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Nowicky verhaftet, Ukrain aus dem Verkehr gezogen

Wassil Nowicky

In Österreich hat das Bundeskriminalamt zugeschlagen und einen großen Fisch der alternativen Branche aus dem Verkehr gezogen: den Chemiker Wassil Jaroslaw Nowicky, Erfinder des Ukrain.

Dabei handelt es sich um ein nicht zugelassenes Krebsmittel, das angeblich schon 1978 erfunden wurde. Und es ist angeblich von brillanter Wirksamkeit. Es heilt nicht nur jegliche Krebserkrankung – nein, auch Strahlenkrankheiten, Aids und so manches mehr wird einfach kuriert. Ein Wundermittel sozusagen. Und günstig: Eine Ampulle ging für 77 Euro über den Ladentisch.

Laut BK lief das Geschäft wie geschmiert: Nowicky hat Krebskranke wohl um rund fünf Millionen Euro geprellt. Nowicky und eine Komplizin Mitarbeiterin (in Österreich gilt ja die Unschuldsvermutung) wurden wegen des Verdachts auf schweren gewerbsmäßigen Betrug nach monatelangen Ermittlungen verhaftet. 50 Beamte haben in Wien und Niederösterreich zugeschlagen und mehr als 200.000 Ampullen Ukrain sowie etwas Cannabis und Kokain sichergestellt (Auch Spaß muss sein).

Zu Ukrain gibt es zwar sogar eine Reihe kleinerer Studien, die aber allesamt diverse Mängel aufweisen. In einem Review, das von Edzard Ernst zur Studienlage durchgeführt wurde, kam Ukrain zwar „relativ gut“ weg, die betrachteten Studien waren aber im Wesentlichen miserabel. In der Not frisst der Teufel eben Fliegen (oder schluckt miserable Studien). Insgesamt ist bei den wenigen Jubelstudien auffällig, wie phantastisch das Präparat irgendwie gegen die jeweilige Art von getesteter Krebs-Zelllinie wirken soll.

Speziell die im Review inkludierte Arbeit aus Ulm wurde im Nachhinein massiv kritisiert. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte warf dem damals zuständigen Arzt, Prof. Beger, schwere Wissenschaftsmanipulation vor. Dieser bestritt natürlich. Insgesamt wurden in der betrachteten und einer Nachfolgestudie 14 kritische und 8 schwerwiegende Mängel festgestellt. Die Daten seien gezielt zugunsten einer Überlegenheit von Ukrain beeinflusst worden.

Reputable Organisationen, wie die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, warnen vor dem Zeug.

Nowicky liegt daher seit Jahren im Clinch mit den Behörden und versuchte vergeblich, eine Zulassung für sein Präparat zu bekommen. Der Grund, warum das nicht gelinge, sei eine Verschwörung. Der Mossad sei hinter ihm her und habe auch schon versucht, ihn zu ermorden und eigentlich hätte er ja 2004 den Nobelpreis erhalten sollen, aber er sei wegen der Israelis übergangen worden. Er, bzw. sein Wunderpräparat, werde natürlich auch in der Wikipedia völlig falsch dargestellt.

Eines muss man den Österreichern lassen: bei Pseudomedizin verstehen sie keinen Spaß. Klehr hat ja noch immer seinen Prozess in Salzburg anhängig, bei dem ihm 10 Jahre drohen; leider ist er sehr geschickt darin, den Prozess zu verzögern. Und gegen den bekannten Impfgegner Loibner wurde auch schon Berufsverbot als Arzt verhängt. Bei sonstigen Schwurbeleien müssen sie zwar noch üben, aber im medizinischen Bereich haben sie die Nase vorn.

  1. Dolph
    5. September 2012, 09:59 | #1

    Ja ja, der Mossad…
    Was diese hirnpürrierten Zombies immer mit dem Mossad haben. Vermutlich kalkulieren sie einfach sehr nüchtern und wissen, dass ihr schlecht verbrämter Antisemitismus bei ihrer psychotisch paranoiden Klientel auf fruchtbaren Mutterboden fällt.

  2. observer
    5. September 2012, 11:39 | #2

    Eine Korrektur zu „verstehen die Österreicher keinen Spass“

    Bereits das Zulassungsdossier von Ukrain in Österreich war schwerst mangelhaft- (priv Mitteilung des Gutachters)- nach langem hin und her- die beantragte Indikationen wurden öfter gewechselt als das Hemd des Herstellers- war es der einzige negative Bescheid des Ministeriums im Zulassungsverfahren in 20 Jahren AMG (Quelle:parlamentarische Anfrage).
    Und dieser abweisende Bescheid hat beim Verwaltungsgerichtshof nicht gehalten.

    Neben keinen Spass verstehen muss man Verfahren im Zulassungsverfahren auch korrekt durchführen, bzw bei negativen Gutachten im Zulassungsverfahren auch negative Bescheide ausstellen, die dann vorm Verwaltungsgerichtshof auch halten.
    Und negative Gutachten im Zulassungsverfahren gabs eine ganze Menge. Bis zur Gründung der AGES gab es großen Druck positive Gutachten für miserable Arzneispezialitäten zu erstellen.

  3. Alois
    5. September 2012, 16:32 | #3

    Meine freie Meihnung: damiflu gegen die vogelkrippe hat auch fast jeder gekauft und der betrag war wahrscheindlich höher als der mit dem ukrain verdient worden ist nur waren es die pharma industrien und die medien die uns das eingeredet haben und hätte es wirklich genützt ??? fast alle ärzte waren dagegen, ich hatte für meine familie mehrere hundert euro fürs damiflu bezahlt und nach ablauf weggeschmissen der einzige unterschied damiflu war zugelassen und ukrain nicht obwohl ukrain wahrscheindlich mehr wirkung und auf jeden fall pflanzlich ist und keine schäden zuführen kann aber die pharma industrie muss leben egal wieviel leben es auch kostet.

  4. Kumi
    5. September 2012, 16:57 | #4

    Also, ich habe kein Damiflu gegen Vogelkrippe gekauft. Allerdings auch kein Tamiflu gegen Vogelgrippe. Ich weiß aber auch nicht genau, wer »fast jeder« ist, ich kenne keinen, der das gekauft hat, geschweige denn sich Tamiflu hat verschreiben lassen.

    Aber lass dir ruhig Ukrain spritzen (ist ja pflanzlich, und alles, was pflanzlich ist, ist heilig und gut – selbst wenn man die Inhaltsstoffe nicht kennt), die alternativmedizinische Industrie muss leben, egal, wieviel Leben es kostet. 🙂

    Meine Meinung, auf deutsch gesagt.

  5. nejtysk
    5. September 2012, 18:25 | #5

    Also das Cannabis war da noch das einzig wirksame gegen Krebs (also ich mein gegen Symptome wie Appetitlosigkeit, Übelkeit etc. und nicht gegen die Krankheit selbst) aber das ist ja sogar zugelassen dafür und mit Btm/Suchtmittel Rezept Verschreibungsfähig. Glaube aber nicht, dass die Herren mit dem Ukrain ein Rezept hatten.

  6. Suricata
    5. September 2012, 21:28 | #6

    Es ist immer wieder erschuetternd zu lesen, wie skrupellos manche vorgehen, um sich an der Not anderer zu bereichern.
    Schön, dass der Typ weg vom Fenster ist! Danke für den Artikel!

    @ Kumi

    Sehr gut! *prust*

  7. skeptika
    5. September 2012, 21:49 | #7

    ES IST DOCH ENTZÜCKEND ZU LESEN, DASS DIE STUDIEN ZU UKRAIN (ES SIND DERZEIT 108 ONLINE ZU FINDEN) ALLESAMT UNZUREICHEND SEIN SOLLEN. VIELLEICHT HAT JEMAND LUST, MAL IN PUBMED NACH STUDIEN ZU SUCHEN, DIE CHEMOTHERAPIEN EVALUIEREN? NEIN, DIESE SUCHE WÄRE NICHT SONDERLICH SINNVOLL, WEIL ES KEINE GIBT. CHEMOTHERAPIEN WERDEN IMMER NUR GEGENEINANDER GETESTET. UND DANN GIBT ES NOCH DIE STUDIEN, DIE CHEMOS PLUS STRAHLEN GEGEN CHEMOS MIT WENIGER STRAHLEN TESTEN. TROTZDEM BLEIBT UNTER DEM STRICH, DASS NEUNZIG PROZENT ALLER KREBSPATIENTEN KEINE FÜNF JAHRE NACH BEGINN DER BEHANDLUNG STERBEN. ES IST NICHT EIN EINZIGER FALL BEKANNT, BEI DEM EIN UKRAIN-PATIENT GESTORBEN WÄRE. DAGEGEN GIBT ES TAUSENDE FÄLLE VON PATIENTEN, DIE WEGEN UKRAIN ÜBERLEBT HABEN. ICH BIN EINER DAVON. TRAURIG, WIE DIE ARMEN SCHWEINE SICH WEITERHIN ZUR SCHLACHTBANK FÜHREN LASSEN , OHNE NACH LINKS UND RECHT ZU GUCKEN. 140 EURO GESAMTKOSTEN FÜR EINE THERAPIE, DIE MICH VON KNOCHENKREBS BEFREIT HAT. EINE VERGLEICHBARE THERAPIE IN DER SCHULMEDIZIN KOSTET ZWISCHEN 400.000 UND 2 MIO EURO – JE NACHDEM, WIE LANGE ES DER PATIENT MACHT. BEVOR IHR DAS MAUL AUFREISST, INFORMIERT EUCH BITTE! AUF YOUTUBE GIBT ES EINE INTERESSANTE DOKUMENTATION: CANCER THE FORBIDDEN CURES. FALLS JEMAND ENGLISCH KANN.

  8. Palmer
    5. September 2012, 23:15 | #8

    Deine Feststelltaste scheint ein Problem zu haben… aber scheint als wäre das dein kleinstes Problem 🙂

  9. HEX
    5. September 2012, 23:29 | #9

    Hm, gegen kaputte Caps-Lock-Tasten scheint Ukrain schon mal nicht zu helfen. 😉

  10. Admiral Allahu Ackbar
    6. September 2012, 01:23 | #10

    Vielleicht ist es ja eine bisher unbekannte Nebenwirkung? Aufpassen Alois, das Zeug ist bisher kaum getestet!

  11. Minerva
    6. September 2012, 07:30 | #11

    Hier bellen aber eine Menge getroffener Hunde. Und besonders spannend finde ich, dass sich die Argumenten fast nicht von denen der Hamer-Gefolgschaft unterscheiden.

    Hat der Mossad eine eigene Abteilung, die zu erfolgreiche Krebsheiler verfolgt?

  12. echt?
    6. September 2012, 09:15 | #12

    Ja, sie wird von Obberrabbiner Götz geleitet.

  13. Kumi
    6. September 2012, 09:51 | #13

    @ Skeptica: Sorry, aber das kann und werde ich nicht lesen, ist mir zu laut und flimmert vor Augen. Und steht wahrscheinlich eh nur Scheiß drin 🙂

  14. Statistiker
    6. September 2012, 11:49 | #14

    Nana, Kumi, so ein hartes Wort für so eine weiche Masse. Das nennt man doch besser „Stoffwechselendprodukte“, das klingt doch gleich viel feinstofflicher und ganzheitlicher…. hat aber die gleichen Nebenwirkungen: es stinkt….

    Ansonsten war Deine Vermutung völlig korrekt….

    Aber pst, nicht so laut, wir werden doch eh nur von der pösen Pharmamafia gesponsert. Das hätte aber auch schönen Nebenwirkungen: Endlich mal Kohle auf dem Konto….

  15. observer
    6. September 2012, 13:29 | #15

    „ES IST NICHT EIN EINZIGER FALL BEKANNT, BEI DEM EIN UKRAIN-PATIENT GESTORBEN WÄRE.“

    alle sterben-alle. Ukrain ist ja kein Mittel fürs ewige Leben.

    Bei unwirksamer Therapie sterben Karzinompatineten halt früher.

    Und es ist halt so bei Arzneimitteln- das muss die Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit nachgewiesen werden, beginnend mit umfangreichen praeklinischen Arbeiten. Dann kommen die klin.Studien.

    Und der Nowicky geistert ja schon seit mindestens 20 Jahren durch die Gegend mit seinem Schwurbelzeug. Hätte halt mal sagen können wo das produziert wird dann hätten die Behörden eine Inspektion machen können.

  16. KClemens
    6. September 2012, 13:37 | #16

    @Skeptica,

    also wenn man bei pubmed „evaluation of chemotherapy“ eingibt, bekommt man 317640 hits.

    und natürlich werden chemotherapien immer nur gegen andere gleichwertige therapien verglichen. sonst kann man nämlich nicht nachweisen, daß eine neue therapie eine bessere wirksamkeit hat, bei z.b. vergleichbaren adverse events. das ist aber notwending, einfach nur um die zulassung für ein neues medikament zu bekommen.

    im übrigen hast du selber schon chemotherapie „evaluiert“. nämlich, ohne chemotherapie sterben die menschen früher. aberje nach krebstyp und vermutlich auch veranlagung des/der betroffenen werden selbst ehemalige krebspatienten sehr alt.

  17. observer
    6. September 2012, 13:46 | #17

    ES IST DOCH ENTZÜCKEND ZU LESEN, DASS DIE STUDIEN ZU UKRAIN (ES SIND DERZEIT 108 ONLINE ZU FINDEN) ALLESAMT UNZUREICHEND SEIN SOLLEN. VIELLEICHT HAT JEMAND LUST, MAL IN PUBMED NACH STUDIEN ZU SUCHEN, DIE CHEMOTHERAPIEN EVALUIEREN? NEIN, DIESE SUCHE WÄRE NICHT SONDERLICH SINNVOLL, WEIL ES KEINE GIBT.

    also wenn man Ukrain in pubmed eingibt und die Suche auf clinical trial begrenzt finden sich 22 hits.
    Begrenzt man die Suche auf randomised clinical trials findet man 8 Studien. Die jüngste aus 2000.

    in einer Studie aus 1996 steht

    The survival rate (up to 21 months) in the Ukrain-treated patients with nonmetastatic colorectal cancer was 78.6% and 33.3% in a corresponding control group

    uups @Skeptika, da sind ja doch welche gestorben. Und es hat auch Ukrain Monotherapien gegeben.

    Und eine Studie bezeichnet sich als Pahse II Studie und fordert eine Phase III Studie. Und die sollte halt multizentrisch sein und nicht nur von einer Klinik aus der Ukraine kommen.
    Na ja und eine Bewilligung der Ethik Kommission muss halt auch vorliegen.

  18. Wiesodenn
    6. September 2012, 15:34 | #18

    Kumi :
    Ich weiß aber auch nicht genau, wer »fast jeder« ist, ich kenne keinen, der das gekauft hat, geschweige denn sich Tamiflu hat verschreiben lassen.

    Ich kenne auch keine einzige Person die sich hat Tamiflu verschreiben lassen.

  19. Nonsens
    10. September 2012, 16:30 | #19

    Ukrain ist sicher keine Wundermittel. Nicht jedes onkologische Problem kann damit sinnvoll behandelt werden, aber es wirkt in nachgewiesenen Fälle zuverlässig und hat dazu kaum Nebenwirkungen.
    Der damalige Angriff gegen Prof. Beger wurde per Gerichtsentscheid zurückgenommen und hat den Verursacher der falschen Vorwürfe eine Stange Geldes gekostet. Die Studie in Ulm wurde sowohl vom Befarm als auch von der Ethikkomission der Uni-Ulm überprüft, die dann keine Mängel feststellen konnten. Nur die Wahrheit ist ja nicht für Falschmeldungen interessant.
    Nur noch ein Hinweis: Es gibt Chemotherapeutika, die weniger untersucht wurden als Ukrain und die mit einer geringen Fallzahl zugelassen wurden mit verdammt harten Nebenwirkungen.

    Soviel zur Wissenschaftklichkeit der Schulmedizin!

    „Der renitente Patient lebt länger“ dieses als kleiner Hinweis zur angepassten Schulmedizin.

  20. Groucho
    10. September 2012, 17:07 | #20

    Nonsens
    aber es wirkt in nachgewiesenen Fälle zuverlässig

    Daten, Quellen? Wie wurde nachgewiesen?

    und hat dazu kaum Nebenwirkungen.

    Ein sicheres Indiz. Allerdings weniger für Wirksamkeit.

    Nur noch ein Hinweis: Es gibt Chemotherapeutika, die weniger untersucht wurden als Ukrain und die mit einer geringen Fallzahl zugelassen wurden mit verdammt harten Nebenwirkungen.

    Gibts. Aber es gibt auch andere. Wer wie Sie einfach nur von Krebs schwafelt, hat eh keine Ahnung.

    Soviel zur Wissenschaftklichkeit der Schulmedizin!

    “Der renitente Patient lebt länger” dieses als kleiner Hinweis zur angepassten Schulmedizin.

    Na klar. Bei Überlebensraten von heutzutage 90% bei Brustkrebs und fast 100% bei Leukämie bei Kindern ein super Tipp.

  21. observer
    12. September 2012, 15:53 | #21

    Ein Nachtrag zu Ukrain hinsichtlich Produktion, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit vom Öst Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen.

    http://www.basg.gv.at/news-center/news/sicherheitsinformationen-details/article/aktualisierung-ukrain-schoellkrautextrakt/

    Aktualisierung: Ukrain (Schöllkrautextrakt)
    Erstellt am: 05.09.2012

    Ukrain ist eine Arzneispezialität aus Schöllkrautextrakten des Pharmaunternehmens Nowicky Pharma. Das Arzneimittel wurde ohne aufrechte Zulassung in der EU als alternatives Krebstherapeutikum beworben.

    In Österreich war Nowicky Pharma die Einfuhr, das Herstellen und Inverkehrbringen von Ukrain per Bescheid untersagt. Das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) hat am 04.09.2012 gemeinsam mit der Bundeskriminalpolizei die Ampullen, Zwischenprodukte und Pflanzendrogen des Pharmaunternehmens beschlagnahmt und die Herstellung des Wirkstoffkonzentrates erhoben. Die beschlagnahmten Produkte werden nun im OMCL des BASG/AGES Medizinmarktaufsicht analysiert.

    Das als Mittel gegen Krebs beworbene, illegal verkaufte und angewendete Arzneimittel Ukrain darf zum Schutze der Patienten in Österreich nicht hergestellt und verkauft werden. Darüber hinaus untersagt ein Erlass des Bundesministers für Gesundheit auch die Einfuhr im Einzelfall nach Österreich und die Anwendung außerhalb von klinischen Prüfungen.

    Laut Angaben des Pharmaunternehmens Nowicky Pharma ist Ukrain ein halbsynthetisches Arzneimittel, das aus Schöllkrautextrakten (Chelidonium-Alkaloiden) und Thiotepa hergestellt wird.

    Die behördliche Zulassung des Arzneimittels Ukrain wurde sowohl durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), als auch durch die Europäische Kommission (Arzneimittel für seltene Leiden) abgelehnt. Die Zulassung durch das BMG wurde insbesondere deshalb versagt, da die Wirksamkeit, Qualität und Unbedenklichkeit des Arzneimittels Ukrain nicht nachgewiesen werden konnte.

    Unbedenklichkeit bedeutet, dass bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das vorhersehbare Risiko unerwünschter Wirkungen in Abwägung mit der Wirksamkeit oder Zweckbestimmung nach den Erkenntnissen der medizinischen Wissenschaft vertretbar ist.

    Die Verkäuferin dieses „illegalen“ Arzneimittels, die Firma Nowicky Pharma, hatte keine arzneimittelrechtliche Erlaubnis zur Herstellung und zum Verkauf (in Verkehr bringen) von Ukrain.

    Schöllkraut-Wirkweise
    Schöllkraut ist ein Mohngewächs und bildet einen orange-roten Milchsaft, der Benzylisochinolinalkaloide und andere Substanzen wie Pflanzensäuren, Zimtsäurederivate, Saponine und Flavonoide enthält. Wie zahlreiche andere gelb blühende Pflanzen wurde Schöllkraut in der Volksmedizin vor allem bei Leber- und Gallenbeschwerden eingesetzt. Die Wirksamkeit von Schöllkrautextrakten konnte in kontrollierten klinischen Prüfungen nicht belegt werden.

    Hingegen ist das hohe Risiko schwerer Lebernebenwirkungen nach innerlicher Anwendung von Schöllkraut durch eine große Zahl an Fallberichten belegt. Deshalb muss das Nutzen-Risiko-Verhältnis für Schöllkraut negativ bewertet werden, eine medizinische Anwendung kann nicht empfohlen werden. Ein detaillierter Bewertungsbericht zu Schöllkraut ist der Webseite der Europäischen Arzneimittelagentur zu entnehmen (www.ema.europa.eu, Dokument Nummer EMA/HMPC/369801/2009). Die traditionelle Verwendung des frischen Milchsafts gegen Warzen ist ebenfalls nicht wissenschaftlich belegt.

    Situation in Österreich
    Dem BASG liegt im Zusammenhang mit der Verabreichung von Ukrain eine Fallmeldung (Anaphylaktische Reaktion) vor.

    Weitere Informationen:

    Bewertungsbericht zu Schöllkraut, EMA, 20.01.2012

    Sicherheitsinformation des BASG, 30.11.2011

  22. deKatz
    15. Oktober 2012, 06:43 | #22

    Nowicky ist aus der U-Haft entlassen worden und gibt bereits wieder fleissig Interviews. Er und sein Anwalt wollen die Republik Österreich auf 1 Million € Schadenersatz klagen, da das Gesundheitsministerium im Jahr 1984 seinen Antrag auf Zulassung „in einer Schublade verstauben lies“ (was ihn nicht gehindert hat den Müll trotzdem zu verhöckern).

    Die Staatsanwaltschaft ermittelt auch in Richtung Wucher da die Ermittlungen ergaben, das die Herstellungskosten des „Medikaments“ ca. 5 € betragen – bei einem Verkaufspreis von 77 €…..

    (Quelle: KURIER, 13.10.2012)

  23. 30. Dezember 2012, 21:11 | #23

    Ja genau, ich denke wenn auch Ukrain in der Farmamafia gehöhren würde, wie die tödlichen Chemos, hätte Ukrain schon längst eine Zulassung und der Preis wäre nicht 77,00 € sondern mindestens 77.000,00 €..

    … mal ein Tip für die mit der Hirnwäsche hier …

    nur 10% Hirn einschalten vielleicht klingelts!

  24. 71hAhmed
    30. Dezember 2012, 23:37 | #24

    @keinDr.
    Wenn das Zeug halbwegs funktionieren würde, hätte die böse Pharmamafia längst die Patente gekauft und würde damit Geld machen, anstatt mit viel Aufwand „Unterdrückungsversuche“ zu starten.
    Warum tun sie das wohl nicht, wenn sich doch damit viel Geld machen liesse?

    Mal drei Gehirnzellen zusammenschalten und zwei Sekunden nachdenken, vielleicht klingelts dann.

  25. MultiplesMyelom
    1. Februar 2013, 13:58 | #25

    Hallo an alle Schlauschwätzer,

    Wer noch nicht durchlebt hat was CHEMOTHERAPIE und STRAHLENTHERAPIE bewirken, sollte sich hier mal bedeckt halten.

    Wenn von, in Anwendung befindlichen, Zytostatika gesprochen wird, bedeutet das nicht, dass diese auch so toll sind, wie die Pharmamafia es darstellt.
    Beispiel:
    Revlimid (mit Zulassung) ist gleichbedeutend mit Contergan – noch Fragen?
    Der Unterschied ist der Preis 21 Contergantabletten ca. 5,- DM und gleiche Anzahl Revlimid 6.800,- €uro!!!
    Jetzt frage ich Euch: wieso???
    Taxol (mit Zulassung) wurde unter Vorlage von nur 17 Krankengeschichten (ohne Studiennachweise!) zugelassen! Taxol produziert gravierende bis tödliche side effects
    wieso???

    Zitat BfArM: Die Anwendung derartiger Arzneimittel (UKRAIN) birgt vor allem das Risiko, dass währenddessen eine Therapie mit sicheren(?), wirksamen(?) und gut vertäglichen (?) Arzneimitteln(?) unterbleibt. Das ist der blanke Hohn.

    Ukrain bekam 2003 den Orphan Drug Status (Nr. 03-1456-4) in USA und Australien, obwohl die Aufnahmebedingungen dort viel strenger sind als in der EU!
    wieso???

    Ansonsten empfehle ich mal das Buch
    „Krebs besiegen – ohne Nebenwirkungen (ISBN 978-3-934246-05-8)“
    oder
    „Krebsmittel UKRAIN – Kriminalgeschichte einer Verhinderung von Dr. Eleonore Thun-Hohenstein“
    oder
    „Peter Yoda (Pseudonym) – Ein medizinischer Insider packt aus“
    oder
    „Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe“ von Peter Hirneise
    oder
    „Was Ärzte Ihnen nicht erzählen – Die Wahrheit über die Gefahren der modernen Medizin“

    vielleicht kann das die beschränkte Sichtweise einiger (vermutlich Unbetroffener, die lediglich ihren vermeintlich schlauen Senf dazugeben, wie überall im Web) etwas aufbrechen.
    Denn „kaum öffnet sich der Mund, schon quillt das Übel heraus“!

    @71hAhmed
    das mit der Intelligenz ist so eine Sache, keiner fühlt sich benachteiligt.

    @Nonsens
    das mit der Renitenz kann ich von meiner Seite nur bestätigen – richtig.
    Beispiel: ein „Leidensgenosse“ mit gleicher Erkrankung und Verlauf, hat sich auf eine Hochdosis-Chemotherapie eingelassen, mit dem Erfolg, dass er seit einem Jahr verstorben ist. Das nenne ich eine gelungene Therapie.

    @Dummschwätzer
    Den Anderen empfehle ich weiter den Halbgöttern in weiss, bedingungslos zu vertrauen, denn die sind ja nur die Erfüllungsgehilfen der Pharmaindustrie.
    Ca. 40.000 Kunstfehlertote p.a. sprechen da eine deutliche Sprache, äh – Dunkelziffer nicht eingerechnet.
    Dann geht mal schön zum Arzt – viel Spaß

  26. Mephisto
    1. Februar 2013, 14:20 | #26

    @ MultiplesMyelom
    Und inwiefern spricht diese – in ihrem Grundkonzept doch inzwischen reichlich abgegähnte – Litanei jetzt für die Wirksamkeit von Ukrain?

  27. Mephisto
    1. Februar 2013, 15:02 | #27

    MultiplesMyelom :Revlimid (mit Zulassung) ist gleichbedeutend mit Contergan – noch Fragen?

    Ja, eine Frage hätte ich da: was heißt „gleichbedeutend“? Der Wirkstoff in Contergan war Thalidomid, im Falle von Revlimid ist es Lenalidomid. Nun sagt Wikipedia:

    Lenalidomid (Handelsname: Revlimid®, Hersteller: Celgene) ist ein Arzneistoff […]. Es ist strukturell mit dem Thalidomid verwandt[…]

    Wir haben es also mit zwei strukturell ähnlichen Stoffen zu tun. Strukturell ähnlich heißt aber nicht identisch

    Darüber hinaus war Contergan ein Schlaf- und Beruhigungsmittel, während Revlimid zur Behandlung des Multiplen Myeloms eingesetzt wird. Da sieht die Risikoabwägung doch eher etwas anders aus.

    Erklärst Du mir also bitte mal, was Du mit „gleichbedeutend“ meinst?

  28. Mephisto
    5. Februar 2013, 19:20 | #28

    @ MultiplesMyelom
    Ich warte immmer noch auf eine Antwort.

  29. MultiplesMyelom
    5. März 2013, 11:59 | #29

    @Mephisto
    sorry war im Krankenhaus – Grippe, leider fatal.

    Ja Mephisto das kann schon sein, was bei Wikipedia steht (gegoogeltes „Wissen“???); muss aber nicht.
    „Strukturell ähnlich“??? ist auch eine eine sehr allgemeine Formulierung, bin kein Chemiker.
    Was bedeutet wirklich „strukturell ähnlich“ im Chemikerjargon?

    Eins weiß ich mit Bestimmtheit, dass alle chemotherapeutischen Maßnahmen karzinogen und nicht wirklich lebensverlängernd sind! Du kannst doch einer Therapie mit sicheren(?), wirksamen(?) und gut vertäglichen (?) Arzneimitteln(?) = Chemotherapie vertrauen ist doch jedem freigestellt.
    Nur weil die Inhaltsstoffe einer anderen Bestimmung zugeführt wurden ist die karzinogene Wirkung nicht abgeschwächt und wie bekannt sein dürfte hatte Contergan zu erheblichen Missbildungen geführt; das erzähl mal den Betroffenen, die lebenslang mit Füssen essen etc. …

    Mephisto :

    Darüber hinaus war Contergan ein Schlaf- und Beruhigungsmittel, während Revlimid zur Behandlung des Multiplen Myeloms eingesetzt wird. Da sieht die Risikoabwägung doch eher etwas anders aus.Erklärst Du mir also bitte mal, was Du mit “gleichbedeutend” meinst?

    Ich habe nicht den Eindruck dass du Betroffener bist, denn dann würdest du nicht so leichtfertig mit natürlichen Heilmethoden umgehen, oder
    du bist leichtgläubig und preferierst die nicht lebensverlängernden, chemischen, kontraproduktiven (Schwächung, keine Differenzierung zu gutartigen Zellen) Maßnahmen.
    Bist du betroffen?

  30. 5. März 2013, 12:11 | #30

    MultiplesMyelom :

    @Mephisto
    sorry war im Krankenhaus – Grippe, leider fatal.

    Ein Wunder!!!

    Die modernen Krankenhäuser sind echt gut, wenn Du danach wieder kommentieren kannst.

    🙂 🙂 🙂

  31. Mephisto
    5. März 2013, 15:03 | #31

    MultiplesMyelom :
    Ja Mephisto das kann schon sein, was bei Wikipedia steht (gegoogeltes “Wissen”???); muss aber nicht.

    Nun, dann nenn‘ mir eine Quelle über die man nicht genau das gleiche sagen kann. Dieses „Argument“ ist vollkommen beliebig und Wikipedia ist allemal eine bessere Quelle als Deine Behauptungen.

    “Strukturell ähnlich”??? ist auch eine eine sehr allgemeine Formulierung, bin kein Chemiker.

    Dann mach‘ Dich schlau. Dein eigenes Unwissen ist kein Argument.

    Was bedeutet wirklich “strukturell ähnlich” im Chemikerjargon?

    Die Moleküle haben einen ähnlichen Aufbau, aber sie sind eben nicht identisch, das kann z.B. heißen, sie enthalten unterschiedliche Elemente und/oder sie weisen unterschiedliche Bindungen zwischen den Atomen aus denen sie bestehen auf.

    Eins weiß ich mit Bestimmtheit, dass alle chemotherapeutischen Maßnahmen karzinogen und nicht wirklich lebensverlängernd sind!

    Woher weißt Du das mit Bestimmtheit? Du lehnst die einfache Aussage, zwei Stoffe seien nicht identisch mit dem Hinweis darauf ab, dass Du kein Chemiker bist, stellst aber solche Behauptungen auf. Das lässt IMHO nur zwei Schlussfolgerungen zu:
    a) Du bist (in diesem Bereich forschender) Mediziner?
     oder
    b) Du misst mit zweierlei Maß, indem für Du für die Bestätigung Deiner Meinung schon eine Behautpung für ausreichend hältst, während Du für die Widerlegung Deiner Meinung so hohe Kriterien ansetzt, dass sie im Kommentarbereich eines Blogs unmöglich zu erfüllen sind.

    Nur weil die Inhaltsstoffe einer anderen Bestimmung zugeführt wurden ist die karzinogene Wirkung nicht abgeschwächt und wie bekannt sein dürfte hatte Contergan zu erheblichen Missbildungen geführt; das erzähl mal den Betroffenen, die lebenslang mit Füssen essen etc. …

    Die beiden Wirkstoffe sind immer noch nicht identisch, egal wie sehr Du darauf beharrst und mein Hinweis auf die unterschiedliche Anwendung bezog sich auf die bei Medikamenten übliche und notwendige Abwägung von Nutzen und Risiko und die wiederum sieht bei einem Schlaf-/Beruhigungsmittel nun einmal anders aus als bei einem Medikament das zur Behandlung des Multiplen Myeloms eingesetzt wird.

    Ich habe nicht den Eindruck dass du Betroffener bist, denn dann würdest du nicht so leichtfertig mit natürlichen Heilmethoden umgehen, oder du bist leichtgläubig und preferierst die nicht lebensverlängernden, chemischen, kontraproduktiven (Schwächung, keine Differenzierung zu gutartigen Zellen) Maßnahmen. Bist du betroffen?

    Nein, ich bin nicht betroffen. Bist Du der Meinung ich dürfe deshalb keine Meinung zum Thema haben oder dürfe diese nicht äußern? Oder warum soll das eine Rolle spielen?

    Außerdem hätte ich doch gern mal ein paar Dinge erklärt:
    1.) Wo bin ich leichtfertig mit natürlichen Heilmethoden umgegangen wie Du behauptest?
    2.) Welche natürlichen Heilmethoden bilden denn Deiner Meinung nach eine Alternative zu Chemotherapien?
    3.) Was genau ist denn an Ukrain natürlich?
    4.) Was meintest Du bezügl. Revlimid und Contergan mit „gleichbedeutend“? Das hast Du nämlich immer noch nicht erklärt.

  32. MultiplesMyelom
    6. März 2013, 12:38 | #32

    Cohen :

    MultiplesMyelom :@Mephisto sorry war im Krankenhaus – Grippe, leider fatal.

    Ein Wunder!!!Die modernen Krankenhäuser sind echt gut, wenn Du danach wieder kommentieren kannst.

    Na-ja es ging hier auch um iv Antibiotkogaben und nicht um karzinogene Zytostatika!
    Ich behaupte ja nicht dass alles schlecht ist, was die Schulmedizin anbietet.

  33. MultiplesMyelom
    6. März 2013, 12:51 | #33

    Mephisto :

    Die Moleküle haben einen ähnlichen Aufbau, aber sie sind eben nicht identisch, das kann z.B. heißen, sie enthalten unterschiedliche Elemente und/oder sie weisen unterschiedliche Bindungen zwischen den Atomen aus denen sie bestehen auf.

    Eins weiß ich mit Bestimmtheit, dass alle chemotherapeutischen Maßnahmen karzinogen und nicht wirklich lebensverlängernd sind!

    Woher weißt Du das mit Bestimmtheit? Du lehnst die einfache Aussage, zwei Stoffe seien nicht identisch mit dem Hinweis darauf ab, dass Du kein Chemiker bist, stellst aber solche Behauptungen auf.

    Wenn doch der Aufbau ähnlich ist, ist m.E. das Ergebnis „gleichbedeutend“ und nicht identisch. OK – hätte vielleicht besser die Formulierung „ähnlich“ nutzen sollen, um diese Haarspalterei hier zu vermeiden.

    Irgendwie klappt es nicht so recht wenn ich nur einen bestimmten Bereich zitieren möchte

  34. MultiplesMyelom
    6. März 2013, 13:11 | #34

    @ Mephisto
    Zitat: Nein, ich bin nicht betroffen. Bist Du der Meinung ich dürfe deshalb keine Meinung zum Thema haben oder dürfe diese nicht äußern? Oder warum soll das eine Rolle spielen?

    Natürlich kann kann man zu allem eine Meinung haben habe ich auch.
    Es ist nur so, dass sich die Aussagen der Onkologen immer so zuversichtlich und positiv präsentieren, allerdings bei weiterem Hinterfragen auch mit dem Hinweis, dass man es auch nicht weiß und erst recht wird über die Lebensqualität des Patienten nach solchen „Therapien“ gar nicht, oder in Form von „Kannmöglichkeiten“ (es kann sein ….) gesprochen.
    Da ich es erlebt habe bezweifle ich die Benefits der Schulmedizin hier deutlich an.

  35. Gisander
    6. März 2013, 13:18 | #35

    @ MultiplesMyelom:

    Schau Dir mal das hier an: http://de.wikipedia.org/wiki/Enantiomer

    Dann bekommst Du eine Vorstellung davon, wie unterschiedlich die biologische Funktion eines Moleküls sein kann, je nachdem ob es „rechts-“ oder „linksdrehend“ ist. Und das betrifft nur so etwas ähnliches wie Spiegelbilder gerade dieses Moleküls. Strukturell ähnliche Moleküle können sich auch darin unterscheiden, aus welchen chemischen Elementen sie bestehen. Ersetze in einem komplexen Molekül eine Stickstoff- durch eine Phosphorvebindung, und es kommt etwas ganz anderes heraus. „Strukturell ähnlich“ heißt nur: das Grundgerüst, die räumliche Anordnung und die Lage der grundlegenden Bindungen sieht ähnlich aus. Für das „Ergebnis“ kann man aus dieser Ähnlichkeit jedenfalls nicht so weitreichende Folgerungen ziehen, wie Du das hier versuchst.

  36. 6. März 2013, 13:28 | #36

    Heroin, Morphin und Codein unterscheiden sich z.B. chemisch auch nur minimal und werden ganz verschieden eingesetzt.

  37. MultiplesMyelom
    6. März 2013, 13:50 | #37

    @ Mephisto
    Zitat: Außerdem hätte ich doch gern mal ein paar Dinge erklärt:
    1.) Wo bin ich leichtfertig mit natürlichen Heilmethoden umgegangen wie Du behauptest?
    2.) Welche natürlichen Heilmethoden bilden denn Deiner Meinung nach eine Alternative zu Chemotherapien?
    3.) Was genau ist denn an Ukrain natürlich?
    4.) Was meintest Du bezügl. Revlimid und Contergan mit “gleichbedeutend”? Das hast Du nämlich immer noch nicht erklärt.

    zu 1) Und inwiefern spricht diese – in ihrem Grundkonzept doch inzwischen reichlich abgegähnte – Litanei jetzt für die Wirksamkeit von Ukrain? Ich glaube nicht, dass du jemals das Buch „Krebs besiegen ohne Nebenwirkungen“ gelesen hast, denn da werden die Diffamierungen auch von Dr. Eleonore Thun-Hohenstein auszugsweise aus ihrem Buch „Kriminalgeschichte einer Verhinderung“ wiedergegeben.

    zu 2) sind in den von mir empfohlenen Büchern teilweise beschrieben. Halte mich selber mit Bitteraprikosenkernen und einer bewußten Ernährung, möglichst ohne Kohlehydrate und der Einnahme von OPC, Resveratrol, Q10, Omega XX, probiotischen Kulturen etc.
    seit 2 Jahren mit akzeptablen Werten, die sowohl den Onkologen als auch den Hausarzt in Erstaunen versetzen, da ich nicht der Empfehlung der Hochdosistherapie gefolgt bin, die bei einem Bekannten, mit gleicher Diagnose und Statur und Verlauf bereits vor einem Jahr zum Tod geführt hat.
    Zugegeben, eine Heilung! hat sich bei mir noch nicht eingestellt, aber ich sehe auch nicht ein, warum ich eine bereits geschwächtes Immunsystem auch noch zusätzlich mit Chemo etc. belasten soll, von der Belastung der „gesunden“ Zellen einmal abgesehen.

    zu 3) Schöllkraut

    zu 4) OK es ist ähnlich

    Um auf eine deiner vorige Frage zu antworten, ich bin kein forschender Mediziner, sondern nur Betroffener, der sich nicht alles aufschwatzen lässt was die Weisskittel empfehlen.

    Kurioserweise würden die meisten Mediziner keine Chemotherapie für sich akzeptieren.
    Bin übrigens aus einigen Praxen rausgeflogen, da meine Fragen offensichtlich zu unangenehm waren und den Onkologen als auch nichtwissend entlarvt hätten. Was heißt schon … durch wissenschaftliche Studien bestätigt … wenn die Studien willkürlich manipuliert werden können, indem man die zwischenzeitlich verstorbenen Patienten einfach aus der Studie entfernt und nur noch die Überlebenden präsentiert.

    Wer mit Zytostatika hantiert hat eine sehr hohe Chance selber an Krebs zu erkranken – warum nur und das trotz Absaugvorrichtung??? Ist mir von 2 Patienten, die vorher zum Karankenhauspersonal gehörten, berichtet worden.

    Warum hat sich in ca. 100 Jahren der „Krebsforschung“ die Lebenserwartung der Patienten nur um ca. 2-3 Monate erhöht, wo doch die „neuen Therapien“ sooo wirkungsvoll sind?

  38. MultiplesMyelom
    6. März 2013, 13:59 | #38

    @ Gisander @ Cohen
    Hey Leute beisst Euch doch nicht an meiner laienhaften Meinung fest, dass diese Anordnungen sich vielleicht doch grundlegend unterscheiden.
    Trotzdem wollte ich jetzt keine Chemiestudium anfangen und bleibe bei meiner Meinung.
    Man könnte vielleicht auch etwas Senfgas verschreiben, denn daraus wurde die Chemotherapie entwickelt – das sorgt sicherlich jetzt für neuen Zündstoff LOL.
    Nachdem das geklärt ist können wir uns weitere Bemerkungen zu chem. Zusammensetzungen vielleicht endlich sparen OK?

  39. Gisander
    6. März 2013, 14:44 | #39

    Sorry, wenn Du auf chemisch spekulierst, musst Du auch chemische Antworten akzeptieren.

  40. Groucho
    6. März 2013, 15:15 | #40

    Trotzdem wollte ich jetzt keine Chemiestudium anfangen und bleibe bei meiner Meinung.

    Eine Meinung statt Wissen zu haben ist natürlich immer bequemer.

    Man könnte vielleicht auch etwas Senfgas verschreiben, denn daraus wurde die Chemotherapie entwickelt – das sorgt sicherlich jetzt für neuen Zündstoff LOL.

    Warum sollte das für Zündstoff sorgen? In Deinen Aprikosenkernen ist auch Zyankali.
    Und „die Chemotherapie“ gibt es nicht, das ist ein Überbegriff für verschiedenste Medikamente. Und diese wurden wiederum aus „natürlichen“ Stoffen entwickelt, Tamoxifen z.B. aus einem Eibenextrakt.

    Nachdem das geklärt ist können wir uns weitere Bemerkungen zu chem. Zusammensetzungen vielleicht endlich sparen OK?

    Warum? Du scheinst ja diverse Chemie zu schlucken, dich aber nicht dafür zu interessieren, wie das überhaupt wirkt. Wäre ich von Krebs betroffen, wäre mein Schreibtisch voll mit entsprechenden Fachbüchern.

    Aber, Du wirst volljährig sein, jeder, wie er will. Blöd bei Krebs halt: Wenn man merkt, dass man auf Quacksalbereien hereingefallen ist, hat man dann mal gerne keine zweite Chance mehr.

    Prominentestes Beispiel ist gerade Steve Jobs, der könnte noch locker leben, wenn er nicht erst jahrelang selbst mit alternativen Methoden rumgemacht hätte. Immerhin hat er es am Schluss eingesehen – dass dem Krebs irgendeine persönliche Meinung relativ egal ist.

  41. MultiplesMyelom
    6. März 2013, 15:40 | #41

    @ Gisander
    hast ja recht, darauf hätte ich achten sollen. Danke

  42. MultiplesMyelom
    6. März 2013, 15:59 | #42

    @ Groucho

    Es ist aber auch schwierig oftmals „vermeintliches Wissen“ zu filtern.

    Zum Zyankali in den Bitteraprikosenkernen weiss ich auch nicht was ich glauben soll, so z.B. die langläufige Meinung der Alternativen http://www.alternativheilung.eu/html/vitamin_b17.html

    Das es Diffamierungen bei den Alternativen gibt denke ich schon,
    bisher funktioniert meine Therapie ganz gut, was ja selbst Fachleute erstaunt, die mich sogar zum weitermachen ermutigen.

    Zu Steve Jobs vermutet man auch, dass gerade sein Umschwenken auf Chemo und Bestrahlung seinen Tod verursacht hat – wer weiss das schon?

    Wie gesagt – es ist schwierig zu differenzieren, wer denn nun die Quacksalber sind, da es sowohl zu schulmedizinischen-, als auch zu alternativen Therapien so viele Bücher / Beiträge gibt. Das ist die Crux.

  43. The Doctor
    6. März 2013, 16:27 | #43

    @ MM:

    „Na-ja es ging hier auch um iv Antibiotkogaben und nicht um karzinogene Zytostatika!“

    Antibiotika gegen Grippe – Mann, Du hast von Medizin ja sogar weniger als wenig Ahnung.

    Übrigens: „fatal“ heisst in der Medizin „tödlich“.

    „Zugegeben, eine Heilung! hat sich bei mir noch nicht eingestellt“

    Ach!

    „aber ich sehe auch nicht ein, warum ich eine bereits geschwächtes Immunsystem auch noch zusätzlich mit Chemo etc. belasten soll, von der Belastung der “gesunden” Zellen einmal abgesehen.“

    Du hast also auch keinerlei Ahnu8ng, wie moderne Chemotherapie funktioniert. Warum sie z.B. nur Krebszellen angreift, normale Zellen aber kaum.

    „Zu Steve Jobs vermutet man auch, dass gerade sein Umschwenken auf Chemo und Bestrahlung seinen Tod verursacht hat – wer weiss das schon?“

    Jeder vernünftige Mediziner wird Dir erklären können, warum das Blödsinn ist. Aber „man“ ist in diesem Fall ja ohnehin nur wieder einmal die Front der Esos und Quacksalber.

  44. The Doctor
    6. März 2013, 16:40 | #44

    „Wie gesagt – es ist schwierig zu differenzieren, wer denn nun die Quacksalber sind, da es sowohl zu schulmedizinischen-, als auch zu alternativen Therapien so viele Bücher / Beiträge gibt. “

    Es zählt Klasse, nicht Masse.

    Und nebenbei: es gibt kein „Vitamin B17“.

  45. Mephisto
    6. März 2013, 17:02 | #45

    @ MultiplesMyelom
    Wärest Du gegenüber den „Alternativen“ ähnlich skeptisch wie gegenüber dem was Du „Schulmedizin“ nennst, wärest Du einen erheblichen Schritt weiter. Du wirfst anderen vor leichtgläubig zu sein, demonstrierst aber gleichzeitig dass Du praktisch alles unhinterfragt glaubst, was zu Deiner vorgefassten Meinung passt (z.B. Revlimid = Contergan/die meisten Mediziner würden keine Chemotherapie für sich akzeptieren/in ca. 100 Jahren Krebsforschung hat sich die Lebenserwartung der Patienten nur um ca. 2-3 Monate erhöht usw. usf.), während Du mit Hinweis auf Deine eigene Unwissenheit alles ablehnst das ihr widerspricht (z.B. meinen Hinweis auf die Wikipedia-Artikel zu Revlimid und Contergan).

    Wenn Ukrain deshalb natürlich ist, weil es Schöllkrautextrakt enthält, dann sind sehr viele Medikamente natürlich, die Du ansonsten für chemisch hältst.

    Du misst mit zweierlei Maß, offenbar um Deine Meinung nicht anpassen oder ändern zu müssen. Das ist zwar bequem, aber so lange Du daran nichts änderst, wird Deine Meinung nicht viel mit der Realität zu tun haben.

  46. Groucho
    6. März 2013, 17:49 | #46

    Es ist aber auch schwierig oftmals “vermeintliches Wissen” zu filtern.

    Natürlich ist das schwierig, sogar sehr. Denn dazu braucht man selber wieder Wissen.

    Zum Zyankali in den Bitteraprikosenkernen weiss ich auch nicht was ich glauben soll, so z.B. die langläufige Meinung der Alternativen

    Mir ist freilich bekannt, wie da argumentiert wird. Mir ist das Thema „Chemo“therapie ziemlich vertraut, nicht nur abstrakt.

    bisher funktioniert meine Therapie ganz gut, was ja selbst Fachleute erstaunt, die mich sogar zum weitermachen ermutigen.

    Was sind das denn für Fachleute?


    Zu Steve Jobs vermutet man auch, dass gerade sein Umschwenken auf Chemo und Bestrahlung seinen Tod verursacht hat – wer weiss das schon?

    Sorry, mit Verlaub, man kann das wissen. Es ist nicht so, dass an Krebs erst seit gestern geforscht wird. Ich würde an Deiner Stelle halt auch mal andere Informationsquellen in Betracht ziehen. Was Du so generell von Chemothrapie behauptest, sind halt alte Horrorstories von vor 30 Jahren. Und ja, da gab es viele schlimmen Dinge, wo man sich fragen konnte, ob es nicht sinnvoller ist, jemanden einfach sterben zu lassen, bevor man ihm so ein Leid zufügt.

    Vielleicht solltest Du einfach mal unvoreingenommener gegen die „Schul“medizin sein.
    Es ist halt eine sauschwere Aufgabe, Zellen, die sich nicht mehr an das allgemeine Programm halten einzudämmen, und dabei die guten nicht mit zu beschädigen.

    Dein Zyankali und was es sonst noch so gibt, abreitet auf dem Niveau von vor mindestens 30 Jahren. Einen Stoff zu finden, der Zellen tötet, ist wirklich nicht schwierig, einen der selektiv vorgeht, hingegen schon.

    Heute muss kein Kind mehr an Leukämie sterben. Vor 20 Jahren war es ein todesurteil.
    90% aller von Brustkrebs betroffenen Frauen überleben, gelten als geheilt – vor 20 Jahren ebenso undenkbar. Und die 10% die sterben, haben eben wie ein Jobs solange selber rumexperimentiert, bis auch böse Chemo nichts mehr helfen konnte.

    Wie gesagt – es ist schwierig zu differenzieren, wer denn nun die Quacksalber sind, da es sowohl zu schulmedizinischen-, als auch zu alternativen Therapien so viele Bücher / Beiträge gibt. Das ist die Crux.

    Zumal in Zeiten des Internet. Ich verstehe das. Man muss lernen, wie Wissenschaft funktioniert. Wissenschaft ist eben genau dieses Werkzeug, mit dem man unterscheiden kann. Vielleicht wäre es für Dich sinnvoll, Dich weniger mit Spezialfragen der Chemie zu befassen, sondern der grundlegenden Art, wie wir Erkenntnis gewinnen und beurteilen können.

    Es ist ja kein Zufall, dass wir heute in der Medizin so einen Popanz mit Doppelblindstudien etc. betreiben. Es ist nur die Folge der Erkenntnis, wir sehr und leicht wir uns täuschen lassen können. Und as geht, wenn man selber betroffen ist, noch viel leichter. Selbst ein Onkologe, der Krebs hat, behadelt sich nicht mehr selber, weil er genau weiß, dass er die kritische Distanz und seine Urteilsfähigkeit über die emotionale Belastung leicht verliert.

    Und dann landet man bei den Anbietern, bei denen das Paradies versprochen wird.

  47. Gisander
    6. März 2013, 18:04 | #47

    Noch eine Anmerkung zu der Vergleichung von Contergan und Revlimid, denn sie ist ein Musterbeispiel für demagogisches Argumentieren.

    Contergan mit dem Wirkstoff Thalidomid war deshalb so attraktiv, weil es praktisch keine letale Dosis gab. Für Ärzte, die Patient(inn)en mit herkommlichen Beruhigungsmittelvergiftungen auf Bromidbasis hatten sterben sehen, war das ein starkes Argument. Gesetzt den von MultiplesMyelom angenommenen Fall, Thalidomid und Lenalidomid bewirkten ähnliches: was soll daraus für die Schädlichkeit einer zytostatischen Lenalidomid-Chemotherapie folgen?

    Und weiter: Revlimid ist wohl ein Chemotherapeutikum der „zweiten Linie“, das erst dann zum Zuge kommt, wenn andere Mittel nicht angeschlagen haben. Für einen Patienten in dieser Lage ist eine schädliche Wirkung auf das Fötenwachstum, die man aus der Gleichsetzung mit Thalidomid herleiten könnte, völlig uninteressant, hier gilt es, den Patienten überhaupt am Leben zu erhalten. Aus einem ähnlichen Grund ist Thalidomid selbst auch heute noch bei bestimmten sehr bedrohlichen Erkrankungen indiziert und in erfolgreichem Gebrauch: Lepra und Lupus Erythematodes, zum Beispiel. Das zeigt, dass man selbstverständlich auch fragen muss, wem man was gibt, ehe man das „was“ dämonisiert. Einem schwer autoimmunkranken älteren Patienten wird man Thalidomid wohl nicht deshalb verweigern können, weil die Föten junger schwangerer Frauen davon geschädigt werden könnten.
    Für alles das braucht’s keinen Chemie-Kolleg. Information aus frei zugänglichen Quellen und ein verständiges Urteil genügen, vorausgesetzt, man lässt sich nicht vorher Augen und Ohren mit Aprikosenkernen verstopfen.

  48. MMyelom
    7. April 2013, 13:10 | #48

    The Doctor :@ MM:“Na-ja es ging hier auch um iv Antibiotkogaben und nicht um karzinogene Zytostatika!”#1 Antibiotika gegen Grippe – Mann, Du hast von Medizin ja sogar weniger als wenig Ahnung.Übrigens: “fatal” heisst in der Medizin “tödlich”.“Zugegeben, eine Heilung! hat sich bei mir noch nicht eingestellt”Ach!“aber ich sehe auch nicht ein, warum ich eine bereits geschwächtes Immunsystem auch noch zusätzlich mit Chemo etc. belasten soll, von der Belastung der “gesunden” Zellen einmal abgesehen.”Du hast also auch keinerlei Ahnu8ng, wie moderne Chemotherapie funktioniert. #2 Warum sie z.B. nur Krebszellen angreift, normale Zellen aber kaum.“Zu Steve Jobs vermutet man auch, dass gerade sein Umschwenken auf Chemo und Bestrahlung seinen Tod verursacht hat – wer weiss das schon?” #3 Jeder vernünftige Mediziner wird Dir erklären können, warum das Blödsinn ist. Aber “man” ist in diesem Fall ja ohnehin nur wieder einmal die Front der Esos und Quacksalber.

    #1
    natürlich waren es Antibiotika, die ich sowohl in Tablettenform, als auch intravenös erhielt!

    #2
    Propagandageschwätz, wenn du mal Chemotherapie bekommen hast merkst du sehr schnell wie wenig differenziert diese wirkt.

    #3
    siehe #2

  49. MMyelom
    7. April 2013, 13:22 | #49

    The Doctor :“Wie gesagt – es ist schwierig zu differenzieren, wer denn nun die Quacksalber sind, da es sowohl zu schulmedizinischen-, als auch zu alternativen Therapien so viele Bücher / Beiträge gibt. ”Es zählt Klasse, nicht Masse.Und nebenbei: es gibt kein “Vitamin B17″.

    … und woran erkennst du die „Klasse“?
    Nee ist schon klar – natürlich geht es um den Wirkstoff Amygdalin

  50. MMyelom
    7. April 2013, 13:40 | #50

    Mephisto :@ MultiplesMyelom Wärest Du gegenüber den “Alternativen” ähnlich skeptisch wie gegenüber dem was Du “Schulmedizin” nennst, wärest Du einen erheblichen Schritt weiter. Du wirfst anderen vor leichtgläubig zu sein, demonstrierst aber gleichzeitig dass Du praktisch alles unhinterfragt glaubst, was zu Deiner vorgefassten Meinung passt

    Woher willst du wissen, ob ich nicht auch die „Alternativen“, so wie ich alles andere hinterfrage???
    Sie scheinen halt das kleinere Übel!

    (z.B. Revlimid = Contergan/die meisten Mediziner würden keine Chemotherapie für sich akzeptieren/in ca. 100 Jahren Krebsforschung hat sich die Lebenserwartung der Patienten nur um ca. 2-3 Monate erhöht usw. usf.), während Du mit Hinweis auf Deine eigene Unwissenheit alles ablehnst das ihr widerspricht (z.B. meinen Hinweis auf die Wikipedia-Artikel zu Revlimid und Contergan

    Habe ich nicht abgelehnt, Revlimid habe ich nicht vertragen

    ).Wenn Ukrain deshalb natürlich ist, weil es Schöllkrautextrakt enthält, dann sind sehr viele Medikamente natürlich, die Du ansonsten für chemisch hältst.Du misst mit zweierlei Maß, offenbar um Deine Meinung nicht anpassen oder ändern zu müssen.

    Neee Junge – diese Anmaßung, du kennst doch gar nicht meine Überlegungen und! in wieweit ich meinen Onkologen in meine Strategien einbeziehe.

    Das ist zwar bequem, aber so lange Du daran nichts änderst, wird Deine Meinung nicht viel mit der Realität zu tun haben.

    Bla Blah Blah
    Die ach so tolle Chem hat bisher auch zu keiner HEILUNG geführt.

    Eine simple Frage an alle hier „allwissenden Spezialisten“:

    WAS MUSS ICH ZUR HEILUNG TUN???
    Das ist ja für Euch hier offensichtlich keine Herausforderung

  51. Mephisto
    13. Mai 2013, 15:04 | #51

    MMyelom :

    Mephisto :@ MultiplesMyelom Wärest Du gegenüber den “Alternativen” ähnlich skeptisch wie gegenüber dem was Du “Schulmedizin” nennst, wärest Du einen erheblichen Schritt weiter. Du wirfst anderen vor leichtgläubig zu sein, demonstrierst aber gleichzeitig dass Du praktisch alles unhinterfragt glaubst, was zu Deiner vorgefassten Meinung passt

    Woher willst du wissen, ob ich nicht auch die “Alternativen”, so wie ich alles andere hinterfrage???

    Das geht recht deutlich aus Deinen Kommentaren hervor. Zum Beispiel:

    Sie scheinen halt das kleinere Übel!

    Es gibt so viele sog. alternative Methoden, Verfahren und Substanzen. Hättest Du hier wirklich kritisch hinterfragt, könntest Du eine solch pauschale Annahme nicht mehr ernsthaft vertreten.

    …Du wirfst anderen vor leichtgläubig zu sein, demonstrierst aber gleichzeitig dass Du praktisch alles unhinterfragt glaubst, was zu Deiner vorgefassten Meinung passt (z.B. Revlimid = Contergan/…), während Du mit Hinweis auf Deine eigene Unwissenheit alles ablehnst das ihr widerspricht (z.B. meinen Hinweis auf die Wikipedia-Artikel zu Revlimid und Contergan)

    Habe ich nicht abgelehnt, Revlimid habe ich nicht vertragen

    Bitte versuche meine Kommentare zu verstehen bevor Du ihnen widersprichst. Ich schrieb, dass Du alles was Deiner Meinung widerspricht ablehnst, nicht dass Du Revlimid ablehnst.

    Wenn Ukrain deshalb natürlich ist, weil es Schöllkrautextrakt enthält, dann sind sehr viele Medikamente natürlich, die Du ansonsten für chemisch hältst. Du misst mit zweierlei Maß, offenbar um Deine Meinung nicht anpassen oder ändern zu müssen.

    Neee Junge – diese Anmaßung, du kennst doch gar nicht meine Überlegungen und! in wieweit ich meinen Onkologen in meine Strategien einbeziehe.

    Ob Du mich als „Junge“ bezeichnen solltest, lasse ich jetzt mal dahingestellt. Aber ich muss Deine Überlegungen auch gar nicht kennen, um zu merken, dass Du eine vorgefertigte Meinung hast (Chemo- & Strahlentherapien sind nutzlos und gefährlich usw.) und eher nicht gewillt bist Argumente zur Kenntnis zu nehmen die dieser Meinung widersprechen. Das ist keine Anmaßung sondern eine Beobachtung. Sollte ich da einen falschen Eindruck gewonnen haben – was mir angesichts Deiner Kommentare nicht als besonders wahrscheinlich erscheint – lasse ich mich aber gern vom Gegenteil überzeugen.

    …Das ist zwar bequem, aber so lange Du daran nichts änderst, wird Deine Meinung nicht viel mit der Realität zu tun haben.

    Bla Blah Blah

    Danke für dieses erhellende Argument. Ist das jetzt Ausdruck Deiner kritischen Grundhaltung?

    Die ach so tolle Chem hat bisher auch zu keiner HEILUNG geführt.

    Na dann kannst Du diese Behauptung ja sicher auch untermauern. Ich bin gespannt.

    Eine simple Frage an alle hier “allwissenden Spezialisten”:WAS MUSS ICH ZUR HEILUNG TUN??? Das ist ja für Euch hier offensichtlich keine Herausforderung

    Und was soll das bitte für ein Argument sein? Wenn wir nicht alle Krankheiten heilen können sind wir autoamtisch im Unrecht? Oder wie?
    Wenn Du mit nachprüfbaren Fakten aufwarten kannst, können wir gern darüber diskutieren, aber nur Behauptungen und verbale Rundumschläge wie der oben zitierte helfen niemandem.

  52. gloria paminger
    31. Januar 2014, 08:20 | #52

    @ skeptika
    hallo skeptika! mein mann hat leberkrebs. wir wollen versuchen mit ukrain seine krankheit zu heilen aber es kostet viel geld.

  53. goo2
    31. Januar 2014, 08:26 | #53

    hallo skeptika! mein mann hat leberkrebs. wir wollen versuchen mit ukrain seine krankheit zu heilen aber es kostet viel geld.

  54. pelacani
    31. Januar 2014, 08:31 | #54

    gloria paminger :

    @ skeptika
    hallo skeptika! mein mann hat leberkrebs. wir wollen versuchen mit ukrain seine krankheit zu heilen aber es kostet viel geld.

    Ich wünsche Deinem Mann gute Besserung, aber was sollte Ukrain dazu beitragen können?

    Zu Deinen Gunsten will ich annehmen, dass Du nur den Blog-Beitrag und die Diskussion nicht gelesen hast. Für Spenden-Aufrufe, um Betrugsmaschen zu finanzieren, ist das hier nicht die richtige Plattform. Mit freundlichem Gruß.

  1. 24. September 2012, 18:50 | #1
  2. 15. Oktober 2012, 22:47 | #2