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Psiram und die Spiritualität

Vor ein paar Tagen wurden wir gebeten, dem Blog „Woran glauben? – Götter, Quanten, Wirtschaftswachstum“ des Bayerischen Rundfunks einige Fragen zur Spiritualität zu beantworten. Es ging wohl darum, jemanden zu befragen, der – und das wird unsere regelmäßigen Leser jetzt sicher überraschen, dass man da an uns gedacht hat – nicht so spirituell eingestellt ist. Unsere Antworten findet man hier:

Spiritualität – Flucht vor der Wirklichkeit oder Weg der Erkenntnis?

Spiritualität ist ein schwammiger Begriff, ähnlich wie Esoterik, und es fällt uns irgendwie schwer, etwas dazu zu sagen.

Es gibt offenbar Menschen, denen transzendente Dinge Freude oder Trost spenden. Die nach Erkenntnis und Wahrheiten bei geistigen Wesenheiten suchen. Für uns dagegen ist Spiritualität, was auch immer man darunter verstehen mag, weder Weg noch Ziel.

Wobei das nicht heißt, dass wir die Welt nicht mit Staunen betrachten. Die Evolutionstheorie, die vor allem religiösen Gruppen große Schmerzen bereitet, ist ein Ding von so tiefer Schönheit, dass einem einfach nur die Worte wegbleiben.

Ebenso die Unendlichkeit des Alls, blickt man hinaus, so ist unsere Sonne schließlich nur ein kleines Funkeln am Rande eines Spiralarms unserer Galaxie, einer winzigen Galaxie in einem Galaxiehaufen des Virgo-Superclusters, der aus 47.000 Galaxien besteht. Galaxien wohlgemerkt, nicht Sternen. Und selbst der Virgo-Supercluster ist nicht mal besonders groß. Da kann man durchaus Ehrfurcht empfinden.

Unser Hunger ist nicht auf mystische Dinge ausgerichtet, sondern darauf die Welt zu verstehen. Je mehr Antworten wir erhalten, desto mehr Fragen haben wir. Schönheit, Kunst und Kultur benötigen für uns keinen tieferen Sinn.

Das folgende Video ist mittlerweile ein Klassiker:

  1. gesine
    28. März 2014, 18:57 | #1

    Das Wesentliche zur Spiritualität ist imho bei ‚Unseren Antworten‘ gesagt: Bloß nicht den Kontakt mit der Realität verlieren. Insbesondere nicht auf surreale Entitäten ausrichten, sondern ganz im Gegenteil richtungsbefreien wie bei der angstfreien Ich-Auflösung,

    weder Weg noch Ziel

    die -insbesondere ohne Hilfsmittelchen- falls überhaupt, dann nur äußerst schwer bewußt eingeschaltet werden kann. Ist aber ein angenehmes Päuschen auf dem Weg und daher gerne aufgesucht, freudig an- und mitgenommen bei sich bietender Gelegenheit. Insofern hats ein bißchen was von Weg, ein bißchen was von Ziel, doch jeweils weder einzig noch letztendlich.

    Das ist doch ’nur‘ an alerted snake of consequence, und ohne Guru tanzt die Schlange nicht -äh- ohne Hirn kein Bewußtsein.

  2. hiddenhand1776
    29. März 2014, 00:58 | #2

    Den Fragen der Bedingungen einer säkularisierten Spiritualität geht zB Professor Thomas Metzinger von der Uni Mainz seit Jahren nach. Ich kann den Vortrag „Spiritualität und Intellektuelle Redlichkeit“ (https://www.youtube.com/watch?v=N1MBG7FaZKM) jedem Interessierten wärmstens ans Herz legen. Wer weiter gehen möchte, dem seien die Vorlesungen der „Philosophie des Bewusstsein“ empfohlen.

  3. Mabuse
    29. März 2014, 01:26 | #3

    Mabuse28. März 2014 23:04

    EXKLUSIVBERICH FUER NDDRHRR . . .
    In Bezug auf:http://www.youtube.com/watch?v=HxrTMs8oon0&feature=youtube_gdata

    DIE WARTUNG (Meine Erleuchtung)

    Persönlicher Erfahrungsbricht ueber eine
    BEGEGNUNG mit der SCHWARZEN MADONNA

    Vor einigen Jahren hatte auch meine Person
    die Gelegenheit mit der original SCHARZEN MADONNA
    in Maria de Meere (Saintes Maries de la Mer) nähere
    Bekanntschaft zu machen und selbige „Erscheinung“
    ein wenig zu untersuchen.

    Die meisten schwarzen Muttergottesstatuen befinden sich in Frankreich (150) und Spanien (30). Alljährlich findet in Frankreich eine Zigeunerwallfahrt zur Maria de Meere (Saintes Maries de la Mer) statt, wo in einer dunklen Krypta die Statue der Schwarzen Sarah wacht.

    Siehe auch: http://www.banater-aktualitaet.de/rekas05.htm

    Vorgeschichte:
    Wie alle Jahre wieder, befand ich mich incls. Kiddis und
    esotherisch komplettveblödeter bester Lebensabschnittsgefährtin
    aller Zeiten auf einer aufs äusserster open end Urlaubsrundfahrt
    jenseits von gut und böse im südeuropaeischen Europa.
    Nach dem respektvollen plichtgemässen abklappern verschiedenster
    relligiotisch/historischer Verdummungsszentren (gähn)
    musste sich meine Person karmabedingt auch noch dazu hergeben
    den SCHWARZE MADONNA genannten HOLZKLOTZ genneigten
    feinststofflichen Erscheinung der MUTTER unserer KINDER
    zugänglich zu machen.

    GESAGT GETAN:

    Da mir schon damals vermittels beschränktem Zeittransferverfahren eine
    WARNUNG der GLF via Engelsboten von LORD STUSSISSIMUS
    passend in ZEIT und RAUM via Grand Sasso Neutrinodetektor uebermittelt wurde,
    konnte ich mich rechtzeitig mit geeigneten NATURWISSENSCHAFTLICHEN
    VORRICHTUNGEN ausrüsten um den Dingen sachgemäß
    unter den Rock zu gucken.

    Materialaufstellung:

    Ein neues Portmonaie im Brustbeutel unter dem
    letztem Hemd zu trage.

    Ein altes Portmonaie gefüllt mit ca.0,80 €
    Nachgerüstet mit einseitig kopierten E Scheinen
    Rückseitige Bedruckung div. Pornographischer Bilderschund.
    zb. Therese v. Konnersreuth in allen Löchern abgef . . .
    Weiterhin eine sehr flache dennoch leistungsstarke
    Polapulse Folienbatterie die zuverlassig via
    Blitzgeratspannungswandler aus Einwegphothoapparat
    einen ordentlich Kondensator auf ca. 500V
    Ladespannung erhält.

    Wichtig:
    Ein ca. 0,6m langer stabiler Stecken.

    AUF IN DEN KAMPF:

    Natürlich war es erstmal sehr schwierig ein in der Nähe
    des weltbrühmten Zigeunerheiligtums gelegenen Parkplatz
    zu finden.
    Nach erfolgreicher Uberwindung div. bürokratischer Hürden
    gelang es Uns nun doch tapfer zum angesagten Epizentrum
    jahrhundertelanger Vergeistigung vorzudringen.

    Nach dem mehr oder meistens weniger beschwerlichen
    abwimmel von div. Schrumpelweibern die uns andauernd
    zwecks Seelenheil die immergleichen Blechplaketten
    für 0,01€ andrehen wollten, dabei jedoch aus mir
    unverständlichen Gründen vom Schlag getroffen wurden,
    sollte es uns gelingen, zur Krypta der
    SCHWARZEN MADONNA vorzudringen.

    DANN GING ALLES SEHR SCHNELL

    Nachdem ich eines großen Knäul aus
    BUNTEN FETZEN gewahr wurde,
    zückte ich meinen STECKEN und hob den
    LUMPENKNÄUL ein wenig an.

    Ich konnte nichts weiter als einen anderen
    SCHWARZEN STECKEN erkennen.

    DAS WAR MEINE ERLEUCHTUNG.

  4. AlteWeser
    29. März 2014, 07:24 | #4

    Da gibt es die beliebte Frage „Und wie erkärst Du Liebe?“

    Ich sehe das Gefühl von Liebe einzig und allein als das Ergebnis von materiellen Vorgängen im Gehirn. Aber damit wird dieses Gefühl in keinster Weise entwertet. Es ist ein großartiges, wundervolles, begeisterndes Gefühl. Dass es irgendwie im Gehirn eine materielle Basis hat, macht es für mich nicht wertloser, sonden eher noch faszinierender.

    Ich sehe es genauso, wie im Artikel beschrieben. Ich kann mich in Begeisterung, maßlosem Staunen und Ehrfurcht verlieren, wenn ich die Welt betrachte. Aber Spiritualität brauche ich dafür nicht.

  5. gesine
    29. März 2014, 15:30 | #5

    Spiritualität brauche ich dafür nicht

    Es geht ja nicht um ‚brauchen‘, gewisse Dinge geschehen einfach so, AlteWeser, und werden traditionsgemäß unter ‚Spiritualität‘ verbucht. Die spätere Einordnung, die der Erlebende vornimmt macht den Unterschied.

    (Oh, es darf im captcha schon wieder die Ameise mit Brot gefüttert werden…)

  6. Christlicher Geistheiler
    30. März 2014, 14:51 | #6

    Es gibt einen Gott. Aber Gott kann nicht restlos alles. Gott kann nicht den Menschen in ein perfektes Lebewesen verwandeln.
    Es ist eine praxisorientierte Religion nötig. Jedesmal, wenn ein Mensch eine wesentliche Steigerung seiner Willenskraft und Liebe erreicht, kann er durch Geistiges Heilen (zusätzliche) göttliche Kräfte aktivieren. Zudem gibt es unabhängige göttliche Kräfte.
    Siehe dazu die Werke C. G. Jungs.

  7. pelacani
    30. März 2014, 15:10 | #7

    Christlicher Geistheiler :

    Aber Gott kann nicht restlos alles.

    Was soll denn das für ein Gott sein? Ein christlicher ist es jedenfalls nicht.

  8. JolietJake
    31. März 2014, 12:28 | #8

    pelacani :

    Christlicher Geistheiler :Aber Gott kann nicht restlos alles.

    Was soll denn das für ein Gott sein? Ein christlicher ist es jedenfalls nicht.

    Nö. Ist so ein Selbstausgedachter. Wird gerne genommen heutzutage, ist bequemer.

  9. 31. März 2014, 14:24 | #9

    Christlicher Geistheiler :[…] wenn ein Mensch eine wesentliche Steigerung seiner Willenskraft und Liebe erreicht, kann er durch Geistiges Heilen (zusätzliche) göttliche Kräfte aktivieren.

    Hört sich nach einem 80er-Jahre-Computerspiel an: Bei 20 Punkten „Willenskraft“ und 50 Punkten „Liebe“ kann man göttliche Kräfte freischalten … geht aber auch per Cheat: einfach „J3H0V4“ eingeben und man hat die göttlichen Kräfte gleich von Anfang an 😀

  10. Ponder
    31. März 2014, 14:46 | #10

    Weil Pelacani es aufgespießt hat:

    Die Aussage

    Gott kann nicht den Menschen in ein perfektes Lebewesen verwandeln

    ergibt nach jüdisch-christlicher Theologie ohnehin keinen Sinn.
    Gemäß beider Überlieferungen ist nur Gott selbst vollkommen – der Mensch bzw die gesamte „Kreatur“ ist „erlösungsbedürftig“ – von perfektionierungsbedürftig ist nirgendwo die Rede.
    Wieso sich @Geistheiler unbedingt mit dem Attribut “ christlich“ schmücken will, erschließt sich schon gar nicht.

  11. Christlicher Geistheiler
    31. März 2014, 16:54 | #11

    @ Ponder
    Es gibt viele Meinungen unter christlichen Theologen. Z. B. war die protestantische Theologin Dorothee Sölle der Meinung, dass das herkömmliche christliche Gottesbild überholt ist.

  12. Ponder
    31. März 2014, 20:36 | #12

    @C.G.:
    Dorothee Sölle würde sich im Grabe umdrehen, wenn sie wüsste, dass du ihre rein diesseitige und politische Theologie zur Rechtfertigung von esoterischen Vorstellungen missbrauchst.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Dorothee_S%C3%B6lle

    … Kern ihrer Gott-ist-tot-Theologie war der Abschied von einer „Papa-wird’s-schon-richten-Theologie“.[3] Sölle vertrat eine politische Theologie, die sich durch eine radikale Diesseitigkeit und eine Entmythologisierung der Bibel auszeichnete. In ihrem Buch „Gegenwind“ (erschienen 1995) schrieb sie:

    „Theologisches Nachdenken ohne politische Konsequenzen kommt einer Heuchelei gleich. Jeder theologische Satz muss auch ein politischer sein.“ …

  13. Un Bekannt
    1. April 2014, 13:35 | #13

    Lasst ihn doch, der will bloß spielen.

  14. pelacani
    1. April 2014, 13:40 | #14

    Wir auch. 😉

  15. Christlicher Geistheiler
    2. April 2014, 19:57 | #15

    @ Mephisto
    So ist es tatsächlich. Z. B. ist ein Mensch, der eine bestimmte Reife erlangt hat, in der Lage, seine Träume korrekt zu deuten.
    Im Übrigen gibt es ein „Christliches Heiler-Netzwerk“ (bitte googeln).

  16. Bernd Schneider
    3. April 2014, 11:16 | #17

    Gegen wieviele der zehn christlichen Gebote verstösst denn so ein durchgeknallter „christlicher“ „Heiler“? Würde mal sagen Nr. 2, 4, 5; 6; 8 und 9? dann hätten wir bei den Todsünden noch Hochmut, Habgier und Faulheit…. das kann ja lustig werden bis zur Apocalypse….

  17. 3. April 2014, 14:33 | #18

    @ Christlicher Geistheiler
    Ich behaupte – mir der selben Menge an Belegen, nämlich 0 – das ganze Gegenteil: Träume sind vom Gehirn zusammengewürfelter Informationsmüll und der Versuch diesen zu deuten entspricht dem Versuch eine Packung Knäckebrot als Kriminalroman zu deuten.

    Und nun? Wer von uns beiden hat Recht?

  18. Christlicher Geistheiler
    3. April 2014, 17:04 | #19

    @ Mephisto
    Ich habe einfach die Erfahrung gemacht, dass Traumdeutung mir hilft. Und viele andere Menschen haben auch die Erfahrung gemacht.
    Haben Sie mal, wie empfohlen, gegoogelt?

  19. 3. April 2014, 17:40 | #20

    @ Christlicher Geistheiler
    Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass Traumdeutung nicht funktioniert. Und viele andere Menschen haben auch diese Erfahrung gemacht. Und nun? Wer von uns liegt richtig?

    Nein, ich habe nicht gegoogelt, denn Erstens habe ich momentan Wichtigeres zu tun und Zweitens: Warum sollte ich? Bei diesem tendenziösen Suchbegriff kann ich doch nun beim besten Willen keine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema erwarten.

  20. Sweeper
    3. April 2014, 19:36 | #21

    @Geistheiler:
    Wieso eigentlich „christlich“? – Soll das was besonders „Wirksames“ sein? – Nimmst du Geld für deine „Geistheilerei“?

  21. Christlicher Geistheiler
    4. April 2014, 14:11 | #22

    @ Sweeper
    Ich bin zurzeit Hobby-Geistheiler. Deswegen nehme ich kein Geld. Wenn aber ein seriöser Berufs-Geistheiler Geld nimmt, das ist in Ordnung.
    Ich bin kein Kirchenmitglied, sondern Freichrist. Ein seriöser Geistheiler heilt so, wie Jesus geheilt hat. Deshalb ist ein Brückenschlag zwischen Esoterik und Religion sinnvoll.
    Meiner Meinung nach gibt es keinen persönlichen Gott, sondern einen unpersönlichen Gott. Zudem gibt es keinen Schöpfer-Gott. Der Mensch wurde nicht „erschaffen“, sondern existiert von Natur aus. Das Universum ist nicht durch einen „Urknall“ entstanden, sondern ist zeitlich und räumlich unendlich.
    Das höchstentwickelte Lebewesen wird dort geboren, wo die Not am Größten ist. Christus ist vielleicht das höchstentwickelte Lebewesen, vielleicht aber auch nicht. Die Bezeichnung „Sohn Gottes“ ist unangebracht.

  22. Dr. Totenhagen
    4. April 2014, 14:16 | #23

    „seriöser Berufs-Geistheiler“

    Ich weiß einfach nicht, was ich dazu sagen soll. Da bleibt einem wirklich die Spucke weg…

  23. pelacani
    4. April 2014, 14:48 | #24

    Christlicher Geistheiler :

    Wenn aber ein seriöser Berufs-Geistheiler Geld nimmt, das ist in Ordnung.

    Wie erkennt man seine Seriosität? Am Diplom des Geistheiler-Verbands? Woran erkenne ich dessen Seriosität? Ich verstehe jetzt, warum Du Dich „christlich“ nennst: Du spekulierst einfach darauf, dass man Dir glaubt, und wer das nicht tut, der glaubt auch nicht an Jesus Christus?

  24. pelacani
  25. 4. April 2014, 15:01 | #26

    @ Christlicher Geistheiler
    Du glaubst also nicht an einen persönlichen Gott aber an Jesus. Das bedeutet also, Du hältst Jesus nicht für einen Gott, denn er ist/war ja persönlich. Da drängt sich mir die Frage auf, wer oder was Jesus Deiner Meinung nach war/ist und woher er kam.

    Christlicher Geistheiler :
    Ein seriöser Geistheiler heilt so, wie Jesus geheilt hat.

    Da stellt sich mir schon wieder eine Frage: Woher weißt Du denn wie Jesus geheilt hat? Meines Wissens ist nicht einmal die Existenz der historischen Person Jesus wissenschaftlich vollkommen unstrittig und es gibt keinen stichhaltigen Anhaltspunkt, dass Jesus geheilt hat. Woher also weißt Du sogar wie er geheilt hat?
    Ich frage das nur, weil ich denke dass diese Information eine geschichtswissenschaftliche Sensation wäre die der Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden sollte.

  26. JolietJake
    5. April 2014, 05:22 | #27

    @Mephisto:
    Was für eine Frage! Sowas fühlt man eben! Man fühlt dann auch, dass alles ganz anders war, jedenfalls anderster als die Wissenschaft sagt. So ein eigenes Weltbild eben. Hat nix mit der Realität zu tun, fühlt sich aber gut an.

    Wie ich schon schrub, das hat er sich halt ausgedacht. Ganz alleine!

    Ist doch völlig wurst, was in der Bibel steht. Heutzutage schnitzt sich jeder seinen Jesus/Gott wie es passt. Sind ja eh alles nur Gleichnisse und frei zur Interpretaton von Hinz und Kunz.

    Schade, würde man deren Gräber kennen, könnte man wohl die halbe Welt mit dem Strom der in ihren Gräbern rotierenden Schreibern der Bibel beliefern.

    Wobei, vielleicht haben diese neuzeitlich-weichgespülten Christen ja Recht! Möglicherweise haben die Bischöfe des nicäanischen Konzils daran gedacht, Texte auszuwählen, die man 1,5 Jahrtausende später nach Gusto interpretieren kann?
    Oder die Rabbis im babylonischen Exil? Die haben sicher auch Spielraum für spätere, den dann aktuell vorherrschenden Moralbegriffen entsprechenden, Interpretationen gelassen.

    So muss es sein, denn die christlichen-, schamanischen-, druidischen-, energetischen-, Quanten-Geistheiler können nicht irren.
    Nur immer neue Namen für ihren Plumbaquatsch erfinden…

  27. 5. April 2014, 08:33 | #28

    Ich hab mich mal als Skeptiker an einem Blogpost über Spiritualität versucht. Wenn man die Def. etwas weiter auslegt, können auch Atheisten spirituell sein. Für mich ist das banal die Sehnsucht in einer Gemeinschaft aufzugehen… Und die Gefahr dahinter ist sich zu verlieren, manipuliert zu werden, seine ethischen Grundsätze über den Haufen zu werfen, sich verarschen zu lassen, so wie es in der Esoterik passiert. http://chiemgaugemseneier.wordpress.com/2013/07/02/spiritualitat/
    LG.

  28. Christlicher Geistheiler
    5. April 2014, 10:36 | #29

    Die meisten Menschen in Deutschland glauben an Gott bzw. an etwas Göttliches. Es ist aber wichtig, dass Gott wirklich hilft. Das Beten hilft offensichtlich nicht. Daher ist die Etablierung des Geistigen Heilens wichtig. Der Psychologe C. G. Jung hat sehr viele Fälle beschrieben, wo er durch Traumdeutung Krankheitsursachen herausgefunden hat.

  29. pelacani
    5. April 2014, 17:46 | #30

    Und warum verströmst Du Deine Göttlichen Einsichten nur scheibchenweise? Sind wir noch nicht reif, die erhabene Botschaft zu empfangen?

  30. Christlicher Geistheiler
    6. April 2014, 18:27 | #31

    @ pelacani
    Was ich gesagt habe, ist eigentlich schon ausreichend, um einem Menschen den richtigen Weg zu zeigen. Weitere Infos findet man beim Christlichen Heiler-Netzwerk.

  31. JolietJake
    7. April 2014, 05:38 | #32

    Christlicher Geistheiler :Die meisten Menschen in Deutschland glauben an Gott bzw. an etwas Göttliches. Es ist aber wichtig, dass Gott wirklich hilft. Das Beten hilft offensichtlich nicht. Daher ist die Etablierung des Geistigen Heilens wichtig. Der Psychologe C. G. Jung hat sehr viele Fälle beschrieben, wo er durch Traumdeutung Krankheitsursachen herausgefunden hat.

    Gott oder das Anbeten hilft nichts, aber die Traumdeutung nach Jung.
    Aha. Schön, dass du das klargestellt hast.

    Was aber soll dann ein „Christlicher Geistheiler“ sein?
    Christus(=Gott) hilft nicht, sondern die Deutung von Träumen (also gänzlich ohne Geister).
    Das ist völlig unausgegorener Blödsinn. Du phantasierst dir da einfach nur irgendwelchen Quatsch zurecht.
    Oder willst du damit sagen, dass Gott zwar nicht Gebete erhört, du aber so besonders bist, trotzdem etwas zu bewirken?
    Ich hoffe sehr, dass du nicht wirklich Menschen in Notlagen „behandelst“ sondern nur dich selbst hobby-geistheilst. Wovon ich mal ausgehe.

  32. 7. April 2014, 10:21 | #33

    @ JolietJake
    Oh, ich vergaß: Man muss einfach dran glauben … so oder so 😉

    @ Christlicher Geistheiler
    Ein kleiner Tipp von mir: Wenn Du hier ernst genommen werden möchtest (was ja, wie Du bereits gemerkt haben dürftest, momentan eher nicht der Fall ist), solltest Du anstelle bloßer Behauptungen mit nachprüfbaren Belegen argumentieren … und auch auf die Fragen und Argumente anderer Kommentatoren einzugehen, kann dabei hilfreich sein. Wenn Du dazu nicht willens oder in der Lage bist, dann lass‘ es lieber, denn in diesem Fall können wir alle etwas sinnvolleres mit unserer Zeit anfangen.

  33. Gisander
    7. April 2014, 11:10 | #34

    Christlicher Geistheiler :<Der Psychologe C. G. Jung hat sehr viele Fälle beschrieben, wo er durch Traumdeutung Krankheitsursachen herausgefunden hat.

    Hat er auch ehrlich und aufrichtig zugegeben, wie oft er daneben lag? Wenn ich oft genug anderer Leute Träume „deute“, kommt auch irgendwann eine erkleckliche Zahl von Treffern dabei heraus. Und wenn ich meine „Deutungen“ etwas großzügig deute, kann ich dabei sogar noch einiges herauskitzeln.

  34. pelacani
    7. April 2014, 11:19 | #35

    Gisander :

    Christlicher Geistheiler :<Der Psychologe C. G. Jung hat sehr viele Fälle beschrieben, wo er durch Traumdeutung Krankheitsursachen herausgefunden hat.

    Hat er auch ehrlich und aufrichtig zugegeben, wie oft er daneben lag? Wenn ich oft genug anderer Leute Träume “deute”, kommt auch irgendwann eine erkleckliche Zahl von Treffern dabei heraus. Und wenn ich meine “Deutungen” etwas großzügig deute, kann ich dabei sogar noch einiges herauskitzeln.

    Vgl. auch
    https://blog.psiram.com/2014/02/cold-reading/

  35. pelacani
    10. April 2014, 09:13 | #36

    Christlicher Geistheiler :

    Das Beten hilft offensichtlich nicht.

    Aber das stimmt doch gar nicht:
    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10547166

    @alle anderen:
    Die Leserbriefe dazu waren neckisch. Am schlagendsten war dieser Einwand gegen den Versuch, die Wirksamkeit des Betens zu überprüfen:

    Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum steht auch geschrieben: »Du sollst Gott, deinen HERRN, nicht versuchen.« Matth 4, 7.

    Noch klarer wird es, wenn man eine moderne englische Übersetzung heranzieht (New International Version):

    „Do not put the Lord your God to the test.”

  36. DerWahreGott
    11. April 2014, 11:28 | #37

    @ Ponder
    Wenn man sich so als Mitglied einer Gemeinschaft ausgibt hat man schon einen Vertrauensbonus bei den ‚Brüdern‘ und ‚Schwestern‘, deshalb! —
    Aber es ist doch schön wenn sich Materialisten mal mit Spiritualität beschäftigen. Vielleicht lernen sie noch was! LOL – Das Problem bei der Spiritualität ist, dass sie etwas sehr subjektives ist. Was subjektiv ist, läßt sich wissenschaftlich nur schwer erfassen. Das beginnt schon bei so alltäglichen Dingen wie zB Schmerzempfinden etc. Es gibt keine objektive Methode Schmerz zu messen. Man kann körperliche Reaktionen durchaus messen und so zu statistisch auswertbaren Daten kommen, aber das Schmerzerleben im Einzelnen kann nicht gemessen werden. —
    Angenommen es gibt intelligente Naturkräfte (Spiritualität könnte u.U. auf diese Frage reduziert werden), wer sagt uns denn das die sich gerne untersuchen lassen? Vielleicht gibt es Gründe das diese im Verborgenen bleiben müssen? Wenn man von der Existenz der Pseudowissenschaften auf die der Wissenschaften schließen kann, vielleicht gelingt ähnliches im Bezug zur ‚Esoterik‘ als Pseudospiritualität. —
    Wer den Geist auf das Materielle reduzieren will, was soll damit eigentlich gemeint sein? Was ist ‚das Materielle‘ im Lichte heutiger physikalischer Erkenntnis? Die Physik ist doch heutzutage seltsamer als sich das irgendein selbsternannter Guru ausdenken kann. Ich bitte einen ‚Materialisten‘ mir mal zu erklären wieso das Lokalitätsprinzip physikalischer Kausalität dem Gehirn ermöglichen kann, neuronale Prozesse, die zeitlich und räumlich ausgedehnt sind, zu einer einheitlichen Erfahrung zusammenzubringen. Philosophen wie Descartes, Leibnitz und schon die frühen indischen Philosophen haben ja nicht aus Dummheit das ‚Selbst‘ als eine notwendigerweise punktförmige Einheit gedacht. Denn wenn wir folgendes Gedankenexperiment betrachten: wir haben drei Gruppen von Neuronen, A, B und C. Diese seien alle für die Erfahrung ‚rot sehen‘ zuständig und notwendig, und werden zeitlich und kausal aufeinanderfolgend angeregt. Dann haben wir das Problem, wenn B aktiv ist, ist A schon vergangen und C noch nicht eingetreten. Ähnliches kann man für die räumliche Ausdehnung aussagen. Wenn die gleichzeitige Aktivität einer Gruppe von Neuronen ‚rot sehen‘ ist, dann fallen die funktionalen Beziehungen dieser Neuronen untereinander weg, die ja durch zeitliches Nacheinander ausgezeichnet ist. Das kann es also auch nicht sein. Vielleicht sind ja diese seltsamen nichtlokalen Eigenschaften gewisser Quantensysteme ein Hinweis auf die physikalische Natur des Geistes, aber im Gehirn findet man solche Systeme nicht! —
    Darüber hinaus haben wir hier den Fall dass das Gehirn über das Gehirn nachdenkt. Hat sich von euch schonmal jemand darüber Gedanken gemacht was das bedeuten könnte? Kann sich ein System überhaupt in sich selbst abbilden? Wenn es das nicht kann, gibt es da eine Grenze des Verstehens? Wenn es eine solche Grenze gibt, was bedeutet das für unser Verstehen der Wirklichkeit überhaupt? Warum stellen sich Materialisten solche Fragen eher selten?
    …?

  37. 11. April 2014, 13:58 | #38

    @ DerWahreGott
    Warum kommen Leute ohne nachvollziehbare Argumente eigentlich so häufig mit einer unübersichtlichen Anhäufung von Fragen? Ist denen nicht klar, dass das – zumindest in diesem Rahmen – niemand vollumfänglich beantworten können wird? Oder dient das vielleicht auch nur dazu, möglichst viele Themen gleichzeitig aufzuwerfen, um wenn’s bei einem davon argumentativ eng wird in ein anderes flüchten zu können und sich dann auf die Schulter zu klopfen, wie man es „den Materialisten“ wieder gezeigt hat? Und warum werden bei dieser Gelegenheit so oft Suggestivfragen gestellt? Warum muss man immer gleich allen, die scheinbar anderer Meinung sind pauschal unterstellen sie seien per se Materialisten?
    Ist vielleicht der Umstand, dass „die Wissenschaften“ irgendetwas nicht erklären können, zu dem man selbst auch nicht mehr als Fragen zu bieten hat, völlig aussagenfrei? Angenommen es gibt intelligente Naturkräfte, wer sagt uns denn, dass die sich nicht gerne untersuchen lassen? Und hat es uns an der Erforschung gefährlicher Tier gehindert, dass die sich nicht gern untersuchen lassen? Vielleicht gefällt uns Menschen das Konzept von verborgenen intelligenten Naturkräften so gut, dass wir das lieber glauben wollen, es gäbe sie und darüber hinaus auch noch Gründe, dass sie verborgen bleiben müssten, als mal anzunehmen dass es so etwas vielleicht doch nicht gibt? Ist ein Computer der seinen eigenen „Geisteszustand“ in Form einer Systemanalyse reflektiert dann auch spirituell? Und hat er sich dabei in sich selbst abgebildet? Was wäre denn die Alternative zu den Wissenschaften, wenn es darum geht Subjektives zu erfassen? Woher will den jemand der sich selbst nicht als Materialist sieht eigentlich wissen, welche Fragen sich Materialisten stellen und wie häufig? Und ist das Ganze nicht wieder eine riesige Nebelkerze, die nur dazu dient, selbst nicht klar Stellung beziehen zu müssen? … Tja, man weiß es nicht!

  38. 13. Mai 2014, 13:04 | #39

    Spiritualität ist schon OK. Man sollte dabei nur nicht die Bodenhaftung verlieren.

    Ob es abgesehen von den derzeit physikalisch messbaren Dingen noch weitere Phänomene gibt, lässt sich zur Zeit wissenschaftlich nicht feststellen.

    Daher ist die Lösung wohl Toleranz. Man lässt jedem Menschen seinen eignenen spirituellen oder nicht-spirituellen Weg gehen.

    Ich mag es weder, wenn Menschen, die sich auf irgendeine Weise spirtuell fühlen, das anderen Menschen aufdrängen wollen, noch mag ich missionarische Atheisten. Über sprituelle Themen reden, ist etwas anderes. Das kann interessant sein. Solange jeder der Beteiligten akzeptiert, wie die anderen drauf sind.

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