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Radikale Veganer – auf dem Weg zur VAF?

Idealisten sind seltsame Menschen. Manchmal, zumindest.

Als viele von uns noch viel jünger waren, konstituierte sich eine Gruppe junger Menschen beiderlei Geschlechts, durchaus keine tumben Zeitgenossen: die Mehrzahl in den unterschiedlichsten Richtungen akademisch ausgebildet – Chemie, Medizin, Jurisprudenz, Soziologie, Pädagogik, Philosophie, Psychologie, Politologie, dazu eine profilierte Publizistin, einige Künstler;  Pfarrerstöchter sogar, fast alle aus „gutem Hause“. Politisch sozialisiert in einer Mischung aus christlichen Jugendgruppen und linksgerichteten Organisationen, einige in offener Rebellion gegen ein als reaktionär begriffenes Elternhaus, hatten sie sich hohe und höchste moralische Maßstäbe angeeignet, die alsbald in Allmachtsvorstellungen einmündeten. Nicht lange und man setzte sich auf dem Weg der Verwirklichung von Idealen des neuen, des wahrhaft freien und besseren Menschen über kleinliche bürgerliche Bedenklichkeiten hinweg, die nur als Auswüchse des „Schweinesystems“ verstanden werden durften. „Natürlich sind es Schweine“ – lautete schließlich die zynische Rechtfertigungsformel für Blutvergießen. Ganz am Anfang brannten nur zwei Kaufhäuser. Die Rede war, man kann es sich denken, von der RAF.

Vor ein paar Tagen tobte in Frankfurt am Main ein seltsamer Mob. Junge Leute beiderlei Geschlechts, offensichtlich nicht prekären oder bildungsfernen Gesellschaftsschichten entstammend, zogen um einen Häuserblock der Innenstadt, unweit der alten Börse. Hohe und höchste moralische Grundsätze trieben sie an, es ging nicht einmal (nur; nur?) um den Menschen, dessen Leib, dessen Seele: es ging zusätzlich um das, was offenbar als der bessere Mensch verstanden wird – ums Tier. Genauer: um dessen Verzehr, um dessen Verarbeitung zu Kleidung und anderen Dingen.

Nun kann man persönlich aus den beachtlichsten Gründen der Überzeugung sein und leben, dass man als Mensch auf Verzehr und sonstige Verwertung des Tiers und seiner Produkte verzichten sollte. Ich persönlich achte und respektiere das, selbst an meiner eigenen Gästetafel, an der Vegetarier und Nichtvegetarier ihren Platz haben und friedlich koexistieren (meistens reden wir über wichtigere Dinge als das). Etwas anderes ist es aber, wenn Moralität und Idealismus in totalitäre Allmachtsvorstellungen umschlagen. Und genau das passierte in Frankfurt.

Ein Ladengeschäft, das Pelzbekleidung anbietet, wurde blockiert, Sprechchöre wurden skandiert: „Schande, Schande, Mörderbande!“; ähnliche Szenen dann vor einem anderen Bekleidungsgeschäft, vor der Filiale eines amerikanischen Presskuh-Imbisses, vor einer Metzgerei; selbst ein Schuhgeschäft fiel den Rasenden zum Opfer, hier wurden Kunden am Betreten gehindert. Eier mit der Aufschrift „Mörder“; ein Fruchtgummi-Laden unter massivem Polizeischutz – man mag es sich kaum vorstellen. Nötigung und Beleidigung im Gros: legal, illegal, scheißegal – man kennt das, wenn’s um die allerhöchsten Werte geht, wer nimmt da schon Rücksicht auf Mördergesellen? Und für den Überbau gibt’s ja auch noch den passenden „Aufruf“ im Internet.

Der Gesamtemanzipatorische Ansatz der Demonstration umfasst auch Themen wie Menschenrechte und Umweltschutz. Tierrechts- und Tierbefreiungsarbeit soll als Teil antikapitalistischen und herrschaftsfreien Denkens und Handelns verstanden werden.

Der neunmalkluge Befreiungssprech ist also auch noch der gleiche geblieben.

Seit ein paar Tagen fürchte ich mich ein wenig vor der Entfesselung dieser Idealisten, die mit mir über meine Schuhe reden wollen; mit ihren schrillen Parolen, ihren wütenden Mienen, ihren zum Sprechchor geschürzten Mündern, ihrer totalitären Moral, die im Andersdenkenden selbstredend den Mörder sieht – das „Schwein“ kann es in dieser seltsamen Moral ja nicht gut sein.

Ja, ein klein wenig fürchte ich sie – die Dämmerung einer Veganen Armee Fraktion.

  1. lares
    15. April 2014, 23:37 | #1

    Ich bin kein Veganer, aber eine friedliche Demonstration als „Mob“ zu bezeichnen, ist schon etwas merkwürdig.

    Generell ist meiner Meinung nach die Sprache dieses Artikels überhaupt nicht angemessen. Langsam habe ich das Gefühl, dass psiram sich mehr und mehr zu einem pi-news entwickelt…

    Schade eigentlich, dass auch Skeptiker nicht mehr in der Lage sind, ihre Meinung sachlich und in neutraler Sprache dazulegen.

  2. Sabine
    16. April 2014, 00:03 | #2

    Hm, soweit ich mich erinnern kann, gab es Berichte darüber. Es ist sicher sehr konfrontativ. Aber wenn man sich reindenkt, wie sie die ganze Sache sehen.. Ihr Weltbild ist eben ein völlig Anderes. Solang man nicht umgestiegen ist, auf Vegan, wirkt es gruselig, das stimmt. Man fürchtet vielleicht, nicht akzeptiert, oder gar selbst beworfen zu werden. Es ist eine Art Zwangsvollstreckung, die zu ähnlichen Ergebnissen führen kann, wie, wenn der Fernseher sagt, alle Leute mit Brille sind blöd – morgen trägt kaum noch einer eine. Man sieht darin die Hoffnung, schneller ans Ziel zu kommen.

    Andersherum gesehen, verändert sich das Empfinden bei einer Umstellung auf jene Weise, dass man nun, naja, „mitkämpfen“ kann, für eine gute Sache. Ich denke, es geht so einigen Menschen so, dass sie schon immer mitmachen wollten, weil sie gesehen haben, dass es ein wichtiges Thema ist. Aber solang sie nicht danach leben, macht es für sie keinen Sinn, mitzumachen. Weil sie sich dann nicht als authentisch wahrnehmen.

    Das Schwierige dabei ist eben, dass man da schnell zu weit geht. Man ist im Grunde hin- und hergerissen. Ich sag es so: Wenn man Tiere als gleichwertig betrachtet, oder mindestens beinahe, dann möchte man ja nicht, dass sie leiden. Man leidet mit, wenn man sieht, dass sie gequält werden. Und wenn das tagtäglich geschieht, in dem ein- oder anderen Stall, dann möchte man etwas dagegen tun. Die Leute vergleichen es mit der Initiative, die man aufbringen sollte, wenn Menschen gequält und ermordet werden. In diesem hin- und Hergerissensein, müsste man, dem Mitgefühl zufolge, jedem Menschen seinen Hamburger aus der Hand schlagen. Andererseits, sind wir ehrlich, würde das niemanden überzeugen, eher im Gegenteil. Es würde wohl viele wütende Menschen geben, die das ganz und gar nicht nachvollziehen könnten, und auch gar nicht mehr wollten.

    (Es hat auch nicht unbedingt immer etwas mit einem Messiaskomplex zu tun. Wir haben alle unsere Fehler, und wir tragen mit jedem Einzelnen zum aktuellen Weltgeschehen bei. Nur, naja, was findet man schlimmer: Lügen oder Mord? :/)

    Fleischesser fühlen sich schnell minderwertig in diesem Thema, als seien sie schurken. Sie wollen im Grunde auch nur das Richtige tun, aber beide „Fronten“ wissen manchmal nicht, wie sie damit umgehen sollten. Ein Vegetarier möchte mit all dem im Grunde nur eines: Überzeugen. Beleidigen ist nicht das Ziel.

    Einerseits fälschen sogar vegane Kreise, so scheint es zumindest, hin und wieder Fakten (übertreiben diese), damit die Sache schneller an den Mann kommt (ich nehme an, sie befürchten, dass die gegebenen Fakten nicht ausreichen, um alle zu überzeugen, obgleich sie womöglich genügen), andererseits stellen sich Fleischesser stur. Demnach haben beide Fronten, in dem ein oder anderen Argument Recht. Vielleicht könnte man irgendwann einen Mittelweg finden, ohne Faktenfälschung. Wer weiß.

    Wow, ein Artikel unter einem Artikel, hihi.

  3. JoJo
    16. April 2014, 09:48 | #3

    Echte Helden! Wer schon mal eine Peta-Belagerung einer Metzgerei miterlebt hat und sieht wie gestandene Verkäuferinnen von Angst und Tränen gezeichnet sind, dem ist klar das es um alles, aber bestimmt nicht um Menschenrechte geht. Gegen die Pelztierfarm am gleichen Ort wird so nicht vorgegangen, die liegt abseits, da gibts kein PR.
    Ich selbst habe lange vegetarisch gelebt. Veganer habe ich aber noch nie verstanden. Warum wollen die unseren Haustieren den Job wegnehmen? Kühe, Hausschweine, Puten, Hühner haben in einer veganen Welt keinen Platz. Das bedeutet Ausrottung dieser Arten.
    Das die Fleisch- und Milchproduktion oft mit recht fraglichen Mitteln durchgeführt wird, das hat nichts mit Vegan oder nicht zu tun. Das geht auch uns Fleischesser an. Mehr sogar noch.
    Lächerlich wird es, wenn Veganer auch noch Ihre Hunde und Katzen mit veganer Kost foltern (aus meiner Sicher ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz). Oder wenn vegane Käse oder Schnitzel angeboten werden – wo doch sonst alles so „natürlich“ sein muss. Lächerlich!
    Nein, Veganer bekommen von mir nicht den geringsten Respekt. No, never.

  4. Sweeper
    16. April 2014, 10:15 | #4

    @lares:

    eine friedliche Demonstration als “Mob” zu bezeichnen, ist schon etwas merkwürdig

    Merkwürdig erscheint mir im Gegenteil, dass du es zu billigen scheinst, Mitmenschen pauschal als „Mörderbande!“ zu beschimpfen und sie daran zu hindern, ein Schuhgeschäft etc. zu betreten. Mit „friedlich demonstrieren“ hat das ja wohl nichts zu tun.
    Wer sich so verhält, disqualifiziert sich selbst: das ist völlig undemokratisch – Bullying, Einschüchtern -> “ Mob“ eben

  5. Thomas Rindt
    16. April 2014, 10:19 | #5

    Veganismus ist für mich keine rationale Lebensform, sondern eine Modeerscheinung einer Überflussgesellschaft … (und auch nur in einer solchen überhaupt möglich).

    Meines Erachtens kommt daher auch dieser Missions-Eifer, der den meisten Veganern zu eigen ist.

    Besonders „nett“ finde ich dann Veganer, die gesteigerten Wert auf „Bio-Produkte“ legen. Ein Hofkreislauf ohne Tiere … Jau!

  6. lares
    16. April 2014, 10:45 | #6

    @Sweeper: Ein Mob ist für mich eine Gruppe Menschen, die mit Fackeln und Mistgabeln jagt auf Andersdenkene macht.

    Nur weil die ein paar Geschäfte blockiert haben, kann man doch nicht gleich von einer „VAF“ reden. Mich stört diese Sprache. Das ist doch nicht die BILD oder pi-news hier. Ist es denn so schwer, einfach mal sachlich zu bleiben? Irgendwie haben wir das wohl verlernt…

  7. 16. April 2014, 11:01 | #7

    Wie Veganer über Vegetarier denken:

    “Die über Leichen gehen
    Es geht hier wohlgemerkt nicht etwa darum, daß ein großer Teil der “Vegetarier” Pseudovegetarier ist. Es geht auch nicht um die nichtalimentären – also nicht auf Ernährung bezogenen – Aspekte (es gibt durchaus auch einige Vegetarier, die beispielsweise Leder vermeiden). Und wer so speziesistisch ist, Rinder und Hühner für seine Ernährung zu mißhandeln und umzubringen, den kümmert natürlich erst recht nicht, was mit Bienen geschieht, um Honig zu gewinnen (mehr dazu in “Bienenerbrochenes – Fakten über Honig, Wachs und andere Bienenprodukte”. Dieser Text befaßt sich daher ausschließlich mit den tödlichen Folgen des Ei- und Milchkonsums.
    Die Ausflüchte, mit denen die Vegetarier, wenn sie denn einmal ausnahmsweise mit den Konsequenzen ihres Handelns konfrontiert werden, versuchen, sich zu rechtfertigen, sind so inakzeptabel wie vielfältig. Diese Ausflüchte werden erschreckend häufig auch von Veganern gebraucht, um Vegetarier zu decken. Viele davon sind analog zu denen, die Leichenfresser gebrauchen.” (Auszug)
    http://maqi.de/txt/vegetariersindmoerder.html

  8. Sweeper
    16. April 2014, 11:24 | #8

    @laren:

    16. April 2014
    @Sweeper: Ein Mob ist für mich eine Gruppe Menschen, die mit Fackeln und Mistgabeln jagt auf Andersdenkene macht.

    Das ist lediglich eine Eskalationsstufe des selben Phänomens. Ein Mob ist auch eine größere Gruppe Menschen, die Andersdenkende anpöbelt und einschüchtert. Was du beschreibst, ist ein Lynchmob. Die Übergänge sind leider fließend, zumal die Irrationalität und totalitäre Gesinnung (eigene Moralvorstellungen anderen per Krakeel und körperlich Bedrängen aufzunötigen) letztlich immer dieselbe bleibt – wenn auch mit unterschiedlichen Nuancen.
    Den Geschäftszerstörungen der NS-Zeit gingen zunächst auch „nur“ Parolen voraus: „Kauft nicht beim …“
    Auch im Fall des militanten veganen Tierrechtekampfes werden pauschal Schuldige gesucht und angepöbelt, weil deren Verhalten angeblich Ursache des angeprangerten Missstandes sei. Ich sehe da ganz klar Parallelen zu „Brunnenvergiftern“ oder „Volksschmarotzern“ oder was für einen Dreck sich Menschen im Lauf einer traurigen Geschichte über andere ausgedacht haben.

  9. Garrett
    16. April 2014, 12:20 | #9

    Hihi, er hat „Hitler“ gesagt.

    Im Ernst, mit

    Thomas Rindt :eine[r] Modeerscheinung einer Überflussgesellschaft … (und auch nur in einer solchen überhaupt möglich).

    kann man sich nun wirklich sachlich und vor allem ohne dämliche Nazi-Vergleiche auseinandersetzen. Es geht ja nicht um eine Bewegung, die von der Mehrheit der Bevölkerung offen oder heimlich unterstützt wird – Kevin, Justin und Chantalle ignorieren sowas einfach, wenn sie denn überhaupt schon davon gehört haben.

  10. 16. April 2014, 12:24 | #10

    Aber wenn man sich reindenkt, wie sie die ganze Sache sehen.. Ihr Weltbild ist eben ein völlig Anderes. Solang man nicht umgestiegen ist, auf Vegan, wirkt es gruselig, das stimmt. Man fürchtet vielleicht, nicht akzeptiert, oder gar selbst beworfen zu werden.

    Das Weltbild mag von innen ganz vernünftig aussehen. Vielleicht ist es ja auch ganz sinnvoll, keine Ahnung. Aber das schönste Weltbild ändert nichts daran, dass niemand verpflichtet ist, es zu übernehmen oder es sich auch nur genauer anzusehen. Noch das schönste oder edelste Weltbild kann keine Rechtfertigung für Beleidigung, Nötigung usw. sein. Sonst könnte sich jeder Bombenleger, Mörder, Folterer, Vergewaltiger auf ein eigenes Weltbild berufen, nach dem sein Verhalten normal oder vielleicht sogar unvermeidlich ist. Muss man sich nur reindenken, dann ist alles ok.

    Der Tonfall bei mag manchmal psiram etwas ruppig sein, da kann man drüber reden. Aber hier sehe ich wirklich keine Entgleisung. Dass es gerade unter Veganern einige gibt, die einen sehr militanten Missionseifer an den Tag legen, ist doch nichts Neues. Dass es beängstigend ist, sich plötzlich einer größeren Gruppe solcher Aktivisten gegenüberzusehen, kann ich gut nachvollziehen. Und spätestens, wenn mich irgendwelche Leute daran hindern wollen, ein Geschäft meiner Wahl zu betreten, und mich dabei beschimpfen, dann ist „Mob“ eine völlig angemessene Wortwahl.

    Dass man in der Fußgängerzone oder am Bahnhof ständig von irgendwelchen Leuten angesprochen und um Unterschriften oder Spenden angegangen wird, Flyer in die Hand gedrückt kriegt usw. mag ja noch hingehen. Da sagt man eben ja oder nein, je nach Laune/Situation/Inhalt oder weicht den Leuten aus. Aber ansonsten soll man mich im öffentlichen Raum bittschön in Ruhe lassen. Sonst sperren demnächst Christen Moscheen zu, Moslems Kirchen, religiöse Fundamentalisten Ärzte und Krankenhäuser, die Abtreibungen ausführen usw. Alles natürlich immer im Dienste der Guten Sache™. So geht das einfach nicht.

  11. gretchen
    16. April 2014, 13:19 | #11

    in welche Kategorie ist der Artikel einzuordnen?

    „EsoterikHomöopathieImpfenInterviewsWissenschaftNetiquette“ ?

    keine? eben.

    was soll dieser (schlechte) Weltanschauungs-summsi ?

  12. Sweeper
    16. April 2014, 13:23 | #12

    @Garrett:
    Du scheinst mir reichlich naiv zu sein.

    kann man sich nun wirklich sachlich und vor allem ohne dämliche Nazi-Vergleiche auseinandersetzen. Es geht ja nicht um eine Bewegung, die von der Mehrheit der Bevölkerung offen oder heimlich unterstützt wird

    Du meinst also, im Nationalsozialismus waren die meisten überzeugte Parteigenossen? – Ich fürchte, der Blogautor hat genau den zentralen Punkt aufgespießt:
    eine seltsame idealistisch-versponnene Masse von vorwiegend jungen, nicht im Prekariat lebenden und durchschnittlich intelligenten Menschen lässt sich dazu hinreißen, ihre Mitmenschen als “ Mörderbande!“ zu beschimpfen. Dabei merken sie nicht, dass sie von Ideologen instrumentalisiert werden.
    Der Blogautor hat den Vergleich mit der RAF bewusst gewählt, denn am Anfang standen ähnliche soziale und politische Rahmenbedingungen und fehlgeleitete Menschen aus der bürgerlichen Mittelschicht. Für diese abgehobenen Fanatiker war es in Ordnung, ihre „Gegner“ als „Schweine“ zu bezeichnen, zu entführen und am Ende grausam umzubringen – waren ja nur „Schweine“…

    Erklär mir bitte mal den Unterschied:

    „Schweine“ war angemessen?
    „Mörderbande“ ist angemessen?
    Aber „Mob“ ist eine sprachliche Entgleisung auf Pi- News-Niveau, und der sachliche Hinweis auf historische Parallelen ist schon gleich die Nazi-Keule?
    Wer hat dir denn ins Hirn gesch….?

    Denkst du, dass mit derartigen völlig überzogenen und fanatischen Mitteln wie bei dieser „friedlichen Demonstration“ auch nur ein Mensch seine Essgewohnheiten umstellen wird? – Denkst du, eine totalitäre Ideologie ist nur dann eine solche, wenn ihr viele folgen?
    Diese Unfähigkeit zum Perspektivenwechsel, die Immunität gegenüber der Unverhältnismäßigkeit der Mittel incl. rhetorischer Ausflüchte („sachlich “ müssen immer nur die anderen bleiben…) zeigt doch, dass du selbst kein Interesse bzw. keine Fähigkeit zum sachlichen Diskurs mitbringst.

  13. Sweeper
    16. April 2014, 13:25 | #13

    @Gretchen:

    in welche Kategorie ist der Artikel einzuordnen?

    “EsoterikHomöopathieImpfenInterviewsWissenschaftNetiquette” ?

    Irrationale Überzeugungssysteme / Totalitäre Ideologien

  14. Sweeper
    16. April 2014, 13:29 | #14

    Liebe Mods, sorry für das Doppelposting im langen Beitrag.
    Könnt ihr das sortieren?
    Voraus gingen einige Error-Meldungen beim Absenden.

    [ist (hoffentlich richtig) korrigiert /g]

  15. gretchen
    16. April 2014, 13:32 | #15

    @ sweeper

    komm mal runter … je schneller, desto schnitzel.

    (mehr sag ich dazu nicht mehr)

  16. mossmann
    16. April 2014, 15:37 | #16

    mann oh mann … der RAF-Vergleich ganz am Anfang … der Rest im KenFM-Sprech …

    psiram-blog, how low can you go ?

    🙁

  17. mossmann
    16. April 2014, 15:45 | #17

    und noch was, diesmal ein wenig polemisch:

    „Vor ein paar Tagen tobte in Frankfurt am Main ein seltsamer Mob. Junge Leute beiderlei Geschlechts, offensichtlich nicht prekären oder bildungsfernen Gesellschaftsschichten entstammend, zogen um einen Häuserblock der Innenstadt, unweit der alten Börse.“

    Ganz genau: junge Leute.

    Vielleicht seid ihr auch einfach nur zu alt, um bestimmte Entwicklungsphasen in bestimmten Generationen richtig einzuschätzen.

    #grumpyoldmen

  18. lattengustel
    16. April 2014, 16:08 | #18

    Für einen aufgeklärten und vernünftigen skeptischen Blog ist Psiram hiermit wirklich tief gesunken.

    Es ist also nur noch ein kleiner Schritt von jungen veganen Idealisten, die halt mal ein Schild Schwingen zur „Veganen Armee Fraktion“?!?!?!

    Dem Autor gehen also viele Veganer auf den Sack… okay. So what?!

    Ich esse keine Leber. Darf ich das, oder muss ich mich jetzt schon dafür entschuldigen oder echtfertigen? Gehe ich dem Autor jetzt auch auf den Sack? Muss ich Angst haben. Muss ich mich beschimpfen lassen? Bin ich damit quasi gleichzustellen mit einem Nazi?

    oder ist das einfach sowas von dermaßen uninteressant, dass die Story von chinas Reissack den Pulitzerpreis bekommen sollte?

    Leut… echt… Schreibt über was wichtiges, oder lasst es bleiben.
    So entwickelt sich Psiram leider weg von einer Aufklärungsquelle hin zu einem Haufen polemischer Extremisten.

    Das wäre Schade.

  19. Sweeper
    16. April 2014, 16:14 | #19

    @mossmann:
    Ich finde, kein Mensch – ob jung oder alt – hat das Recht, seine Mitmenschen als „Mörderbande“ zu beschimpfen und mit Proll-Gehabe Leute zu erschrecken.
    Es geht hier lediglich um die Wahl der Mittel und nicht um das „Anliegen“, welches dadurch obendrein in Misskredit gerät.
    Demokratische Prozesse haben nichts mit Bullying gemeinsam, und erwünschte Verhaltensänderungen erst recht nicht mit Nötigung.

    Dir, Mossmann, hätte ich da schon etwas mehr sinnerfassendes Lesen zugetraut. Schade ..

  20. Sweeper
    16. April 2014, 16:21 | #20

    @Mossmann:
    und am oberpeinlichsten ist es, wenn jemand, der solche ideologischen Verbalinjurien offenbar für gutes Recht der „Jugend“ hält, denjenigen Demagogie anhängen will, die es als das benennen, was es nun mal ist – eine anmaßende, durch keinen noch so ehrenhaften Zweck zu rechtfertigende hetzerische Pöbelei.

  21. 16. April 2014, 16:24 | #21

    @ lattengustel
    Lies‘ richtig! Es geht nirgends um Leute „die halt mal ein Schild Schwingen„, sondern um welche die Andersdenkende als „Mörderbande“ beschimpfen und meinen ihnen den Zugang zu bestimmten Geschäften verwehren zu dürfen. Und „auf dem Weg zur VAF“ – noch dazu mit einem Fragezeichen dahinter – ist etwas anderes als „nur noch ein kleiner Schritt [zur VAF]“.
    Also: Wenn Du nur mit Strohmännern argumentieren kannst, dann lass‘ es lieber. Ansonsten bleib‘ bitte bei den Fakten.

    Und außerdem: Bist Du es, der entscheidet was wichtig ist und was nicht, oder wen sollen die Autoren vorher fragen?

  22. 16. April 2014, 16:26 | #22

    in den vereinigten Staaten gibt es ja die ALF, https://www.psiram.com/de/index.php/ALF und die scheint nicht ganz untätig zu sein.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Animal_Liberation_Front#1996_onwards
    oder erinnert sich wer noch an die Attacke von den Idioten auf die Uni Mailand, die Alzheimerforschung unwiderbringlich vernichtet haben?
    https://blog.psiram.com/2013/04/tierrechts-terroristen-zerstoren-forschungseinrichtung-in-mailand/
    überall, wo extremistische Ideologien verbreitet werden, haben das Potential für so belämmerten Mist.
    In Deutschland wurden bisher „nur“ Versuchsfelder für Gentechnik zerstört, bis die Forschung sich aus Deutschland verpisst hat, und Vandalismus und so glaube ich betrieben.

  23. mossmann
    16. April 2014, 16:37 | #23

    Sweeper, dass du dich so aufregst zeigt leider, dass ich irgendwo, irgendwie ein wenig Recht habe mit meiner Polemik.

    „anmaßende, durch keinen noch so ehrenhaften Zweck zu rechtfertigende hetzerische Pöbelei“ ist tatsächlich ein gutes Recht der Jugend – zum Glück !

    Angepasste BWLer haben wir ja zur Genüge.

    Übrigens: In meinem Bekanntenkreis waren früher viele radikale Veganer, es war schick VEGAN REICH zu hören. Mir ist nicht bekannt, dass auch nur einer dieser Menschen zum radikalen Terroristen wurde. Ganz im Gegenteil: Einige davon sind sehr respektable Künstler geworden – sogar ein Grimme-Preisträger ist dabei.

    im Zweifel bin ich immer für junge, radikale Ideen und weltanschauliche Konzepte – denn egal um was es sich handelt: solche Ansätze werden und wurden schon immer von reaktionären Spießbürgern als „anmaßende, durch keinen noch so ehrenhaften Zweck zu rechtfertigende hetzerische Pöbelei“ bezeichnet.

    Bleib doch mal auf dem Teppich, also bitte …

  24. mossmann
    16. April 2014, 16:40 | #24

    derbe, plakative Sprüche sind übrigens Usus auf Demonstartionen, und kurzfristige Blockaden ebenso … wie hier wieder aus Mücken Elefanten gemacht werden … die Demo verlief allen Quellen zufolge übrigens friedlich ab …

  25. lächerlicher Blogpost
    16. April 2014, 16:50 | #25

    Und im Vorfeld hat der Veranstallter auch klar die Regeln benannt.

    TierrechtsInitiative Rhein-Main
    April 2 at 10:53am · Frankfurt, Germany · Edited

    Wir weisen noch mal darauf hin, dass wir für unsere Veranstaltungen und unsere Arbeit bestimmte Grundsätze haben. Diese sollten sich von selbst verstehen, leider hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass das nicht immer so ist. Darum hier noch mal unsere Erklärung zu diesem Thema:

    Um die Überwindung der Unterdrückung von Menschen und Tieren voranzutreiben sind wir für alle Ansätze offen, die sich mit unseren Grundsätzen vereinen lassen. Die unterschiedliche Ansichten und Meinungen unserer Mitglieder sind hierbei eine wichtige Quelle für unsere Arbeit und Diskussionen.

    Aufgrund der Vorkommnisse in den letzten Jahren und des sehr heterogenen Erscheinungsbildes in der Tierrechtsszene halten wir es für notwendig, unsere Standpunkte zu bestimmten Themen hier deutlich zu machen.

    Bei unserer Arbeit diskriminieren wir niemande_n. Weder aufgrund des Geschlechts, der Herkunft, der Religion noch der persönlichen Einstellung zu Tierrechtsthemen.

    Wir selbst sind weder personell noch ideologisch mit religiösen oder rechten Tierrechtler_innen oder deren Unterstützer_innen verbunden und strikt überparteilich. Wir akzeptieren keine rassistischen, nationalistischen, sexistischen, oder sonstige diskriminierenden, grenzverletzenden Äußerungen und Verhaltensweisen oder ähnliche Unterdrückungsmechanismen. Menschen, die ein solches Verhalten zeigen oder entsprechende Einstellungen vertreten, sind weder bei unseren Gruppentreffen noch bei unseren Aktionen erwünscht.

    Menschenverachtenden Haltungen, lehnen wir ebenso grundsätzlich ab, wie Vergleiche, die in irgendeiner Art und Weise das Leid von Menschen gegenüber dem von Tieren relativieren.

    https://www.facebook.com/events/625201370849881/permalink/657769770926374/

  26. Christlicher Geistheiler
    16. April 2014, 16:52 | #26

    Der Fleischkonsum soll so weit wie möglich reduziert werden. Allerdings können nicht alle Menschen sofort ganz auf Fleisch verzichten, ohne krank zu werden. Langfristig muss aber eine vegetarische Gesellschaft angestrebt werden.
    Deutschland braucht eine nicht-grüne Ökopolitik. Zudem muss die Kirche abgeschafft werden. Es ist sinnvoll, den Gottesdienst durch das Geistheiler-Seminar zu ersetzen.

  27. lächerlicher Blogpost
    16. April 2014, 16:58 | #27

    Die FB Seite.
    Kann sich jeder selbst ein Bild machen wie radikal doch die Veranstallter sind.
    https://www.facebook.com/events/625201370849881/
    Ein Video wie der „Mob“ durch die Strassen zieht.
    https://www.dropbox.com/s/gicwb1ve1yc6ong/Hessenschau-Nachrichtenblock-140412194255_hs_news_27933.mp4

  28. Sweeper
    16. April 2014, 16:58 | #28

    @mossmann:
    Du irrst, wenn du meinst, ich rege mich auf.
    Ich bin nur entgegen meiner sonstigen Gewohnheit recht outspoken.

    Das hat damit zu tun, dass ich Verlogenheit und Doppelmoral nicht ausstehen kann.
    Wir hatten mal – ausgelöst durch ein pubertierendes Kind – eine vegetarische Phase in der Familie, die unseren Speisezettel angenehm bereichert hat und dazu führte, dass fast alle am liebsten Gemüsegerichte essen
    Aber darum geht es diesen Demonstranten doch gar nicht.
    Das ganze Gerede von Tierethik lässt z.B. völlig außer Acht, dass ganz viel Obst und Gemüse über weite Strecken transportiert werden muss und dass in südlichen Ländern Menschen in Containersiedlungen zusammengepfercht zu Dumpinglöhnen arbeiten, damit wir hier auch im Winter frisches Obst und Gemüse haben.
    Wer ökologisch „sauber“ vegan leben will, müsste im Winter Bohnen, Haselnüsse, Kartoffeln, Kohl, Steckrüben, Lauch etc. essen – und nicht Tomaten, Kiwi, Kokosnuss, Ananas, Sojaprodukte etc.
    Oder ist das alles völlig belanglos, dass in Übersee auch Kinder zu Billiglöhnen „unsere“ Südfrüchte pflücken, damit wir hier ökologisch korrekt leben können?

    Ich finde das völlig verdreht.
    Und natürlich soll es artgerechte Tierhaltung geben, da ist noch viel zu tun.
    Ich kann es nur nicht leiden, wenn viele komplexe Probleme auf ein hochemotionales agitatorisches Klima reduziert werden, in dem Argumente nur höchst selektiv zum Tragen kommen.

  29. pelacani
    16. April 2014, 17:00 | #29

    mossmann :

    mann oh mann … der RAF-Vergleich ganz am Anfang … der Rest im KenFM-Sprech …

    psiram-blog, how low can you go ?

    :-(

    mossmann, auf Dich ist Verlass. Ich liebe Dich, Du bist einfach unbezahlbar! 😉

  30. mossmann
    16. April 2014, 17:20 | #30

    Ich gebe dir in vielem Recht Sweeper, dennoch wird hier völligst übertrieben. Die Skeptiker lassen sich gerade von einer veganen Mini-Tofu-Sau durchs Dorf jagen.

    100 Talkshows, 1000 Vegan-Kochbücher und 10 Demos mit 500 Teilnehmern hin oder her: Das Vegan-Thema ist immer noch marginal.

    Auch wenn der Fleischkonsum leicht zurückging in Deutschland, sprechen die Zahlen eine deutliche Sprache:

    http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/fleischatlas-2014-vorgestellt-fleischkonsum-als-kulturgut/9311778.html

    Wegen den paar Veganern jetzt polemisch mit der RAF aufzuschlagen und Aktionen wie Kaufhausbrände der APO-Zeit mit 500 veganen Protest-Youngsters zu vergleichen ist nicht nur lächerlich, sondern auch falsch – die Probleme, die damals zur RAF führten waren nämlich ganz andere und werden so am Ende noch verharmlost.

  31. Limeter
    16. April 2014, 18:12 | #31

    Was bedeutet: KenFM-Sprech …?

  32. Groucho
    16. April 2014, 18:16 | #32

    Limeter :

    Was bedeutet: KenFM-Sprech …?

    Guckst Du:
    https://blog.psiram.com/tag/kenfm/

  33. Sweeper
    16. April 2014, 21:37 | #33

    a propos Ken Jebsen und radikale Veganer/ Rohköstler – da braut sich was zusammen:

    http://rohkost.info/2014/04/08/montagsdemonstrationen-fuer-den-frieden-hoffentlich-bald-in-ganz-deutschland/

    Liebe Freunde,

    ja, wir leben in schlimmen Zeiten: Wenn man für den Frieden ist und gegen den Krieg, ist man verdächtig.
    Ken Jebsen bringt es auf den Punkt. Macht alle mit, wir sind viele, lasst Euch nicht einlullen von der Kriegsrhetorik in den Massenmedien. Wehrt Euch. Noch ist es Zeit…
    ..Wir Naturköstler – Mitglied werden, denn gemeinsam sind wir stark! wehren uns auch. Wir haben längst die ausgelatschten Trampelpfade der brutalen Massentierhaltung und Industrienahrung verlassen und gehen unsere eigenen Wege. Wir machen nicht mehr mit bei dem Krieg gegen unsere Mitlebewesen. Und das fühlt sich verdammt gut an. Habt keine Angst, wir sind stark..

    Na, dann fröhliches Mitmarschieren bei Ken Jebsen und Co.

  34. 16. April 2014, 23:02 | #34

    Interessant was hier so für Diskussionen abgehen … wo doch jeder weiß, dass „die Skeptiker“ eine uniforme Masse darstellen und immer alle gleicher Meinung sind … von wegen Mainstream und so 😉

  35. Scepticist
    16. April 2014, 23:29 | #35

    lattengustel :Für einen aufgeklärten und vernünftigen skeptischen Blog ist Psiram hiermit wirklich tief gesunken.Es ist also nur noch ein kleiner Schritt von jungen veganen Idealisten, die halt mal ein Schild Schwingen zur “Veganen Armee Fraktion”?!?!?!Dem Autor gehen also viele Veganer auf den Sack… okay. So what?!Ich esse keine Leber. Darf ich das, oder muss ich mich jetzt schon dafür entschuldigen oder echtfertigen?

    Du kennst die vegane Ideologie dahinter nicht, scheint mir. Es gibt zumindest nicht wenige Veganer, die dich für deinen nicht veganen Lebensstiel am Liebsten einsperren würden, oder die Todesstrafe fordern würden, wenn du nicht dem Fleischgenuss abschwörst und sie die Möglichkeit dazu hätten. Du bist in manchen veganen Augen ein Mörder und das meine weder ich, noch die radikale vegane Fraktion im übertragenen Sinne. Diese Leute würden am Liebsten eine Willkürherrschaft errichten, wo sie entscheiden können, was vegan ist und was nicht. Die Definition unterscheidet sich natürlich von veganer Kleinsekte zur nächsten und daher bekämpfen sich die sektenartigen veganen Vereinigungen auch gegenseitig, aber der Grundtenor ist: Alle Menschen, die Tierprodukte bewusst verspeisen sind Mörder. Daher hast du schon mal die Arschkarte gezogen und wanderst bei einer Veganokratie unabhängig vom Herrscher in den Knast. Liest man die diversen veganen Foren und Facebookgruppen, fragt man sich teilweise, warum sowas nicht vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Da können sich extremistische muslimische Gruppierungen nämlich noch so einiges abschauen. Außerdem lernt man, dass Brandanschläge, Stalking, Einbruch und Sabotage vegan sind. Sich über gestorbene Leichenfresser und Lodenlümmel lustig zu machen übrigens ebenso. Mord ist in manchen Fällen übrigens auch ok. (Pim Fortuyn)

  36. alliance1979
    17. April 2014, 04:23 | #36

    Jedem seine Meinung. Das sollte klar sein. Was meine Meinung zu diesem Text angeht….

    Ich empfinde vergleiche von Demonstranten die andere Menschen beleidigen oder am betreten von Geschäften hindern, mit Mitgliedern einer radikalen Terrororganisation für reichlich abenteuerlich.
    Auch die Befürchtung, das sich hier die Anfänge einer Veganen Armee Fraktion andeuten, ist ziemlich weit hergehohlt und die Argumentation in dieser Beziehung recht dürftig.

    Auch das Wort Mob ist etwas unangebracht, deutet der Autor doch selber an das es sich hier offenbar nicht um Bildungsferne Schichten handelt und Worte verlieren bemerkenswert schnell an Aussagekraft wenn man sie häufiger hört und liest. Es wurde niemand gelyncht oder anderweitig verletzt, die Gebäude stehen alle noch und es gab in den Baumärkten keine erhöhte Nachfrage was Mistgabeln und Fackeln anbelangt. (letzteres ist Zugegebenermaßen nur eine unbewiesene Behauptung 😉

    Man sollte das Verhalten der Demonstranten nicht schön reden, aber auch nicht dramatisieren.
    Was aber am wichtigsten ist. Mit solchen Kommentaren erreicht man nur die Menschen, die ähnlich denken. Wenn man Menschen überzeugen will oder eine eigene Sichtweise vermitteln möchte, sollte man die Polemik auf ein minimum reduzieren.
    Man schadet so vieleicht sogar der eigenen Sache, jedenfalls dann wenn es einem um Aufklärung und der vermittlung von sachlichem und kritischem Denken geht.

    MfG

    PS Ich hoffe man merkt meinem Kommentar weder die Uhrzeit an, noch die 10-12 Bier die ich gerade intus habe. Habe jedenfalls wirklich versucht mich noch zu konzentrieren 😉

  37. pelacani
    17. April 2014, 09:25 | #37

    alliance1979 :

    Was aber am wichtigsten ist. Mit solchen Kommentaren erreicht man nur die Menschen, die ähnlich denken. Wenn man Menschen überzeugen will oder eine eigene Sichtweise vermitteln möchte, sollte man die Polemik auf ein minimum reduzieren.
    Man schadet so vieleicht sogar der eigenen Sache, jedenfalls dann wenn es einem um Aufklärung und der vermittlung von sachlichem und kritischem Denken geht.

    Nein, wieso. Vielleicht ist der Autor ja ein verkappter Veganer und der Veganismus die heimliche Agenda von Psiram, geschickt maskiert?
    😉

  38. Sweeper
    17. April 2014, 10:03 | #38

    @alliance1979:

    Ich empfinde vergleiche von Demonstranten die andere Menschen beleidigen oder am betreten von Geschäften hindern, mit Mitgliedern einer radikalen Terrororganisation für reichlich abenteuerlich.

    Vielleicht hast du die Einleitung des kritisierten Textes nur flüchtig gelesen. Der Vergleich bezieht sich eben nicht auf das Endstadium RAF, sondern auf deren Anfänge in der idealistisch-weltverbesserischen intellektuellen Mittelschichtjugend.

    Immer wieder wird Anstoß an der Sprache des Artikels genommen – vor allem an der Verwendung des Ausdrucks „Mob“ – hier in der Rezeption eingeengt auf „Lynchmob“, was lt WP nur eine Sonderbedeutung ist. Das ist psychologisch nicht uninteressant.
    Denn natürlich möchte niemand, der ein ehrenwertes Anliegen engagiert vertritt, als destruktiver Randalierer wahr genommen werden.
    Vielleicht hilft der Artikel ja den Protagonisten, die sich an ihm reiben, nach Wegen zu suchen, wie sie ihr Anliegen einladender transportieren können.

  39. Bernd Schneider
    17. April 2014, 17:36 | #39

    Gibt es eigentlich sowas wie eigenen Godwin fuer RAF-Vergleiche?

  40. Gisander
    17. April 2014, 20:06 | #40

    Noch ein seltsames Detail am Rande:

    Mob hin, Mob her – die lächelnden jungen Leute, die dem Pelzwarenladen so einfühlsam ihre Missbilligung nahebrachten, nahmen an dem unmittelbar daneben gelegenen Reformhaus gar keinen Anstoß. Und das, obwohl man dort von der Demeter-Wurst über allerlei Nahrungsergänzungsmittel bis zur Birkenstock-Sandale so ziemlich alles bekommt, was man aus lebenden und toten Tieren herstellen kann. Schade, eine verpasste Gelegenheit: das Personal dort hätte ich unter der Beschimpfung als Mörderbande gerne erbleichen gesehen!

  41. wah²
    17. April 2014, 20:42 | #41

    Veganismus erinnert mich meistens an Treibe-mich-selbst-in-den-Ruin Schnapper und seine „Fleischpasteten“

    „Veganen Armee Fraktion“ ist allerdings BILD.

  42. lift
    17. April 2014, 22:47 | #42

    Wer mal diese Mörder schreienden Idioten life in Frankfurt erlebt hat, findet den den Beitrag von Psiram er untertrieben. Mit Gewalt und Angst will man die Unternehmen zur Aufgabe zwingen. Die Unternehmen wurden durch die Polizei geschützt. Warum müssen solche Veganen Spinner nicht den ganzen Polizeieinsatz der Demo aus eigener Kasse bestreiten, denn diese hat nichts mit einer friedlichen Demo zu tun.

  43. Stöber
    18. April 2014, 00:28 | #43

    Schöner Blogpost, und voll ins Wespennest. 🙂

    Protestieren und irgendwelche Ideologien herumtröten ist Jedermannsrecht.
    Wenn mich aber jemand (körperlich) am Betreten eines Geschäftes hindern wollte, würde ich selbst ein bisschen ‚mobbig‘ werden. An sonsten laut lachend vorbeigehen, Worte perlen an meiner ollen Schweinslederjacke gut ab.

    Zu dem ‚Zweck segnet das Koppelschloss..ääh heiligt die Mittel‘-Thema gabs von Twister ja auch einen lesenswerten Artikel auf TP:
    http://www.heise.de/tp/news/Telefonate-Autorisierungen-und-Co-eine-Frage-keine-Antwort-2171625.html

  44. JolietJake
    18. April 2014, 04:06 | #44

    Sabine :Einerseits fälschen sogar vegane Kreise, so scheint es zumindest, hin und wieder Fakten (übertreiben diese), damit die Sache schneller an den Mann kommt (ich nehme an, sie befürchten, dass die gegebenen Fakten nicht ausreichen, um alle zu überzeugen, obgleich sie womöglich genügen), andererseits stellen sich Fleischesser stur. Demnach haben beide Fronten, in dem ein oder anderen Argument Recht. Vielleicht könnte man irgendwann einen Mittelweg finden, ohne Faktenfälschung. Wer weiß.Wow, ein Artikel unter einem Artikel, hihi.

    „Sogar vegane Kreise“? Das klingt fast so, als könne man diesen Kreisen mehr Redlichkeit in der Argumentation unterstellen.
    Meiner Erfahrung nach ist das Gegenteil der Fall. Selten wird so viel gelogen wie dort; sei es aus Unwissenheit (bzw. dem Nachplappern „veganer Quellen“) oder um dem „höheren Ziel“ zu dienen.
    Und Nein, die „Fakten“ sprechen keineswegs für Veganismus, deshalb kommt ja dann irgendwann die (selbstgestrickte) Moral.

    Sollte nun Jemand mit dem Wasserverbrauch oder den neben den Sojafeldern verhungrnden Kindern kommen, explodiere ich und meine Atome informiere das Wasser sämtlicher Menschen mit „Hass“!
    Und ja, „Fleischesser“ stellen sich stur. Ich zumindest.
    Ich lasse mir nicht gerne vorschreiben, was ich zu essen habe.
    Deshalb werde ich auch, wie von Kindesbeinen an, an Karfreitag Fleisch essen.

  45. StephanCGN
    18. April 2014, 07:46 | #45

    Der absolute Kracher dieser militanten Veganer ist Victoria van Violence, die keine Sekunde auslässt um der Welt mitzuteilen, das sich Hunde im Laufe der Zeit zu Stärkeverwertern entwickelt haben und es überhaupt kein Problem ist, seine Hunde VEGAN zu ernähren….

  46. StephanCGN
    18. April 2014, 07:52 | #46

    Hier gibt’s diese wahnwitzige Erklärung, warum Hunde vegan ernährt werden können:

    http://victoria-van-violence.tumblr.com/post/82216189825/victoria-ich-habe-gelesen-dass-ihr-euren-hund-vegan

  47. Gast1234
    18. April 2014, 11:42 | #47

    wie diese „Terroristen“ gegen Firmen vorgehen kann man hier lesen, da werde auch mal Urnen zur Erpressung ausgegraben. Die ALF ist doch als Terrorgruppe eingestuft. Veganern scheinen Menschen egal zu sein!

    „WINCHESTER afp | Ein Gericht im südenglischen Winchester hat am Donnerstag eine militante Tierschützerin zu sechs Jahren Haft verurteilt. Die 52-jährige Debbie Vincent erhielt die Strafe für ihre Beteiligung an einer Einschüchterungskampagne gegen ein britisches Tierlabor sowie gegen dessen Kunden und Zulieferer in Deutschland und der Schweiz. Die ehemalige Soldatin war die Sprecherin der Gruppe. Zehn Jahre lang hatten die Tierschützer der Gruppierung „Stop Huntingdon Animal Cruelty“ (Shac) nach Angaben der Staatsanwaltschaft das Tierlabor HLS in Cambridge sowie Kunden und Zulieferer regelrecht terrorisiert, um die Schließung des Labors und ein Ende der Tierversuche zu erzwingen. Unter anderem bezichtigten sie Mitarbeiter fälschlicherweise der Pädophilie, deponierten selbstgebaute Sprengsätze unter deren Autos und schickten Todesdrohungen. Betroffen war unter anderen der Schweizer Pharmakonzern Novartis. In einem Fall wurde im Mai 2009 die Urne mit der Asche der Mutter des damaligen Novartis-Vorsitzenden Daniel Vasella ausgegraben. In einem Schreiben wurde er vor die Wahl gestellt: „Entweder HLS verlieren oder die Urne.“ Andere Novartis-Angestellte wurden in Deutschland unter Druck gesetzt, bei einem von ihnen hatten die Tierschützer „Mörder“ an die Hauswand geschrieben. Richter Keith Cutler sagte am Donnerstag bei der Verkündung des Strafmaßes, es gebe nichts, das derlei Angriffe rechtfertige. Vincent habe außerdem die „“terroristischen und schändlichen Aktionen“ der Gruppe während des Prozesses weder verurteilt, noch eine Spur der Reue gezeigt. Der Schuldspruch war bereits im März ergangen. Bereits 2009 waren sieben Shac-Mitglieder wegen der Kampagne zu insgesamt 50 Jahren Haft verurteilt worden. Danach wurde Vincent Sprecherin der Gruppe, bis sie 2012 ebenfalls festgenommen wurde.“

    https://linksunten.indymedia.org/en/node/111111

  48. Sabine
    18. April 2014, 14:09 | #48

    Ich glaube, man sollte nicht jeden Menschen aus einer bestimmten Ecke mit allen aus dieser vergleichen und in eine Schublade stecken. Was bringt es? Wie würdet ihr es empfinden, wenn ich,.. beispielsweise sage, Fleischesser sind alle dick und ect. Das geschieht zwar hin und wieder, auf der veganen Seite, aber wie viel besser seid ihr, wenn ihr es dem gleich tut?

    @JolietJake: Tut mir leid, wenn du schlechte Erfahrungen mit Veganern gemacht hast, zumindest hört sich das so an. Du bist kein schlechter Mensch. Du wirst dich damit befassen, wann und wenn du willst, wie es jeder tut (auch Veganer). Das ist eine persönliche Entscheidung.

    Ich glaube, man sollte die Sachen, die Veganer schreiben, auch nicht so persönlich nehmen. Sie wollen im Prinzip, wie wir alle, damit auch nur etwas Gutes tun. Nur, sie verzetteln sich eben auch manchmal, und gehen hin und wieder die falschen Wege, genauso wie jeder. Wie gesagt, beide Seiten bauen mal Mist. Gerade auch, was die Kommunation angeht, untereinander.

  49. Stöber
    18. April 2014, 16:08 | #49

    @Sabine:
    Sorry, aber das ist mir zu wischiwaschi und ‚Jetzt umarmen wir uns alle mal‘-mäßig.
    Man sollte sich – so man sich denn selbst als gemäßigt bezeichnet – auch mit deutlichen Worten von extremen Aktionen distanzieren.
    Auf gut deutsch: Wenn sich jemand als Idiot aufführt, dann hilft es sicher, wenn auch mal eine(r) aus den eigenen Reihen sagt „Du benimmst dich wie ein Depp, lass das!“ und nicht ausgerechnet den Betroffenen zusäuselt, dass alles ja nur ein bedauerlicher Einzelfall sei und jemand mit lauter guten Absichten ein klein wenig übers Ziel hinaus ist.

  50. JolietJake
    18. April 2014, 18:49 | #50

    @Sabine:
    Das stimmt, Kommunikation, speziell im Internet, geht oft schief. Manchmal kommen Aussagen missverständlich an. Du hattest sicherlich auch nicht vor, so gönnerhaft rüber zu kommen.

    Wie kommst du darauf, ich bedürfte der Versicherung, ich sei „kein schlechter Mensch“?
    Oder darauf, ich hätte mich mit der Thematik nicht befasst?
    Etwa weil ich anderer Meinung als du bin?
    Das Gegenteil ist der Fall. Als Viel- und Gernkocher interssieren mich natürlich Lebensmittel und da Veganer zwar nicht sehr zahlreich, aber dafür umso „lauter“ sind, habe ich mich auch mit deren Aussagen beschäftigt.

  51. knorke
    19. April 2014, 09:45 | #51

    lattengustel :Für einen aufgeklärten und vernünftigen skeptischen Blog ist Psiram hiermit wirklich tief gesunken.
    Es ist also nur noch ein kleiner Schritt von jungen veganen Idealisten, die halt mal ein Schild Schwingen zur “Veganen Armee Fraktion”?!?!?!
    Dem Autor gehen also viele Veganer auf den Sack… okay. So what?!
    Ich esse keine Leber. Darf ich das, oder muss ich mich jetzt schon dafür entschuldigen oder echtfertigen? Gehe ich dem Autor jetzt auch auf den Sack? Muss ich Angst haben. Muss ich mich beschimpfen lassen? Bin ich damit quasi gleichzustellen mit einem Nazi?
    oder ist das einfach sowas von dermaßen uninteressant, dass die Story von chinas Reissack den Pulitzerpreis bekommen sollte?
    Leut… echt… Schreibt über was wichtiges, oder lasst es bleiben.So entwickelt sich Psiram leider weg von einer Aufklärungsquelle hin zu einem Haufen polemischer Extremisten.
    Das wäre Schade.

    Du kannst soviel Leber nicht essen wie du willst, und du kannst sogar auf die Straße gehen mit Plakaten und andere Leute aufrufen dazu, soviel Leber nicht zu essen wie du willst. Wenn du dich aber daranmachst, Kraft deiner zahlenmäßigen Überlegenheit Menschen dazu zu nötigen, deine Überzeugungen zu teilen (dies passiert nunmal effektiv, wenn man andere Menschen an der Ausübung ihrer Überzeugungen hindert), dann ist das nicht mehr in Ordnung. Und das war schon immer so. Man erzielt eine Einstellungsänderung nicht durch Druck und Zwang. Damit kriegt man allenfalls Gehorsam bis dieser ins Gegenteil umschlägt. Was dagegen helfen könnte sind Aufklärung, Diskussion und Toleranz. Und wenn das auch nicht klappt muss man leider auch damit leben können.

    Das Thema mag nur untergeordnete Relevanz haben. Aber es zeigt eben auch ziemlich deutlich was aus Überzeugungen so alles werden kann. Vor allem wenn lautes Schreien irgendwann wichtiger wird als geduldiges Zuhören. Schaut man sich Vereine wie Peta an, merkt man wie extrem schmal dieser Grat ist. Auch Greenpeace ist mitunter an der Grenze.

  52. Zeugen
    19. April 2014, 10:43 | #52

    PeTA ist kein Verein, sondern eine Sekte, siehe Link 2, überhaupt hat sich der Veganismus zu einer Religion/Sekte entwickelt, in der immer mehr „Gurus“ z.B. Christan Vagedes Geld scheffeln wollen. Mir geht am meisten auf den Keks, dieses MISSIONIEREN, egal ob es Veganer, Scientologen oder Zeugen Jehovas sind, die an meiner Tür klingeln und mich für ihren Glauben bekehren wollen.

    https://www.antiveganforum.com/wiki/Christian_Vagedes#veganmagazin
    http://www.talkteria.de/forum/topic-52818.html,

  53. SamAnt
    19. April 2014, 12:05 | #53

    Moin!
    Nicht immer liegt die Wahrheit in der Mitte.
    Beispiel: A behauptet „Ich habe 4 Einhörner in meinem Garten!“ B ruft „Das lügst Du! Es gibt keine Einhörner!“ Sagt A: „Na gut. Treffen wir uns in der Mitte. Ich habe 2 Einhörner im Garten!“ (Hab ich mal irgendwo so ähnlich gelesen…)

  54. Scepticist
    19. April 2014, 15:36 | #54

    @Sabine: Ich glaube, man sollte nicht jeden Menschen aus einer bestimmten Ecke mit allen aus dieser vergleichen und in eine Schublade stecken. Was bringt es? Wie würdet ihr es empfinden, wenn ich,.. beispielsweise sage, Fleischesser sind alle dick und ect. Das geschieht zwar hin und wieder, auf der veganen Seite, aber wie viel besser seid ihr, wenn ihr es dem gleich tut?

    Du verstehst den Unterschied nicht. Es gibt keine antiveganen Demonstrationen, wo Veganern der Zugang zum Reformhaus, oder veganen Restaurant verwehrt wird. Das wäre nämlich lächerlich. Diese radikalen Veganer sind einfach nur eine Art von Faschisten, die anderen Menschen vorschreiben wollen, wie sie leben sollen, was sie essen sollen und was sie tragen dürfen.
    Beispiel: einem Bekannten wurde vor kurzem die Lederjacke zerschnitten, die er in einem Veggie-Restaurant aufgehängt hatte, um mit einem Bekannten (der Veggie war) zu essen. Faschos eben…

  55. Vicky
    19. April 2014, 22:04 | #55

    @Herr Karl:
    Wenn Du das selbst mal genau gelesen hättest wäre Dir aufgefallen, dass das eine ziemlich radikale Einzelmeinung ist („Diese Ausflüchte werden erschreckend häufig auch von Veganern gebraucht, um Vegetarier zu decken.“) Als Vegetarier wird man von Extremisten beider Lager gehasst – und macht sich nix draus. Daraus jetzt ableiten zu wollen, dass alle Veganer (oder alle „Carnivoren“) irgendwelche abgedrehten Extremisten wären ist albern.
    Mir ist egal, was mein (Tisch-)Nachbar auf dem Teller liegen hat, und wenn das andersrum anders ist, dann ist es deren Problem. Mit solchen Leuten umgebe ich mich dann halt einfach nicht.

  56. StephanCGN
    20. April 2014, 12:58 | #56

    Da kämpfen ganze Generationen gegen die Denkbevormundung der Religionen und kaum strampeln sich frei, kommen die nächsten Vollidioten und wollen einem vorschreiben, wie man sich zu ernähren hat.
    Mit exakt der gleichen verlogenen Strategie, wie es die Einhorndompteure aus dem Morgenland tun.
    Dürfte PETA Scheiterhaufen anzünden, wir hätten keine Wälder mehr….

  57. mossmann
    22. April 2014, 12:11 | #57

    kennst die vegane Ideologie dahinter nicht, scheint mir. Es gibt zumindest nicht wenige Veganer, die dich für deinen nicht veganen Lebensstiel am Liebsten einsperren würden, oder die Todesstrafe fordern würden, wenn du nicht dem Fleischgenuss abschwörst und sie die Möglichkeit dazu hätten ….

    bla bla bla, sorry, aber das ist kompletter Unsinn was du hier laberst. Zwischen ideologisch/idiealistischem jugendlichem „Anti-Sein“ und solchen Szenarien liegen Welten.

    Das hättest du wohl gerne, das die so wären …

    verbohrte Veganer finde ich genauso kindisch wie panikmachende, verbohrte Antiveganer, die vor der großen veganen Gefahr für Leib, Leben und die Demokratie warnen.

    Lächerlich.

  58. mossmann
    22. April 2014, 12:48 | #58

    Dürfte PETA Scheiterhaufen anzünden, wir hätten keine Wälder mehr….

    oh Mann wie ich son dummes Geschwätz satt habe.

    VEGANER !

    ALLES TERRORISTEN !

    LANGHAARIGE BOMBENLEGER !

    So SCHLIMM WIE DIE MUSELMÄNNER !

    DIE JUGEND VON HEUTE WILL UNS DAS RECHT AUF WEISSWURSCHT NEHMEN !

    DIE WELT GEHT UNTER !

    wenn alle Veganer scheiterhaufenfordernde Terroristen sind, dann sind alle Skeptiker altbackene, brave Spießbürger ..

  59. 22. April 2014, 14:08 | #59

    @ mossmann
    Ich fürchte Deine Aufregung basiert einzig und allein auf Deiner Einbildung. Ich sehe nicht, wo hier Veganer per se als Terroristen o.ä. eingestuft werden. Selbst der Beitrag auf den Du unmittelbar antwortest, sagt nur PETA (die defintiv zu den radikalsten ihrer „Zunft“ gehören!) würden Scheiterhaufen anzünden, wenn man sie denn ließe. Heißt im Umkehrschluss: sie tun es (im Gegensatz zu anderen höchst grenzwertigen Aktionen) nicht.
    Eigentlich bist Du es, der hier meint unsachlich werden und anderen Pauschalverurteilung von Veganern unterstellen zu müssen!

  60. StephanCGN
    22. April 2014, 14:41 | #60

    Danke @ Mephisto.

  61. 22. April 2014, 14:58 | #61

    @ StephanCGN
    Nich‘ dafür! 😀

  62. Gisander
    22. April 2014, 15:53 | #62

    @ mossmann:

    Ich frage mich, wessen Recht worauf genau Du hier eigentlich verfichtst. An der Geschichte, die da abgelaufen ist, gibt es eigentlich nichts zu rechtfertigen; man kann sich darüber sorgen oder belustigen, hier habe ich mal die Sorge vorgezogen, weil es gefährlich ist, Menschen wegen ihres Frühstückseies die Moralität abzusprechen. Soll wirklich das ein Vorrecht der Jugend sein? – wäre ich noch ein Jüngling, würde ich mich für so eine Rechtfertigung, die mir geradewegs einen „Jagdschein“ ausstellt, bedanken!

    Jeder kann ja irgendwo ein Grüppchen finden, das einem mehr oder weniger ausgemachten Unsinn anhängt. Dann schmiert man, wie in FFM auch schon seit Wochen der Fall, Bürgersteige und Plakatwände mit Parolen gegen Milch voll. Alles Tollheiten, aber sei’s drum. Meinetwegen soll auch glauben, wer’s will, dass die Weltrevolution gegen Gummibärchen oder auf Sisalschlappen erfochten werden muss. Das ist lächerlich, aber es hat Poesie. Etwas anderes passiert, wenn die Welt außerhalb solcher Sekten zum Pandämonium gemacht wird, das notwendig nur von Unholden bevölkert sein kann. Meinetwegen kann jeder einzelne essen und trinken was er will und sich kleiden wie er will und was noch. Wenn er mich als Mörder bezichtigt, weil ich ihm / ihr nicht bis in die letzte Spinnerei folgen will, hört der Spaß aber auf. Wie würden die wohl mit mir umspringen, wenn die so etwas wie Macht hätten? Nein danke, dann lieber ein altbackener braver Spießbürger mit dem schuldigen Respekt.

    Totalitäres Gehabe als Vorrecht der Jugend? Mossmann, das solltest Du Dir wirklich nochmal durchdenken.

  63. gast
    22. April 2014, 20:21 | #63

    Ich würde mal denken, die meisten Veganer sind auch Esoteriker, deshalb wundert es mich auch nicht, dass Eso + Veggie/Vegan Messen von einem Veranstalter betrieben werden, z.B. die VeggieWorld + Paracelsusmesse in Düsseldorf + Wiesbaden, Veganfach Messe. Deshalb passt das Thema gut hier hin.

    Außerdem sind Veganer GEGEN Blindenhunde, weil die Würde eines Hundes wichtiger ist, als die eines Menschen.
    Die Paracelsusmesse die gleichzeitig mit der VeggieWorld in Düsseldorf und Wiesbaden stattfindet, ein Veranstalter. Wie man bei Psiram in den Kommentaren lesen kann, ist jeder 8. Stand der Sekte Universelles Leben zuzuordnen.
    z.B. übelste Spinner: Nikolaus Klehr – Rüdiger Dahlke – Christian Opitz – Mahi Klosterhalfen -Sebastian Zäsch – ermanenmystischen Arun-Verlages, dessen Betreiber Björn Ulbricht (alias Stefan Ulbricht) – Karl und Veronica Carstens-Stiftung – Silke Bott
    https://blog.psiram.com/2012/02/paracelsus-messe-2012/

  64. JolietJake
    22. April 2014, 21:41 | #64

    gast :Außerdem sind Veganer GEGEN Blindenhunde, weil die Würde eines Hundes wichtiger ist, als die eines Menschen.

    Du meinst hier „Tierrechtler“. Nicht alle Veganer sind Tierrechtler. Wie groß da die Schnittmenge ist, weiß ich aber nicht.

  65. Dalek Sander
    23. April 2014, 09:44 | #65

    Solang man nicht umgestiegen ist, auf Vegan, wirkt es gruselig, das stimmt. Man fürchtet vielleicht, nicht akzeptiert, oder gar selbst beworfen zu werden. […]. Andersherum gesehen, verändert sich das Empfinden bei einer Umstellung auf jene Weise, dass man nun, naja, “mitkämpfen” kann, für eine gute Sache. Ich denke, es geht so einigen Menschen so, dass sie schon immer mitmachen wollten, weil sie gesehen haben, dass es ein wichtiges Thema ist. Aber solang sie nicht danach leben, macht es für sie keinen Sinn, mitzumachen. […] Demnach haben beide Fronten, in dem ein oder anderen Argument Recht. Vielleicht könnte man irgendwann einen Mittelweg finden […]

    Bei allem Respekt, justament diese Argumentationkette habe ich bereits von anderen ZeitgenossInNen lesen/hören dürfen, als da wären:

    -> Rechtsradikale
    -> Linksradikale
    -> religiös Fanatische
    -> Homöopathiegläubige
    -> sonstwie ideologisch Verblendete.

    Natürlich alle ganz lieb und überhaupt. Schon die erste Verwendung des Nicht-Wortes „man“ disqualifiziert solche Beiträge.

    Und nein, es gibt keinen Kampf und keine Fronten, außer seitens der Militanten selbst aufgebauten. Ferner nein, es gibt da keine Kompromisse, genauso wenig wie 2+2 kann nicht gleich 3 sein, nur weil es Leute gibt, die behaupten, 2+2 wäre 4, und die wenigstens einen Kompromiss verlangen.

  66. Uhustic
    23. April 2014, 14:14 | #66

    Ich habe eine zeitlang in einem Bioladen gearbeitet. Immer wieder kamen Veganer und beklagten, dass für sie unzureichende Sortiment. Der Besitzer schaltete schnell und orderte die Produkte. veganer Käse, div. vegane Wurst und veganes Grillgut. Sind diese Produkte gesünder? Ich bezweifle dies. Im veganen Käse sind vielmehr Chemische Stoffe (E-nr.) drin als in den meisten „normalen“ Lebensmitteln. Soylent Green läßt Grüßen!

  67. FloSch
    23. April 2014, 15:00 | #67

    gast :Ich würde mal denken, die meisten Veganer sind auch Esoteriker … https://blog.psiram.com/2012/02/paracelsus-messe-2012/

    Ich frage mich manchmal wie manche Menschen immer wieder dazu kommen andere Menschen pauschal einzuordnen, solche Argumentationen erinnern mich immer an „Alle Arbeitslosen haben kein bock zu arbeiten“ und ähnliches Stammtischgefasel.

    Zum Artikel selbst
    Ich erwarte eigentlich vom psiarm-blog das Ideologien/Esoterikgelaber/usw. aus wissenschaftlicher und sachlicher Sicht zerissen werden und nicht irgendwelche Einzelmeinungen veröffentlicht werden. Das der Artikel dann auch noch gänzlich auf Bild-Niveau ist, macht das gänzlich rund…
    Es ist ja wohl klar, dass es in jeder Strömung irgendwelche Spinner gibt aber ich halte es viel sinnvoller diese sachlich zu kritisieren und ihre Falschbehauptungen aufzudecken.

  68. 23. April 2014, 15:15 | #68

    FloSch :
    Ich erwarte eigentlich vom psiarm-blog das Ideologien/Esoterikgelaber/usw. aus wissenschaftlicher und sachlicher Sicht zerissen werden und nicht irgendwelche Einzelmeinungen veröffentlicht werden.

    Dann stimmt mit Deinen Erwartungen etwas nicht. Das Wiki hat diesen Anspruch, ein Blog hat aber grundsätzlich eine andere Zielstellung und bedient sich folglich auch anderer Mittel.

  69. 23. April 2014, 17:25 | #69

    Welches Niveau haben die Peta-Hooligans?

    Wieso sollte man Leute, die so etwas tun, mit verbalen Samthandschuhen anfassen müssen?

    In der gedruckten Bild gibt es übrigens kaum Sätze, die über mehrere Zeilen gehen. Die gedruckte Bild erscheint eher in „leichter Sprache“.

    Bildonline hat durchaus auch längere Texte und Satzkonstruktionen zu bieten.
    Das ist andersrum, als bei anderen Blättern und irgendwie lustig.

  70. 23. April 2014, 17:43 | #70

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/tierversuche-in-bremen-anzeigen-kampagne-gegen-kreiter-a-965656.html

    da Tierversuchsgegner und Veganer bestimmt Schnittpunkte haben:

    Der Urheber des Angriffs, ein Verein namens Tierversuchsgegner Bundesrepublik Deutschland, sieht das naturgemäß anders. „Es muss in einer Demokratie erlaubt sein zu hinterfragen, ob jemand, der seit über 30 Jahren aus Neugier Tiere systematisch quält und tötet, nicht den Anspruch auf Menschenwürde verloren hat“, sagt Rainer Gaertner, Vorsitzender des Verbands.

    Diese Wortwahl ist zu köstlich

  71. Rudolph Petersen
    24. April 2014, 15:29 | #71

    Konsens. Man reicht den Leuten den kleinen Finger und räumt ihnen das Recht auf freie Meinungsäußerung ein und die nutzen das schamlos aus. Solche Terroristen sollten sich in der Öffentlichkeit einfach nicht äußern dürfen, dafür muss gesorgt werden. Wo kamen wir denn da hin, wenn die Tiere Rechte hätten?! Es geht doch nicht nur um deutsche Arbeitsplätze. Der gutsituierte Mann bringt die Jagttrophäe seiner Liebsten und auch der einfache Arbeiter muss jemanden unter sich haben, den er in die Pfanne hauen kann! So sind sie nunmal, die Menschen. Hätte Gott das anders gewollt, dann hätte er den Tieren eine Stimme gegeben.

  72. Gisander
    24. April 2014, 16:02 | #72

    @ Rudolph Petersen:

    Darf man fragen, welche Rechte Ihre Strohmänner genießen? Narrenfreiheit?

  73. Groucho
  74. Pleonasmus
    24. April 2014, 16:17 | #74

    @Rudolph Petersen: Meinungsäußerung und Nötigung sind für mich keine Synonyme.
    Und hat eigentlich schon jemand die Löwen über die Rechte der Antilopen aufgeklärt?
    Und ist man auch Mörder, wenn man Deo verwendet?

  75. Rudolph Petersen
    24. April 2014, 16:27 | #75

    @Gisander, gerade Sie sollten wissen, dass die sogenannte artgerechte Tierhaltung nichts weiter als esoterisches Geschwurbel ist (sogar meine Korrekturhilfe kennt die nicht). Warum Sie jetzt in meine Waden beißen wollen verstehe ich nicht. Wir sind uns doch einig!!!

  76. Rudolph Petersen
    24. April 2014, 16:42 | #76

    @Pleonasmus, Sehr wohl erkannt, die Rassen sollen unter sich bleiben. Jahrhundertelang musste das Pferd dem Menschen dienen und mithelfen, die Grundlagen einer Entwicklung zu legen, die nun infolge des Kraftwagens das Pferd selber überflüssig macht. So manch eine Art wäre schon längst ausgestorben, wäre sie dem Menschen nicht mehr dienlich. Pelztierzucht ist Artenschutz!

  77. Rudolph Petersen
    24. April 2014, 16:59 | #77

    @Groucho, (fast übersehen, sry). Geht so. Zu klein, unscharf, nichts dran, was irgendwie fesselnd wirkt. Schauen Sie sich das mal an: https://www.youtube.com/watch?v=rEHxkHBVjfI

  78. Gisander
    24. April 2014, 20:49 | #78

    @ alle außer Petersen:

    Hat jemand eine Idee, was der will?

  79. Groucho
    24. April 2014, 21:33 | #79

    Gisander :

    @ alle außer Petersen:

    Hat jemand eine Idee, was der will?

    Jagdschein abholen, und hat sich in der Türe geirrt?

  80. Stöber
    25. April 2014, 01:44 | #80

    Rudolph Petersen :Pelztierzucht ist Artenschutz!

    Ok, also nicht mehr waschen und rasieren. Habs verstanden, bitte nicht mehr weiter schreiben!

  81. JolietJake
    26. April 2014, 03:24 | #81

    Gisander :Dann schmiert man, wie in FFM auch schon seit Wochen der Fall, Bürgersteige und Plakatwände mit Parolen gegen Milch voll. Alles Tollheiten, aber sei’s drum.

    Totalitäres Gehabe als Vorrecht der Jugend? Mossmann, das solltest Du Dir wirklich nochmal durchdenken.

    Fraglich ist auch, ob man einem Mitdreißiger wie Rainer noch die Nachsicht für jugendliche „Tollheiten“ gewähren sollte.

  82. Rudolph Petersen
    28. April 2014, 00:05 | #82

    Sehr wahr, alles Schmierfinken und Berufsflegel – wo sind bloß immer die Menschen, wenn man mal Menschenrechte braucht? Von daher fordere ich kostenlosen Zugang zu Papier und Bleistift für alle Menschen, damit sie Menschenrechte verfassen können, wenn sie gebraucht werden! Mit diesem Papier befreien wir nicht nur die zartbesaitete Fleischfachverkäufer aus den widernatürlichen Tierschützer-Klauen, sondern auch die ethische Stütze der Gesellschaft, den Pelzhändler. (Klingt das jetzt vielleicht zu nazistisch, das mit den Menschenrechten?)

  83. 28. April 2014, 00:09 | #83

    Rudolph Petersen : (Klingt das jetzt vielleicht zu nazistisch, das mit den Menschenrechten?)

    Nein, das klingt einfach nur nach zusmmenhangslosem Gefasel ohne nennenswetre Aussage – wie so ziemlich alles was Du hier bisher so von Dir gabst. Aber „nazistisch“? Nein!

  84. Rudolph Petersen
    28. April 2014, 00:18 | #84

    Oh, gut! Ich hab‘ da mal eine Frage. Was meine die mit: „Im Zuge der Akkordarbeit der Schlachter kommt es nicht selten zu Fehlschüssen und somit zu Fehlbetäubungen. In diesem Fall müssen die Tiere bei vollem Bewusstsein miterleben, wie ihnen die Kehle durchschnitten wird und wie sie verbluten – im Jahr 2010 betraf dies noch bis zu 7 % aller Rinder.“ http://albert-schweitzer-stiftung.de/massentierhaltung/milchkuehe
    Sind die auch son linksradikaler Haufen, stehen die schon im Wiki??

  85. Groucho
    28. April 2014, 00:34 | #85

    Wer Tierschutz (zu dem auch möglichst schmerzfreies Schlachten gehört), gegen den bestimmt niemand was hat, nicht von den Forderungen der TierRECHTler unterscheiden mag oder kann, hat ein Problem. Meines ist es nicht.

  86. 28. April 2014, 00:44 | #86

    @ Rudolph Petersen
    Dies hier ist der Kommentarbereich eines Blogs, d.h. wenn man eine Frage stellt, die nicht nur der stumpfen Provokation dient und daher rein rhetorisch ist, sollte man kennzeichnen wen man fragt und ein wenig eigene Denkleistung sollte man schon auch erbringen: Wie wäre es z.B. mal damit, im Wiki nachzuschauen ob die genannte Organisation schon dort zu finden ist, wenn man wissen will ob „die schon im Wiki“ stehen?
    Ansonsten ist die „Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt“ eine Tierschutz und Tierrechtsorganisation, die mit Albert Schweitzers eher nichts zu tun hat und einen (vier Jahre alten) Wert von „bis zu 7%“ als „nicht selten“ bezeichnet. Nun ja, darauf kann sich jeder denkende Mensch selbst seinen Reim machen.
    …und wieso eigentlich „auch son linksradikaler Haufen“?

  87. Rudolph Petersen
    28. April 2014, 01:45 | #87

    @ Mephisto
    Ich verstehe Ihren Vorwurf nicht, Sie antworten doch sowieso die ganze Zeit?!

    @ Groucho, @ Mephisto:
    Bestimmt werden Sie mir zustimmen, dass Propaganda den Konsumenten verunsichert und somit die bereits angeschlagene Wirtschaft nur weiter schädigt. Und rechtschaffenden Unternehmern das Geld wegnehmen ist ein Akt von roher Gewalt. Wir leben doch in einer Demokratie in der die Mehrheit beschlossen hat, weder Gewalt gegen Menschen noch wegen einer weinerlichen Behauptung eine Preiserhöhung hinzunehmen. Und es würde richtig teuer werden! Denn wir karren alles, was sich Schlachter schimpft, aus ganz Ost-Europa zusammen und füllen die mit billigen Schnaps ab, damit die nicht beanstanden wie preiswert die sind und geben das Ergebnis an unsere Kunden weiter. Sogar wenn die sich selbst den Bolzen reinrammen würden, hypothetisch, käme die Versicherung dafür auf und Ersatz würde geordert, nicht aber, wenn die Produktion verlangsamt werden müsste, nur damit die zugunsten des Viehs akkurat arbeiten. Somit dürfte jedem der Standpunkt – keine Rechte für Tiere – auch einleuchten.

  88. 28. April 2014, 09:35 | #88

    Rudolph Petersen :@ Mephisto Ich verstehe Ihren Vorwurf nicht, Sie antworten doch sowieso die ganze Zeit?!

    Bezüglich der Frage könnte Ihre Verwirrung daher kommen, dass ich Ihnen dahingehend gar keinen Vorwurf gemacht habe. Vorgeworfen hatte ich Ihnen etwas bezüglich der eigenen Denkleistung, aber das haben sie ja beschlossen zu ignorieren.

    Rudolph Petersen :
    @ Groucho, @ Mephisto: Bestimmt werden Sie mir zustimmen, […]

    Ganz bestimmt wird hier neimand Ihrer zusammenfantasierten Ansammlung von Behauptungen zustimmen! Und darüber hinaus stellt sich mir die Frage was das alles eigentlich mit dem hier diskutierten Thema zu tun haben soll.

  89. Sascha
    29. April 2014, 12:34 | #89

    Es ist natürich okay, wenn ihr euch kritisch mit Veganismus beschäftigt. Ich finde es aber super wichtig, dass ihr eine klare Grenze zwischen pseudowissenschaftlichen Themen und Tierrechtsfragen zieht.
    Die Analyse, die Tierrechtler_innen und Antispes haben, ist erstmal rein rational und das muss auch so erkannt werden.
    Leider versuchen aber Eso-Menschen sich in der Veganen Szene breit zu machen, von Universelles Leben bis zu Alternativmedizin.
    Deswegen ist es super wichtig, dass Seiten wie diese hier, sich nicht unbeliebt bei Veganer_innen machen, sondern uns supporten und uns helfen, damit Impfgegner, Esos uÄ sich nicht in der veganen Szene breit machen können.

    die „VAF“ gibt es übrigens schn in Form der ALF, nur das die ALF eine sehr andere Analyse hat als du sie(wie ich glaube) bei einer „VAF“ befürchtest. Nämlich eine Grundlegende und keine Personalisierende.

    Ich hoffe du/ihr lest das bei den tausend Kommentaren hierdrunter 😀

  90. Groucho
    29. April 2014, 13:56 | #90

    @Sascha: Ich gebe Dir freilich recht, dass man eine Grenze ziehen muss zwischen radikalen Fanatikern und „normalen“ Menschen, die sich einfach nur ideologiefrei so ernähren wollen, wie sie es für sich richtig halten.

    Allerdings (ist nur meine Meinung) habe ich ein Problem mit TierRECHTEN (Über Tierschutz brauchen wir nicht reden, da dürfte Konsens herrschen).

    „Rechte“ sind ein menschliches Konstrukt (es gibt kein „Naturrecht“), von Menschen für Menschen gemacht und gehen einher mit Pflichten. Dies für Tiere zu fordern halte ich für absurd und letztlich auch undurchführbar. So hört z.B. beim Menschen das Grundrecht auf persönliche Freiheit spätestens dort auf, wo es die Freiheit anderer tangiert – wie soll man von einem Tier eine solche Einsicht erwarten?

  91. penso positivo perché sono …
    29. April 2014, 15:42 | #91

    @ Groucho

    »“Rechte” sind ein menschliches Konstrukt (es gibt kein “Naturrecht”), von Menschen für Menschen gemacht und gehen einher mit Pflichten.»

    mit welcher Pflicht geht denn das (Menschen-) Recht auf Leben einher?

  92. pelacani
    29. April 2014, 16:04 | #92

    @ penso positivo perché sono …
    Hast Du den Groucho-Post bis zum Ende gelesen?

  93. penso positivo perché sono …
    29. April 2014, 16:55 | #93

    @ pelacani

    natürlich. sono vivo. und?

  94. StephanCGN
    29. April 2014, 17:29 | #94

    @penso positivo perché sono …

    Dann geh doch einfach mal auf seine Frage ein, die am Ende des Posts gestellt wird.

  95. 30. April 2014, 09:36 | #95

    penso positivo perché sono … :mit welcher Pflicht geht denn das (Menschen-) Recht auf Leben einher?

    Zum Beispiel mit der Pflicht, das Leben anderer Menschen zu schützen und zu achten. Verstöße gegen diese Pflicht sind z.B. als „Mord“ oder als „Totschlag“ justiziabel.
    Auch das Lebensrecht eines Menschen kann dort enden, wo er das gleiche Recht eines anderen nicht respektiert (siehe z.B. „Notwehr“). Tiere müssten verstehen dass der Mensch ein „Recht auf Leben“ als Grundrecht definiert hat, um es respektieren zu können. Bleibt also wiederum die Frage:

    Groucho :[…] wie soll man von einem Tier eine solche Einsicht erwarten?

  96. Micha:1978
    30. April 2014, 17:46 | #96

    Eigentlich ist die Logik hinter dem Gesetz ja auch für Gemüsefundamentalisten verständlich. Natürliche Personen können Träger von Rechten und Pflichten sein. Juristische Personen teilweise. Tiere definitiv nicht, eben weil sie keine Einsicht haben. Soll der Hund von Tante Emma eine Steuererklärung abgeben, weil er ihr Vermögen geerbt hat? Man kann den Haltern von Tieren Pflichten auferlegen, dafür gibt es ja das Tierschutzgesetz, und ob man da etwas verändern kann oder will ist durchaus diskutabel.

    Oh… und unter Gemüsefundamentalisten verstehe ich nur die Spinner die verallgemeinert „die“ Fleischesser wie mich als Mörder darstellen. Andere Veganer/ Vegetarier etc. mögen sich bitte nicht dadurch angesprochen fühlen. Im Grunde interessiert mich nicht was andere Essen oder nicht Essen, solange sie mich nicht deswegen beschimpfen.

    Diese Mörder-Argumentation finde ich auch in höchstem Grade gefährlich. Da wird eine ganze Gruppe allgemein als Mörder dargestellt, „die“ Fleischesser. Auf die Stufe mit einem Mörder gestellt spricht man ihnen quasi ihre menschlichen Qualitäten ab, was so ziemlich jede Vorgehensweise rechtfertigen kann. Ich glaube diese „Entmenschlichung“ seiner „Gegner“ stellt die Gefahr dar, und hat nix mit jungem Idealismus zu tun. Bei der RAF waren es „die“ Kapitalisten… und die Geschichte ist ja nun leider voll von solchen Geschichten. Insofern finde ich den Artikel wirklich gut und treffend.

    Es haben sich ja einige beschwert, daß der Artikel sie als Veganer verunglimpft. Das Fleischesser aber auf so Demonstrationen mit Mörderrufen verunglimpft werden haben sie offenbar überlesen, zumindest hat sich keiner davon distanziert.

  97. penso positivo perché sono …
    1. Mai 2014, 09:53 | #97

    @ Mephisto / Micha:1978

    erwartet ihr Einsicht von einem Einjährigen?

    Hat ein Einjähriger kein – bedingungsloses – Recht auf Leben?

  98. pelacani
    1. Mai 2014, 10:34 | #98

    penso positivo perché sono … :@ Mephisto / Micha:1978erwartet ihr Einsicht von einem Einjährigen?

    Nein, aber von Dir könnte man Einsicht erwarten. Genauer: Einsichtsfähigkeit; Einsicht erwarte ich nicht wirklich. Wie ist denn das nun mit dem artgemäßen Verhalten der Raubtiere?

  99. 1. Mai 2014, 12:28 | #99

    penso positivo perché sono … :@ Mephisto / Micha:1978erwartet ihr Einsicht von einem Einjährigen?Hat ein Einjähriger kein – bedingungsloses – Recht auf Leben?

    Nein, aber Kinder haben in der Regel Eltern (oder einen Vormund), deren Einsichtsfähigkeit Voraussetzung dafür ist, diese Rolle übernehmen/behalten zu dürfen und die dafür zu sorgen haben, dass das Kind keine schwerwiegenden Rechtsverstöße begeht und zur Verantwortung gezogen werden können, wenn sie dem nicht nachkamen. Wenn Du diese Rolle für – sagen wir mal – einen Löwen übernehmen möchtest…

    @ penso positivo perché sono …
    Allmählich wäre es auch mal an der Zeit, dass Du Deine Sicht der Dinge darlegst. Du kannst nicht immer nur Fragen stellen und die Dir gestellten Fragen übergehen. Das ist unhöflich und erweckt den Eindruck Du wärest an einer sachlichen Auseinandersetzung mit dem Thema gar nicht interessiert.

  100. Micha:1978
    1. Mai 2014, 15:34 | #100

    Richtig, Eltern haben einen Vormund. Und geistig Behinderte etc. einen Betreuer. Jedem Tier einen Betreuer zuzuweisen dürfte kaum möglich sein… immerhin gibt es auch wildlebende Tiere die dann ggf. Rechte hätten. Jedenfalls ist ein Mensch mit Vollendung der Geburt Träger von Rechten und Pflichten, und das ist gut so. Auf die Ausnahmen für ungeborenes Leben gehe ich mal nicht ein, kann man ja nach googlen.

    Wenn der Halter der Betreuer ist, dann ist das im Fall der Massentierhaltung genau die Person, die sie in den Stall pfercht. Bestimmt ist der… extrem objektiv. Nennt man das dann eigentlich auch „häusliche Gewalt im Schweinestall“ wenn Mißbrauch getrieben wird? Für mich klingt das eher zynisch.

    Statt irgendwelche abstrakte Änderungen an den Grundrechten vorzunehmen kann man sich eher dafür einsetzen das Tiere nicht 3 mal durch die EU gekarrt werden bevor sie geschlachtet werden. Oder meinetwegen die strengere Kontrolle von Mast- und Schlachtbetrieben fordern, damit der Tierschutz auch eingehalten wird. Aber was bitteschön hat ein Schwein von

    „Der Gesamtemanzipatorische Ansatz der Demonstration umfasst auch Themen wie Menschenrechte und Umweltschutz. Tierrechts- und Tierbefreiungsarbeit soll als Teil antikapitalistischen und herrschaftsfreien Denkens und Handelns verstanden werden.“

    Ich würde sagen gar nix. Das ist keine Forderung zur Verbesserung von irgendetwas, sondern irgendwas ideologisches dessen Sinn ich nicht ganz verstehe.

    Man gucke sich beispielsweise mal den § 90a BGB an.

    „Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch besondere Gesetze geschützt. Auf sie sind die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist.“

    Der wurde ja ziemlich gefeiert. Aber geändert hat der nix. Das Sachenrecht ist nach wie vor auf Tiere anzuwenden. Das Tierschutzgesetz bricht als spezielles Recht das allgemeine Recht, also ist das so und so anzuwenden. Und ein Tier ist also keine Sache, ein Mensch ist es auch nicht. Ich leite davon ab das ein Tier ein Tier ist…. wow. DAFÜR braucht man wirklich eine Gesetzesänderung.

    Abgesehen davon müssen „Fleischesser“, Vegetarier und Veganer in dieser Gesellschaft zusammenleben. Was bringt es, andere Menschen als Mörder zu beschimpfen. Das treibt die Gesellschaft auseinander und ist bestimmt weder dafür förderlich einen konstruktiven Kompromiss zu finden, noch um überhaupt ernst genommen zu werden.

    Aber vielleicht kann mir jemand den gesamtemanipatorischen Sinn erklären, andere Menschen als Mörder darzustellen.

  101. Rudolph Petersen
    1. Mai 2014, 17:20 | #101

    @ Mephisto

    > „Ganz bestimmt wird hier neimand Ihrer zusammenfantasierten Ansammlung von Behauptungen zustimmen!“

    … solange wir die Füße unter Ihren Tisch stellen!

    > Und darüber hinaus stellt sich mir die Frage was das alles eigentlich mit dem hier diskutierten Thema zu tun haben soll.

    Ihr habt mit dem Unfug angefangen: https://blog.psiram.com/2014/04/radikale-veganer-auf-dem-weg-zur-vaf/ – schon verdrängt?

  102. Rudolph Petersen
    1. Mai 2014, 17:41 | #102

    @ Mephisto
    > [Einjährige] Kinder haben in der Regel Eltern (oder einen Vormund), deren Einsichtsfähigkeit Voraussetzung dafür ist, diese Rolle übernehmen/behalten zu dürfen und die dafür zu sorgen haben, dass das Kind keine schwerwiegenden Rechtsverstöße begeht und zur Verantwortung gezogen werden können, wenn sie dem nicht nachkamen. Wenn Du diese Rolle für – sagen wir mal – einen Löwen übernehmen möchtest…

    Wenn schob abwegige Vergleiche, warum dann nicht gleich die Verantwortung für einen Dinosaurier anbieten? – Dennoch finden sich Verantwortliche auch für Löwen. Löwen leben in Zoos, in Zirkussen, in (Freiland) Gehegen und in der s.g. freien Natur. Überall sind Tierpfleger und Aufseher und was sonstnoch alles, das zur Rechenschaft gezogen wird. Und was soll das ständig mit der Unterwerfung unter die menschliche Norm der von Menschen für Menschen gemachten Gesetze. Wenn Sie nicht wollen, das Sie der Löwe in den Arsch beißt, dann lassen Sie ihn einfach zufrieden.

  103. Rudolph Petersen
    1. Mai 2014, 17:53 | #103

    @ Mephisto
    Das „(Menschen-) Recht auf Leben“ [geht einher mit] „Zum Beispiel mit der Pflicht, das Leben anderer Menschen zu schützen und zu achten. Verstöße gegen diese Pflicht sind z.B. als “Mord” oder als “Totschlag” justiziabel.“ […]

    Sagen Sie mal, Ihr Gehirn ist doch bestimmt die meiste Zeit damit beschäftigt sich Gründe für Ihr niedergeschriebenes auszudenken, oder?

  104. StephanCGN
    1. Mai 2014, 18:29 | #104

    @ Rudolph Petersen :

    „“Wenn Sie nicht wollen, das Sie der Löwe in den Arsch beißt, dann lassen Sie ihn einfach zufrieden.““

    Wenn der Löwe Hunger hat, wird Ihn dass nicht weiter interessieren. Oder zeichnen sich Beutetiere dadurch aus, das sie dem Räuber vorher auf den Sack gehen?

    „“Dennoch finden sich Verantwortliche auch für Löwen. Löwen leben in Zoos, in Zirkussen, in (Freiland) Gehegen und in der s.g. freien Natur““

    Auch für Krokodile, Fretchen, Marder, Füchse und Wölfe ?

  105. Rudolph Petersen
    1. Mai 2014, 19:47 | #106

    @ StephanCGN
    Wie lange wollen sie hier noch auf diesem Unsinn herumreiten? Menschen haben bereits Gesetzte gegen Übergriffe und dennoch sind Mord, Todschlag, Menschenhandel und Zwangsprostitution an der Tagesordnung. Menschen benehmen sich asozialer, als ein anderes Tier es je tun würde. Dann doch die in die Pfanne hauen oder zu Blutwurst verarbeiten, Fleisch ist Fleisch.

  106. JolietJake
    2. Mai 2014, 01:14 | #107

    Rudolph Petersen :@ StephanCGN Wie lange wollen sie hier noch auf diesem Unsinn herumreiten? Menschen haben bereits Gesetzte gegen Übergriffe und dennoch sind Mord, Todschlag, Menschenhandel und Zwangsprostitution an der Tagesordnung.

    Du willst es nur nicht verstehen, oder? Wenn sich Menschen wider besseren Wissens nicht an die Pflichten halten, werden ihre Rechte beschnitten.

    Tiere haben sowieso, wie wir Menschen auch, genau so viele Rechte, wie wir ihnen zugestehen wollen. Wie oben bereits geschrieben, es gibt keine Naturrechte, außer wir benennen welche.

    Menschen benehmen sich asozialer, als ein anderes Tier es je tun würde. Dann doch die in die Pfanne hauen oder zu Blutwurst verarbeiten, Fleisch ist Fleisch.

    Sind Menschen „asozialer“ als die vielen Hauskatzen, die, obwohl sie ausreichend Futter bekommen, aus Jux und Dollerei im Laufe ihres Lebens Hunderte andere Tiere jagen, verstümmeln, anknabbern und/oder als Opfer darbieten?

  107. 2. Mai 2014, 01:23 | #108

    Rudolph Petersen :
    @ Mephisto

    Und darüber hinaus stellt sich mir die Frage was das alles eigentlich mit dem hier diskutierten Thema zu tun haben soll.

    Ihr habt mit dem Unfug angefangen: https://blog.psiram.com/2014/04/radikale-veganer-auf-dem-weg-zur-vaf/ – schon verdrängt?

    Das wäre ein zulässiges Argument, wenn sich Ihre Kommentare auf das Thema des Artikels bezögen. Tun sie aber nicht. Und was genau finden Sie denn „Unfug“? Es ist Ihnen bisher nicht gelungen, das deutlich zu machen.

    Rudolph Petersen :Wenn schob abwegige Vergleiche, warum dann nicht gleich die Verantwortung für einen Dinosaurier anbieten?

    Was genau finden Sie denn an meinem Vergleich abwegig? Werden Sie doch mal konkret, anstatt hier immer nur den Pudding zu spielen, in der Hoffnung nicht an die Wand genagelt werden zu können.

    Rudolph Petersen :
    […] Löwen leben in Zoos, in Zirkussen, in (Freiland) Gehegen und in der s.g. freien Natur. Überall sind Tierpfleger und Aufseher […] das zur Rechenschaft gezogen wird.

    Und jetzt raten Sie mal, warum Löwen in Zoos und im Zirkus in der Regel eingesperrt sind! Und wer genau sind doch gleich nochmal die Leute, die die Verantwortung übernehmen, wenn mich auf Safari durch den natürlichen Lebensraum des Löwen, selbiger als Mittagessen ansieht?
    Allmählich frage ich mich ob Sie überhaupt auf dem gleichen Planeten leben wie ich.

    Rudolph Petersen
    Und was soll das ständig mit der Unterwerfung unter die menschliche Norm der von Menschen für Menschen gemachten Gesetze.

    Das müssen Sie @penso positivo perché sono … fragen. Ich habe diesbezüglich nur auf dessen/deren Fragen geantwortet. Aber welche Normen würden Ihnen denn vorschweben?

    Rudolph Petersen
    Wenn Sie nicht wollen, das Sie der Löwe in den Arsch beißt, dann lassen Sie ihn einfach zufrieden.

    Was für ein Argument! Dann begeben Sie sich doch mal in die Reichweite eines hungrigen Löwen und versuchen Sie, ihn durch „zufrieden lassen“ davon abzubringen Sie als Snack zu betrachten. Viel Spaß dabei! Aber lassen Sie das Ganze bitte filmen, damit sich andere davon überzeugen können, wie gut (oder schlecht) diese Methode funktioniert.

    Rudolph Petersen :
    Sagen Sie mal, Ihr Gehirn ist doch bestimmt die meiste Zeit damit beschäftigt sich Gründe für Ihr niedergeschriebenes auszudenken, oder?

    Da muss ich Sie leider enttäuschen. Ich habe auch Wichtigeres zu tun. Sie hingegen erwecken den Eindruck Ihr Gehirn gar nicht erst zu belästigen, um etwas niederzuschreiben.

    Wie wäre es denn mal mit etwas eigener Geistesleistung Ihrerseits? Sie kritieren hier nur andere in einer Art und Weise die an Arroganz kaum zu überbieten ist, bieten aber selbst keine vernünftigen Argumente an. Wenn nicht bereit sind daran etwas zu ändern, dann lassen Sie es lieber ganz, denn dann machen Sie sich nur lächerlich.

  108. penso positivo perché sono …
    2. Mai 2014, 08:29 | #109

    @ Mephisto

    „Das müssen Sie @penso positivo perché sono … fragen“

    nein, nicht mich.

    Die Psiram-Mannschaft fährt Pseudo-Argumente auf – sinngemäß: weil Tiere keine Pflichten haben (oder erfüllen können), haben sie auch keine (oder eingeschränkte) Rechte. Die Psiram-Folgerung: Weg mit den „Tierrechten“!

    Ich frag nur mal nach, ob denn alle Rechte für alle Menschen mit Pflichten verbunden sind, und dann kommen die Philosophen von Psiram und legen mal so richtig los … das ist SO SCHWACH,

    dass ihr aus mir – dem Omnivoren – schon fast einen Vegetarier gemacht habt. Bringt noch mehr von diesen dumpfen Artikeln und Diskussionen, und ich ändere wirklich meine Erhährungsgewohnheiten.

  109. Gast
    2. Mai 2014, 09:01 | #110

    Meine Empfehlung zum Thema Vegan!

    —–Antivegan richtet sich gegen absolutistische Ideologien. Das bezieht sich nicht nur auf den Lebens- und Ernährungsstil von Veganern, sondern geht sehr viel weiter. Zielscheibe des antiveganen Spottes und Sarkasmus‘ sind Esoteriker, Verschwörungstheoretiker und Tierrechtler oder auch Impfgegner, AIDS-Leugner und sonstige Psychopathen, die das Internet für ihre kruden Ideen missbrauchen. Antivegan klärt auf, macht öffentlich und stellt sich wie ein Bollwerk gegen diesen Wahnsinn.——

    https://www.antiveganforum.com/wiesoantivegan/

    Oder das Forum! Sehr schön, was es für Spinner, Gurus und Märchenerzähler in der Veganen Szene gibt, man könnte fast sagen, da ist die Esoterik Szene harmlos:-)

    https://www.antiveganforum.com/forum/

  110. Micha:1978
    2. Mai 2014, 09:22 | #111

    @penso

    Also ich finde die Argumente größtenteils nicht wirklich schwach. Wenn sie so schwach sind kann man sie ja wiederlegen oder kommentieren. Ich kann ja mal ein Beispiel geben was ich schwach finde, und ich würde da gerne Ihre/ deine Meinung zu hören.

    Schwach ist es, wenn die eigenen Argumente nicht ausreichen die Mehrheit der Menschheit (am besten sofort) zu veganer Lebensweise zu überreden…. und es dann durch die Hintertür zu versuchen.

    Anderen Menschen ihre Ernährungsweise vorschreiben zu wollen ist gesellschaftlich eher ungern gesehen. Eine gesetzliche Verpflichtung oder etwas in der Art zu veganer Ernährung würde auch niemals eine bereite Unterstützung in der Bevölkerung finden. Der eine will nicht auf sein Schnitzel verzichten, der nächste nicht auf seine heiße Milch mit Honig. Schwach ist es, wenn man es dann hinter dem Schlagwort „Tierrechte“ versteckt, dann wird Schlachtung zu Mord, den Bienen den Honig wegzunehmen Diebstahl, und Melken zu sexueller Belästigung am Arbeitsplatz. Und damit keiner merkt was das für ein Schwachsinn ist, kommt das Pseudoargument Tierleid. KEIN Mensch ist FÜR Tierleid. Damit bekommt man Spendengelder und Unterstützer die vielleicht gar nicht merken was dahintersteht… und der eine oder andere wird sich vielleicht wirklich über die „unsere Moral ist überlegen“-Schiene radikalisieren lassen. Wir sind gegen Tierleid… ihr seid gegen uns, also seid ihr für Tierleid… damit seid ihr minderwertig. Diese Argumentationskette ist Schwachsinn und gefährlicher Schwachsinn noch dazu. Als nächstes kommt die Forderung allen Fleischessern einen roten Fleischesser-Stern anzupappen und sie in Fleischesser-Häusern zusammenzusperren.

    Also die ganze Tier“rechts“diskussion ist meiner bescheidenen Meinung nach bestenfalls nutzlos und kontraproduktiv für diejenigen die sich auf sinnvolle Art mit dem Tier“schutz“ beschäftigen, schlimmstenfalls kommen da wirklich so radikalgestörte bei rum wie die im Artikel erwähnten Mitbürger.

    Und obwohl die sachliche Diskussion sowieso keinen wirklich zu interessieren scheint:

    § 1 Tierschutzgesetz

    Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

    § 2 Tierschutzgesetz

    Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,
    1. muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen,
    2. darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden,
    3. muss über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.

    Der Rest ist voll von Pflichten die man Tieren gegenüber hat… was wie abgerichtet, getötet, behandelt oder sonstwas werden darf. Einfach mal die §§ 3 ff. ansehen. Also alleine von daher ist die ganze Tierrechtsdiskussion total abstrakt, im Grunde ist die Pflicht gegenüber einem Tier nichts anderes als ein Recht des Tieres, nur paßt ein Tierrecht eben SO nicht in die bestehende Gesetzessystematik. Ich wette von den ganzen Tierrechtlern hat kaum einer jemals ins Gesetz geschaut.

  111. pelacani
    2. Mai 2014, 09:34 | #112

    Rudolph Petersen :

    @ StephanCGN
    Menschen haben bereits Gesetzte gegen Übergriffe und dennoch sind Mord, Todschlag, Menschenhandel und Zwangsprostitution an der Tagesordnung. Menschen benehmen sich asozialer, als ein anderes Tier es je tun würde.

    Wenn das so ist, dann werden „Tierrechte“ auch nichts nützen, denn es wird der Mensch sein, der sie gewährleisten müsste. Und seit ich die Tiere kenne, liebe ich die Pflanzen.

  112. pelacani
    2. Mai 2014, 09:39 | #113

    penso positivo perché sono … :

    @ Mephisto

    … das ist SO SCHWACH,

    dass ihr aus mir – dem Omnivoren – schon fast einen Vegetarier gemacht habt. Bringt noch mehr von diesen dumpfen Artikeln und Diskussionen, und ich ändere wirklich meine Erhährungsgewohnheiten.

    Mission (fast) accomplished, vgl. #37

  113. 2. Mai 2014, 10:34 | #114

    Rudolph Petersen :

    @ StephanCGN
    Menschen haben bereits Gesetzte gegen Übergriffe und dennoch sind Mord, Todschlag, Menschenhandel und Zwangsprostitution an der Tagesordnung. Menschen benehmen sich asozialer, als ein anderes Tier es je tun würde.

    Der Blog heilt auch romantische Vorstellungen zu Mutter Natur:
    http://dailyparasite.blogspot.de/

  114. Gisander
    2. Mai 2014, 10:37 | #115

    … das ist SO SCHWACH,dass ihr aus mir – dem Omnivoren – schon fast einen Vegetarier gemacht habt. Bringt noch mehr von diesen dumpfen Artikeln und Diskussionen, und ich ändere wirklich meine Erhährungsgewohnheiten.

    Du, das ist mir wirklich völlig schnuppe. Ich stochere nicht auf fremden Tellern herum. Dafür erwarte ich allerdings, dass das mein vegetarischer Nachbar auch bei mir unterlässt. Das ist der Sinn des Artikels, und das war nun wirklich nicht schwer zu verstehen. Was daran „dumpf“ sein soll, magst Du mir bei Gelegenheit noch erklären.

    Im übrigen: willst Du hier wirklich eine Naturrechtsdiskussion losgetreten haben? Dann bedenke mal, dass Menschen in Kategorien des Rechts – sowohl des positiven als auch des Naturrechts – handeln können, Tiere aber nicht. Recht ist eine Frage von Dürfen und Nichtdürfen. Was also darf ein Tiger, und gegenüber wem? Und noch eins: Lege Dir mal die Frage vor, wer eigentlich Tierrechte formulieren und durchsetzen soll. Aha. Da sitzt also ein Rat von Menschlein beisammen und zerbricht sich im Angesicht evolutionärer Nahrunsketten den Kopf darüber, welches Tier wem an den Kragen gehen darf und wem nicht. Und noch drolliger: wem der Mensch an den Kragen gehen darf und wem nicht: die Kanalratte als Verlierer der Tierrechtsdiskussion, darauf haben wir alle gewartet. Ich sehe die Tierrechtskommissionen geradezu vor mir sitzen und von Gewissensbissen zermürbt darüber grübeln, wem sie in ihrer – menschlichen! – Huld „Rechte“ zubilligen und wen sie als deren Verteidiger zulassen sollen. Monty Python könnte einen Sketch draus machen.

    Dass so etwas nicht bedacht wird, macht Tierrechtsdiskussionen so gaga.

    Auch Tierschutzgesetze formulieren, um das mal ganz klar zu stellen, keine Tierrechte; das Rechtsgut, das von ihnen geschützt wird, ist eine naturrechtlich begründete Verpflichtung und Bindung menschlichen Könnens. Es geht um die Moralität des Menschen vor der Natur. Um sonst nichts.

  115. 2. Mai 2014, 10:38 | #116

    Es ist schon scheiße, wenn das Wissen über die Natur fast exklusiv aus Kinderbüchern und Trickfilmen stammt.

    Die sind regelrechte Einstiegsdrogen für Veganismus. 🙂

  116. 2. Mai 2014, 11:17 | #117

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hetzjagd#Tier
    http://www.spektrum.de/rezension/darwinisch-denken/977624
    sonst wird doch immer gelobt, wenn man sich was von der Tierwelt abschaut.

  117. 2. Mai 2014, 11:36 | #118

    Einige Ameisenarten halten sich doch noch Läuse zum melken, gerade zu faul zu suchen und beim essen,
    Kuckucks spielen „Mafia“
    http://www.faz.net/aktuell/wissen/der-kuckuck-dieser-erpresser-das-regime-der-eier-mafia-12903255.html

    http://www.southpark.de/clips/104402/t%C3%B6te-mich
    http://www.southpark.de/clips/154583/puff-daddy-t%C3%B6tet-peta#tab=related

    nur weil man Tiere mag, muss man die nicht direkt vermenschlichen.

  118. Micha:1978
    2. Mai 2014, 11:39 | #119

    […] Ich frag nur mal nach, ob denn alle Rechte für alle Menschen mit Pflichten verbunden sind, […]

    Oh… und die Frage hatte ich glatt übersehen^^

    Rechte und Pflichten gehen Hand in Hand. Gesetze dienen dazu, die aktive Teilnahme an der menschlichen (!) Gesellschaft zu regeln. Das setzt voraus, ein grundsätzliches Verständnis für seine Rechte und Pflichten zu haben. Wenn Kleinkinder und Menschen mit bestimmten schweren Behinderungen trotz mangelnden Verständnisses Rechte und Pflichten zugestanden bzw. auferlegt werden, dann will sie ein Interesse haben aktiv an der menschlichen Gesellschaft teilzunehmen. Beispiele sind Vertragsrecht, Erbrecht, Sozialrecht, Steuerrecht u. v. m. Daraus resultieren Rechte und Pflichten, die Pflichten hat in dem Fall eben ein Betreuer zu erfüllen.

    Bei Tieren kann man davon ausgehen, daß sie nicht aktiv an der menschlichen Gesellschaft teilnehmen wollen, weswegen es keinen Sinn macht ihnen irgendwelche Rechte und Pflichten aufzuerlegen. Den vernünftigen Umgang mit Tieren kann man – aus moralischen Überlegungen heraus – den Haltern der Tiere als Pflicht auferlegen, da diese im Gegensatz zum Tier selbst die Verpflichtung als solche begreifen können. Grundrechte binden im Übrigen auch nur den Staat.

    Ansonsten verweise ich mal auf den Beitrag von Gisander, der schön darstellt was alles als Rattenschwanz dranhängt Tieren Rechtsfähigkeit zu gewähren. Vor allem stellt sich die Frage… was sollte besser sein, wenn man Tieren selber Rechtsfähigkeit zugesteht, statt den Haltern Verpflichtungen aufzuerlegen?

  119. penso positivo perché sono …
    2. Mai 2014, 12:22 | #120

    @ Micha:1978

    In Deutschland hat JEDER Mensch das Recht, zu leben. Unabhängig davon, ob er irgendwelche „Pflichten“ erfüllt, erfüllen kann, oder erfüllen will. Sogar ein Mörder hat in Deutschland das Recht zu leben, obwohl er ganz offensichtlich gegen eine „Pflicht“ – ein Gesetz – verstossen hat.

    Ein weiteres Verdienst dieser dumpfen Psiram-Diskussion: ich habe noch einmal Philip K. Dick, „Die Präpersonen“ gelesen … selber lesen, und mal überlegen, was das mit dieser Diskussion zu tun haben könnte.

  120. Gisander
    2. Mai 2014, 12:53 | #121

    penso positivo perché sono … :@ Micha:1978In Deutschland hat JEDER Mensch das Recht, zu leben. Unabhängig davon, ob er irgendwelche “Pflichten” erfüllt, erfüllen kann, oder erfüllen will. Sogar ein Mörder hat in Deutschland das Recht zu leben, obwohl er ganz offensichtlich gegen eine “Pflicht” – ein Gesetz – verstossen hat.Ein weiteres Verdienst dieser dumpfen Psiram-Diskussion: ich habe noch einmal Philip K. Dick, “Die Präpersonen” gelesen … selber lesen, und mal überlegen, was das mit dieser Diskussion zu tun haben könnte.

    Der dickste Strohmann bisher, Kompliment. Dass jeder Mensch – Mensch! – das Recht auf Leben hat, steht hierzulande (in Texas sieht man das schon etwas anders) gar nicht in Frage. Wenn er aber zum Mörder wird – und nicht nur an einem Hühnerei, worum es ganz am Anfang da oben ging – verliert er dauerhaft das Recht auf ein Leben in Freiheit. Das hat er davon, wenn er die Pflicht, das Leben der anderen zu schonen, verletzt. Also, wo ist da jetzt die Abwesenheit von Pflicht? Alles, was in Deutschland suspendiert ist, ist die Formel Leben gegen Leben.

  121. penso positivo perché sono …
    2. Mai 2014, 12:59 | #122

    @ Gisander

    du redest viel, sehr viel. Bitte noch mehr, das ist wie ein Mantra:

    Psiram macht mich zum Vegetarier,

    Psiram macht mich zum Vegetarier,

    Psiram macht mich zum Vegetarier,

    Psiram macht mich zum Vegetarier,

  122. Gisander
    2. Mai 2014, 13:20 | #123

    @ Positivdenker:

    Iss doch, was Du willst.

  123. pelacani
  124. penso positivo perché sono …
    2. Mai 2014, 13:28 | #125

    @ pelacani

    hatte ich schon gesehen, Danke!

  125. Micha:1978
    2. Mai 2014, 13:52 | #126

    Die Frage was sollte besser sein, wenn man Tieren selber Rechtsfähigkeit zugesteht, statt den Haltern Verpflichtungen aufzuerlegen, hätte ich gerne beantwortet.

    Das mit dem Recht ist so eine Sache… vermutlich nennt man es so weil es recht kompliziert ist^^

    Durch Grundrechtsverletzungen durch den Staat kann nur geschützt sein, wer sich auch den staatlichen Regeln zu beugen hat, also die PFLICHT hat Gesetze zu befolgen etc. Und ja… das GG ist nur verpflichtend für die 3 Staatsgewalten. Artikel 1 Absatz 3 GG. Hatte ich aber ohne Nennung der Gesetzesgrundlage schon geschrieben. Ein Schwein hat kein Gesetz zu befolgen und sich keinem Gericht zu stellen, also kann der Staat seine Grundrechte auch nicht verletzen. Die PFLICHT sich staatlichen Handelns zu unterwerfen ist unabdingbare VORAUSSETZUNG um den Schutz des GG genießen zu können, unabhängig davon ob man dieser Pflicht nachkommt oder nicht. Um seiner Verpflichtung das menschliche Leben zu schützen nachzukommen werden Gesetze erlassen, Beispielsweise das Strafgesetzbuch. Das Recht auf Unversehrtheit mach wenig Sinn, wenn man die Pflicht die Unversehrtheit anderer nicht zu tragen und ggf. zu verantworten hat. Wie ich sagte… Rechte und Pflichten gehen Hand in Hand.

    Wer ist also Ziel staatlicher Pflichten und staatlichen Handelns? Das geht mit der RECHTSFÄHIGKEIT einher, die zufällig JEDER Mensch mit Vollendung der Geburt hat, § 1 BGB. wenn also JEDER den Schutz des Grundgesetzes genießt, dann weil auch JEDER rechtsfähig ist. Zur Rechtsfähigkeit hatte ich auch schon was gesagt… und jetzt bitte nicht wieder mit „Aber Kleinkinder…“ im Kreis drehen.

    Dazu ob es Sinn macht oder unsinnig ist, die Rechtsfähigkeit auf Tiere zu erweitern wurde schon so viel gesagt… da werde ich mich sicher nicht wiederholen.

  126. Rudolph Petersen
    2. Mai 2014, 15:09 | #127

    @ JolietJake
    > „Du willst es nur nicht verstehen, oder? Wenn sich Menschen wider besseren Wissens nicht an die Pflichten halten, werden ihre Rechte beschnitten.“

    Danken Sie weiter. Das Argument, mit Tieren kann man verfahren wie man will und sie dann essen, weil sie ohne Verstand sind, steht im Raum. Um wieviel schlimmer wiegt da die Tat eines mit Verstand ausgestatteten Wesens, das gegen die Gesetzte seiner Gemeinschaft verstößt. Doch selbst dort, wo die Tat mit Vorsatz geschieht, beraubt seinesgleichen ihn nicht pauschal seiner Würde.

    > „Sind Menschen “asozialer” als die vielen Hauskatzen, die, obwohl sie ausreichend Futter bekommen, aus Jux und Dollerei im Laufe ihres Lebens Hunderte andere Tiere jagen, verstümmeln, anknabbern und/oder als Opfer darbieten?“

    Ja, ich mag das Spiel auch nicht. Aber da, wo wenig zugefüttert wird, essen Katzen ihre Jagtbeute. Aber welcher Mensch kann so einen flauschigen nach Futter bettelnden kleinen Quengler schon widerstehen? – Nur ist der Trieb der Katze jetzt kein Grund um Löwen und andere Katzen zu essen, und wir machen das auch nicht. Kühe hingegen reißen keine anderen Tiere (und kommen Sie mir jetzt bitte nicht mit Werkühen ;).

    > „Wie oben bereits geschrieben, es gibt keine Naturrechte, außer wir benennen welche.“

    Und genau das tun menschliche Omnivore, sie erklären ihren Anspruch auf alle anderen Arten als naturgemäß, als gottgegeben. Selbst die akademisch ausgebildeten haben keine stichhaltigen Argumente für den Verzehr von Fleisch; sie berufen sich schlicht auf ihre Anzahl und beharren auf eine Beweislastumkehr.

    Anstatt sich wie der oder die Autoren im gefälligen Artigsein zu suhlen kann so ein legale Demonstration sowohl als Tierschutz wie auch als Klimaschutz verstanden werden, der mit der Umstellung der Ernährung einhergeht. Es geht nicht um das bisschen Fleisch nur auf deinem Teller, schon heute wollen sieben Milliarden Menschen ernährt werden – bis zum Jahr 2025 sind über acht Milliarden hungrige Mäuler zu stopfen. Solange Menschen mit Schweinen und Kühen um die Wette furzen wird nunmal Treibhausgas produziert, Wald gerodet und Boden strapaziert werden. Woran liegt es also, wenn sogar gebildete Mitglieder einer Gesellschafft, die jenseits der nördlichen Baumgrenze im Gemüseparadies Europa aufgewachsen sind und hier ihren Nachwuchs großziehen, so uneinsichtig in ihrer Tradition verhaftet sein wollen?

  127. 2. Mai 2014, 16:30 | #128

    Kuck mal das 2. Video in dem Kommentar an:
    https://blog.psiram.com/2014/04/radikale-veganer-auf-dem-weg-zur-vaf/#comment-29172

    Es heißt „Cow eats chicken“. 🙂

  128. Rudolph Petersen
    2. Mai 2014, 17:03 | #129

    @ Cohen
    Wer, ich jetzt? – Werden multimediale „Klickbeweise“ eingestellt, dann sollte sichergestellt sein, dass sie den Empfänger auch erreichen. 😉 So zum Beispiel: https://www.youtube.com/results?search_query=massentierhaltung

  129. 2. Mai 2014, 17:13 | #130

    Können Ameisen auch
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ameisen#Ameisenpflanzen
    Domatien sind Hohlräume in Pflanzen, in denen Ameisen nisten. Meistens bieten die Ameisen den Pflanzen im Gegenzug Schutz vor Fraßfeinden oder Konkurrenten (Myrmekophylaxis). So leben die Arten der tropischen Gattung Tetraponera (Pseudomyrmecinae) und die malaysischen Cataulacus muticus (Myrmicinae) in den hohlen Stängeln zweier Riesenbambusarten. Teilweise züchten Ameisen in den Pflanzen Blattläuse, wie die Arten der Gattung Azteca, die in hohlen, durch Querwände unterteilten Zweigen und Stämmen der Pflanzen der Gattung Cecropia leben.

    Wenn jetzt nicht Freitag wäre, würd ich mir jetzt ein schön billiges Steak aus Massentierhaltung reinfuttern, da muss ich mich wohl mit möglichst qualvoll gefangenen und Ozeane leerendem Massenfisch begnügen.

  130. Micha:1978
    2. Mai 2014, 17:19 | #131

    Was mache ich eigentlich mit meinen fleischfressenden Pflanzen? Habe so ein kleines Moorbeet mit Sarracenia und Drosera. Darf ich die Homöopathen verfüttern die da wirkungslosen Hustensaft draus machen wollen? *gg*

  131. 2. Mai 2014, 17:51 | #132

    Apropos Kampfbegriff „Massentierhaltung“, bei Novo gibt es einen neuen Text über die verzerrte mediale Sicht auf unsere Landwirtschaft:

    Agrarjournalismus: Medialer Quark über Kühe
    Von Sabine Leopold

    Viele Medienvertreter nehmen die Landwirtschaft durch eine von Ahnungslosigkeit und ideologischer Voreingenommenheit gefärbte Brille wahr. Die Agrarjournalistin Sabine Leopold klärt über Vorurteile und Falschbehauptungen in einer Folge der WDR-Sendung „Quarks & Co.“ auf.

    Regelmäßig arbeiten sich deutsche Medien am Thema Landwirtschaft ab. Die Bauern könnten sich freuen über so viel Aufmerksamkeit – wenn nicht in den meisten Berichten Informationen durch Ideologien ersetzt würden.
    Die dem WDR unbekannte Kuh

    Vielleicht hat Ranga Yogeshwar das Fass zum Überlaufen gebracht. Und vielleicht muss die deutsche Agrarwirtschaft ihm dafür sogar dankbar sein. Denn nach der Sendung Quarks & Co. – Die Kuh, das unbekannte Wesen [1], die der Physiker und Wissenschaftsjournalist Mitte Februar für den WDR moderierte, meldeten sich Landwirte und Agrarwissenschaftler deutlicher und engagierter als jemals zuvor in den sozialen Medien zu Wort. Sie diskutierten die kruden Aussagen der Sendung und widerlegten sie mit fundierten Argumenten: Nein, Landwirte verdienen sich keine goldene Nase, indem sie Kühe angebunden in engen Ställen halten. Für Neubauten ist diese Haltungsform in Deutschland ohnehin längst verboten. Nein, moderne Großställe sind nicht schlecht für Kühe; sie ermöglichen ihnen im Gegenteil ein viel artgerechteres Verhalten. Nein, Kühe fühlen sich nicht nur unter freiem Himmel wohl. Haben sie die Wahl, bevorzugen die meisten von ihnen einen luftigen Stall mit bequemen Liegeflächen. Und nein, Milchvieh wird nicht aus Profitgier statt mit Gras nur noch mit Kraftfutter vollgestopft. Das verbietet schon die Physiologie der Tiere. Wer so füttert, bringt seine Herde um. …

    http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0001576

  132. 2. Mai 2014, 17:59 | #133

    Ich geh dann mal den Planeten retten:

    Ein schneller Klick gegen das Waldsterben: Die Pornoseite Pornhub lässt Bäume pflanzen, und zwar einen Baum für jeweils 100 angeschaute Videos. Unter dem nicht gerade subtil-zweideutigen Namen „Pornhub Gives America Wood“ ruft die meistbesuchte Sexseite der Welt aktuell seine User auf, Pornoclips der (naheliegenden) Kategorie „Big Dicks“ anzuschauen.

    http://www.chip.de/news/Pornhub-Pornos-gucken-und-Waelder-retten_69467116.html

    Ab wievielen Filmchen darf ich ein (kleines) Schnitzel essen?

  133. Micha:1978
    2. Mai 2014, 18:04 | #134

    @Cohen: Danke für den Link.

    Aber Rudolph Petersen hat mich überzeugt. Wenn man klein und flauschig ist und nach Futter betteln kann, dann darf man andere Tiere quälen. Ich kann mich klein machen und einen flauschigen Pelz schmeißen… sogar Miau machen. Und ich will Tiere nichtmals quälen sondern nur Essen.

    Außerdem hat der Link nach Youtube mich überzeugt manche Dinge zu überdenken. Unter anderem war das zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=QNqMDcmdhBo

    Jedenfalls Entschuldigung für meine nun recht unsachlichen Beiträge… aber das Statement zum natürlichen Verhalten von Katzen war mir echt zu viel.

  134. Rudolph Petersen
    2. Mai 2014, 18:28 | #135

    @ forenschlaefer
    > „Wenn jetzt nicht Freitag wäre, würd ich mir jetzt ein schön billiges Steak aus Massentierhaltung reinfuttern, da muss ich mich wohl mit möglichst qualvoll gefangenen und Ozeane leerendem Massenfisch begnügen.“

    Gratulation, Sie sind auf dem besten Weg Vegetarier zu werden. Je öfters Sie sich diese Tatsachen ins Bewusstsein rufen um so eher werden sie Welt mit anderen Augen sehen. Kommen Sie weg vom fressen oder gefressen werden hin zum leben und leben lassen.

  135. Rudolph Petersen
    2. Mai 2014, 18:32 | #136

    @ Micha:1978
    > „Aber Rudolph Petersen hat mich überzeugt. Wenn man klein und flauschig ist und nach Futter betteln kann, dann darf man andere Tiere quälen. Ich kann mich klein machen und einen flauschigen Pelz schmeißen… sogar Miau machen.“

    Sie haben nichts begriffen.

  136. Micha:1978
    2. Mai 2014, 18:34 | #137

    Dann bitte ich um Erklärung? Ich habe das Argument als Beleidigung aufgefaßt.

  137. 2. Mai 2014, 18:45 | #138

    ich fand die Hühner erst recht lecker, als die von meiner Tante in Vietnam geschlachtet wurden. Hat mich erschreckt, dass die trotz Ausbluten noch zuckten, aber yummi waren die lecker. Wüsste nicht, warum ich Vegetarier werden sollte, ich finde Schlachtung und so immer sehr stimulierend für den Magen. Jetzt habe ich wirklich Hunger gekriegt, hole mir ein schönes Steak für morgen.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/schweine-schlachten-zum-zuschauen-fleischproduktion-in-daenemark-a-965922.html

  138. DerLukas2000
    2. Mai 2014, 19:10 | #139

    wenn ich mich zu dem Thema äusern würde würde ich sagen das es Quatsch ist denn wenn man z.B. huhn mag sollte man es essen dürfen da es extra dafür gezüchtet ist und nicht „selten“ ist. etwas anderes dagegen ist wenn man Wale töten und verspießt.Da die meißten arten schon auf der roten liste stehen aber bei h#Huhn,schwein,etc. ist es was anderes da die tiere dafür gezüchtet werden.

  139. 3. Mai 2014, 01:13 | #140

    penso positivo perché sono … :Die Psiram-Mannschaft fährt Pseudo-Argumente auf – sinngemäß: weil Tiere keine Pflichten haben (oder erfüllen können), haben sie auch keine (oder eingeschränkte) Rechte. Die Psiram-Folgerung: Weg mit den “Tierrechten”!

    Ich fordere Strohmann-Rechte! Sich hier ein Argument zusammenzubasteln, es „der Psiram-Mannschaft“ (sprich: Menschen, die Blog-Beiträge bei Psiram kommentieren) zu unterstellen und dann darauf einzudreschen ist schon ziemlich dreist.
    Die Antworten auf Deine Frage ob aus dem (Menschen-)Recht auf Leben auch Pflichten erwachsen, mögen Dir nicht gefallen haben, aber so lange Du Dich nicht einmal bemühst ihnen sachlich zu begegnen, sondern nur mit Polemik reagierst, musst Du Dir den Vorwurf gefallen lassen, hier nur als stumpfer Provokateur unterwegs zu sein.

    penso positivo perché sono … :
    Ich frag nur mal nach, ob denn alle Rechte für alle Menschen mit Pflichten verbunden sind, und dann kommen die Philosophen von Psiram und legen mal so richtig los … das ist SO SCHWACH,

    Na wenn das so schwach … oh, Verzeihung SO SCHWACH ist, dann sollte es Dir doch ein Leichtes sein, alles zu widerlegen. Leg‘ los, ich bin gespannt!

    penso positivo perché sono … :
    dass ihr aus mir – dem Omnivoren – schon fast einen Vegetarier gemacht habt. Bringt noch mehr von diesen dumpfen Artikeln und Diskussionen, und ich ändere wirklich meine Erhährungsgewohnheiten.

    Oho! Was für eine Drohung! Ich bin schon ganz eingeschüchtert.
    Allerdings hätte ich jetzt doch schon gern mal konkret gewusst, wer hier wo und vor allem wie „schon fast einen Vegetarier“ aus Dir gemacht hat.

  140. DIW
    3. Mai 2014, 01:38 | #141

    Kommen Sie weg vom fressen oder gefressen werden hin zum leben und leben lassen.

    Wo ist der Unterschied zwischen

    fressen und gefressen werden

    und

    leben und Leben lassen?

  141. JolietJake
    3. Mai 2014, 05:47 | #142

    DIW :

    Kommen Sie weg vom fressen oder gefressen werden hin zum leben und leben lassen.

    Wo ist der Unterschied zwischenfressen und gefressen werdenundleben und Leben lassen?

    Den gibt es nicht. Jedenfalls nicht, wenn man eine von unserem Zivilisationsgrad genährte Wohlstandsmade ist.
    Für diese bedeutet „Natur“ rehäugige Bambis, Mogli und seine Freunde und „Hakuna Matata“ mit den netten Löwen.

  142. JolietJake
    3. Mai 2014, 06:30 | #143

    Rudolph Petersen :@ JolietJake > „Du willst es nur nicht verstehen, oder? Wenn sich Menschen wider besseren Wissens nicht an die Pflichten halten, werden ihre Rechte beschnitten.“Danken Sie weiter. Das Argument, mit Tieren kann man verfahren wie man will und sie dann essen, weil sie ohne Verstand sind, steht im Raum. Um wieviel schlimmer wiegt da die Tat eines mit Verstand ausgestatteten Wesens, das gegen die Gesetzte seiner Gemeinschaft verstößt. Doch selbst dort, wo die Tat mit Vorsatz geschieht, beraubt seinesgleichen ihn nicht pauschal seiner Würde.

    Falsch. Wir bewegen uns überwiegend im Einklang zu unseren Gesetzen. Das gebietet uns lediglich, Tiere nicht unnötig zu quälen.
    Mehr nicht. Tiere nicht zu verspeisen ist nicht Teil unserer Gesetze. Fast nirgendwo auf der Welt.

    Ja, ich mag das Spiel auch nicht. Aber da, wo wenig zugefüttert wird, essen Katzen ihre Jagtbeute. Aber welcher Mensch kann so einen flauschigen nach Futter bettelnden kleinen Quengler schon widerstehen? – Nur ist der Trieb der Katze jetzt kein Grund um Löwen und andere Katzen zu essen, und wir machen das auch nicht. Kühe hingegen reißen keine anderen Tiere (und kommen Sie mir jetzt bitte nicht mit Werkühen 😉

    Du hast keine Katzen, oder? Das Jagen von Kleintieren ist keine Folge von Mangelernährung. Das ist Instinkt, Triebe, Kitzel. Wie du es auch nennen möchtest; Katzen die Auslauf haben und fit sind, gehen jagen. Bevorzugte Beute sind sicherlich keine Soja-Bratlinge.

    > „Wie oben bereits geschrieben, es gibt keine Naturrechte, außer wir benennen welche.“Und genau das tun menschliche Omnivore, sie erklären ihren Anspruch auf alle anderen Arten als naturgemäß, als gottgegeben. Selbst die akademisch ausgebildeten haben keine stichhaltigen Argumente für den Verzehr von Fleisch; sie berufen sich schlicht auf ihre Anzahl und beharren auf eine Beweislastumkehr

    „Gottgegeben“ sicher nicht. Dafür müsste es einen „Schöpfer“ geben.
    Die Natürlichkeit omnivorer Ernährung ist aber nicht von der Hand zu weisen, schließlich ist unser Verdauungssystem omnivor.
    Worauf berufen sich denn Vegetarier, schlimmer noch Veganer? Auf windige Studien, die alles und nichts beweisen?
    Tatsache ist, dass es unserer Spezies seit Erfindung von Ackerbau und Viehzucht so blendent geht, dass wir den kompletten Planeten erobern konnten.

    Woran liegt es also, wenn sogar gebildete Mitglieder einer Gesellschafft, die jenseits der nördlichen Baumgrenze im Gemüseparadies Europa aufgewachsen sind und hier ihren Nachwuchs großziehen, so uneinsichtig in ihrer Tradition verhaftet sein wollen?

    Weil Fleisch wahnsinnig gut schmeckt, Energie liefert wie kein anderes Nahrungsmittel und Nährstoffe liefert, die vegane Nahrung bei allem Engagement nicht liefern kann?

    Ehrlich gesagt geht es mir auch am Arsch vorbei, wie sich 8-9 Mrd Menschen mit Fleisch versorgen sollen.
    Ich weiß, dass ich in in einer klimatisch privilegierten Gegend geboren wurde.
    Ich weiß aber auch, dass ein Verzicht meinerseits keinen Hühnerfurz bewirken würde.
    Mir ist es auch ziemlich Wurst(sic!), ob irgendjemand auf der Welt wegen mir kein Fleisch essen kann.
    Ich denke auch Hin und Wieder an diese Menschen, aber nicht um mich besser zu fühlen und Buße zu tun, sondern weil ich auch schlechte Zeiten hatte.
    Das ist einfach Pech, geboren am falschen Ort zur falschen Zeit. Ein Verzicht meinerseits würde den sicherlich bedauernswerten Menschen nicht näher an einen Wurstgenuss bringen.

  143. penso positivo perché sono …
    3. Mai 2014, 09:56 | #144

    @ JolietJake

    you pushed your real-o-meter into the red

  144. 3. Mai 2014, 13:03 | #145

    Sonst heißt es doch, dass die Industrienationen durch billige und subventionierte Nahrungsmittelexporte die lokalen Bauern in den ärmeren Gebieten in den Ruin treiben. Wenn jetzt die Ackerflächen für Futter und Biotreibstoff jetzt auch noch den Weltmarktpreis für Nahrungsmittel stärker drücken, gehen die Leute in der dritten Welt nicht noch härter ein und werden noch abhängiger von den Industriestaaten?

  145. penso positivo perché sono …
    4. Mai 2014, 09:04 | #146

    @ Mephisto 3. Mai 2014, 01:13 | #140

    doch tatsächlich deinen letzten „Antwort“-Kommentar übersehen, wie war das nur möglich?

  146. 4. Mai 2014, 13:00 | #147

    penso positivo perché sono … :@ Mephisto 3. Mai 2014, 01:13 | #140doch tatsächlich deinen letzten “Antwort”-Kommentar übersehen, wie war das nur möglich?

    Das hängt damit zusammen, dass sich darin so viele Zitatabschitte befinden (Das passiert, wenn man sich detailliert mit den Argumenten der Gegenseite auseinandersetzt, anstatt nur pauschal auf andere einzudreschen). Nun gibt es hier (technische) Regeln nach denen bestimmte Kommentare erst vom Psiram-Team freigeschaltet werden müssen und denen hat mein Kommentar eben entsprochen, so dass er erst lesbar wurde nachdem die Freischaltung erfolgte, zeitlich aber so eingeordnet ist wie ich ihn erstellt habe.

    So und nun erklär mir doch mal bitte, warum Du meintest das Wort Antwort in Anführungszeichen setzen zu müssen! Ach und wenn Du gerade dabei bist, kannst Du ja vielleicht auch gleich inhaltlich auf Kommentar #140 eingehen.

  147. Micha:1978
    4. Mai 2014, 14:54 | #148

    Warum soll’s dir besser gehen als mir… Gegenargumente und -fragen bleiben grundsätzlich unbeantwortet. Argumente raushauen bis die Tastatur glüht und unangenehmen Fragen elegant ausweichen ist doch typisches (schlechtes) Stilmittel wenn die Argumentation hauptsächlich auf den eigenen Ideologien beruht. Siehe Debatten um Kreationismus^^

    Also ich schreibe in erster Linie weil mir sowas spaß macht… und ich denke, einem unbedarftem Leser fallen sowohl schlechter Stil aus unbeantwortete Fragen auf. Also quasi… schlechte Werbung.

    Apropro schlechte Werbung… sind meine Postings eigentlich zu lang? Ich tu mich schwer kurze Stellungnahmen zu Schreiben^^

  148. 5. Mai 2014, 11:34 | #149

    Micha:1978 :
    […] Gegenargumente und -fragen bleiben grundsätzlich unbeantwortet. Argumente raushauen bis die Tastatur glüht und unangenehmen Fragen elegant ausweichen ist doch typisches (schlechtes) Stilmittel wenn die Argumentation hauptsächlich auf den eigenen Ideologien beruht. Siehe Debatten um Kreationismus^^
    Also ich schreibe in erster Linie weil mir sowas spaß macht… und ich denke, einem unbedarftem Leser fallen sowohl schlechter Stil aus unbeantwortete Fragen auf. Also quasi… schlechte Werbung.

    Da wirst Du von mir keinen Widerspruch hören … äh, lesen! 😉 Genau deshalb bestehe ich immer so auf sachliche und zumindest nachvollziehbare, wenn möglich nachprüfbare Fakten. Wer so etwas nicht bringen kann, demonstriert damit allen Lesern, dass seine Meinung – zumindest im konkreten Fall – keine rationale Basis hat und daraus kann dann jeder seine eigenen Schlussfolgerungen ziehen.

    Micha:1978 :
    Apropro schlechte Werbung… sind meine Postings eigentlich zu lang? Ich tu mich schwer kurze Stellungnahmen zu Schreiben^^

    Aus meiner Sicht sind Deine Beiträge Okay, aber da hat ja jeder andere Maßstäbe. Letzten Endes wird Dir nichts anderes übrig bleiben als selbst ein Gefühl dafür zu entwickeln. Meine Beiträge sind auch oft sehr lang, aber ich versuche sie dann zumindest so zu strukturieren, dass man sie schnell überblicken kann.

  149. Rudolph Petersen
    5. Mai 2014, 18:09 | #150

    Ich fasse mal kurz zusammen. Laut den kommentierenden Befürwortern ist alles, was legal ist, auch erlaubt. Daraus sollte PSIRAM seine Konsequenzen ziehen.

    Der Autor hat noch immer unrecht, denn „Mörder“ ist keine Beleidigung. (Der Begriff Mord gilt nur in Bezug auf Menschen, nicht bei Tieren. Ebenso kann eine Gruppe als ganzes nicht beleidigt werden.) Bei Übergriffen ist die Polizei zuständig, der zum Beweis herangezogene Artikel spricht von einer friedlichen Demonstration. Terroristen sind alles andere als friedlich, ein Vergleich ist demnach unzulässig. Insgesamt also nichts weiter als ein Schuss in den Ofen, eine „neunmalkluge“ Inszenierung einer Schaumschlägerei vor all den Leuten.

  150. Sweeper
    5. Mai 2014, 19:03 | #151

    @Rudolph Petersen:
    Es ist ganz einfach antidemokratisch, anderen Menschen per Pöbelei und Einschüchterung die eigenen weltanschaulichen Vorlieben, Überzeugungen und Fixen Ideen aufzuzwingen.
    Was ist daran für Sie so schwer zu kapieren?
    Haben Sie Ihre Meinung schon mal aufgrund von Beschimpfungen geändert? Ist das eine angemessene Maßnahme der politischen Willensbildung? Demnächst wird wohl die Keule wieder ausgepackt, Sie virtueller Fred Feuerstein!

  151. Gisander
    5. Mai 2014, 19:08 | #152

    @ Rudolph Petersen

    Darf ich mal Ihren Standpunkt kurz referieren? Für den überzeugten Veganer ist nicht einmal das erlaubt, was legal ist; und das gilt nicht nur für ihn/sie selbst, sondern selbstredend für alle.

    Als „Mörder“ beschimpft wurde dort in FFM nicht eine anonyme Gruppe, sondern die konrete Inhaberschaft eines Pelzgeschäfts. Und spätestens als „Mörderbande“mit dem Reim auf „Schande“ ist das eine Formalbeleidigung. Im Kontext hieß das ja auch wohl: Ihr Bande steht auf einer Stufe mit Mördern.

    „Friedlich“ ist keine Tatsache, sondern eine unsinnige Bewertung, wenn ein paar Zeilen weiter über Nötigung berichtet wird.

    Sie verstehen es immer noch nicht: nicht jedes Steckenpferd, das irgend ein Grüppchen reitet, rechtfertigt es, allen Ungläubigen die Moralität abzusprechen – so, wie das hier der Fall war. Wer auf diese Weise Hass und Verachtung aufbaut, reißt Hemmungen nieder.

  152. Rudolph Petersen
    5. Mai 2014, 20:09 | #153

    > „Darf ich mal Ihren Standpunkt kurz referieren? Für den überzeugten Veganer ist nicht einmal das erlaubt, was legal ist;“

    So ist es.

    > „und das gilt nicht nur für ihn/sie selbst, sondern selbstredend für alle.“

    Ach, wo denn?

    > „… eine Formalbeleidigung. Im Kontext hieß das ja auch wohl: Ihr Bande steht auf einer Stufe mit Mördern.“

    Gab oder gibt es denn Anzeigen von den angeblich Betroffenen? Oder fühlen nur Sie sich angegriffen?

    > “Friedlich” ist keine Tatsache, sondern eine unsinnige Bewertung, wenn ein paar Zeilen weiter über Nötigung berichtet wird.

    Ernsthaft jetzt? Nochmal, was tat die Polizei, gab es Platzverweise, Ordnungsgelder, Anzeigen?

    > „Sie verstehen es immer noch nicht: nicht jedes Steckenpferd, das irgend ein Grüppchen reitet, rechtfertigt es, allen Ungläubigen die Moralität abzusprechen – so, wie das hier der Fall war. Wer auf diese Weise Hass und Verachtung aufbaut, reißt Hemmungen nieder.“

    So wie PSIRAM, welches seine Legitimation einzig aus dem vermeintlich moralischen Standpunkt herleitet.

  153. Micha:1978
    5. Mai 2014, 20:21 | #154

    @Rudolph Petersen:

    Sie haben nichts begriffen.

  154. 5. Mai 2014, 20:36 | #155

    @ Rudolph Petersen
    Kleiner Hinweis bevor Sie sich weiter um Kopf und Kragen argumentieren: Auch ein Delikt das nicht angezeigt wird, ist ein Delikt. Aus diesem Grund ist die Antwort auf Ihre Frage ob es von den Betroffenen Anzeigen gab für die Frage, ob eine Nötigung vorliegt, vollkommen unerheblich.

  155. DerLukas
    5. Mai 2014, 20:47 | #156

    > „Darf ich mal Ihren Standpunkt kurz referieren? Für den überzeugten Veganer ist nicht einmal das erlaubt, was legal ist;“

    >So ist es.

    Das Gesetz ist doch aber auch für die Tiere. Denn bei Schlachthöfen müssen die Tiere betäubt werden, so tut es ihnen nicht weh. Außerdem sind Menschen über Tieren besonders ZUCHTTIERE wie Hühner oder Rind. Sie sind geboren um zu sterben.

    Könnten sie mir erklären wieso es für Veganer falsch/illegal ist Tiere zu essen???
    oder jemanden wegen seiner Meinung als Mörder beschimpfen

  156. Rudolph Petersen
    5. Mai 2014, 22:18 | #157

    @ Mephisto
    > „Kleiner Hinweis bevor Sie sich weiter um Kopf und Kragen argumentieren: Auch ein Delikt das nicht angezeigt wird, ist ein Delikt.“

    Eine Ordnungswidrigkeit ist nur dann eine Ordnungswidrigkeit, wenn sie ordnungsgemäß bewiesen wurde. Nicht, weil Sie darauf bestehen. Eine Anzeige wegen Nötigung und – was für Pelztierhändler noch erheblich wichtiger sein dürfte – wegen Verdienstausfall durch Rufschädigung sollte Klarheit bringen.

  157. Rudolph Petersen
    5. Mai 2014, 22:26 | #158

    @ DerLukas

    Lieber Lukas, auch eigens gezüchtete Tiere legen ein ganz gewöhnliches Verhalten und Gefühle und an den Tag, sie sind keine gefühllosen Sonderformen. Erst dann, wenn sie sich Ihnen aktiv zum Essen anbieten und daraufhin in die Küche gehen um sich den Kopf abzuhacken sind Sie auf der sicheren Seite.

    Diese Menschen, die hier an den Pranger gestellt werden sollen, haben eine großen Anteil daran, das Gesetze zum Schutz der Tiere überhaupt existieren.

  158. Sweeper
    6. Mai 2014, 00:22 | #159

    @Rudolph Petersen:
    Vielleicht bin ich ja etwas begriffsstutzig, aber ich hab das noch nicht ganz verstanden:

    Sie finden also, so lange niemand wegen Nötigung und Beleidigung Anzeige erstattet, dürfen (ja:müssen!!) die Tierrechtsler weiter Ladeneingänge versperren und Käufer als „Mörderbande“ beschimpfen.
    Aber keinesfalls dürfen diese tapferen Rechts-Ritter auf dem Psiram-Blog „angeprangert“ werden.
    Wo bleibt denn da der Gleichheitsgrundsatz?
    Fühlen Sie sich angeprangert? Dann erstatten Sie doch Anzeige.

  159. 6. Mai 2014, 09:47 | #160

    Rudolph Petersen :@ Mephisto

    „Kleiner Hinweis bevor Sie sich weiter um Kopf und Kragen argumentieren: Auch ein Delikt das nicht angezeigt wird, ist ein Delikt.“

    Eine Ordnungswidrigkeit ist nur dann eine Ordnungswidrigkeit, wenn sie ordnungsgemäß bewiesen wurde. Nicht, weil Sie darauf bestehen. Eine Anzeige wegen Nötigung und – was für Pelztierhändler noch erheblich wichtiger sein dürfte – wegen Verdienstausfall durch Rufschädigung sollte Klarheit bringen.

    1. Zuerst bedurfte es Ihrer Meinung nach einer Anzeige und jetzt plötzlich eines „ordnungsgemäßen [was auch immer das heißen soll] Beweises“. Was denn nun?
    2. Eine Ordnungswidrigkeit bleibt rechtswidrig, auch wenn sie nicht angezeigt/bewiesen/was-auch-immer wurde. Wenn Sie bei roter Ampel über die Straße gehen, zeigte die Ampel nicht plötzlich grün, nur weil niemand nachwies dass sie rot zeigte.
    3. Nötigung ist in Deutschland keine Ordnungswidrigkeit, sondern ein Straftatbestand.

  160. Micha:1978
    6. Mai 2014, 14:17 | #161

    Rudolph Petersen :@ DerLukas Diese Menschen, die hier an den Pranger gestellt werden sollen, haben eine großen Anteil daran, das Gesetze zum Schutz der Tiere überhaupt existieren.

    Die Menschen die hier an den Pranger gestellt werden haben eben nichts zum Schutz der Tiere beigetragen. Sie sind dem konostruktiven Dialog zwischen Tierschützern und Politik/ Gesellschaft nur im Weg.

    Darüber zu diskutieren ob „Mörder“ nun eine Beleidigung oder eine Sympathiebekundung ist, ist ziemlicher Blödsinn, da es offensichtlich ist. Man überzeugt niemanden keine Pelze zu tragen wenn man ihn beschimpft statt informiert. Beispiel: Würden sich „die Grünen“ in den Bundestag setzen und ihre Tätigkeit auf Schilder hochhalten und Mörder-Rufe beschränken hätten sie auch nichts erreicht. Wie ich schon sagte treibt es eher einen Keil in die Gesellschaft, wenn ich Fleischesser als Mörder beschimpfe. Dialog sieht anders aus.

    Moderate Tierschützer beschäftigen sich mit sinnvollen Themen und fordern konkrete Dinge. Aus den Demonstationen gegen das Waldsterben heraus haben sich Verpflichtungen zur Luftreinigung ergeben bzw. ich meine es wurden auch die Wälder gekalkt die drohten zu versauern. Die hier angeprangerten fordern das Unmögliche wie „Tieren Rechte zuzugestehen“ um anderen ihren krude Ideologie aufzuzwingen. KEINER ist jemals auf meine Frage eingegangen, was daran sinnvoller ist, Tieren Rechte einzuräumen statt den Menschen die mit Tieren umgehen Pflichten aufzuerlegen wie die gesetzliche Systematik es vorsieht. Und ich wette, den Artikel 20a Grundgesetz kennt kaum ein Tierrechtler, den Artikel 2 GG kennt jeder.

  161. sumo
    6. Mai 2014, 14:28 | #162

    Tja, rechtlich nicht ganz so sicher,oder? Eine Nötigung und eine Beleidigung sind Straftaten, keine Ordnungswidrigkeiten. Straftaten bleiben Straftaten, auch wenn sie niemand anzeigt, ganz abgesehen davon, daß es auch noch Offizialdelikte gibt, die von Amts wegen verfolgt werden.

    Ganz abgesehen davon sind diese Demonstranten keine Vorkämpfer für den Tierschutz, sondern wohlstandsverwahrloste und egoistische Radikalveganer, denen es ausschließlich darum geht, sich im Gefühl eigener Überlegenheit zu suhlen.

  162. DerLukas
    6. Mai 2014, 15:35 | #163

    @ Rudolph Petersen

    das kann ja stimmen doch ach wenn ICH Vegetarier werde hindert es die Schlachthöfe nicht Tiere zu schlachten und wie schon gesagt: denn bei Schlachthöfen müssen die Tiere betäubt werden, so tut es ihnen nicht weh. Und Deutschland ist besser als die Natur. Ich find es doof als Mörder beschimpft zu werden obwohl sogar meine Instinkte mir das Fleisch gut für den sagen Körper ist, wozu man denn Schneidezähne hat?

  163. Rudolph Petersen
    6. Mai 2014, 18:14 | #164

    @ Sweeper

    > „Sie finden also, so lange niemand wegen Nötigung und Beleidigung Anzeige erstattet, dürfen (ja:müssen!!) die Tierrechtsler weiter Ladeneingänge versperren und Käufer als “Mörderbande” beschimpfen.“

    Nicht „so lange“ aber wenn sich jemand genötigt oder beleidigt fühlt sehe ich das als seine selbst auferlegte Pflicht an, sich dagegen zu wehren. Oder sind wir wieder in der Grundschule, wo drei Kinder der restlichen Klasse ihr Pausengeld abknöpft, sobald die Lehrer gerade mal nicht hinsehen. Worauf warten Sie, lassen Sie uns im rechtlichen Rahmen gegen Unrecht vorgehen, nur so entwickeln wir uns weiter in Richtung Zivilisation.

    > „Aber keinesfalls dürfen diese tapferen Rechts-Ritter auf dem Psiram-Blog “angeprangert” werden. Wo bleibt denn da der Gleichheitsgrundsatz? Fühlen Sie sich angeprangert? Dann erstatten Sie doch Anzeige.“

    Ist es denn zu vergleichen? Eine öffentliche Veranstaltung, bei der die Teilnehmer persönlich erscheinen und gegebenenfalls zur Verantwortung gezogen werden können, die sich zudem nach Ablauf einer festen Zeitspanne auflöst. Auf der anderen Seite eine lose Gruppe die aus dem Verborgenen agiert und sich dem Gesetz nicht stellt und deren Schmähkritik auf Dauer abrufbar bleibt. Wenn ich vergleichen wollte, dann sehe ich auf der eine Seite Soldaten, auf der anderen Heckenschützen.

  164. Rudolph Petersen
    6. Mai 2014, 18:19 | #165

    @ Mephisto

    Mephisto, ich stimme Ihnen zu, dass Sie wissen, es ist eine Straftat. Wollen Sie trotzdem noch an der Assoziation – legal demonstrierende Tierschützer gehen wie Terroristen über Leichen – festhalten?

  165. sumo
    6. Mai 2014, 18:24 | #166

    ausgehend von der Sympathisantenszene der RAF in den siebziger Jahren kann man da Parallelen ziehen, und nichts weiter geschah hier. Die Sympathisanten demonstrierten auch legal, es gab dann ein paar extrem Radikalisierte, die auch vor Morden nicht zurückschreckten. Ebendas ist bei radikalisierten Veganern auch möglich(!!), dazu kann man im AV-Forum einige dort gespeichert Ergüsse ebensolcher Typen lesen.

  166. Rudolph Petersen
    6. Mai 2014, 18:24 | #167

    @ Micha:1978

    > „Man überzeugt niemanden keine Pelze zu tragen wenn man ihn beschimpft statt informiert.“

    Informieren, im Jahr 2014, nach den Schulen, den Büchereien, dem Rundfunk und dem Internet und all den anderen frei zugänglichen Quellen. Wissen Sie, meiner Ansicht und Erfahrung nach schmunzeln solchen Gestalten bestenfalls über Infos; sie sonnen sich in der Öffentlichkeit mit der Haut, mit dem Fell von anderen Lebewesen. Sagt das nicht genug über die dahinterstehende Mentalität aus.

    > „Wie ich schon sagte treibt es eher einen Keil in die Gesellschaft, wenn ich Fleischesser als Mörder beschimpfe.“

    Es gibt genug Leute, die den Tenor deuten ohne sich zu echauffieren. Und die feine Gesellschafft hat morgen eh alles verdrängt und kauft wieder seelenruhig Gesichtsmortadella und Kalbsleberwurst.

    > „Die hier angeprangerten fordern das Unmögliche wie “Tieren Rechte zuzugestehen” um anderen ihren krude Ideologie aufzuzwingen. “

    Ok, und wie wäre es dann mit nur einem Recht, dem Recht auf Leben?

  167. Sweeper
    6. Mai 2014, 18:25 | #168

    @Rudolph Petersen:

    > „Aber keinesfalls dürfen diese tapferen Rechts-Ritter auf dem Psiram-Blog “angeprangert” werden. Wo bleibt denn da der Gleichheitsgrundsatz? Fühlen Sie sich angeprangert? Dann erstatten Sie doch Anzeige.“

    Ist es denn zu vergleichen? Eine öffentliche Veranstaltung, bei der die Teilnehmer persönlich erscheinen und gegebenenfalls zur Verantwortung gezogen werden können, die sich zudem nach Ablauf einer festen Zeitspanne auflöst. Auf der anderen Seite eine lose Gruppe die aus dem Verborgenen agiert und sich dem Gesetz nicht stellt und deren Schmähkritik auf Dauer abrufbar bleibt. Wenn ich vergleichen wollte, dann sehe ich auf der eine Seite Soldaten, auf der anderen Heckenschützen.

    Zum Ersten:
    In einem Land, welches das Recht auf freie Rede in der Verfassung verankert hat, muss wohl das eine UND das andere toleriert werden.
    Der Unterschied ist doch:
    Passanten und Ladenbesitzer wurden persönlich angegangen.
    Wer den Psiram-Blog liest, kommt freiwillig her und sucht den Diskurs.
    Der Artikel selbst ist auch nicht diffamierend, sondern eher warnend geschrieben. Keiner muss sich diesen Schuh anziehen – aber offenbar fühlen sich doch Menschen angesprochen. Dann hat der Beitrag seinen Zweck erfüllt,

  168. sumo
    6. Mai 2014, 18:27 | #169

    ach so, noch ein kleiner Nachtrag: In der Szene dieser radikalisierten Veganer und Tierrechtler treiben sich auch die Knalltüten der ALF rum, Typen, die Hochsitze ansägen und damit schwere Verletzungen und/oder den Tod von Jägern (dort Lodenlumpen genannt!) in Kauf nehmen. Alles legal?

  169. Sweeper
    6. Mai 2014, 18:37 | #170

    @Rudolph Petersen:
    Zum Zweiten:
    Wenn Sie hier von „Schmähkritik“ und Pranger sprechen, dann bitte:
    welche Person wurde hier namentlich verunglimpft? Und was genau soll die „Schmähkritik“ sein – die müsste ja dann den Vorwurf „Schande, Schande, Mörderbande“ bei weitem übertreffen ( wenn letzteres zulässig ist und man sich aktiv dagegen wehren soll) ?
    Ich finde, Ihre Maßstäbe sind doch sehr verrutscht, geradezu verdreht. Dass Sie das nicht selbst merken, stimmt mich wirklich besorgt.

  170. DerLukas
    6. Mai 2014, 19:12 | #171

    Informieren, im Jahr 2014, nach den Schulen, den Büchereien, dem Rundfunk und dem Internet und all den anderen frei zugänglichen Quellen. Wissen Sie, meiner Ansicht und Erfahrung nach schmunzeln solchen Gestalten bestenfalls über Infos; sie sonnen sich in der Öffentlichkeit mit der Haut, mit dem Fell von anderen Lebewesen.

    Heut zutage wird man
    1. Ins schulen NIE richtig informiert da ein großteil nichts wichtiges mehr weiß da zB. Analysieren von Gedichten wichtiger ist (nach dem schulministerium).

    2.Man hat nach der schule keine Zeit mehr sich in Bücherreien herrum zu treiben da man hausaufgaben machen muss hier ein beispiel:

    in den Jahrgangsstufen 1 und 2 —- 30 Minuten,
    in den Jahrgangsstufen 3 und 4 —- 45 Minuten,
    in den Jahrgangsstufen 5 und 6 —- 60 Minuten und
    in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 —- 90 Minuten

    das ist in brandenburg und nrw.
    3.Im rundfunk und internet wird nicht ausreichent informiert oder Gar nicht informiert.

    Also darf ich jemanden beschimfen wen jemand etwas nicht kennt?
    Ist das dann nicht unfair?
    Darf man jemanden wegen seiner FREIEN MEINUNG beleidigen?

    Können sie mir das beantworten???

  171. 7. Mai 2014, 09:48 | #172

    Rudolph Petersen :@ Mephisto Mephisto, ich stimme Ihnen zu, dass Sie wissen, es ist eine Straftat. Wollen Sie trotzdem noch an der Assoziation – legal demonstrierende Tierschützer gehen wie Terroristen über Leichen – festhalten?

    Glücklicherweise bin ich nicht für Ihre Assoziationen verantwortlich. Und darüber hinaus: Lesen Sie den Text noch einmal richtig: Wie von @sumo schon sehr schön zusammengefasst wurde, setzt der Artikel die demonstrierenden Veganer überhaupt nicht mit „über Leichen gehenden“ Terroristen gleich, sondern versucht vor einer Entwicklung zu warnen, die – wie im Falle der RAF – zu solchen Auswüchsen führen kann.

    Sie messen mit zweierlei Maß: Sie verteidigen Demonstranten, die andere bedrohen, beleidigen und nötigen damit, dass die Demonstration auf der dies geschah legal war und versuchen gleichzeitig Psiram für etwas anzugreifen, das durch ein Grundrecht[!!!], nämlich die Meinungsfreiheit, legitimiert ist.
    Aber als Veganer ist man ja per se moralisch überlegen. Da kann man sich so etwas erlauben. Nicht wahr?

    Im Übrigen: Würde ich jedes Mal Anzeige erstatten, wenn ich mich genötigt oder beleidigt fühle, hätte ich permanent Gerichtstermine.

  172. Micha:1978
    7. Mai 2014, 12:04 | #173

    @Rudolph Petersen

    > Informieren, im Jahr 2014, nach den Schulen, den Büchereien, dem Rundfunk und dem Internet und all den anderen frei zugänglichen Quellen. Wissen Sie, meiner Ansicht und Erfahrung nach schmunzeln solchen Gestalten bestenfalls über Infos; sie sonnen sich in der Öffentlichkeit mit der Haut, mit dem Fell von anderen Lebewesen. Sagt das nicht genug über die dahinterstehende Mentalität aus.

    Und wenn man jemanden als Mörder beschimpft wirkt das anregend sich zu informieren? Gesellschaftliche Änderungen erreicht man durch Aufklärungsarbeit. Umweltschutz ist ein Thema was gesellschaftlich positiv gewertet wird. Keiner ist für Umweltverschmutzung oder Tierquälerei. Tierrechtler haben meiner Erfahrung nach eher einen schlechten Ruf, was schon schwer ist wenn man ein positiv bewertetes Thema vertritt.

    Und Pelze tragen sagt gar nichts über die dahinterstehende Mentalität aus. Vielleicht hat da irgendwer den Nerz von Oma geerbt und trägt ihn halt statt ihn verstauben zu lassen? Die Mentalität einer Person aus einem einzelnen Kleidungsstück ableiten zu wollen ist ziemlich anmaßend. Außerdem ist es legal Pelze zu tragen, daher kann man auch niemandem einen echten Vorwurf daraus machen.

    > Es gibt genug Leute, die den Tenor deuten ohne sich zu echauffieren. Und die feine Gesellschafft hat morgen eh alles verdrängt und kauft wieder seelenruhig Gesichtsmortadella und Kalbsleberwurst.

    Es gibt auch genug Leute die sich einfach denken „lch ignorier‘ die Spinner einfach“. Schon mal gefragt, warum der seriöse Umweltschutz in den letzten Jahren Fortschritte gemacht hat, während Tierrechtler zumindest in den letzten 20 Jahren die ich überblicke immer noch auf der gleichen Stelle treten mit irgendwelchen Schockbildern und -Veranstaltungen und rein gar nichts erreicht haben?

    > Ok, und wie wäre es dann mit nur einem Recht, dem Recht auf Leben?

    Zur Problematik von Tierrechten wurde viel gesagt, sogar wie man eine sinnvolle Forderung formulieren kann. Vielleicht mal lesen und auf die dazu gestellten Fragen eingehen.

  173. Gisander
  1. 21. Juni 2014, 16:36 | #1