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Das Wuppertaler Pamphlet der Impfgegner / Mehr Opfer durch Wildmasern!

Am 12. Oktober 2010 haben ein paar Herrschaften etwas zusammengebastelt, das man mit der Kneifzange anfassen und mit dem Dampfhammer ziselieren muss.

Um es gleich vorweg zu sagen: die Herrschaften sind Ärzte. Um genau zu sein: es sind Kinder- und Jugendärzte.

Damit es nicht heißt, ich würde etwas aus dem Zusammenhang reißen, das Corpus delicti erst mal am Stück:

Auf der 1. nationalen Konferenz für differenziertes Impfen vom 01. bis 02. Oktober in Wuppertal sind Experten und ärztliche Praktiker zusammengekommen, um zu beraten, wie eine differenzierte Impfpraxis aussehen kann, die sich den Herausforderungen einer
ganzheitlich orientierten Prävention und Gesundheitsförderung stellt. Die Ergebnisse der Konferenz wurden durch die Veranstalter, die „Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.“ zusammengefasst und finden Ausdruck in der folgenden Erklärung:

Wuppertaler Manifest

Die wirksamsten Präventionsmaßnahmen gegen ansteckende und lebensbedrohliche Krankheiten weltweit sind menschenwürdige Lebensverhältnisse, Gesundheitserziehung und der Zugang zu Bildung, zu gesunden Nahrungsmitteln und sauberem Trinkwasser. Im Unterschied zu diesen aktiven Ansätzen der Gesundheitsförderung handelt es sich bei „Schutz“-Impfungen um Defensiv-Maßnahmen. Sie können ergänzend sinnvoll sein, um bestimmten lebensbedrohlichen Krankheiten vorzubeugen.

Die Aufwendungen für jede Schutzimpfung müssen abgewogen werden gegen ihren individuellen und gesellschaftlichen Nutzen. Auf diese Weise müssen sie sich dem Vergleich mit anderen Formen der Krankheitsvorsorge und –verhütung, stellen, denen angesichts begrenzter Ressourcen in nationalen Gesundheitssystemen durch teure Impfprogramme Mittel entzogen werden. Auch müssen mögliche langfristige Folgen von Impfprogrammen besser und unabhängig vom Einfluss und den Interessen der Impfstoffhersteller untersucht und bedacht werden. Dabei kommen insbesondere in Betracht:.

* negative Auswirkungen auf die Reifung des Immun- und Nervensystems vor allem junger Säuglinge,
* der zunehmende Verlust der robusten, durch Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Erreger erworbenen Immunität in der Bevölkerung und deren Ersatz durch eine kürzere und weniger kompetente Impf-Immunität,
* das Verschieben von Krankheiten in komplikationsträchtigere Altersgruppen und die Ausbreitung neuer Erreger oder Erregertypen als Folge großflächiger Eliminations- und Eradikationsprogramme.

Die dramatische Zunahme chronischer Erkrankungen wie Asthma bronchiale oder Diabetes mellitus schon im Kindesalter, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten in Ländern wie Deutschland zu beobachten ist, macht es dringend erforderlich, Fragen der Krankheitsprävention in größeren Zusammenhängen zu betrachten und zu untersuchen als bisher geschehen. Eine nachhaltige Gesundheitsentwicklung erfordert grundlegend andere Konzepte, als durch eine ständig zunehmende Zahl immer früher verabreichter Impfungen einzelne Untergruppen von Krankheitserregern zu eliminieren.

Die jetzige Praxis von zunehmend als Verpflichtung interpretierten Impfempfehlungen wird den wissenschaftlichen, gesundheitlichen und ökonomischen Erfordernissen einer modernen integrierten Präventivmedizin in keiner Hinsicht gerecht und ist in dieser Form ein Anachronismus:

* Die Ständige Impfkommission verfügt weder personell noch finanziell über die Mittel, eine unabhängige, umfassende und wissenschaftliche Bewertung von Impfprogrammen vorzunehmen.
* Sie formuliert ihre Impfempfehlungen zudem unabhängig von notwendigen gesundheitsökonomischen Überlegungen im Zusammenhang mit alternativen Präventionskonzepten.
* Die Mitglieder dieses Gremiums lassen mehrheitlich die für eine glaubwürdige Formulierung von Empfehlungen unerlässliche Unabhängigkeit von Partikularinteressen, wie denen der Impfstoffhersteller, vermissen.

Wir fordern deshalb:

* Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung müssen in Deutschland von einer neu zu schaffenden wissenschaftlichen Institution begleitet werden.
* Diese Institution muss vollständig unabhängig von den Interessen einzelner am Präventionskonzept beteiligter Gruppen (z.B. pharmazeutische Industrie) arbeiten.
* Es müssen transparente, wissenschaftlich nachvollziehbare Kriterien in der Bewertung von Maßnahmen zur Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung angewendet werden. Dabei muss der im Sozialgesetzbuch V verankerten Vielfalt medizinischer Verfahren Rechnung getragen werden.
* Die Prävention akuter und chronischer Erkrankungen im Kindes- und Erwachsenenalter muss in ein Gesamtkonzept integriert und in ihren Zusammenhängen erforscht werden.
* Die Rolle, die Schutzimpfungen in diesem Gesamtkonzept spielen können, muss in einem Gesundheitssystem begrenzter Ressourcen wissenschaftlich gegen andere Präventionsmaßnahmen abgewogen werden.
* Die notwendige gesetzliche Grundlage für ein solches Konzept kann nur durch ein Präventionsgesetz geschaffen werden, das den erforderlichen, von Bund und Ländern gemeinsam getragenen Rahmen bietet.

Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V., 12. Oktober 2010
Dr. Martin Hirte, Kinder- und Jugendarzt, München
Dr. Steffen Rabe, Kinder- und Jugendarzt, München
Georg Soldner, Kinder- und Jugendarzt, München
Dr. Stefan Schmidt-Troschke, Kinder- und Jugendarzt, Herdecke
Dr. Christoph Tautz, Kinder- und Jugendarzt, Herdecke

Schwester Luzifer, bitte den Lurch!

Danke.

Dann wollen wir mal.

Auf der 1. nationalen Konferenz für differenziertes Impfen vom 01. bis 02. Oktober in Wuppertal sind Experten und ärztliche Praktiker zusammengekommen, um zu beraten, wie eine differenzierte Impfpraxis aussehen kann, die sich den Herausforderungen einer ganzheitlich orientierten Prävention und Gesundheitsförderung stellt. Die Ergebnisse der Konferenz wurden durch die Veranstalter, die „Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.“ zusammengefasst und finden Ausdruck in der folgenden Erklärung:

Diese Herrschaften sind bekannt. „Beraten“, ja, was beraten die wohl?

Etwa, wie man den Fragen der Eltern ausweicht, die wissen wollen, wie man ein Kind am besten vor Krankheiten schützt?

Etwa, wie man den Fragen der Eltern ausweicht, wenn deren Kind an Krankheiten leidet, die durch eine Impfung hätten verhindert werden können, der Arzt den Eltern aber souffliert hatte, das Kind NICHT impfen zu lassen, so daß das Kind an eben diesen Krankheiten erkrankte?

Wuppertaler Manifest

Die wirksamsten Präventionsmaßnahmen gegen ansteckende und lebensbedrohliche Krankheiten weltweit sind menschenwürdige Lebensverhältnisse, Gesundheitserziehung und der Zugang zu Bildung, zu gesunden Nahrungsmitteln und sauberem Trinkwasser.

FALSCH!

Sauberes Wasser!

Saubere Lebensmittel!

Sauberer Lebensraum!

Mit Gesundheitserziehung lassen sich keine Bakterien und keine Viren abhalten. Die können nicht lesen. Die können nicht schreiben. Aber sie können töten.

„Bildung“? Bildung ist Larifari. Bildung ist Luxus.

Ob ein Kind lesen schreiben oder rechnen kann, ist schnurzpiepegal. Mit 1, 2 oder 3 Monaten können Kinder noch nicht schreiben. Lesen übrigens auch nicht. Aber man kann sie ausgezeichnet, hervorragend und überaus erfolgreich zum Beispiel gegen Hepatitis impfen!

Was sehen wir schon an den ersten Zeilen der „Praktiker“ vom „Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.“? Antwort: Dass sie um das eigentliche Thema drumrumwurschteln. Wie sehr, das sehen wir im folgenden.

Im Unterschied zu diesen aktiven Ansätzen der Gesundheitsförderung handelt es sich bei „Schutz“-Impfungen um Defensiv-Maßnahmen. Sie können ergänzend sinnvoll sein, um bestimmten lebensbedrohlichen Krankheiten vorzubeugen.

TOTAL FALSCH!

ERSTENS sind es nicht „Schutz“-Impfungen, sondern Schutz-Impfungen. Impfungen schützen. Das ist eine erwiesene Tatsache. Das Wort Schutz in Gänsefüßchen zu setzen, ist eine deutlich sichtbare Sabotage an der Sprache: Immer wieder kratzen am Lack, lästern, hetzen, madig machen, unterminieren.

ZWEITENS sind Impfungen nicht „ergänzend sinnvoll“, sondern es ist bei vielen Krankheiten der einzige Schutz gegen die Krankheit. Zum Beispiel bei Tetanus oder Masern. Gegen Masern-Viren gibt es im ausgebrochen Krankheitsfall keine Gegenmittel. Und bei Tetanus ist es extrem schwer, einen damit infizierten Menschen überhaupt zu retten.

Aber wir reden ja von Kindern. Es sind doch Kinder- und Jugendärzte, die da in Wuppertal ein Pamphlet verbrochen haben!

Ja, wir reden von Kindern. Und damit man sieht, wie Kinder aussehen, die nicht geimpft wurden und deshalb krank wurden, hier ein paar Bilder, die Peter Bowditch zusammengestellt hat:

A collection of pictures

In a message (alt: *http://www.ratbags.com/rsoles/comment/avnmha010803b.htm neu: http://www.ratbags.com/rsoles/comment/vaxpictures.htm ) posted to several Usenet newsgroups on 3 August, 2001, the President of the Australian Vaccination Network asked people to send her pictures. Here are some I collected to remind her of the results she can expect to achieve from her work.

Click on any picture to see it in full living (and sometimes not-still-living) colour.
http://groups.google.com/groups?hl=en&safe=off&selm=3b6b38e8.69726209@news.optusnet.com.au

The Google newsgroup archive seems to have lost some entries, including the one referred to here. Luckily, I kept a copy.

Falls so ein Kind ins Gras beißt, landet es auf dem Friedhof. Irgendwie.
So, und nun zurück zu den grandiosen „Ärzten für individuelle Impfentscheidung e.V.“.

Die Aufwendungen für jede Schutzimpfung müssen abgewogen werden gegen ihren individuellen und gesellschaftlichen Nutzen. Auf diese Weise müssen sie sich dem Vergleich mit anderen Formen der Krankheitsvorsorge und –verhütung, stellen, denen angesichts begrenzter Ressourcen in
nationalen Gesundheitssystemen durch teure Impfprogramme Mittel entzogen werden.

Moment mal!!! Wieso „Aufwendungen“!? Das ist doch Geld. Die Alternative „Geld oder Leben?“ ist üblicherweise der Spruch der Straßenräuber…

Was die Kosten angeht: Kranke sind teurer als Gesunde. Sollen wir jetzt ausrechnen, wieviel Euro eine Impfung kosten darf oder ob es nicht doch wirtschaftlicher ist, Kinder krepieren zu lassen?

Und überhaupt: worum geht es denn hier? Geht es um die Gesundheit von Kindern oder geht es um die dicke Knete? Soll mit versteckten Vokabeln Gier geschaffen und Neid geschürt werden?

Das ganze Geschwafel der Herrschaften „Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.“ drängt in Richtung Geld. Wieso drängt es nicht in Richtung Gesundheit der Kinder!? Vielleicht, weil sie etwas ganz anderes im Sinn haben als die Gesundheit der Kinder…?

Aber bleiben wir doch mal beim Thema Geld. In Österreich hat man sich um die Kosten der Impfungen bemüht und festgestellt, daß es weniger Geld kostet, wenn man impft als wenn man sich um die Erkrankten kümmern muss. Ein edler Spender hat das Paper beschafft:

(PDF, 93 Seiten, ca. 7 MB)

Was sagen die Herrschaften des „Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.“?

Auch müssen mögliche langfristige Folgen von Impfprogrammen besser und unabhängig vom Einfluss und den Interessen der Impfstoffhersteller untersucht und bedacht werden.

Ach ja, und das wollen ausgerechnet Impfgegner wie die dieses ominösen Vereins tun? Um die Impfstoffhersteller zu überwachen bedarf es zum einen eines ordentlichen FACHWISSENS, und zum andern der ethischen Integrität.

Einer der Unterzeichner des Wuppertaler Pamphlets ist ein gewisser Dr. Martin Hirte, Kinder- und Jugendarzt, München. Justament dieser Martin Hirte gab folgendes Statement ab:
O-Ton Martin Hirte:

Die Immunität durch die Wildmasern ehedem war zuverlässiger, nur mit mehr Opfern verbunden.
Unser Problem heute ist aber doch, dass die Ungeimpften kaum noch Gelegenheit haben, sich mit Masern anzustecken.

„Die Immunität durch die Wildmasern“ … ist  „mit mehr Opfern verbunden“. TROTZDEM hetzt dieser Martin Hirte – und mit ihm die „Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.“ – gegen die Masern-Impfung.

Das bringt mich wieder zurück zu der eingangs beschriebenen Frage, worüber sich diese Herrschaften in Wuppertal beraten haben:

Etwa, wie man den Fragen der Eltern ausweicht, die wissen wollen, wie man ein Kind am besten vor Krankheiten schützt?

Etwa, wie man den Fragen der Eltern ausweicht, wenn deren Kind an Krankheiten leidet, die durch eine Impfung hätten verhindert werden können, der Arzt den Eltern aber souffliert hatte, das Kind NICHT impfen zu lassen, so daß das Kind an eben diesen Krankheiten erkrankte?

Nachdem Martin Hirte nach seinen eigenen Worten sehr wohl weiß, daß natürliche Masern MEHR OPFER bedeuten, kann es wohl nur die zweite Frage gewesen sein. Wozu auch gehört, sich juristisch aus der Affäre zu ziehen. Das ist ein Punkt, der unter anderem in der Website

http://www.pharmamafia.com
http://www.pharmamafia.de

bzw. in

http://www.impfkritiker.de

unter die Lupe genommen wird.

Weiter:

Dabei kommen insbesondere in Betracht:

* negative Auswirkungen auf die Reifung des Immun- und Nervensystems vor allem junger Säuglinge,

Was soll da negativ sein? Zum Beispiel Hepatitis oder Mumps oder Masern oder Röteln lassen das Immunsystem eines Säuglings ganz schnell reifen. So schnell, der wird nicht mehr alt …

Impft man dagegen, dann können diese Kinder überleben. Aber das ist ja nur was für Weicheier. Weil das Leben, ja, das Leben … Für das Leben müssen die Kinder gestählt sein! Gelobt sei, was hart macht! Der teutsche Junge ist zäh wie Leder und hart wie… ach, verdammt,  das darf man ja nicht sagen …

Obwohl es doch ANTHROPOSOPHEN waren, sogar Galionsfiguren der Anthroposophen, die 1982 (!)  folgendes verkündeten:

I) WILHELM ZUR LINDEN / WALTHER BÜHLER

Abhärtung im Kindesalter

Die moderne Zivilisation, die uns das äußere Leben in vieler Beziehung so leicht und bequem macht, hat es mit sich gebracht, daß der Mensch, zumal der Städter, sich der Natur immer mehr entfremdet.

Unseren Großeltern war noch selbstverständlich, daß sie von Kind auf bei Sturm und Regen, bei Hitze, Schnee und Kälte die weitesten Wege zu Fuß machen mußten; sie empfanden das nicht als besondere Strapaze, sondern als Kräftigung und Stählung ihrer Natur.

Zur Linden und Bühler indoktrinieren vor allem dies:

Daran kann man erkennen, mit welcher verzweifelten Kraft ein gesund geborenes Kind einmal, ein einziges Mal eine Krankheit wirklich erleben und durchstehen möchte.

Kinder, Säuglinge, sind so irre, dass sie krank werden WOLLEN. Wie wahnsinnig muss man sein, um so etwas zu behaupten? Noch dazu im Jahr 1982, in dem veröffentlichten die beiden „Ärzte“ nämlich ihr Machwerk.

Zur Linden und Bühler waren übrigens Anthroposophen. Vielleicht ist es in diesem Zusammenhang sinnvoll, darauf hinzuweisen, dass auch die „Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.“ Anthroposophen sind? Der eine oder andere vielleicht nicht, aber im großen und ganzen eben doch.

Nicht nur, dass Kinder vorsätzlich Krankheiten ausgeliefert werden – sind die Kinder krank, müssen sie viel mehr leiden als bei der geschmähten „Schulmedizin“. Und das natürlich ohne viel zu klagen. Sie sollen ja „gestählt“ werden. Das sagen nicht bloß zur Linden und Bühler.

Außerdem WOLLEN die Kinder das ja, so zur Linden und Bühler.

Fromme, Mitauslöser der Coburger Masern-Epidemie, schreibt unter anderem:

Die meisten Kinder bekamen während des gesamten Masernverlaufs, auch auf dem Höhepunkt bei 40,7 Grad C, kein einziges fiebersenkendes Medikament. Ich erklärte den Eltern, daß das Fieber das Wichtigste ist, was der Mensch zur Verfügung hat, um sich gegen die Viren, die sich am wohlsten bei 37 Grad C fühlen, zu wehren, und daß durch das Fieber das Immunsystem gestärkt und Komplikationen vorgebeugt wird.

Quelle: siehe
http://www.ariplex.com/ama/ama_im20.htm bzw. über den Link
http://www.pharmamafia.de

Im Wuppertaler Pamphlet heißt es:

* der zunehmende Verlust der robusten, durch Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Erreger erworbenen Immunität in der Bevölkerung und deren Ersatz durch eine kürzere und weniger kompetente Impf-Immunität,

Wie sagte doch ein gewisser Martin Hirte?

Das sagte er:

Die Immunität durch die Wildmasern ehedem war zuverlässiger, nur mit mehr Opfern verbunden. Unser Problem heute ist aber doch, dass die Ungeimpften kaum noch Gelegenheit haben, sich mit Masern anzustecken.

Und die „robuste Immunität“, ja, die hat ein „gestählter“ Körper. Es sei denn, ein Kind beißt ins Gras …

Wenn die Impfung wirkt, dann wirkt sie. Aber manche Impfungen erzeugen den Schutz nur eine gewisse Zeit. Dann muss eben erneut geimpft werden. Aber das, die Tatsache, dass man erneut impfen muss, die will einigen Leuchten nicht ins Hirn. So schreiben die „Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.“:

* das Verschieben von Krankheiten in komplikationsträchtigere Altersgruppen und die Ausbreitung neuer Erreger oder Erregertypen als Folge großflächiger Eliminations- und Eradikationsprogramme.

Wenn die Erwachsenen nicht geimpft sind oder wenn der Impfschutz nachgelassen hat, ja, dann KANN die Krankheit zuschlagen. Aber nur, wenn diese Personen nicht geimpft sind. Aber dafür gibt es IMPFUNGEN!!!

Und andererseits: Wenn eine Krankheit ausgerottet ist, dann ist sie ausgerottet. Masern ist eine Krankheit, die es nur beim Menschen gibt. Masern kann man ausrotten! Andere Länder haben das bereits erfolgreich geschafft! Und wenn eine Krankheit ausgerottet ist, dann gibt es sie nicht mehr. Dann kann diese Krankheit niemanden mehr angreifen.

Zu blöd allerdings, dass es Leute gibt, ja, sogar Ärzte (!), die WOLLEN, dass Kinder krank werden.

Wie schrieben doch zur Linden und W. Bühler wörtlich? Das schrieben sie:

Daran kann man erkennen, mit welcher verzweifelten Kraft ein gesund geborenes Kind einmal, ein einziges Mal eine Krankheit wirklich erleben und durchstehen möchte.

Ja, der deutsche Junge ist zäh wie Leder … und sein Arzt ist ein Sadist …

Die „Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.“:

Die dramatische Zunahme chronischer Erkrankungen wie Asthma bronchiale oder Diabetes mellitus schon im Kindesalter, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten in Ländern wie Deutschland zu beobachten ist, macht es dringend erforderlich, Fragen der Krankheitsprävention in größeren Zusammenhängen zu betrachten und zu untersuchen als bisher geschehen. Eine nachhaltige Gesundheitsentwicklung erfordert grundlegend andere Konzepte, als durch eine ständig zunehmende Zahl immer früher verabreichter Impfungen einzelne Untergruppen von Krankheitserregern zu eliminieren.

Aber klar doch! Kinder wollen doch krank werden …

Übrigens haben die Luftverschmutzung und die Wasserverschmutzung zugenommen. Beides hat natürlich NIEMALS einen Effekt auf die kindlichen Lungen und Allergien löst es niemals aus. Nein, das machen die pöhsen Impfungen.

Mal ehrlich: Wer soll diesem Schmarrn glauben!?

Die jetzige Praxis von zunehmend als Verpflichtung interpretierten Impfempfehlungen wird den wissenschaftlichen, gesundheitlichen und ökonomischen Erfordernissen einer modernen integrierten Präventivmedizin in keiner Hinsicht gerecht und ist in dieser Form ein Anachronismus:

Das ist Blödsinn.

* Die Ständige Impfkommission verfügt weder personell noch finanziell über die Mittel, eine unabhängige, umfassende und wissenschaftliche Bewertung von Impfprogrammen vorzunehmen.

Das ist Blödsinn.

* Sie formuliert ihre Impfempfehlungen zudem unabhängig von notwendigen gesundheitsökonomischen Überlegungen im Zusammenhang mit alternativen Präventionskonzepten.

Das ist Blödsinn.

* Die Mitglieder dieses Gremiums lassen mehrheitlich die für eine glaubwürdige Formulierung von Empfehlungen unerlässliche Unabhängigkeit von Partikularinteressen, wie denen der Impfstoffhersteller, vermissen.

Das ist Blödsinn.

Wir fordern deshalb:
* Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung müssen in Deutschland von einer neu zu schaffenden wissenschaftlichen Institution begleitet werden.
* Diese Institution muss vollständig unabhängig von den Interessen einzelner am Präventionskonzept beteiligter Gruppen (z.B. pharmazeutische Industrie) arbeiten.

Aber logo, das machen die Admins von Kidmed.de und die Geister vom TG-1 und die scharfen Wachhunde von psiram.com doch mit der linken Hand. 🙂

Ich bezweifle allerdings, dass die „Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.“ dann ihre Approbation noch länger als eine Mikrosekunde behielten… 🙂

WIR sind nämlich verdammt scharfe Wachhunde!

Hintervotzigkeiten der Herrschaften des Vereins „Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.“ sind auch in diesem Passus:

* Es müssen transparente, wissenschaftlich nachvollziehbare Kriterien in der Bewertung von Maßnahmen zur Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung angewendet werden. Dabei muss der im Sozialgesetzbuch V verankerten Vielfalt medizinischer Verfahren Rechnung
getragen werden
.

Die angebliche „Vielfalt“ ist nichts weiter als der Anspruch, auch erklärte Impfgegner mitmischen zu lassen.

Drakula in der Blutbank?

Drakula als Chef der Blutbank?

* Die Prävention akuter und chronischer Erkrankungen im Kindes- und Erwachsenenalter muss in ein Gesamtkonzept integriert und in ihren Zusammenhängen erforscht werden.

Der Schmuh mit der angeblichen Forschung, die noch notwendig sei.

Ist sie aber nicht. IMPFEN ist notwendig!

* Die Rolle, die Schutzimpfungen in diesem Gesamtkonzept spielen können, muss in einem Gesundheitssystem begrenzter Ressourcen wissenschaftlich gegen andere Präventionsmaßnahmen abgewogen werden.

Aha, die hinterhältige Geld- und Neid-Argumentation.

* Die notwendige gesetzliche Grundlage für ein solches Konzept kann nur durch ein Präventionsgesetz geschaffen werden, das den erforderlichen, von Bund und Ländern gemeinsam getragenen Rahmen bietet.
Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V., 12. Oktober 2010
Dr. Martin Hirte, Kinder- und Jugendarzt, München
Dr. Steffen Rabe, Kinder- und Jugendarzt, München
Georg Soldner, Kinder- und Jugendarzt, München
Dr. Stefan Schmidt-Troschke, Kinder- und Jugendarzt, Herdecke
Dr. Christoph Tautz, Kinder- und Jugendarzt, Herdecke

Ach ja… Wie war noch mal der O-Ton Martin Hirte?

Martin Hirte:

Die Immunität durch die Wildmasern ehedem war zuverlässiger,
nur mit mehr Opfern verbunden.
Unser Problem heute ist aber doch, dass die Ungeimpften kaum
noch Gelegenheit haben, sich mit Masern anzustecken.

So ist das. Da geht es lang. Da geht es hin.

Mehr Opfer.

Kinder als Opfer.

Und Ärzte, die das ganz genau wissen UND ES TROTZDEM fordern.

Kann man so jemand überhaupt noch Arzt nennen?


  1. Schmetter-Ling
    7. Dezember 2010, 06:52 | #1

    Man kriegt das große Kotzen!
    Im weiteren habe ich den Eindruck, mit

    Die Immunität durch die Wildmasern ehedem war zuverlässiger,

    winkt die gute, alte Eugenik.

  2. Karl Ranseier
    7. Dezember 2010, 08:20 | #2

    Prima Beitrag, vielen Dank! Auch die Bilder sind so schockierend, daß sie dem einen oder anderen Impfmerkbefreiten einen Schubs geben könnten.

  3. Klopstein
    7. Dezember 2010, 10:39 | #3

    Müsste eigentlich Pflichtlektüre für alle Eltern, Hausärzte, Kinderärzte, Kindergärtnerinnen, Lehrer etc. sein. Jedenfalls hoffe ich, dass der Beitrag weit über dieses Blog hinaus verbreitet wird.

  4. Shade
    7. Dezember 2010, 11:55 | #4

    Mir wird schlecht…
    Ich möchte bei sowas echt nurnoch heulen ;..(
    Ohne weitere Worte.

  5. rtfm
    7. Dezember 2010, 12:11 | #5

    Was die Lebenserwartung in der guten alten Zeit angeht:

    http://www.gapminder.org/world

  6. Lämpchen
    7. Dezember 2010, 16:32 | #6

    Ihr solltest das einfach mal von der anderen Seite betrachten:
    Die Impfgegner/Antroposophen sind einfach nur daran interessiert aktiv etwas gegen die Bevölkerungsexplosion zu tun und gehen aktiv mit gutem Beispiel vorran.

    Leider sind es Erwachsene, die die Kinderkrankheiten wohl nicht mehr bekommen, aber man bleibt dann wohl zumindest von ihrem Nachwuchs verschont der ähnliche Gedanken weiterverbreitet.

    Die Kinder können sich nicht wehren – und, wie der Opfer von Hamer zeigen- die Eltern tun es auch nicht, auch nicht wenn das Kind stirbt, im Zweifel sind dann „Chips“ oder eben wieder die Pharmaindustrie (vielleicht die, die Homöopathika herstellt?) schuld.

  7. The_Vanguard
    8. Dezember 2010, 11:34 | #7

    Auf der 1. nationalen Konferenz für differenzierte Fahrsicherheit sind Autofahrer und Leute mit Autopostern im Zimmer zusammengekommen, um zu beraten, wie eine differenzierte Fahrsicherheitspraxis aussehen kann, die sich den Herausforderungen einer ganzheitlich orientierten Prävention und Gesundheitsförderung stellt.

    Die wirksamsten Präventionsmaßnahmen gegen unerwartete und lebensbedrohliche Unfälle weltweit sind sichere, trockene Straßen, angemessenes Licht und geringes Verkehrsaufkommen. Im Unterschied zu diesen aktiven Ansätzen handelt es sich bei Gurten und Airbags um Defensiv-Maßnahmen. Sie können ergänzend sinnvoll sein, um bestimmten lebensbedrohliche Unfallauswirkungen vorzubeugen.

    Die Aufwendungen für die Installation von Gurten und Airbags müssen abgewogen werden gegen ihren individuellen und gesellschaftlichen Nutzen. Auf diese Weise müssen sie sich dem Vergleich mit anderen Formen der Verkehrssichert stellen, denen angesichts begrenzter Ressourcen im eigenen Geldbeutel Mittel entzogen werden, die auch für neue Felgen verwendet werden könnten. Dabei kommt insbesondere in Betracht:

    * negative Auswirkungen auf die Reifung der Fahrpraxis vor allem junger Fahrer durch ein trügerisches Gefühl von Sicherheit
    * die abnehmende natürliche Selektion im Straßenverkehr
    * die zunehmende Überlastung der Verkehrswege durch geringere Todesfälle

    Die dramatische Zunahme von Sonntagsfahrern und Frauen am Steuer, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten in Ländern wie Deutschland zu beobachten ist, macht es dringend erforderlich, Fragen der Verkehrssicherheit in größeren Zusammenhängen zu betrachten und zu untersuchen als bisher geschehen. Eine freie Fahrt für freie Bürger benötigt grundlegend andere Konzepte als eine Führerscheinprüfung, die jeder bestehen kann nur weil er die Verkehrsregeln kennt.
    Die jetzige Praxis von als „Gurtpflicht“ interpretierter wird den wissenschaftlichen, gesundheitlichen und ökonomischen Erfordernissen einer modernen integrierten Fahrtheorie nach Cobra 11 in keiner Hinsicht gerecht und ist in dieser Form ein Anachronismus.
    Wir fordern deshalb:

    * Fahrzeughersteller dürfen nicht schon durch serienmäßige Gurtausstattung einen „Anschnalldruck“ provozieren
    * Überhaupt dürfen die Hersteller kein Interesse mehr an der Sicherheit ihrer Fahrzeuge haben
    * Alternative Modelle wie flauschige Kissen an Leitplanken müssen endlich gleichwertig behandelt werden
    * Die Unfallstatistik muss gesamtheitlicher werden und auch Sternzeichen und Chakra-Typ der Betroffenen aufführen
    * Wer sich anschnallt muss in der Öffentlichkeit ein Schild um den Hals tragen, auf dem „Schwul!“ steht
    * Irgendwas muss da auch gesetzlich gemacht werden. Keine Ahnung was, aber um die Details kann sich ja wer anders kümmern. Wofür bezahlen wir die Politiker überhaupt?

    Nanu, aber was ist das denn?

    Drakula als Chef der Blutbank?

    Für sie immer noch „Dr. Akula“, bitteschön!

  8. Stöber
    8. Dezember 2010, 11:42 | #8

    Ist zwar ein Autovergleich, aber genial. 😀

  9. Randifan
    8. Dezember 2010, 12:43 | #9

    In der ehemaligen DDR herrschte Impfpflicht, fast 99% aller Kinder wurden geimpft, aber es sind kaum negative Folgen bekannt. Die Zahl der Allergien war dort niedriger, obwohl die Umweltverschmutzung viel größer war.
    http://www.netmoms.de/gruppen/detail/impfen-pro-contra-280/forum/impfen-in-der-ddr-970568
    Aber jetzt gibt es auf den Gebiet der ehemaligen DDR mehr Keuchhustenfälle.
    http://www.impfen.de/main/News/index.html?msg-id=01158

    Ich gewinne den Eindruck die Urheber dieses Pamphlets arbeiten selber für die Pharmaindustrie, weil sie mit kranken Kindern mit Geld verdienen können, als mit gesunden.

  10. shitforall
    8. Dezember 2010, 13:17 | #10

    @The_Vanguard
    Das hat was für sich!
    Solltest in die Politik gehen, der übergroße Erfolg ist dir sicher! Allice Schwarzer sollte man auch berücksichtigen: Eigene Straßen nur für Frauen, ebenso für Eso’s… frei nach dem Motto nach Machiavelli: Teile und herrsche!
    Ganz einfach super!!!

  11. observer
    8. Dezember 2010, 13:54 | #11

    warum kann ich nicht posten ? Testen

  12. observer
    8. Dezember 2010, 13:55 | #12

    ich hab maleine Frage:

    der Sager von Hirte „die natürliche Immunitä gegen Masern…. warmit mehrOpfern verbunden“

    wo genau hat er das gesagt/geschrieben-bitte um Auskunft.

    Mirist unverständlich warum diese Ärzte noch behandeln dürfen.

    Im übrigen hat Hirte mit seinen Patienten wirklich gute Erfahrung gemacht- in Wirklichkeit sind die ganz gut durchgeimpft. Hirte geht auch mal auf Urlaub- und da hat er eine homöopathische Kollegin als (ungefragte) Urlaubsvertretung, die hervorragende Impfkenntnis hat.
    Die impft die Hirte Patienten-nur Hirte weiß das nicht-deswegen glaubt er seinen guten Erfahrungen.

    Hirte hat zusammen mit Alboniko einen Schweizer Impfratgerber geschrieben. Den haben sich die Mitglieder der Schweizer Impfkommission angeschaut- seitdemmüssen sich beide konsistent unrichtige Informationen vorwerfen lassen- alles zu lesen in der Schweizer Ärztezeitung.

  13. observer
    8. Dezember 2010, 14:00 | #13

    Das war auch soein individuell nichtgeimpftes Kind

    http://www.kinderaerzte-im-netz.de/bvkj/aktuelles1/show.php3?id=2836&nodeid=26

    deswegen müssen nun 2 Kinder an SSPE sterben.

  14. Hermann Leuter
    8. Dezember 2010, 23:19 | #14

    Diese Kritikschrift ist ja ganz schon emotional geladen. Schon dadurch verliert sie an Glaubwürdigkeit. Sie sucht wohl von vorn herein nach Impfbefürwortern als nach einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema. Denn dass dies ein Thema ist, zu dem nicht so einfach Stellung zu beziehen ist, sehen nicht nur diese Ärzte so. Mehr möchte ich nicht dazu sagen, außer: Willkommen im Infokrieg!

  15. Otto
    8. Dezember 2010, 23:50 | #15

    Ja, emotional angesichts der haarsträubenden Desinformation durch Ärzte. Aber was konkret ist inhaltlich unglaubwürdig?

    Warum ist zum Impfen nicht einfach Stellung zu nehmen? Die Sachlage ist doch wohl klar, oder?

  16. 9. Dezember 2010, 09:57 | #16

    Warum wird etwas unglaubwürdig, nur weil es emotional geladen ist? Das ist ein Blog hier und u.a. auch dazu da, auch mal eine persönliche und emotionale Sicht auf Dinge zu werfen. Wem das zu emotional ist, der möge auf unser Wiki https://www.psiram.com/de/index.php?title=Impfkritik zurückgreifen.

  17. 9. Dezember 2010, 10:08 | #17

    Denn dass dies ein Thema ist, zu dem nicht so einfach Stellung zu beziehen ist, sehen nicht nur diese Ärzte so.

    Hahaha, richtig, ich vergaß, Ärzte sind natürlich die letzte Instanz, die bei solchen vorgeblich „kontroversen“ Themen zu fragen sind – sie sind die Wissenschaftler schlechthin! Ich glaube aber trotzdem nicht, dass die große Mehrheit der Ärzte dem Thema wirklich kontrovers gegenübersteht.

    Und auch richtig: vor allem beziehen Milchwirte, Sozialpädagogen, Homöopathen und andere medizinische Laien eine menschenverachtende Stellung zu dem Thema. Aber was soll uns das sagen? Zwischen Meinung und Fakten zu unterscheiden, scheint einem nicht immer leicht zu fallen …

  18. Suzie
    9. Dezember 2010, 20:14 | #18

    Ein ausgezeichneter Artikel. Gratulation !

    Es ist unglaublich, dass Ärzte, die Leiden verhindern oder zumindest verringern sollten, solch einen Mist fabrizieren.

    Das hat mit (meinen) Emotionen herzlich wenig zu tun. Man braucht nur gesunden Menschenverstand, denn die Fakten sprechen für sich. Schockierende Bilder, welche die auf dem Eso-Trip wandelnden Eltern erst möglich gemacht haben.
    „Ganzheitlich“ Scheiße für die Kinder !

  19. Suzie
    9. Dezember 2010, 20:41 | #19

    Es ist unglaublich, dass Ärzte die Leiden verhindern oder zumindest verringern sollten, solch einen Mist fabrizieren.
    Das hat mit (meinen) Emotionen überhaupt nichts zu tun, denn es sind Fakten, die durch die Bilder der erkrankten Kinder deutlich für sich sprechen. Ermöglicht wurden sie durch Eltern, die ideologisch total sanft drauf waren, nur das Beste für ihre Kinder wollten und auf dem Esoterik-Trip lustwandeln.
    „Ganzheitlich“ Scheiße für die Kinder!
    Ärzte, die diese Ideologie auch noch durch solche Schriften unterstützen gehört die Approbation entzogen.

  20. Asad
    11. Dezember 2010, 00:57 | #20

    Hermann Leuter :
    Diese Kritikschrift ist ja ganz schon emotional geladen. Schon dadurch verliert sie an Glaubwürdigkeit. Sie sucht wohl von vorn herein nach Impfbefürwortern als nach einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema. Denn dass dies ein Thema ist, zu dem nicht so einfach Stellung zu beziehen ist, sehen nicht nur diese Ärzte so. Mehr möchte ich nicht dazu sagen, außer: Willkommen im Infokrieg!

    Unsinn, gerade zu Impfungen kann man sehr leicht und einfach Stellung beziehen, wenn man die Fakten (bzw. die blanken Zahlen) nimmt. Impfgegner argumentieren aber eben nicht mit den Fakten (oder verdrehen sie, bzw. lassen selektiv Informationen aus) und erstellen so zuerst ein Problem was eigentlich keines ist. Wenn dein Arzt eine solche „differenzierte“ Meinung zu Impfungen vertritt, würde ich ihn schnellstens wechseln.

  21. shitforall
    11. Dezember 2010, 11:44 | #21

    @Hermann Leuter
    Ganz einfach:
    Sehen sie sich die Statistiken der immunisierbaren Krankheiten an, gibt es seit über 100 Jahren! Berücksichtigen sie auch das Bevölkerungswachstum und die Kriege!
    Dann schreiben sie nicht mehr so einen Unsinn!
    Die Obsorgepflicht für Kinder haben noch immer die Eltern! Doch wenn es um ein gedeihliches heranwachsen in einer Gesellschaft geht, so ist auch die Gesellschaft zu schützen!!
    Im übrigen: Eine Nichtimpfung kommt bei einer Ansteckung und Todesfall einem Totschlag sehr nahe!!!!! Bewußte Ansteckung ist daher einem Mordversuch gleichzusetzen, wie eine vorsätzliche oder fahrlässige Übertragung von AIDS!!

  22. 22. Dezember 2010, 19:51 | #22

    Hansueli Albonico:

    „Ich erinnere mich auch an die masernkranken Kinder in unserer eigenen Familie. Alle vier waren recht schwer krank, lagen mit hohem Fieber und rotfleckigem Ausschlag in ihren Bettchen, […]. Es lag stets etwas Würdiges und Feierliches im Kranksein dieser Kinder. Man spürte: jetzt geschieht etwas Wesentliches. Und diese Stimmung liess mich erleben, dass Kranksein nicht nur von seinen physischen Äusserungen her beurteilt werden darf, sondern auch Ausdruck eines geistigen Geschehens ist. Es war für mich in solchen Augenblicken am Krankenbett schlicht unvorstellbar, dass das vor mir liegende Kind nicht auch Bezug zu einer geistigen Welt hat, aus der es bei Empfängnis und Geburt hervorgegangen ist, und zu welcher es bei seinem Tode zurückkehren wird. Es wurde mir klar: Kinderkrankheiten sind Grenzerlebnisse.“

    Zitiert aus
    „Gewaltige Medizin – Fragen eines Hausarztes zur Immunologie, zu den Impfungen gegen Kinderkrankheiten, zu AIDS und zur Gentechnologie“, 1998

  23. 22. Dezember 2010, 20:16 | #23

    Schönes Zitat. Aus dem vermeidbaren Leid seiner Kinder sich einen geistig abwichsen. Solche Leute sind pervers, warum muss ich dabei an Hanibal Lector denken?

  24. Skepsis
    23. Dezember 2010, 08:01 | #24

    pommfrits :
    Hansueli Albonico:
    “Ich erinnere mich auch an die masernkranken Kinder in unserer eigenen Familie. Alle vier waren recht schwer krank, lagen mit hohem Fieber und rotfleckigem Ausschlag in ihren Bettchen…

    Oh mein Gott, mir wird schlecht, wenn ich sowas lese. Klar sind diese Krankheiten Grenzerlebnisse: An der Grenze zum Tod. Wie kann ein vernünftig denkender Mensch nur so einen Schwachsinn verzapfen? Ich versteh’s nicht. Empfiehlt der etwa auch, geladene Schusswaffen an kleine Kinder zu geben, weil da haben die ja auch so schöne Grenzerlebnisse?

    Dieses ganze debile Gelaber ist für mich ein Ausfluss der Überhöhung der Natur, die nur von Wohlstandsmenschen kommen kann, für die die Natur der Bioapfel ist, den sie auf dem Wochenmarkt kaufen. Wie die ‚Stählung‘ der beiden im Artikel erwähnten Herren. Ich kann ihm gerne die Adresse einer Tante geben, die nach dem Krieg im Winter Erfrierungen erlitt. Ich bin nie auf die Idee gekommen, sie zu fragen, ob sie diese ‚Stählung‘ auch zu würdigen weiß. Oder ich könnte sie auch fragen, wie stimmungsvoll es bei ihr und ihren Schwestern war, als eine ihrer Schwestern an Blinddarmdurchbruch starb (wie gesagt: nach dem Krieg. Keine Möglichkeit, das Kind rechtzeitig in ein Krankenhaus zu schaffen).

    DAS ist Natur: An der Bahnstrecke Trier-Luxemburg ist ein ‚Warntext‘ in den Fels geschlagen. Dieser Text erinnert an eine drastische, durch Missernte bedingte Preisexplosion beim Getreide in den 1830 oder 1840ern Jahren. Der Text erweckt bei mir nicht den Eindruck, als ob die Autoren des Textes diese ‚Stählung‘ durch die Natur zu würdigen wussten. Aber klar, das waren ja nur dumme, ungebildete Bauern, die gar nicht in der Lage waren, die feierliche Stimmung bei ihren vor Hunger krepierenden Kindern zu erkennen und zu würdigen.

    Diese Überhöhung der Natur gipfelt dann darin, dass eine ’natürliche‘ Infektion einen ‚besseren‘ Schutz vor einer weiteren Infektion mit der selben Krankheit sorgt als eine Akivimpfung. Nur wird keine Begründung dafür geliefert. Ist ja auch nicht nötig. Ist ja Natur…Ich kann nur den Liebermann machen, wenn ich so etwas lese.

    Ich hatte als Kind auch Masern und Mumps, wie meine Geschwister. In den 70ern war das noch ’normal‘. Auch, das man (bei Masern) tagelang im dunklen Zimmer liegen musste. Aber das sind nur Unannehmlichkeiten, die vorüber gehen. Keiner von uns litt an Spätfolgen einer dieser Krankheiten. Glück gehabt, kann ich nur sagen.

    Gruß

  25. Shade
    23. Dezember 2010, 18:58 | #25

    @Rincewind: Ich befürchte fast, Hannibal Lector hat deutlich humanere und vor allem rationalere Motive.
    Außerdem: Hannibal ist nut eine überzeichente literarische/Filmfigur. Die echten Perversen gibt es leider wirklich.

    Qualen und eventuell Fieberphantasien eines Kindes als Brücke zur „geistigen Welt“? Hansuelis Geist zumindest scheint irgentwo nicht richtig zu ticken.
    Warum können solche Menschen nicht einfach bei Drogen bleiben? Damit richten sie wenigstens nur sich selbst zu Grunde.

    Warum argumentiert man eigentlich mit einer „besseren Immunisierung“, wenn so eine Krankheit so eine ergreifendes Erlebnis ist? Wenn man den Hansueli-Absatz so liest, meint man, für ihn gäbe es nichts besseres, als schwer krank zu sein. Da ist eine Immunsisierung – jeglicher Art – doch unerwünscht…

    Aber es geht ja wohlmeistens nur um „das Beste für die Kinder“. Selbst will man diese Granzerfahrungen wohl doch nicht erelben…

  26. 23. Dezember 2010, 21:54 | #26

    Ein Beispiel dafür, was ein Anthroposoph als Arzt im Kopf hat; ein Zitat aus dieser Webseite:

    http://www.drkummer.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=14&Itemid=105

    [QUOTE*]
    ——————————————————
    Wenn man im Keuchhusten als Kinderkrankheit keinen Sinn sieht, wird man versuchen, dagegen zu impfen. Andererseits gibt es Beobachtungen von Eltern und Ärzten, dass ein Kind gerade nach einer Keuchhustenerkrankung wesentliche Fortschritte macht. Der Lungenbereich wird durchgestaltet, die Sprache häufig verbessert. Gelegentlich kann ein Stottern verschwinden, auch wird ein Asthma oft positiv beeinflusst. Zudem erlebt das Kind die Fürsorge der Eltern über lange Zeit, was ihm Sicherheit und „Urvertrauen“ vermittelt.
    ——————————————————
    [/QUOTE*]

    mehr:
    http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=5644.0

  27. shitforall
    24. Dezember 2010, 09:57 | #28

    @ama
    Offensichtlich hat dieser Dr.Kummer 2 voneinander gänzlich unabhängige Hirnhälften. Denn seine Argumentationslinien, einerseits streng wissenschaftlich und auf der anderen Seite streng anthoprosophisch sind eine Meisterleistung, die man sonst nur in geschlossenen Zirkeln, oder Anstalten, wie z.B.: Sekten findet!
    Klasse dieser Arzt, was sagen eigentlich die malträtierten Kinder dazu???

  28. Shade
    24. Dezember 2010, 17:03 | #29

    Bei Eltern, bei denen ich erst einmal schwer krank werden müsste, um die für „Sicherheit und Urvertrauen“ nötige Fürsorge zu erfahren, würde ich es erst recht nicht darauf ankommen lassen wollen, krank zu werden…

    Was ist das überhaupt für eine Argumentation, gerade von Elternseite?
    Könnten diese Sadisten sich nicht einfach einmal dafür entscheiden, dass es das beste wäre, sich nicht fortzupflanzen?

  29. 24. Dezember 2010, 17:52 | #30

    Das ist Münchhausen by proxy, aber 200 Prozent.
    Es ist eine ausgelebte Geisteskrankheit.
    Eine Geisteskrankheit, die über Kinderleichen geht.

    Wenn jemand sein Kind absichtlich in eine tödliche Krankheit hereingeraten läßt, weil er dann dem Kind in dessen Not den fürsorglichen Elter vorspielen kann, das ist ein unentschuldbares Verbrechen. Erst recht ist es ein unentschuldbares Verbrechen, wenn ein KINDERARZT Eltern in diesen Wahn heineintreibt.

    Aber was ist das dann erst für ein Verbrechen, wenn eine BANDE VON KINDERÄRZTEN das planmäßig über Jahrzehnte hin tut!?

    Es ist ein Kapitalverbrechen. Es ist Mord.

  30. AlteWeser
    25. Dezember 2010, 20:39 | #31

    @ama: das ist ja eine hochinteressante Seite!

    Nur mal so ein Zitat:
    „…Andererseits macht man sich nicht klar, dass es sich dabei um Folgen der allgemeinen Impfungen handelt. Umso wichtiger ist es, dass der niedrige Schutz in der Bevölkerung immer wieder durch kleine Masernausbrüche verbessert wird: …“

  31. AlteWeser
    25. Dezember 2010, 20:41 | #32

    Interssant ist auch dies:

    „…Auch zeigte eine neueste Untersuchung, dass über 10% von Erwachsenen auch nach einer Wiederimpfung keinen Schutz erreichen …“

    Heisst: bei 90% der Erwachsenen schützt es!

  32. 26. Dezember 2010, 00:57 | #33

    „Heisst: bei 90% der Erwachsenen schützt es!“

    Bei WIEVIEL Impfungen? Bei Kindern hat man in der ersten Zeit nur EINE Impfung gegeben. Die zweite Impfung dient dazu, diejenigen zu erreichen, bei denen die erste Impfung nicht gewirkt hat. Ich weiß die Prozentzahlen nicht mehr, aber die zweite Impfung hat eben noch noch paar Prozent mehr gebracht. Deswegen wurde dann entschieden, bei Masern ZWEI Impfungen zu geben.

    Wie das mit der Impfung bei Erwachsenen ist, ob es da bloß eine gibt oder wie bei Kindern zwei, das müßte man nachsehen.

  33. Shade
    26. Dezember 2010, 17:32 | #34

    Aua.

    Bei den weitaus meisten Keimen, mit denen wir tagtäglich in Berührung kommen, kommt es weder zu einem Krankheitsausbruch noch zu spürbaren körperlichen Reaktionen wie Fieber.
    Wer das nicht glaubt, Könnte ja zum Beispiel einmal einen AIDS-Kranken im Endstadium nach Details fragen…
    Die These, ausgerechnet Impfungen würden das Immunsystem irgendwie „fehlbelasten“, erscheint mir da doch mehr als gewagt…

  34. observer
    28. Dezember 2010, 13:10 | #35

    Von Dr Kummer hab ich mal einen Vortrag zum Thema Impfen gehört.
    Er impft wenig aber zb bei der Tetanus Impfung nimmt er nach 1-2 Impfungen Blut ab und läßt auf Antikörper prüfen.

    Insgesamt eine hohe Zahl völlig überflüssiger Blutabnahmen bei Säuglingen und Kleinkindern bei unklarem Schutz (weil individuelles Impfen).

    Für eine Privatordination allemal lukrativ- Blutabnahmen werden ja privat bezahlt.

  35. Werner
    23. August 2011, 23:05 | #36

    Ich habe heute gelesen, das esoquatsch verboten wäre. Wäre wirklich zu wünschen bei dem Mist, der hier verbreitet wird! Da wird mit keinem Wort auf die (berechtigten) Kritiken der Impfgegener eingegangen. Auch wird natürlich nicht erwähnt, das bei der sog. Spanischen Grippe fast nur junge Erwachsene umgebracht wurden, nämlich durch die Impfungen. Anders ist es nicht zu erklären und ist auch nach zuweisen!
    Aber einen angeblichen schweinegrippen virus hat man noch nicht nachgewiesen! Aber esoquatsch war sicher dabei, wie die Bildzeitung…

  36. 12345
    23. August 2011, 23:21 | #37

    @Werner, sie wissen sicher, dass die Grippeimpfung erst in den frühen vierziger Jahren eingeführt wurde. Klar, man hat die Zeit auf 1919 rückdatiert und fleißig Menschen umgebracht. Schlimm diese Impfmafia, hat sogar eine Zeitmaschine…..

  37. 24. August 2011, 00:40 | #38

    Werner :

    Ich habe heute gelesen, das esoquatsch verboten wäre.

    Esoquatsch ist nicht verboten, sonst gäbe es ja kein EsoWatch.

    Wäre wirklich zu wünschen bei dem Mist, der hier verbreitet wird! Da wird mit keinem Wort auf die (berechtigten) Kritiken der Impfgegener eingegangen. Auch wird natürlich nicht erwähnt, das bei der sog. Spanischen Grippe fast nur junge Erwachsene umgebracht wurden, nämlich durch die Impfungen. Anders ist es nicht zu erklären und ist auch nach zuweisen!

    Kann man anders erklären. Wenn man etwas Ahnung von Biologie und Biochemie hätte. Aber das müsste man ja lernen. Auch so simple Sachen, wie 12345 erwähnte. Geschichte.

    Aber einen angeblichen schweinegrippen virus hat man noch nicht nachgewiesen! Aber esoquatsch war sicher dabei, wie die Bildzeitung…

    Doch, hat man. Aber wenn man es nicht wissen will, hilft gar nichts.

    Kommen Sie sich nicht etwas seltsam vor?
    Einerseits brillieren Sie durch nicht vorhandenes medizinhistorisches Wissen, der Absenz von immunologischem Fachwissen. Andererseits der Vorwurf an uns von Bildzeitungsniveau. Sie sollten sich mal sortieren und darüber nachdenken, dass es sehr leicht ist, sich ziemlich lächerlich zu machen, wenn man von Dingen spricht, die man nur in Hurra-Manier von diversen Verschwörungsseiten nachbetet, ohne eine Ahnung zu haben.

  38. Wirsing
    24. August 2011, 01:20 | #39

    @Werner
    Oh mein Gott, ist da etwa wieder Jonny am Werk?

  39. 24. August 2011, 07:53 | #40

    40. Kommentar

  40. 24. August 2011, 07:53 | #41

    41. Kommentar

  41. 24. August 2011, 10:17 | #42

    Wirsing :

    @Werner
    Oh mein Gott, ist da etwa wieder Jonny am Werk?

    Nein. Leider gibts mehr von dem Typus …

  1. 6. Dezember 2010, 22:41 | #1
  2. 7. Dezember 2010, 08:58 | #2
  3. 7. August 2014, 16:06 | #3

Spamschutz: Setzen Sie einen Haken im vierten Kästchen

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