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Artikel Tagged ‘Waldorfschule’

Sexueller Missbrauch in Waldorfschule?

18. März 2010 49 Kommentare

Täglich werden es mehr Meldungen zum sexuellen Kindesmissbrauch an privaten Schulen und Internaten. Dass nun auch eine Waldorfschule betroffen sein soll, verwundert nicht, ganz im Gegenteil, man konnte eigentlich darauf warten und man kann auch davon ausgehen, dass es nicht bei einem Fall bleiben wird.

Vorwürfe gegen Waldorfpädagoge
(ÜBERLINGEN/iw) Auch an der Freien Waldorfschule in Überlingen soll es Missbrauchsfälle gegeben haben. Das berichtet ein ehemaliger Schüler, der die Einrichtung Mitte der Neunziger Jahre besucht hat. Der Pädagoge soll entlassen worden sein.
Erst Salem, jetzt Überlingen. Nachdem die ersten Missbrauchsfälle an schulischen Einrichtungen aufgedeckt wurden, kommen jeden Tag weitere an die Öffentlichkeit. Gestern hat sich ein ehemaliger Schüler der Freien Waldorfschule Überlingen an die Medien gewandt, der die Einrichtung bis zur sechsten Klasse besucht hat, ehe er auf eine andere Schule wechselte. Zwei Kinder in seiner Klasse seien missbraucht worden und es habe zahlreiche gewalttätige Übergriffe auf Schüler gegeben, auch gegen ihn. Die Schulleitung der Waldorfschule konnte gestern nicht für eine Stellungnahme erreicht werden. Aus dem Umfeld der Schule werden die Vorwürfe gegen den ehemaligen Klassenlehrer bestätigt. Der Mann sei umgehend entlassen worden. Nicht belegt wurde die Anschuldigung, dass die Schule von Vorfällen an anderen Schulen gewusst habe und den Pädagogen dennoch eingestellt habe.

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Waldorfschulen informieren…

9. Dezember 2009 14 Kommentare

Andreas Lichte hat sich wieder was geleistet: Er ist auf einer Informationsveranstaltung einer Waldorfschule erschienen und hat dort kritische Fragen zu Mozart und Holzkochlöffeln gestellt. Wer sich mit amüsieren will, muss zu den Ruhrbaronen

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Wie gut sind Waldorfschulen?

5. Oktober 2009 13 Kommentare

„Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich meinen Sohn im Zoo angemeldet.“

Von den Ruhrbaronen (Mit freundlicher Genehmigung):


Was die Eltern vorher nicht erfahren hatten: In einer Waldorf-Klasse sitzen bis zu 40 Schüler. Die ersten beiden Waldorf-Schuljahre sind von einem Kindergarten kaum zu unterscheiden. Von ‘Fördern und Fordern’ kann in dieser Schule keine Rede sein. Der Lehrer, selbst aus einem Waldorfelternhaus stammend, übernahm zum ersten Mal eine Klasse, war unqualifiziert und völlig damit überfordert, eine 1ste Klasse mit 38 Schülern zu leiten. Er war nicht in der Lage, auf die unterschiedlichen Charaktere der Schüler einzugehen, nicht nur wegen ihrer großen Zahl, sondern auch wegen seines sowieso nicht vorhandenen Einfühlungsvermögens.

Jeden Monat fand ein Elternabend statt. Pflichtbewußt nimmt man auch regelmäßig daran teil, man gehört ja jetzt dazu, zur großen Waldorf-Bewegung. Alles wird im Detail besprochen, so glaubt man. Entscheidungen werden gemeinsam getroffen, so glaubt man. Es ist aber vielmehr so, dass von Seiten der Schule vorgegeben wird, wohin z.B. eine Klassenfahrt geht. Unter welchem Thema z.B. die Karnevalsfeier steht, usw., usw.. Platz für eigene Ideen bleibt da nicht, sie sind auch nicht gefragt – jedenfalls nicht so, dass diese Ideen auch einmal umgesetzt würden. Hat man irgendwelche Fragen oder Einwände, so werden diese geschickt abgeblockt oder gar nicht erst zur Kenntnis genommen – es sei denn, sie könnten auch nur irgendwie der Sache Rudolf Steiners dienlich sein. ‘Steiner, Steiner über alles!’, so lautet die Devise der Waldorfschule, wie ich aber erst viel später verstehen konnte – leider verstehen musste.

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Die Ausführungen basieren auf den Aussagen einer Mutter, die anonym bleiben möchte. Ihr Name liegt Esowatch vor.

Lehrplan der Waldorfschulen stößt in Norwegen auf Ablehnung

12. August 2008 4 Kommentare

Nach norwegischen Presseberichten stößt der Lehrplan der Waldorfschulen in Norwegen auf Ablehnung bei der Schulbehörde. Diese will gewisse minimale Standards für alle Schulen durchsetzen, wogegen die Waldorfschulen sich sperren. Solange sie diese Haltung aufrechterhalten und sie sich auf ihre „Philosophie“ berufen wird ihr Lehrplan aber nicht akzeptiert. Bis letztes Jahr galt eine befristete Ausnahmegenehmigung, die jetzt aber nicht verlängert wird. Die Behörde verlangt insbesondere, dass das Angebot in Norwegisch, Mathematik, Englisch und an Computerkursen verbessert wird.