstheorie‘ über die Logik von Verschwörungen zu denunzieren, aber dafür ist mir meine Zeit dann doch zu schade. Ich kann jedenfalls die unten Verlinkten Ausführungen zu den Radioreden jedem ans Herz legen, der gelegentlich mal in die Verlegenheit kommt, mit solchen Verschwörungsdeppen oder ihren Epigonen in den Kommentarspalten des Internets zu argumentieren.
    ————
    *) Auch hier online ab S. 129: http://home.schule.at/teacher/deutsch/wordpress/wp-content/uploads/autChar.pdf

    —————

    BWT: chapeau für diesen Blogeintrag. Die Analogisierung der Ideologie der Grünen mit dem Kreationismus finde ich sehr gelungen.

  40. kopfkratz
    19. Februar 2013, 19:02 | #40

    @cohen:
    Bei den Klagen geht es meist darum, dass Bauern einen Teil der Ernte dann als Samen im nächsten Jahr wiederverwenden. Das wird ihnen durch die Verträge aber untersagt. Wenn du meinst, dass das Produktpiraterie ist, dann können wir die Diskussion beenden.

    Man hat also die Wahl, entweder auf die guten Samen verzichten oder jedes Jahr nachkaufen. Diese freie Wahl hat man natürlich. Und in Deutschland und den USA kann man natürlich Biobauer werden.

    Das damit angesprochene Thema Nachbaugebühren, das mit GMO aber nichts zu tun hat, gibt es auch in Deutschland.

    Ich nehme an, du willst dich bei der STV einlesen und jubeln, wie toll die aktuellen UPOV Regelungen sind: http://www.stv-bonn.de/Pressemitteilung/nachbaugebuehren-dienen-der-zukunftssicherung-der-landwirtschaft-2012-03-30

    Andere sehen das nicht so.

  41. sumo
    19. Februar 2013, 19:48 | #41

    so gleiten wir wieder vom Thema weg….
    Selbstverständlich kann man die Politik, die Monsanto (oder jeder andere Platzhirsch am Markt) macht, kritisieren, das hat aber nichts mit der Gentechnik zu tun. Dieses Saatgut, welches verkauft wird und nur bestimmungsgemäß verwendet werden darf, muß ja nicht per Gentechnik entwickelt worden sein. Wären die Gentechnikphobiker auch so gegen Monsanto, wenn diese ihr Saatgut per anthroposophischer Heilslehre herstellten?

  42. MagicGuitar
    19. Februar 2013, 19:50 | #42

    Na Hallo, hätte nicht gedacht, dass ich so ’ne Welle lostrete.
    Ich wollte ja nur darauf hinweisen, dass der Vorwurf der angeblichen Saatgutkontrolle durch Konzerne wie Monsanto in dem Artikel unerwähnt blieb. Mehr nicht. Und um dieses Argument direkt zu entkräften habe ich angeführt, das sich gentechnisch veränderte Pflanzen auch auf gar keinen Fall selbst reproduzieren dürfen, weil sie (sollten sie in die freie Natur gelangen) wahrscheinlich die natürlich vorkommenden Pflanzen verdrängen würden (da sie ja widerstandsfähiger gegen örtliche Feinde und Unkräuter sind).

    Und um das klar zu sagen: Daran kann man Kritik üben wie man will, aber Konzerne wie Monsanto haben auch ein Recht ihre Leistung zu schützen und damit Gewinn machen zu dürfen. Die anderen Vorbehalte gegen „Gentechnik“ sind ja eigentlich kaum der Diskussion würdig. Da hilft halt nur Aufklärung und da hat der Staat bis heute gepennt. Zweifelsfrei hilft Gentechnik heute schon gegen den Hunger in der Welt, was für eine Wohlstandsgesellschaft, wie unserer (wo Hunger nicht mehr erlebt wird) nicht wirklich nachvollziehbar ist. Dasselbe beobachten wir ja schließlich auch bei Krankheiten und den Vorbehalten gegen Impfungen.
    Wie viele wissen nach der 10. Klasse überhaupt, was ein „Gen“ ist? Es hilft wie gesagt nur Aufklärung, Aufklärung und nochmals Aufklärung.

  43. Werner
    19. Februar 2013, 21:16 | #43

    @ Abe

    Oooh, der erhabene Abe bemängelt meine Transferleistungen, oh haue haue ha 😉

    Davon mal abgesehen hast auch ausnahmsweise Recht. Ich hab mir den Burschen ( Andreas Popp)mal näher angeschaut und würde mich insgesamt eher von ihm distanzieren. Ich fand lediglich seine Begriffsdeutung zu verschwörungstheorie ganz interssant.

    Abschließend nun noch etwas Persönliches:

    Abe,sei einfach etwas vorsichtiger beim Herausrotzen deiner Verachtung gegenüber Gott und der Welt. Ich habe schon zu oft beobachtet, dass dieses Herausrotzen von Verachtung oftmals direkt auf den Herausrotzer zurückwirkt.

    Das kannst du dir in etwa so vorstellen:

    http://www.toonpool.com/cartoons/Gegen%20den%20Wind%20pinkeln_184145

    Also, wenn ich so eine Verachtung und so einen Hass in mir hätte, würde es mir nicht gutgehen und ich würde versuchen, diese überbordenden Gefühle in den Griff zu bekommen.

  44. observer
    20. Februar 2013, 10:31 | #44

    Und im Sommer fahren dann die Gentchnikgegner in den Urlaub, vorher lassen sie sich noch gegen Hepatitis B mit einem rekombinaten Impfstoff impfen, damit sie nicht von der netten Urlaubsbekanntschaft angesteckt werden.
    Sie gehen gemeinsam auf eine Currywurst, und futtern begeistert das Ketchup, welches aus gentechnisch veränderten Tomaten besteht.
    Dann fahren sie braungebrannt und gut erholt zurück nach Germanien und schimpfen gestärkt auf die gentech Industrie.

    Ach wie schön wäre eine Atom und Gen freie EU

  45. The Doctor
    20. Februar 2013, 11:41 | #45

    Hey Werner, schön dass Du uns mitteilen möchtest, auf welchem geistigen Niveau Du Dich bewegst. Aber ganz ehrlich: ich wusste schon vorher, dass Du auf Pipi-Kaka-Witze stehst. Mein dreijähriger Sohn derzeit übrigens auch.

    P.S.:
    Originool heisses: „Auhauerhauerha!“ Hab grad nochma bein Meester nachefraagt.

  46. Werner
    20. Februar 2013, 14:37 | #46

    @ The Doctor

    Wieder eine unbewiesene Aussage eines Pseudo- Skeptiker-Meesters-Quiddje.
    Was solls?

    Viel Spaß mit deinem Kind – und immer schön geschmeidig bleiben…
    http://www.youtube.com/watch?v=udu-Gvn9Upw

  47. Abe
    20. Februar 2013, 14:49 | #47

    Werner :… Davon mal abgesehen hast auch ausnahmsweise Recht. Ich hab mir den Burschen ( Andreas Popp) mal näher angeschaut und würde mich insgesamt eher von ihm distanzieren. Ich fand lediglich seine Begriffsdeutung zu verschwörungstheorie ganz interssant.

    Als ob die ‚Deutung‘ in diesem Video weniger lächerlich wäre, als der restliche Kram, den er produziert. Es bleibt Ihnen überlassen, das ‚interessant‘ zu finden, nur Ihr Interesse ist noch kein Argument für irgendwas. Deswegen auch der Verweis auf die mangelnde Transferleistung: Ein Grund, warum das jetzt für irgendjemanden interessant sein soll und einen Beitrag zum Blogthema darstellt, wäre notwendig gewesen. Einfach einen Link zu droppen über ein ganz allgemeines und noch dazu affirmatives Geraune zu Verschwörungstheorien, ist nicht mal ‚interessant‘, sondern lediglich der verzweifelte Versuch dieses Herren, seine an Paranoia und Wahn grenzenden Ausführungen schein-rational zu unterfüttern. Die Nicht-Anerkennung seiner Logorrhoe deutet er dann auch noch ganz vermessen als Indikator dafür, daß er zu unbquem für ‚die Mächtigen‘ sei, anstatt den Grund dafür in seinem unsystematischen Gebrabbel zu suchen.

    Abschließend nun noch etwas Persönliches:…

    Ihre Sorge um meine Psychohygiene in allen Ehren, aber ich kann Ihnen versichern, daß die unbegründet ist. Ich verstehe auch nicht, was hier überhaupt der Anlass zur Sorge sein sollte und werte das einfach mal als eine kräftige Portion Defensivprojektion. Es wäre daher wünschenswert, bezögen Sie sich in Zukunft und zur Abwechslung mal auf Inhalte; der Trick, dem Gegenüber einer Diskussion mangelnde Temperamentbeherrschung/rationale Kontrolle zu unterstellen ist zwar sehr alt und auch wirksam, aber im Internet wirkt das ganze ein bisschen konstruiert, weil das schon eine sehr gewagte, hermeneutische Leistung wäre, aus meiner Rhetorik auf meine Gefühlslage zu schließen – nehmen Sie es mir nicht böse, aber ich fürchte, diese Fertigkeit geht Ihnen ab. Also: Für eine polemische Diskussion bin ich immer zu haben, aber diese albernen Versuche, den anderen zu Psychologisieren, werde ich in Zukunft ignorieren.

  48. ToxicMessiah
    20. Februar 2013, 14:58 | #48

    @ observer

    Soweit ich weiß sind momentan keine gentechnisch veränderten Tomaten auf dem Markt.

  49. Werner
    20. Februar 2013, 15:02 | #49

    @ Abe

    Es ist pathologischer als ich zunächst annahm.

    Huuuch, hoffentlich war das jetzt nicht zu defensiv.
    🙂 😉

  50. MagicGuitar
    20. Februar 2013, 18:09 | #50

    @ Werner
    Der gute Herr Popp lebt da weit fernab im schönen Kanada und kommt nur hier her, wenn er zusammen mit Michael Vogt die Leute abzocken kann mit seinem dämlichen Gelaber. Tritt auf der einen Seite als „Infokrieger“ und Tierrechtler auf und auf der anderen Seite als rechtskonservativer Populist und Faschist, der glaubt das deutsche Reich existiere weiter.
    Auf einen solchen Mann darf man wirklich nichts geben. Also Wirtschafts- oder Politikwissenschaften hat der sicher nicht studiert.

  51. gesine
    20. Februar 2013, 19:26 | #51

    per anthroposophischer Heilslehre

    Warum denn in die ferne schweifen, sumo, bzw in astrale Höhen? Nein, mit den völlig normalen Zuchtmethoden, alles rein pflanzlich und vollnatürlich.

    ZB vermiitels der Herbstzeitlose. Oder anders formuliert: Mit Mutantenbildung durch Baden der Samen in Colchizinlösung.

  52. Stef
    21. Februar 2013, 12:29 | #52

    MagicGuitar und weil jemand das nicht studiert hat ist er deswegen deiner meinung nach nicht dazu befugt darüber zu sprechen und seine ansichten kund zu tun?
    Weisst du eigentlich über was er spricht? Verstehst du das Thema überhaupt?
    Anscheinend hast du es nicht begriffen den sonst würdest du nicht so einen Stuss schreiben.

  53. Stef
    21. Februar 2013, 12:31 | #53

    MagicGuitar was ist am Namen Deutschen Reich rechtskonservativ? Der Name stammt noch vom Kaiserreich aber sonst kennst du die Deutsche Geschichte eh gut oder?

  54. Gisander
    21. Februar 2013, 13:05 | #54

    Noch ein Hinweis für m(ichael) und sein Urgemüse:

    Glaube bitte nicht, dass das, was heute selbst in Bioläden verkauft wird, noch irgend etwas mit Urformen der Gewächse zu tun hätte. Am Beispiel Möhre sähe das ungefähr so aus:
    http://www.hortipendium.de/Datei:M%C3%B6hren_6.jpg

    Mit so etwas willst Du achteinhalb Milliarden Mäuler stopfen?

  55. Mephisto
    21. Februar 2013, 13:28 | #55

    Stef :
    MagicGuitar und weil jemand das nicht studiert hat ist er deswegen deiner meinung nach nicht dazu befugt darüber zu sprechen und seine ansichten kund zu tun?

    Ich glaube Du hast MagicGuitar da (bewusst?) falsch verstanden: dass jemand etwas nicht studiert hat, bedeutet natürlich nicht, dass er nicht darüber sprechen darf. Aber wenn man in der Öffentlichkeit über ein Thema referiert, kann man ohne ein entsprechendes Studium nicht erwarten als glaubwürdig angesehen zu werden so lange man eine entsprechende Qualifikation nicht anderweitig nachweist.

    Stef :
    MagicGuitar was ist am Namen Deutschen Reich rechtskonservativ?

    Wo hat MagicGuitar denn behauptet der Name sei rechtskonservativ? Er sagte der Herr Popp trete als rechtskonservativer Populist und Faschist auf und glaube das deutsche Reich existiere weiter. Das ist etwas anderes.

  56. Groucho
    21. Februar 2013, 15:56 | #56

    stef ist ab jetzt gesperrt, Namenswechsel innerhalb einer Konversation sind hier nicht erwünscht.

  57. Statistiker
    21. Februar 2013, 17:30 | #57

    Och schade, der Stef ist so blöd, dem könnte man so schön….. naja….

    Ach, lieber Werrner, wenn ich sowas lese: „Abe,sei einfach etwas vorsichtiger beim Herausrotzen deiner Verachtung gegenüber Gott und der Welt. Ich habe schon zu oft beobachtet, dass dieses Herausrotzen von Verachtung oftmals direkt auf den Herausrotzer zurückwirkt.“

    Sollten Sie Ihren Rotz doch eher bei sich behalten, weil Rotz, also Rotz im Sinne des Wortes Rotz, sich als Verachtung gegenüber MMensch und Natur richten könnte. Ich habe oft beobachtet, dass dieses Herausrotzen von Verachtung sich gegen die Menschheit, Natur und die Wissenschaft richtet. Damit wirkt IHTR Rotzen natürlich gegen sie selbst zurück, da sie sich selbst anrotzen.

    Frohes Rotzen.

  58. Beregon
    21. Februar 2013, 18:04 | #58

    MagicGuitar: dumm? Monsanto wird nicht wegen irgendwelcher Verschwörungstheorien gehasst, sondern wegen ihrer (bewiesenen!) absolut unvertretbaren Geschäftspraktiken.

  59. Groucho
    21. Februar 2013, 19:34 | #59

    … und gleich kommt Percy Schmeiser.

    Bitte nochmal zur Beachtung: Es geht hier nicht um Monsanto. Wer das diskutieren möchte, ist im Forum wilkommen. Im Kommentarbereich des Blogs sollte bitte ein Minimalbezug zum eigentlichen Thema sein.

  60. Robin
    21. Februar 2013, 19:38 | #60

    interessant, dass hier diskussionen über monsanto geführt werden, wobei es anfänglich nicht ansatzweise darum ging! fakt ist, dass mit hannovergen ein gut sehr gut angenommenes, sogar ausgebuchtes, wissenschaftlich ausgearbeitetes und betreutes (institut für pflanzengenetik, hannover und institut für biologiedidaktik, oldenburg) projekt abgesägt wird! und das ohne nennung eines SINNVOLLEN grundes! kritiker beziehen sich grundsätzlich auf die studie von herrn wefers http://www.abl-ev.de/fileadmin/Dokumente/AbL_ev/Gentechnikfrei/Hintergrundstudie_zu_HannoverGEN_8-10-12f.pdf diese studie ist nachweislich falsch recherchiert und fand ohne hintergrundwissen zu dem projekt statt! hier dazu die stellungnahme http://www.genetik.uni-hannover.de/fileadmin/institut/pdf/TR/StellungnahmeHGEN.pdf wer jetzt noch einen kurzen blick auf die finanzierung der „hintergrundstudie“ von herrn wefers wirft, weiß wo der frosch die locken hat!

  61. Werner
    21. Februar 2013, 21:03 | #61

    Zum Eingangsartikel:
    „Glücklicherweise gelang es Rot-Grün, dieses verhängnisvolle Projekt, das seit 2008 schon 6.000 Kinder mit teuflischem Wissen in Berührung gebracht hat, jetzt endlich zu stoppen.“

    Milchmädchenrechnung: 5 Jahre mit großzügig berechneten 200 Schultagen pro Jahr.

    Dann sind bei 1000 Schultagen durchschnitt diese mit Steuergeldern subventionierten Räume mit 6 Schülern pro Tag belegt.

    Da war doch mal was auf der Hauptschule mit Kosten/ Nutzenrechnung? Kann es vielleicht auch an der der absolut mauen Nachfrage an diesem Projekt liegen?

  62. Mephisto
    22. Februar 2013, 10:11 | #62

    Werner : Milchmädchenrechnung: 5 Jahre mit großzügig berechneten 200 Schultagen pro Jahr.Dann sind bei 1000 Schultagen durchschnitt diese mit Steuergeldern subventionierten Räume mit 6 Schülern pro Tag belegt.

    Das ist allerdings eine gewaltige Milchmädchenrechnung!
    – Fachlabore sind nie komplett ausgelastet
    – Ich habe nirgends einen Hinweis darauf gefunden, dass diese Räume außerhalb des HannoverGEN-Projektes nicht genutzt werden können/dürfen
    und
    – diese Labore befinden sich an Schulen und die werden nun mal in aller Regel mit Steuergeldern subventioniert

    Da war doch mal was auf der Hauptschule mit Kosten/ Nutzenrechnung? Kann es vielleicht auch an der der absolut mauen Nachfrage an diesem Projekt liegen?

    Na dann erleuchte uns doch mal: wie bewertet/errechnet man denn den Nutzen an einer Schule? Und woraus leitest Du eigentlich Deine Aussage zur absolut mauen Nachfrage ab?

  63. Statistiker
    22. Februar 2013, 16:43 | #63

    Diese Berechnungen dieses „Werner“ sind naja……

    [Rest gelöscht. @Statistiker: Wir stehen hier einfach nicht auf persönliche Beschimpfungen, egal, von welcher Seite, und egal, wie berechtigt sie manchmal auch sein könnten /G]

  64. Werner
    22. Februar 2013, 19:50 | #64

    @ Mephisto
    @ Statistiker
    Eigentlich ist in den links die Robin reingestellt bereits alles enthalten.

    Das Projekt wird aus nachvollziehbaren Gründen eingestellt. Diese sind immer auch prakmatischen und finanziellen Ursprungs

    Sollen die Lobbyisten doch Geld aus der Wirtschft auftreiben, um das Projekt zu finanzieren.

    Solch einseitiger Forschung gehört auch in Zukunft die staatliche Subvention entzogen! Gott sei Dank ist das jetzt auch passiert – das war längst überfällig.

    Unabhängige, undogmatische und erfolgreiche Projekte sehen nämlich in der Tat anders aus.
    Z.B. so:

    http://www.uni-bielefeld.de/LS/laborschule_neu/

    Die Bundesregierung hat in den letzten Jahren erhebliche Mittel in die Förde- rung der Agro-Gentechnik investiert; dies gilt auch für den Bereich Welternäh- rung. Trotz jahrzehntelanger Anstrengungen bei Forschung und Entwicklung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) ist deren konkreter Beitrag zur Sicherung der Welternährung mehr als fraglich, wie zahlreiche Studien und Entwicklungsexperten deutlich gemacht haben. Mehr als 90 Prozent aller bisher entwickelten transgenen Pflanzen weisen nur Herbizidtoleranz, Insektizidpro- duktion oder eine Kombination beider Eigenschaften auf oder sind für Industrie- prozesse vorgesehen (z. B. Stärkekartoffeln) und können daher keinen direkten Beitrag zur Ernährungssicherung leisten.

  65. Robin
    22. Februar 2013, 20:14 | #65

    hallo werner! ich würde von dir gerne mal die „nachvollziehbaren gründe“ warum hannovergen eingestellt wird hören!

    hannovergen ist ein sehr gut angenommenes schullaborprojekt und bedient alle methoden, die im niedersächsischen kerncurriculum für das abitur vorgeschrieben sind!
    hierbei geht es nicht ansatzweise um lobbyismus, sondern darum, den geforderten praxishintergrund für die theorie im regulären unterricht zu liefern!

    bitte klär mich auf, inwiefern an diesem projekt lobbyisten beteiligt sind!

    bitte setz dich in zukunft erst mit unserem angebot an labortagen und weiterbildungen auseinander, bevor du uns einseitige forschung vorwirfst!

  66. Werner
    22. Februar 2013, 20:24 | #66

    @ Robin

    einfach mal unbefangen nachlesen.

    Ansonsten finde ich es gut, dass dieses einseitige und wenig nachgefragte Projekt nunmehr gecancelt wird! 🙂

    Lobbyismus auf Staatskosten zur Manipulation und Ausbildung von Fachidioten- ich glaube, es geht los. Weg damit!
    Ist ja nun auch geschehen. 🙂

  67. Robin
    22. Februar 2013, 20:24 | #67

    des weiteren ist mir der zusammenhang zwischen hannovergen und der von dir geposteten laborschule nicht im geringsten klar!

    auch hier hätte ich gerne ein paar erläuterungen

  68. Robin
    22. Februar 2013, 20:26 | #68

    gib mir bitte konkrete beispiele für einseitigkeit und die geringe nachfrage

    UND ganz wichtig: anzeichen für lobbyismus

  69. Werner
  70. Robin
    22. Februar 2013, 20:57 | #70

    gleichfalls:

    http://www.genetik.uni-hannover.de/fileadmin/institut/pdf/TR/StellungnahmeHGEN.pdf

    tut mir leid, aber wer nach dieser stellungnahme noch ernsthaft die „studie“ von herrn wefers zitiert oder verlinkt, kann nicht lesen

  71. bayle
    22. Februar 2013, 20:57 | #71

    Sag mal Werner, die Posts Deiner Diskussionsgegner auch nur zu lesen hast Du nicht nötig?

    Robin :interessant, dass hier diskussionen über monsanto geführt werden, wobei es anfänglich nicht ansatzweise darum ging! fakt ist, dass mit hannovergen ein gut sehr gut angenommenes, sogar ausgebuchtes, wissenschaftlich ausgearbeitetes und betreutes (institut für pflanzengenetik, hannover und institut für biologiedidaktik, oldenburg) projekt abgesägt wird! und das ohne nennung eines SINNVOLLEN grundes! kritiker beziehen sich grundsätzlich auf die studie von herrn wefers http://www.abl-ev.de/fileadmin/Dokumente/AbL_ev/Gentechnikfrei/Hintergrundstudie_zu_HannoverGEN_8-10-12f.pdf diese studie ist nachweislich falsch recherchiert und fand ohne hintergrundwissen zu dem projekt statt! hier dazu die stellungnahme http://www.genetik.uni-hannover.de/fileadmin/institut/pdf/TR/StellungnahmeHGEN.pdf wer jetzt noch einen kurzen blick auf die finanzierung der “hintergrundstudie” von herrn wefers wirft, weiß wo der frosch die locken hat!

    (Hervorhebung durch mich).

  72. Werner
    22. Februar 2013, 21:31 | #72

    @ all

    wenn Ihre eure Ansprüche denn auch nur annähernd in anderen Bereichen geltend machen würdet.

    Insgesamt ist die Erwiderung auf Dr. Wefers Hintergrundstudie inhaltlich absolut mager und geht auf viele Kritikpunkte gar nicht ein.

    Deswegen noch einmal: Große Freude darüber, dass solche Projekte nicht mehr subventioniert werden. Soll sich doch die Wirtschaft engagieren und „freiwillige“ Projekte finanzieren.

    Ansonsten werdet ihr euch daran gewöhnen müssen, wo der Barthel seinen Most holt.

    Wer Glauben machen will, dass die Gentechnik einen entscheidenen Einfluss auf die Welternährungsprobleme hat oder zukünftig haben wird, setzt voraus, dass die Mitmenschen blöd sind- das sind sie aber nicht. Sucht euch andere sinnvolle Tätigkeitsbereiche.

    Ich kann ja verstehen, dass euch als FDP und CDU- Sympathisanten nun die Felle respektive Pfründe verloren gehen. Man gut so!
    🙂

  73. Robin
    22. Februar 2013, 21:37 | #73

    ich widme mich mal fix meinem privatleben 😉 morgen mehr

  74. bayle
    22. Februar 2013, 22:44 | #74

    @Werner

    Werner :@ all
    Ich kann ja verstehen, dass euch als FDP und CDU- Sympathisanten nun die Felle respektive Pfründe verloren gehen. Man gut so!

    Was immer Du verstehen kannst: weder noch, und so ist unklar, was Du für gut hältst. Wie immer: die große weitausholende Geste erspart die mühsame Auseinandersetzung mit dem Detail.

    bayle :

    Werner :@ bayle Drückeberger und Schaumschläger … muss es ja auch geben.

    Deine Selbstkritik sei angenommen – aber nur, sofern Du Besserung gelobst.

    Hat noch nicht so geklappt. Geh’ wieder meditieren:

    Werner :Schönen Nachmittag:
    http://www.youtube.com/watch?v=_oR3hlfDZE8

  75. Groucho
    23. Februar 2013, 00:02 | #75

    Das ist schon irre, wenn sich einer wie „Werner“ hier freut, wie Wissen und Forschung aus offensichtlich ideologischen Gründen verhindert wird. Und das natürlich gleichzeitig über PC hier verbreitet – jeder weiß ja, dass die genfrei an Bäumen wachsen.

    Ausser dem permanenten Versuch, sich ethisch/moralisch über andere per ad hominems zu überhöhen, kam bisher nichts, aber auch gar nichts aus eigener Feder. Konkret werden ist ja immer besonders schwierig, wenn einem simple Überzeugungssysteme soweit in der eigenen Faulheit entgegenkommen, Wissenserwerb als schädlich zu sehen. Ein typisches Phänomen der Wohlstandsmadigkeit.

  76. Werner
    23. Februar 2013, 07:15 | #76

    @ Groucho

    Wer hat denn was gegen Wissenserwerb?
    Ich hab was gegen staatlich subventionierte Veranstaltungen von Gentechniklobbyisten an Schulen.

    Gentechnik hat bisher nicht ein jota am Welternährungsproblem verändert.

    Die Kritik von Menschen, die sich permanent über andere erheben, perlt mittlerweile an mir ab.

    Um es noch einmal in ganz einfachen Werten zu sagen:

    Ihr seid eine Gruppierung von Menschen, die die Realität auf deren aktuelle wissenschaftliche Beweisbarkeit reduzieren wollen und die daher die Wissenschaft als „goldenes Kalb“ anbeten.

    Das erachte ich als ziemlich beschränkt und
    Groucho,
    der du ja die Netikette ins Spiel gebracht hast: gerade darin sehe ich faschistoides Potential der „goldenen Kalb“ anbetenden Skeptikergemeinde, deren Mitgliedern ich ebenfalls eine Gehirntherapie empfehlen würde.

    Groucho, die beleidigenden Kommentare eines „Skeptiker“ hattest du mal wieder großzügig übersehen, gell?

    So unschön die Schließung des Projekts für Einzelpersonen seien mag; man muss doch immer mit sich verändernden demokratischen Mehrheitsverhältnissen rechnen…. c’est la vie

    Wer vorher vom Lobbyismus profitiert hat, darf sich doch nicht wundern, wenn es jetzt andere und stärkere Lobbyisten gibt.

  77. max
    23. Februar 2013, 08:36 | #77

    Lieber Groucho, es ist ja irgendwie bewundernswert, wenn Du mit Leuten wie Werner diskutierst, sie versuchst, mittels wissenschaftlichen Erkenntnissen zu widerlegen oder gar zu überzeugen. Nur glaube ich, dass es bei vielen, wie auch beim Werner, vergebene Liebesmüh ist. Da fehlen einfach die Grundlagen. Da liegt es nicht in erster Linie am Wollen, sondern am Können.

  78. max
    23. Februar 2013, 08:46 | #78

    Ups, eben gesehen, dass ich wohl meinen Nick wechseln muss. Es gibt wohl noch einen zweiten max in dem Blog (Zentrum der Gesundheit: der Shop), und mit dem möchte ich nun wirklich ungern verwechselt werden.

  79. 23. Februar 2013, 10:36 | #79

    max :

    Ups, eben gesehen, dass ich wohl meinen Nick wechseln muss. Es gibt wohl noch einen zweiten max in dem Blog (Zentrum der Gesundheit: der Shop), und mit dem möchte ich nun wirklich ungern verwechselt werden.

    In dem Fall geht das klar, ansonsten sehen wir hier wechselnde Nicks nämlich nicht so gerne.

  80. Statistiker
    23. Februar 2013, 12:17 | #80

    Ach wernerle, sie sind einfach zu doof…. ich zitiere: „Ich kann ja verstehen, dass euch als FDP und CDU- Sympathisanten nun die Felle respektive Pfründe verloren gehen. Man gut so!“

    Komisch, ich bin aktives Mitglied der Linken und fühle mich daher durch ihre diffamierende Unterstellung aufs ärgste beleidigt. Noch so ein Kommentar, und ich zück das StGB, ist das klar?

  81. Groucho
    23. Februar 2013, 13:04 | #81

    max :

    Ups, eben gesehen, dass ich wohl meinen Nick wechseln muss. Es gibt wohl noch einen zweiten max in dem Blog (Zentrum der Gesundheit: der Shop), und mit dem möchte ich nun wirklich ungern verwechselt werden.

    @Max: Am besten Du registrierst Dich im Blog, der Nick ist dann geschützt. Missbrauch von Pseudos kommt immer wieder mal vor

  82. 23. Februar 2013, 13:08 | #82

    Das reicht eigentlich:
    https://blog.psiram.com/2013/02/kreationisten-die-grunen-und-der-kampf-gegen-wissenschaft-in-den-schulen/#comment-23870

    Ihr seid eine Gruppierung von Menschen, die die Realität auf deren aktuelle wissenschaftliche Beweisbarkeit reduzieren wollen und die daher die Wissenschaft als “goldenes Kalb” anbeten.

    Das erachte ich als ziemlich beschränkt und
    Groucho,
    der du ja die Netikette ins Spiel gebracht hast: gerade darin sehe ich faschistoides Potential der “goldenen Kalb” anbetenden Skeptikergemeinde, deren Mitgliedern ich ebenfalls eine Gehirntherapie empfehlen würde.

    Werner, Sie sind raus!

  83. 23. Februar 2013, 14:13 | #83

    Es geht ja nicht nur uns so.

    Klick mich!

  84. Groucho
    23. Februar 2013, 14:15 | #84

    @Werner ist jetzt in der Warteschleife. Sollte wider Erwarten neben persönlichen Verunglimpfungen noch eine Antwort auf sachliche Fragen kommen, oder gar ein Argument (von eigener Hand formuliert), wird das gerne freigeschalten.

  85. John Prentice
    24. Februar 2013, 15:40 | #85

    Apropos Gentechnik. In der aktuellen Ausgabe der MaxPlanck Forschung gibt’s einen lesenwerten Beitrag dazu: http://www.mpg.de/6861838/W001_Zur-Sache_012-017.pdf

  86. The Doctor
    24. Februar 2013, 17:31 | #86

    Den fand ich ja besonders schön:

    „der du ja die Netikette ins Spiel gebracht hast: gerade darin sehe ich faschistoides Potential der “goldenen Kalb” anbetenden Skeptikergemeinde, deren Mitgliedern ich ebenfalls eine Gehirntherapie empfehlen würde“

    Nazivergleich, Dogmatismusvorwurf und psychiatrische Ferndiagnose in nur einem Satz: Respekt!

  87. The Doctor
    24. Februar 2013, 17:32 | #87

    Upsi, darauf war Cohen ja schon eingegangen. Doc, immer dran denken: aktualisieren, aktualisieren, aktualisieren!

  88. 5. März 2013, 11:39 | #88

    Ein Schüler stellt kritische Fragen:

    Ich habe da mal eine Frage. Ich bin Schüler der Wilhelm Raabe Schule in Hannover, wir sind ein Standort von HannoverGen, wir haben also ein Versuchslabor zum Thema Gentechnik. Das soll nun geschlossen werden. Warum soll dieses Geschlossen werden und somit tausende Euros einfach in den Wind geblasen werden?

    Bei uns heißt es dazu, dass Gentechnik abgelehnt wird und uns Schülern nichts dazu beigebracht werden soll.
    Aber ist das nicht wie im fundamentalistischen Amerika, wo die Evolution nicht beigebracht wird, weil die zuständige Stelle eine andere Theorie lehren möchte?

    Es ist ja nicht so, dass uns gezeigt wird, was man mit Gentechnologie alles „tolles“ machen kann, uns wird lediglich gezeigt, WAS Gentechnik überhaupt ist- und zwar nicht in langweilig-theoretischem Unterricht, sondern „hautnah“. Außerdem wird anschließend im Unterricht stehts über Gentechnik auf ethnischer Basis debattiert.

    Lange Rede, kurzer Sinn, wird durch diese Schließung nicht aufgrund einer Ideologie den Schülern eine tolle Lerngrundlage genommen? Für mich ist das wiedersprüchlich zum Slogan „Bessere Bildung“, für mich klingt das mehr nach „Bildung aufgrund Grüner Ideologien“

    http://www.facebook.com/grueneltnds/posts/518601041515688

    …und die Grünen kommen ganz schön ins Eiern.

  89. file encryption
    13. Januar 2017, 19:30 | #89

    USB Encryption Program increase in the usage of small, large capacity flash drives, the possibility of very sensitive information to be lost or stolen has become a serious threat! How can you protect our from cyber criminals, loss, or theft? idoo USB encryption will probably be your best choice.This software can assist you to guard our data.

  90. lanzelot
    13. Januar 2017, 20:47 | #90

    file encryption :USB Encryption Program increase in the usage of small, large capacity flash drives, the possibility of very sensitive information to be lost or stolen has become a serious threat! How can you protect our from cyber criminals, loss, or theft? idoo USB encryption will probably be your best choice.This software can assist you to guard our data.

    Wrong place for commercials or is that a threat?

  1. Bisher keine Trackbacks
Kommentare sind geschlossen