
Ein chinesisches Sprichwort wird folgendermaßen zitiert: „Meinungen sind wie Nägel – je mehr du darauf einschlägst, desto tiefer dringen sie ein.“ Bei den Themen, die uns hier täglich beschäftigen, ensteht allerdings ein anderer Eindruck: da wird so lange auf Fakten eingeschlagen, bis sie irgendwann dermaßen verbogen sind, dass man sie kaum wiedererkennt. Diese Tatsachenverbiegung kommt erstaunlicherweise immer mehr in Mode. Es ist ja auch so einfach: eine Behauptung, so abseitig sie auch sein mag, evolviert bei ausreichender Wiederholung irgendwann zur Mehrheitsmeinung. Geht diese Strategie im kreativen Umgang mit der Realität von Autoriäten, gar Regierungen aus, führt dies zu Verunsicherung und irgendwann in den Totalitarismus. Nicht Erkenntnisprozesse unter Ausschluss von Irrtümern führen zum Konsens über die Beschaffenheit der Welt, sondern eine Doktrin, die reale Zusammenhänge ignoriert. Wir stellen dieser Entwicklung weiterhin Fakten entgegen und vertrauen darauf, dass selbige sich irgendwann durchsetzen, wenn der Nebel der Alternativrealität wieder verfliegt. Ihr könnt dabei helfen, indem Ihr uns weiterhin mit interessanten Themen versorgt, Inhalte beisteuert und natürlich Links für die nächste #Psirama-Folge schickt.
Das handliche Büchlein von