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Messe EINHEIT – Bürgermeister Manfred Horf (CDU) unterstützt Scharlatanerie

11. Mai 2010 7 Kommentare
Die Messe für alternative Heilweisen, auf der sowohl Ärzte und Heilpraktiker auf der körperlichen Ebene für Informationen gesorgt haben, waren auch Dipl. Psychologen, Heiler, Schamanen und Lebensberater präsent, die auf der psychischen und der spirituellen Ebene den Besuchern viele Anleitungen auf den Weg der Selbstheilung mitgegeben haben.
Mit vielen interessanten Vorträgen und den zahlreichen und sehr interessierten Besuchern war es wieder eine sehr gelungene Messe.
Liebe Besucher, alle Aussteller bedanken sich bei Ihnen für die guten Gespräche die sie mit Ihnen führen konnten.
Ab dem 10.05.2010 können Sie sich auf dem Kanal  Jeet TV einige Vorträge und Aufführen von der Messe ansehen.

Und wiedermal gab es eine Eröffnungsrede eines Merziger Bürgermeisters. Diesmal Manfred Horf (CDU), Stellvertreter des Oberbürgermeisters. Er äußerte seine Begeisterung für die Messeorganisatorin, ihre Angebote und den Besucherstrom. Obwohl er zugeben musste, dass er immer noch nicht alles verstehe, was da so angeboten werde, fände er es toll.

Was sagt man dazu? Null Plan, null Ahnung, gnadenlose Ignoranz, aber Respekt und Glückwünsche für das Gelingen der Abzocke von Scharlatanen.

Und hier der ganze Skandal auf Video ausgerechnet auch noch auf JeetTV:

http://jeet.tv/online/pages/infos/messen-mit-jeet-tv/messe-ein-heit-web.de.php

(rechts auf „messe-ein-heit“ klicken und dann auf „EIN-HEIT Messe Eröffnungsrede“)

Ein Nachruf. Germania lebt !

10. Juni 2009 33 Kommentare


…war der Aufmacher einer am 9.6.2009 überraschend erschienen Internet-Selbstdarstellung und Schlussabrechnung bei Jeet TV durch den angeblichen Initiator des KRR-Projekts des sogenannten Fürstentum Germania, Jessie Marsson. Germania lebt… – aber in Zukunft nur noch in irgendeinem südamerikanischen Land als Exilregierung Fürstentum Germania eines abgewirtschafteten staatenlosen ehemaligen Cateringbetreibers und nun angestellten time-sharing Kochs, dem offenbar die Verlockungen der räumlichen Entfernung zu Gläubigern zusagen. Das in den letzten Zügen liegende sogenannte Fürstentum Germania wurde von seinem angeblichen Initiator und mythomanen Clonprinzen ohne Wissen oder gar Zustimmung des weglaufenden Volkes nun als Ruine wie eine heiße bad-vibrations-Kartoffel fallengelassen. Dem eigenen Wunsch nach solle es nun gezielt dem Verfall anheimfallen, meinte Marsson. Nachdem die bürokratiesturen Bewohner aus freien Stücken auszogen und nur noch zwei Herren bestimmt und entschieden aus dem Fürstentum hinauskomplementiert wurden, wird in bekannter rechter Verdrehmanier die neue Legende einer angeblichen Deportation der Einwohner kreiert und ein Bezug zum Nationalsozialismus konstruiert. Umsonst die umsonst reingesteckte Aufräumarbeit, die vielen Handytelefonate, weiten Autoreisen, Retouchen von Bildern der Schrottimmobilie und Träume vom schnellen extraterritorialen Geld im Phantasieminischeinstaat. Und vorbei zunächst auch Träume absurde und menschenverachtende Lügen und Verschwörungstheorien im libertär-braunen Milieu fürstlich gebonkt verbreiten zu können, ohne sich rechtfertigen zu müssen.
Die viel beschworene geistige Führung hatte auf ganzer Linie versagt. Genauso wie herbeigesehnte spirituelle Kräfte und selbst Nocebo-Vodoo von menschenliebenden Trittbrettfahrern verpufften jämmerlich (oder hat einer der FG-Kritiker inzwischen Krebs?), während Marsson als immer verbissenere und in sich gefangene Karikatur eines Pseudologen auftritt, der mal nach Zaire will (den Staat gibt es schon lange nicht mehr) oder 18-jähriger höherer Offizier der US-Army mit Dienstgrad der britischen Navy in der Söldnerfirma Blackwater gewesen sein will und eine Briefkasten-limited leitete, die merkwürdigerweise den gleichen Namen wie sein Auftraggeber trägt. Aber der scheinbare Usurpator des Desasters und der Umsonstarbeiterei war ja gar nicht schuld: Man hatte ihn ja da rein manövriert und daher sei es nun auch das gute Recht des Besitzers als (‘‘wir Fürsten‘‘) den Scheiß einfach liegen zu lassen. Sollen sich doch andere drum kümmern. Hatten wir das nicht schon mal? Aber ja: Nachdem sich Wunderheiler Ryke Geerd Hamer vor Gläubigern nicht mehr retten konnte, gings damals ab ins Exil nach Rom. Auch Rechtsaußen-Alternativheiler Karl Probst verschwand nach Paraguay nachdem ihn eigene Patienten anzeigten, die sich in seinem Wartezimmer von ausliegender rechtsextremer Literatur belästigt und volksverhetzt fühlten.