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Landwirtschaft im Klimawandel

Es wird viel über den Klimawandel geredet – zumeist geht es darum, ob er überhaupt existiert oder wie man ihn verhindert. Wir wollen einen anderen Blickwinkel wählen.

Wenn man auf die Landwirtschaft blickt, so stellt man fest, dass sie sich durch den Klimawandel gezwungenermaßen verändern muss. Prognosen sagen bis zum Jahr 2100 einen Temperaturanstieg von 1,1 bis 6,4 Grad Celsius voraus und die Landwirtschaft ist davon mit am stärksten betroffen.

Die Auswirkungen sind bereits jetzt spürbar. In Österreich sind bei den Versicherungen von Jänner bis 31. Juli 2012 mehr als 25.000 Schadenmeldungen aufgrund von Hagel, Frost, Überschwemmungen und Dürre eingegangen. Im Vergleichszeitraum 2011 gab es nur 11.000 Meldungen. Mehr als 300.000 Hektar, ein Viertel der Ackerfläche Österreichs, waren betroffen. Das von den Versicherungen geschätzte Schadenausmaß für die Landwirtschaft liegt schon bei 120 Millionen Euro (Quelle: Österr. Hagelversicherung).

Ein einzelnes Hagelgewitter am 9. Juli richtete in der Steiermark Schäden in Höhe von 5 Millionen Euro an (insgesamt, nicht nur Landwirtschaft), Spätfrost im Mai schädigte Ackerpflanzen und Weinreben, -60% Niederschlag und 23 Hitzetage über 30 Grad führten zu Dürreschäden in Ostösterreich.

Weltweit hat dieses Jahr Dürre ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Der Weizenpreis ist explodiert, überall auf der Welt bleibt die Produktion hinter den Erwartungen zurück. Im Mittleren Westen der USA gibt es die schwerste Dürre seit 1956. Waldbrände richten schwere Schäden an.

Abgesehen von den aktuellen Ereignissen ist die Landwirtschaft auch langfristig gezwungen sich anzupassen, auf die neuen Wetterumstände zu reagieren. Für Europa und Nordamerika ist die Entwicklung insgesamt eher positiv. Laut Studien wird sich die Produktivität in den USA bis 2080 um 6%, die von Europa sogar um 12% erhöhen. Dabei wird es jedoch zu großräumigen Verschiebungen der Anbauflächen kommen. (Für Afrika und Südostasien sehen die Erwartungen dagegen eher trübe aus, hier sinkt die Produktivität um 14 respektive 18 Prozent. Afrika ist am schwersten negativ betroffen.)

Laut einer Analyse von 2010 wird die Vegetationszeit früher beginnen und später enden; der Niederschlag wird sich im Winter erhöhen, dafür im Sommer sinken; die Anzahl der Hitzetage mit mehr als 30 Grad Celsius wird sich bis zum Ende des Jahrhunderts vervierfachen. Die Risiken für Frost, Dürre und Wetterkapriolen wie Hagel und sogar Tornados steigen.

Der Landwirt der Zukunft wird daher in Zukunft andere (später reifende) Sorten wählen, sich auf neue Bepflanzungszeiträume einstellen müssen, sich über Bewässerung Gedanken machen (bzw. entsprechende Sorten verwenden) und muss sich auf neue Schädlinge und Unkräuter einstellen. Sommerkulturen wie Sojabohnen, Zuckerrüben und Mais werden durch den zu erwarteten Niederschlagsmangel aus manchen Regionen verdrängt (bzw. der Anbau schwieriger).

Durch Landschaftsgestaltung ist Erosions- und Verdunstungsschutz zu begünstigen, aber auch eine größere Bandbreite an robusten, stress- und krankheitsresitenten Sorten wird benötigt.

Hagelnetze werden für den Obstbauern vermutlich immer interessanter, der Verlust an Sonneneinstrahlung durch die Netze wird durch den Hagelschutz mehr als wettgemacht.

Die Forstwirtschaft wird sich die Auswahl der Baumarten überlegen sowie den Kampf gegen Borkenkäfer und die Verhinderung von Waldbränden verstärken müssen.

Die Viehwirtschaft wird sich auf bessere Belüftung und entsprechende Stallsysteme einstellen müssen, um Hitzestress bei den Tieren zu vermeiden.

Da Landwirtschaft durch die zunehmend volatile Wetterlage immer „riskanter“ wird, ist zu erwarten, dass auch die Lagerkapazitäten steigen.

Der Landwirt Europas wird diese Anforderungen meistern; ein flexibler Geist, aber auch neue Technologien werden ihm dabei helfen müssen. Bauern sind nicht die lieben Tölpel, als die sie in diversen Bauernstücken dargestellt werden. Ein Bauer ist Manager eines kleinen Betriebes, der sich über Sortenwahl, Düngung und Spritzmittel Gedanken machen und dabei in die Planung so etwas Unbeständiges wie das Wetter einbeziehen muss.

Der Landwirt Afrikas steht vor weit größeren Herausforderungen; man geht z.B. auch davon aus, dass die subtropischen Zonen völlig verschwinden werden. Auch hier gilt Ähnliches: Neue Sorten braucht das Land, neue Methoden und sicher auch die Hilfe der Industrienationen.

  1. Gmp
    20. August 2012, 22:09 | #1

    Naja, Ich bin jetzt sicher keiner von den „klimaskeptikern“. Ich denke schon, dass ein gwisser Klimawandel stattfindet. Ich vertrau hier voll und ganz auf die Aussagen der Wissenschaft. Aber ein einjähriges Ereignis jetzt unbedingt als Beweis für die Zunahme von extremen Wetterereignissen heranzuziehen, halte ich für fragwürdig. Zumal die Zunahme (um 100% wie es hier suggeriert wird) von einem Jahr auf das andere wohl eher statistischen Ausreißern zugeordnet werden können wird (wenn z.B.: im nächsten Jahr wieder „normale Verhältnisse“ herrschen würden…).

  2. Mr. Bojangles
    20. August 2012, 23:28 | #2

    Das war zwar nur ein Beispiel, es handelt sich dabei aber leider um einen Trend. Siehe folgende Tabelle. (Immer bis Ende Juli)
    2012: 25.000
    2011: 10.943
    2010: 10.360
    2009: 18.919 (bis 20. August)
    2008: 16.000
    2007: 18.699
    2006: 19.328
    2005: 10.650
    2004: 9.600
    2003: 9.000
    2002: 4.200

    Man kann sicher argumentieren, dass die Versicherungsfälle auch dadurch gestiegen sind, dass sich mehr Leute versichern lassen. Was aber wiederum daran liegt, dass der Hagel schlimmer wurde. Ich kann dir versichern, vor 20 Jahren war Hagel kein großes Thema. Es kam gelegentlich vor, dass es Hagelschäden gab. Seit einigen Jahren muss man damit rechnen.

  3. crazyx
    21. August 2012, 08:28 | #3

    „Im Mittleren Westen der USA gibt es die schwerste Dürre seit 1956.“

    Das ist doch mal wieder so ein Satz, der irgendwie überhaupt nichts sagt. Haben die erst da mit den Aufzeichnungen begonnen? Oder gab es 1956 (auch ohne aktuell diskutierten Klimawandel) tatsächlich schon genau so eine Dürre wie heute? Falls ja: warum ist an der heutigen der Klimawandel schuld – und an der damaligen nicht? Welchen Grund gab es dann damals dafür?
    Ich zweifle wahrlich nicht am Klimawandel – schon, weil wandeln etwas ist, das Klima auf einem lebendigen Planeten halt nunmal tut; immer und pausenlos.
    Aber auf derartige Aussagen wie die da oben, die ohne nähere Informationen maximal als tendenziöse Meinungsmache durchgehen, sollte doch zumindest ein Blog wie Psiram ein bisschen mehr achtgeben. Ist doch nicht die Bild-Zeitung hier. 😉

  4. Alexander
    21. August 2012, 08:43 | #4

    Die Schadensmeldungen (nicht zwangsläufig die Schäden!) aufgrund von Hagel, Frost, Überschwemmungen und Dürre haben in Österreich innerhalb der letzten 10 Jahre mal zugenommen, mal abgenommen und sind in diesem Halbjahr besonders stark gestiegen.

    Das willst du ernsthaft als Beleg für einen Klimawandel anführen? Mir scheint, du bringst hier Kausalität und Korrelation durcheinander. Oder war der Rückgang der Schadensmeldungen von 2006 bis 2011 Beleg dafür, dass kein Klimawandel stattfindet?

    BTW, Wenn in der Schweiz die Todesfallzahlungen der Lebensversicherungen stark ansteigen, ist das ein Beleg dafür, dass die Lebenserwartung der Menschheit sinkt?

  5. kopfkratz
    21. August 2012, 09:13 | #5

    Ich persönlich finde Sätze toll wie „Ich zweifle wahrlich nicht am Klimawandel, aber …“. Bla.

    Muss man heutzutage wirklich noch diskutieren ob Klimawandel stattfindet? Ernsthaft? Der Autor geht offensichtlich davon aus, dass man das nicht mehr belegen muss, dass das schon ausreichend passiert ist. Sehe ich übrigens auch so.

  6. Alexander
    21. August 2012, 09:28 | #6

    @kopfkratz

    Muss man heutzutage wirklich noch diskutieren ob Klimawandel stattfindet?

    Wenn die Belege dafür lauten „das Wetter ist dieses Jahr besser/schlechter als die Jahre zuvor“ besteht sogar dringender Diskussionsbedarf – bzw. wohl eher Erklärungsbedarf.

  7. kopfkratz
    21. August 2012, 09:40 | #7

    Der Autor(?) schreibt: „Das war zwar nur ein Beispiel, …“
    Wo schreibt er was von Belegen?

    Im Blog steht „Wenn man auf die Landwirtschaft blickt, so stellt man fest, dass sie sich durch den Klimawandel gezwungenermaßen verändern muss. … Die Auswirkungen sind bereits jetzt spürbar.“

    Die implizierte Kausalität ist also Klimawandel -> Mehr Versicherungsfälle.

    Darum frage ich, „Muss man heutzutage wirklich noch diskutieren ob Klimawandel stattfindet? „

  8. knorke
    21. August 2012, 10:26 | #8

    Alexander :@kopfkratz

    Muss man heutzutage wirklich noch diskutieren ob Klimawandel stattfindet?

    Wenn die Belege dafür lauten “das Wetter ist dieses Jahr besser/schlechter als die Jahre zuvor” besteht sogar dringender Diskussionsbedarf – bzw. wohl eher Erklärungsbedarf.

    ich wollte dem Artikel auch erst widersprechen, weil ich irrtümlich meinte, der Autor wolle weitere Argumente / Belege für den Klimawandel liefern. Doch so ist es nicht: Er geht von einem vorhanden Klimawandel aus und greift diesen aus Perspektive der Landwirtschaft aus. Mit Beispielen, was dies so alles mit sich bringt. Von Dürren über Hagel etc. Die Beispiele sollen nicht als Belege dienen für etwas, was diskutiert werden soll, sondern als Illustration des Sachverhaltes aus einer bestimmten Perspektive.

    Das erkennt man auch an dem einleitenden Absatz:
    „Es wird viel über den Klimawandel geredet – zumeist geht es darum, ob er überhaupt existiert oder wie man ihn verhindert. Wir wollen einen anderen Blickwinkel wählen.“

    Andernfalls könnte man nämlich berechtigt fragen, warum der Autor mit Prognosen für die Landwirtschaft (basierend auf Klimawandelszenarien) einen Klimawandel belegen wollen sollte. Das wäre ein Zirkelschluss. Aber darin besteht ja nicht der Sinne des Artikels. Vielleicht ist das einfach nicht klar genug geworden.

  9. crazyx
    21. August 2012, 10:27 | #9

    kopfkratz :
    Ich persönlich finde Sätze toll wie “Ich zweifle wahrlich nicht am Klimawandel, aber …”. Bla.
    Muss man heutzutage wirklich noch diskutieren ob Klimawandel stattfindet? Ernsthaft?

    Hier diskutiert doch niemand darüber, OB ein Klimawandel stattfindet. Hier geht es doch gerade nur darum, ob man sich in einem Artikel darüber auf Boulevard-Schlagzeilenniveau herablässt oder nicht.

    Einfach mal in Ruhe lesen und dabei etwas weniger am Kopf kratzen…

  10. Stallone
    21. August 2012, 10:36 | #10

    Eigentlich hätte ich hinter dem Artikel auch eher Aussagen über die Verlagerung von Anbaugebieten erwartet (Champagner aus Dänemark, Oliven aus Bayern) und keine schwer belegbaren Aussagen über Naturkatastrophen.

  11. Alexander
    21. August 2012, 11:21 | #11

    @knorke

    Er geht von einem vorhanden Klimawandel aus und greift diesen aus Perspektive der Landwirtschaft aus. Mit Beispielen, was dies so alles mit sich bringt.

    Also, nennen wir es nicht „Beleg für den Klimawandel“ sondern „Folge des Klimwandels“.

    Wieso ist der Rückgang der Schadensmeldungen an die Hagelversicherer von 2006 bis 2011 und der Anstieg 2012 auf 25% über das Niveau von 2006 eine Folge des Klimwandels?

    Auch dass der Weizenpreis „explodiert“ ist keine Folge des Klimwandels sondern die Folge von Spekulationen. BTW, der Weizenpreis ist niedriger als 2008. Ist das jetzt eine Folge davon, dass der Klimwandel seitdem zurückgeht?

    Ebenso ist die momentane, aussergewöhnliche Dürre im mittleren Westen der USA doch nicht zwangsläufig eine Folge des Klimwandels. Wenn ich ein bisschen suche, finde ich sicher eine Gegend auf der Welt, in der es momentan aussergewöhnlich feucht ist – was natürlich ebenfalls kein Beleg für den Rückgang des Klimawandels ist.

  12. horsthuber
    21. August 2012, 11:56 | #12

    @Alexander
    Das der Getreidepreis steigt ist nur die Folge von Missernten. Durch Spekulationen steigt der Preis nur früher und fält aber auch früher. Der Vorteil von Spekulationen ist z.B. das auf der Südhalbkugel deshalb uU Brachen in die Produktion genommen werden weil es sich lohnt – wodurch wieder mehr Lebensmittel vorhanden sind.

    Dürren etc. waren schon immer vorhanden (dust bowls in den 30ern in den USA) steht ausser Frage. Die Frage die sich stellt ist ob Extremwetterereignisse zunehmen und nach heutigem Kenntnisstand ist dies so.
    Dies hat zur Folge das der einzig Systemrelevante Wirtschaftsteil – die Landwirtschaft vor großen Herausforderungen steht – den ohne Mampf kein Kampf.

  13. Lachhaft
    21. August 2012, 15:44 | #13

    Wir brauchen unbedingt gentechnisch veränderte Pflanzen, die gegen Hagel unempfindlich ist. Evtl. kann man ja die Familie der Metrosideros dafür bemühen?

  14. Alexander
    21. August 2012, 17:18 | #14

    horsthuber :
    @Alexander
    Das der Getreidepreis steigt ist nur die Folge von Missernten.

    Wenn der Getreidepreis steigt, ist das die Folge von durch den Klimawandel verursachten Missernten. Wenn er sinkt – ist das dann die Folge von großartigen Ernten, weil der Klimawandel ausgeblieben ist?
    Denn immerhin ist er heute niedriger als noch vor 4 Jahren.

  15. horsthuber
    21. August 2012, 22:22 | #15

    @Alexander
    Ich habe mit keine Wort erwähnt das alle Missernten eine Folge des Klimawandels sind.
    Meine Aussage bzgl. der Preise bezog sich auf diese dämliche Argument phöse Spekulaten.
    Missernten gab es immer und wird es immer geben.
    Die Frage ist nur – wie kann man darauf reagieren.
    Im Gegensatz zu vielen bin ich jedoch nicht der Meinung das sich der Klimawandel (egal ob Menschenverursacht oder nicht) aufhalten lässt sondern ich bin der Meinung das man dessen Folgen für die Menschen nur durch neue /verbesserten Techniken für den Menschen unter Kontrolle/in den Griff bekommen kann.
    Der Natur ist es im übrigen egal ob sich die Erde um ein oder zehn Grad erwärmt. Dann gibt es halt ein paar Lebenwesen mehr oder weniger.

  16. Schnaffke
    22. August 2012, 09:39 | #16

    Im ersten Halbjahr 2012 haben weltweite Naturkatastrophen vergleichsweise geringe Schäden verursacht. Gab es im letzten Jahr, bedingt durch die Atomkatastrophe von Fukushima sowie Tsunamis und diversen Stürmen sowie Erdbeben, noch vergleichsweise hohe Schäden, liegen die versicherungsrelevanten Schäden im ersten Halbjahr 2012 in Bezug auf Sachwerte bei weltweit 26 Milliarden US-Dollar. Dies ist weit weniger als in einem durchschnittlichen Jahr, sagte der Rückversicherer Munich Re.
    Allein die Waldbrände in den USA und diverse Tornados machten rund 85 Prozent der weltweit versicherten Schadenssumme aus.

    Es kommt nicht nur auf genaue Betrachtung der Zahlen und Zeiträume an, sondern auch darauf, welche Zahlen und Nchrichten die vorgefasste Meinung bestätigen.

  17. Schnaffke
    22. August 2012, 09:42 | #17

    Die Sahara ergrünt langsam durch den Klimawandel. Was dem eenen sin Uhl:

    http://www.nipcc.ch/datei/1316553823.pdf

    Ganz so einfach ist das Thema nicht.

  18. 22. August 2012, 11:33 | #18

    @Schnaffke
    Etwas unlogisch ist es aber, dass angeblich das CO2 für die Vegetation verantwortlich ist, aber vor 6000 Jahren schon mal eine solche Vegetation dort existierte. Damals gab es sicher keine Industrieanlagen oder Autos.

  19. Gerry
    24. August 2012, 15:52 | #19

    @Lukas Böhnlein

    Unlogisch ist das nur wenn man komplexe Themen (Klimawandel) auf simple Schlagwörter (es wird wärmer) reduziert.

    Ich meine vor kurzem etwas gelesen zu haben dass sich die Hadley Zelle nach Norden ausdehnt und deswegen z.B. die Iberische Halbinsel Gefahr läuft, zur Wüste zu werden.
    Bei diesem Prozess wäre es wohl auch denkbar dass sich die Niederschlagsgebiete am Äquator auch nach Norden vergrößern.

    Also: Sahel wird grüner/feuchter, als „Ausgleich“ wird’s am Mittelmeer trockener.

    Müsste man mal jemanden Fragen der bei diesem Thema auf dem Laufenden ist…

  1. 20. August 2012, 16:36 | #1