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Hexerei, Ritualmorde und abgehackte Hände

Esoterik ist in Deutschland in Mode: die Bandbreite reicht von wirkungslosem Klimbim wie Astrologie, über wertlose Ratschläge und Verschleppung von Krankheiten bis hin zu wirklich üblen Typen, die mit angeblichen Krebsheilmitteln den Opfern nicht nur das letzte Geld, sondern auch das letzte Leben rauben.

Esoterik ist ein Jahrmarkt voll falscher Einhörner und bärtiger Jungfrauen, über dem die Aasgeier kreisen.

Größtenteils harmloser Unsinn.

Aber wie sieht es in anderen Ländern aus? Die deutschen Lande sind reich und zivilisiert, in nicht so privilegierten Ländern herrschen noch schlimmere, mittelalterlichere Zustände. Blickt man nach Afrika, so findet man Aberglauben im Überfluss – Aberglauben, der oft genug tödlich endet. Man kann die Grausamkeiten fast endlos aufzählen, es genügt aber wohl schon, wenn man nur über wenige Wochen zurückblickt.

Vorige Woche wurde einem Mann in Uganda der Kopf abgehackt, der von seinen Nachbarn der Hexerei verdächtigt wurde.

Im Februar wurden in Mitteluganda fünf Familienmitglieder verhaftet, weil sie eine Siebenjährige rituell ermordet haben (inzwischen gibt es ein Geständnis); in der Woche davor wurde in Norduganda eine Familie des Ritualmordes an einem einjährigen Kind angeklagt.

In Nigeria hat ein Vater seine sechsjährige Tochter gefesselt, eingesperrt und über mehrere Tage geschlagen, nachdem ihm eine „Prophetin“ in der Kirche gesagt hatte, sie sei eine Hexe. Ein Nachbarskind entdeckte das gefesselte Mädchen und verständigte seine Eltern, was zur Befreiung des Kindes und Verhaftung des Vaters führte.

In Kenia musste eine fünfzehnköpfige Familie fliehen, nachdem Unbekannte ihre Häuser angezündet hatten. Sie waren nach allerlei Unglück in der Gegend der Hexerei beschuldigt worden. Drei Verdächtige wurden verhaftet.

In Tanzania wurde einem siebenjährigen Albino-Buben mit einer Machete die Hand abgehackt, um sie bei einem magischen Ritual zu verwenden. Er hatte in gewisser Hinsicht noch Glück; Körperteile von Albinos sind für magische Rituale und als Glücksbringer sehr begehrt: für ein volles Set an Körperteilen (inklusive Nase, Ohren, Zunge und Genitalien) werden schon 75.000$ und mehr bezahlt.

Seit 2007 mussten mehr als 10.000 Albinos wegziehen oder sich verstecken, um dieser Jagd zu entkommen.

Wenn man weitersucht und sich auch nicht nur auf dieses Jahr beschränkt, findet man noch mehr, noch mehr Erzählungen von Grausamkeiten, noch mehr Wahnsinn.

Oh, natürlich ist wie bei uns die große Masse nicht so irrsinnig. Es werden Wundermittel und Glücksbringer und was der Teufel noch verkauft, die meisten „Hexen“ sind wie unsere Esoteriker hier reine Schwurbler. Verkauft wird, was Geld und Zufriedenheit bringt. Manche verkaufen Talismane, manche verdächtigen den Nachbarn des Bösen Blicks.

Prediger schüren in Fernsehauftritten die Angst vor dämonischen Mächten und vor Hexerei. Selbst verdienen sie gut dabei, ein paar 100$ muss man für eine Teufelsaustreibung schon hinlegen. Gelegentliche Opfer? Nun, daran ist natürlich die Hexerei schuld.

Eine Kultur der Angst vor der Macht des Übernatürlichen wird geschürt, um damit Geschäfte zu machen. Esoterik ist ein skrupelloses Geschäft, bei dem schon mal Massengräber mit dutzenden Leichen findet.

Aber auch die Hexerei ist im Wandel: waren früher vor allem alte Frauen betroffen, werden heute oft Kinder der dunklen Künste beschuldigt. Der Grund ist einfach: Kinder gibt es im Überfluss, die Familie kann sie oft nicht ernähren. Es ist eine willkommene „Entschuldigung“, die Kinder in die Sklaverei zu verkaufen. Tradition und Hexenglaube spielt dabei weniger eine Rolle als Armut.

Bevor man sich mit dem Gedanken trägt, hochnäsig gegen Süden zu blicken, sollte man bedenken, dass Europa das dunkle Tal des Aberglaubens ebenso durchschritten hat, in einer Zeit, die man finsterstes Mittelalter nennt.

Bildung war eine der Laternen, die uns aus dem dunklen Tal der Tränen geführt hat. Afrika hat noch einen weiten Weg vor sich, aber der Weg ist beschritten. Es bleibt zu hoffen, dass in wenigen Jahrzehnten Esoterik in Afrika auch nur mehr größtenteils harmloser Unsinn sein wird.

Zur weiteren Lektüre:
UNICEF: Children Accused of Witchcraft – An anthropological study of contemporary practices in Africa (pdf)
A Bewitching Economy: Witchcraft and Human Trafficking
Exorcising Witchcraft in Ghana
United Nations: The Millennium Development Goals Report

  1. 2. April 2013, 11:37 | #1

    Die Aufstellung ist beeindruckend. Nur wundert mich, dass all dies unter „Aberglauben“ abgehakt wird. Sind die Übergriffe auf „Hexen“ und „Zauberer“ nicht vielmehr Ausdruck des christlichen Glaubens der Leute dort?

  2. Dr. Totenhagen
    2. April 2013, 13:11 | #2

    Der Vollständigkeit halber erlaube ich mir den Hinweis, dass es eher unpassend ist von „mittelalterlichen Verhältnissen“ zu reden. Ich schlage als Ersatzwort „archaisch“ vor. Die Mähr vom „finsteren Mittelalter“ stammt nämlich, ebenso wie große Teile des heutigen Okkultismus, aus dem nationalistisch geprägten Historismus des 19. Jahrhunderts. Bezeichnenderweise ist der systematische Hexenwahn eher in der Frühen Neuzeit, also dem 16. und 17. Jahrhundert anzusiedeln.

  3. bayle
    2. April 2013, 14:57 | #3

    Guten Tag, Dr. Totenhagen! 🙂
    Ich stimme Ihnen halb zu und halb nicht, aber die Sache wird verwickelter und ausführlicher, wenn man sich darauf einlässt. Ich schlage Ihnen vor, diesen Aspekt im Forum zu diskutieren.
    Gruß, bayle.
    https://forum.psiram.com/index.php?topic=10980.0

  4. Dr. Totenhagen
    2. April 2013, 15:16 | #4

    Hallo Bayle,

    Danke für Ihre Nachricht. So sehr wollte ich das nun gar nicht ausführen 😀

    Sie haben natürlich Recht, wenn Sie sagen, dass die Sache durchaus verwickelt und verwinkelt ist und das Ganze einer ausführlichen Darstellung bedarf. Allerdings wollte ich tatsächlich nur anmahnen, nicht pauschal vom „finsteren Mittelalter“ zu reden, da gemeinhin als „Wahrheiten“ angenommene Aussagen über selbiges („Rothaarige Hexen im Mittelalter“ und „Erde-ist-eine-Scheibe-Theorie im Mittelalter“ um nur mal ein paar zu nennen) aus dem Historismus stammen und leider auch heute noch kolportiert werden.

    Beste Grüße

  5. Headnicker
  6. Bernardo
    3. April 2013, 11:20 | #6

    Ich finde es problematisch, Esoterik in Europa/USA und Hexereiglauben in afrikanischen Laendern unter dem Oberbegriff „Aberglauben“ als mehr oder weniger das Gleiche zu behandeln. Erstmal hat @mgenblog recht mit dem Hinweis auf die Verbindung von Hexereiglauben und christlichem Einfluss. Konkret geht es dabei um den wachsenden Einfluss evangelikaler Gruppen und Sekten, teils aus den USA (sehr aktiv in Uganda, sie waren z.B. massgeblich an den Kampagnen zur Einfuehrung der Todesstrafe fuer „homosexuelle Handlungen“ beteiligt), teils aus Suedamerika. Diese gehen ja von der realen Existenz des Teufels auf der Erde aus und beschuldigen dem entsprechend auch Leute des Pakts mit dem Teufel.

    Zweitens ist der Hexenglauben in seiner heutigen Form keineswegs mittelalterlich und stammt auch nicht (bzw. nur zu einem sehr, sehr geringen Teil) aus den „traditionellen“, vorkolonialen afrikanischen Glaubenssystemen, sondern ist ein sehr modernes Phaenomen. Das heisst, er ist eine Reaktion bestimmter Gesellschaften auf die Modernisierung in der Form, wie sie sich auf dem afrikanischen Kontinent im letzten Jahrhundert vollzogen hat.

    Der kurze Satz ueber die Motive hinter den Hexenbeschuldigungen gegen Kinder weist darauf hin; Strassenkinder und Waisen sind gerne auch mal Zielobjekte, haben manchmal aber auch ein Motiv, sich selbst als Hexen darzustellen (und glauben das auch selbst). Ausserdem wird der Hexereivorwurf an Leute gerichtet, die sich, weil sie halt lieber ihre individuelle Freiheit verfolgen, bestimmten Solidargemeinschaften entziehen, die z.B. studiert haben, etwas besser verdienen und die erweiterte Familie nicht oder nicht genug an ihrem (relativen) Wohlstand teilhaben lassen. Die Hexerei ist ein Mittel in sozialen Auseinandersetzungen, das heisst: zuerst kommen gesellschaftliche Faktoren, dann der „Hexenglaube“ als Ausdruck davon und Mittel zur (auch gewaltsamen) Aushandlung dieser Konflikte, nicht andersherum.

    Ich empfehle mal:
    Geschiere, Peter. 2000. The Modernity of Witchcraft: Politics and the Occult in Postcolonial Africa, London/Charlotteville.

  7. Waldi
    3. April 2013, 11:20 | #7

    @mgenblog :Sind die Übergriffe auf “Hexen” und “Zauberer” nicht vielmehr Ausdruck des christlichen Glaubens der Leute dort?

    Nicht unbedingt. Der Glaube an Hexerei ist ja keine rein christliche Angelegenheit, nur weil Übergriffe gegen vermeindliche Hexen hierzulande mal christlich motiviert waren. In anderen Glaubenssystemen funktioniert Hexenverfolgung ebenso gut. Entscheidend ist ob die richtige Mischung aus Armut, Verzweiflung und Aberglaube zusammenkommt. Hexenverfolgung geht praktisch überall, wo Leute an irgend eine Form von Schadmagie glauben.
    Der afrikanische Hexenglaube z.b. ist nicht aus dem europäischen heraus entstanden, sondern basiert auf einheimischer Folklore. Dazu gab es in der Zeit mal nen interessanten Artikel: http://www.zeit.de/2005/38/Afrika
    Klar hängen sich auch diverse christliche Prediger an die Hexenwelle, aber in diesem Falle nicht, weil das Christentum den Hexenglauben eingeschleppt hätte, sondern weil der bereits vorhandene indigene Hexenglaube sich auch unter den Christen gehalten hat. Man kann Missionaren so einige Probleme anlasten. Der derzeit grassierende Hexenwahn gehört nicht dazu.
    Noch hinzuzufügen wäre, das es auch außerhalb Afrikas noch zu Hexenverfolgungen kommt. So z.b. bei den Adivasi in Indien (deren Religion eine Abart des Hinduismus ist).

  8. Waldi
    3. April 2013, 11:28 | #8

    Bernardo :Erstmal hat @mgenblog recht mit dem Hinweis auf die Verbindung von Hexereiglauben und christlichem Einfluss. Konkret geht es dabei um den wachsenden Einfluss evangelikaler Gruppen und Sekten, teils aus den USA (sehr aktiv in Uganda, sie waren z.B. massgeblich an den Kampagnen zur Einfuehrung der Todesstrafe fuer “homosexuelle Handlungen” beteiligt),

    Guter Post! :). Allerdings würde ich denken, dass der Einfluss der Evangelikalen Hexenverfolgungen zwar begünstigt, aber nicht unbedingt ursächlich ist. Sie verfestigen das Problem „nur“ in gewisser Weise, was schon übel genug ist. Da wird halt ein Übel durch ein anderes ausgetauscht und an den Grundproblemen (Armut, fehlender Bildung und Hexenglauben) ändert sich nichts.

  9. Bernardo
    3. April 2013, 11:49 | #9

    @ Waldi
    Der Zeitartikel ist leider ein Beispiel dafuer, wie man ein Phaenomen komplett missverstehen kann, wenn man in so einem Narrativ gefangen ist wie Bartholomaeus Grill (der Autor). All die anthropologischen und kulturwissenschaftlichen Studien, die er zitiert (bis auf David Signer, dessen Thesen er unkritisch uebernimmt), hat er entweder gruendlich missverstanden oder absichtlich verzerrt. Denn sie alle widersprechen Signer, dessen Buch in Fachzeitschriften als sehr vereinfachend kritisiert wurde. So kommt Grill dann zu der „afrikapessimistischen“ These, dass es „die Afrikaner“ selbst seien, die eine Modernisierung und den Fortschritt in ihren Laendern verhindern. Das perpetuiert die uralte Idee von der Rueckstaendigkeit „der Afrikaner“, die selber schuld sind an der Misere. Eben Geschiere zeigt die Dynamik des Hexenglaubens und seine soziale Rolle, ohne in so einfache Schemata zu verfallen.

  10. Bernardo
    3. April 2013, 11:59 | #10

    @ Waldi
    Nicht ursaechlich, aber die Verbreitung und die Form sind wesentlich durch die evangelikalen Gruppen bestimmt. Die „traditionelle“ Magie funktioniert anders, feticheurs sind keine Hexen, die sogenannten „Geheimgesellschaften“ sind nicht so geheim (Mitgliedschaft kann oeffentlich sein) und teilweise eher wie Zuenfte (also Handwerker, z.B. Schmiede, die ihr Wissen nur untereinander weitergeben, aber schon auch eine religioese Funktion haben koennen), und die ganz vielen verschiedenen afrikanischen Glaubenssysteme sind eh schwer unter einen Hut zu bringen. Das Problem mit den „traditionellen“ Religionen ist z.B. auch, dass soziale, politische und religioese Rollen der Menschen nicht voneinander zu trennen sind – anders als im Christentum.

    Die brutalen Taten, die hier im Artikel zitiert wurden, sind meiner Meinung nach eher auf den evangelikalen Einfluss zurueckzufuehren. Damit will ich die „traditionellen“ Religionen nicht schoenreden, die konnten auch brutal sein. Aber die Idee mit den Hexen und der Teufelsaustreibung hat damit nicht mehr viel zu tun.

  11. Waldi
    3. April 2013, 12:01 | #11

    Mag gut sein, das der Artikel grob vereinfachend ist und auch Dinge missversteht. (Sie scheinen mir auch wesentlich stärker in der Materie zu sein als ich)
    Mir ging es allerdings eher darum, das die Phänomene in Afrika ihren Ursprung in jetzigen Gegebenheiten vor Ort haben und eben keine wie auch immer geartete Fortsetzung der europäischen Hexenwelle sind. Ganz grob vereinfacht: Ritualmorde und Hexenverfolgungen finden dort nicht deswegen statt, weil Missionare den christlichen Glauben exportiert haben, sondern weil die gesellschaftlichen Umstände (Modernisierungskonflikte, mangelnde Bildung, Armut, etc.pp.) solche Gewaltwellen stark begünstigen. Ob man sich dann beim Verfolgen von „Schadzauberern“ konkret auf Jesus, Allah oder Stammesgottheiten beruft, ist dabei eigentlich zweitranging. Das Problem, das ich bei den evangelikalen Kirchen sehe, ist das sie diese Entwicklung halt munter weiter befeuern – sie sind aber, soweit ich das sehe, nicht DER Quell des Übels. Ähnliche Konflikte gäbe es wohl auch ohne Christentum.

  12. Waldi
    3. April 2013, 12:05 | #12

    Bernardo :@ Waldi Die “traditionelle” Magie funktioniert anders, feticheurs sind keine Hexen, die sogenannten “Geheimgesellschaften” sind nicht so geheim (Mitgliedschaft kann oeffentlich sein) und teilweise eher wie Zuenfte (also Handwerker, z.B. Schmiede, die ihr Wissen nur untereinander weitergeben, aber schon auch eine religioese Funktion haben koennen), und die ganz vielen verschiedenen afrikanischen Glaubenssysteme sind eh schwer unter einen Hut zu bringen.

    Wie sieht denn das mit der Vorstellung von Schadzauberei aus? Die Vorstellung, das Krankheiten, Unglücke u.ä. durch Magie hervorgerufen werden scheint ja schon auch in vorchristlichen Glaubenssystemen vorhanden gewesen zu sein.

  13. Bernardo
    3. April 2013, 12:40 | #13

    Ich wuerde sagen, der entscheidende Unterschied ist: in vorchristlichen Glaubenssystemen gab es einfach Magie, Schamanismus oder wie immer man das nennen will. Ein feticheur (oder traditional healer, wie sich manche Berufsorganisationen heute nennen) ist meistens eine Mischung aus Krauterheiler und Magier. Aber eher so wie ein Handwerker: er weiss um bestimmte magische Kraefte, z.B. in Fetischen oder bestimmten Objekten oder Orten und kann sie nutzen – zum Guten oder zum Schlechten. Es ist auch heute noch so, dass Menschen oft zum Feticheur gehen, weil sie krank sind und denken, die Krankheit kommt davon, dass er oder sie mit einem Fluch oder Schadzauber belegt ist. Der Feticheur treibt den dann aus. Die Quelle des Fluches kann ein Geist sein, den man veraergert hat, oder ein Nachbar, der einem was Boeses will. Der Nachbar wird aber nicht als Hexe verfolgt, sondern der zugrunde liegende Konflikt muss geloest werden.

    Die Hexe (oder der Hexer) hat aber einen Pakt mit dem Teufel geschlossen und ist deswegen per se Boese. Deswegen muss sie vernichtet werden. Sie haben schon recht, dass diese beiden Phaenomene nicht voneinander zu trennen sind und ineinander uebergehen, aber ich denke, es gibt einen qualitativen Unterschied in der Art und Weise, wie in dem einen Glaubenssystem ueber das Boese nachgedacht wird, und wie in dem anderen.

  14. ZO
    3. April 2013, 18:19 | #14

    Hier einige vielleicht interessante Texte von und über Leo Igwe (Nigeria):

    http://www.wissenbloggt.de/?s=Leo+Igwe

    (dabei auch ein Gastbeitrag von Florian Freistetter, Scienceblogs / Astrodicticum-Simplex)

  15. The Doctor
  1. 5. April 2013, 11:09 | #1